Der künftige ÖVP-Obmann Josef Pröll hat entschieden, wen er dem Parteitag in Wels kommenden Freitag als seine Stellvertreter vorschlägt. Laut einer Aussendung des ÖVP-Pressedienstes sollen diese Aufgabe Klubchef Karlheinz Kopf, Innenministerin Maria Fekter, Tirols Landeshauptmann Günther Platter sowie die niederösterreichische Landesrätin Johanna Mikl-Leitner übernehmen.
Pröll meinte, dass dieses Team aus herausragenden Persönlichkeiten der Volkspartei bestehe, die sich immer im Interesse der Menschen engagiert, in den Dienst des Landes gestellt und für die Werte der Volkspartei eingesetzt hätten: "Sie alle haben feste Wurzeln in der Basis der Partei und ein gutes Gespür für die Sorgen der Menschen."
Pröll von Bundespräsident Fischer empfangen
Pröll ist am Mittwoch von Bundespräsident Fischer zu einem Gespräch geladen worden. Wie Pröll im Anschluss berichtete, habe man die Abläufe der nächsten Tage und die Angelobung im Detail besprochen. Parteipolitik war nach Angaben Prölls bei dem halbstündigen Gespräch kein Thema. Vor den Journalisten gestand der ÖVP-Chef jedoch, dass er nach der Wahlniederlage "neue Strukturen" in der Partei andenken müsse.
Pröll: "Neuer Stil" in der Regierung
Mit Bundespräsident Fischer hat Pröll auch über den Stil der neuen Koalition gesprochen. Er habe Fischer über den "neuen Stil" berichtet, auf den sich SPÖ und ÖVP für die künftige Regierungszusammenarbeit verständigt haben. Wie das tatsächlich funktionieren werde müsse sich erst in der Praxis beweisen, er sei jedenfalss dazu bereit, versicherte der ÖVP-Obmann.
(APA)
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