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"Saualm-Gipfel" in Kärnten ohne konkrete Ergebnisse

20.01.2009 | 20:52 |   (DiePresse.com)

Grüne, ÖVP und SPÖ wollen aber eine "konstruktive, sachliche Lösung" für die "Sonderanstalt" für Asylwerber finden. Das BZÖ nahm an den Mehrparteien-Gesprächen nicht teil.

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Ohne konkrete Ergebnisse, aber mit der Willensbekundung, "eine konstruktive, sachliche Lösung" zu finden, ist Dienstagabend in Klagenfurt ein Parteiengespräch zur sogenannten "Sonderanstalt" für Asylwerber auf der Kärntner Saualm zu Ende gegangen. An der Gesprächsrunde, die auf Einladung der Grünen zustande kam, nahmen auch Vertreter von SPÖ und ÖVP teil. Das BZÖ lehnte den "Saualm-Gipfel" ab, die FPÖ bekundete zwar Interesse, entsandte letztendlich aber keinen Vertreter.

Derzeit befinden sich nur zwei Asylwerber in dem umstrittenen Heim für angeblich straffällig gewordenen Asylwerber. Vor Weihnachten hatte eine Gruppe von 16 Personen auf eigene Faust die Saualm verlassen, die Betroffenen sind nach wie vor bei Privatpersonen untergebracht.

Einer der angeblich Straffälligen wurde in der Vergangenen Woche laut Grünen-Landessprecher Rolf Holub von einem Gericht freigesprochen. "Auf längere Sicht wollen wir das Heim zusperren, und wenn es wieder aufgesperrt werden sollte, nur unter menschlichen Bedingungen", ortete Holub zahlreiche medizinische und andere Versorgungsmängel.

Dörfler hat "gepfuscht"

"Ich bin zwar dafür, dass kriminelle Asylwerber abgeschoben werden, aber wer kriminell ist, muss der Richter entscheiden und nicht der Landeshauptmann (Gerhard Dörfler, Anm.)", sagte ÖVP-Klubchef Stephan Tauschitz im Anschluss an des Treffen. Dörfler habe auf der Saualm "gepfuscht", er müsse nun einsehen, dass das Heim in dieser Form nicht funktioniere, meinte Tauschitz.

SPÖ-Klubobmann Herwig Seiser warf dem Landeshauptmann ebenfalls Unfähigkeit vor. Nach seiner Vorstellung solle nun der "kirchlich politische Menschenrechtsbeirat" des Landes Kärnten in die Geschehnisse eingreifen. "Die momentane Situation ist untragbar und die Zustände auf der Saualm spotten jeder Beschreibung", so Seiser.

FPÖ-Landesparteichef Franz Schwager lehnte den "Saualm-Gipfel" grundsätzlich zwar nicht ab. FPÖ-Abgesandter kam zu der Gesprächsrunde aber keiner. In Wahlkampfzeiten sei genug anderes zu tun und die Position seiner Partei hinlänglich bekannt, meinte Schwager.

Landeshauptmann Dörfler sah in der Frage "keinen Handlungsbedarf" und lehnte das Gipfel-Gespräch daher ab. Den betroffenen Asylwerbern stehe es "jederzeit frei, ihr zugewiesenes Quartier in Anspruch zu nehmen und dort die umfassende Grundversorgung zu genießen", erklärte Dörfler.

 

(APA)

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5 Kommentare
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Dörfler hat gepfuscht...

...denke seine komplette Truppe die Orangutniggs ist ein Pfusch...

Gast: Crusader
21.01.2009 06:48
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Jede neue Wahl wird zeigen wie sehr sich Österreich vom Gutmenschentum schon entfernt hat.

Saualm
Arigona
Islamisten
afrikanische Drogenhändler
kriminelle Tschetschenen
osteuropäische Banden
usw.
Tägliche Schlagworte in den Medien.
Multikulti will keiner mehr.

Antworten Gast: gast
21.01.2009 12:23
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Re: Jede neue Wahl wird zeigen wie sehr sich Österreich vom Gutmenschentum schon entfernt hat.

Hallo mein Kleiner,

Dir ist aber schon klar, daß die einzig islamistischen (pro-palästinensischen, mithin terrorverstehenden) Aussagen der letzten Zeit aus FPÖ- bzw. BZÖ-Kreisen stammen?

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Abwarten bis zu den

Landtags-Wahlen,denn dann ist das BZÖ eh nur mehr eine skurille Kleinpartei der EX-Haider-Bubalan und in wenigen Jahren nur mehr Zeitgeschichte.

Auch der Seppi Bucher etc. liebäugeln schon mit einem Absprung,da ein sinkendes Schiff keine finanzielle Zukunft bieten kann.

Wer ein Polit-Luxus-Leben gewohnt ist,kann sich in der Privatwirtschaft natürlich nicht mehr zurechtfinden und muß natürlich nach Möglichkeiten suchen,in anderen Parteien ein Polit-Mandat zu finden.

Noah von der Arche am Berg der Freude

Antworten Gast: gast
21.01.2009 12:27
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Re: Abwarten bis zu den

Österreich wird sich wohl entscheiden müssen:

Entweder die Regierbarkeit Österreichs aufrecht erhalten (dann Zentrumsparteien wie die ÖVP oder SPÖ),

oder ein Experiment mit Landesverrätern ("Deutschösterreichern"). Österreich geht dann wohl den Bach runter, aber wenigstens in puncto Negerwitze werden wir dann Exportweltmeister.

Wenn man nicht einer von diesen verwirrten, buchfern aufgewachsenen Teens/Twens ist, sollte sich die Entscheidung als nicht allzu schwierig erweisen.

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