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Grüne: Bleiberecht „rechtsstaatlich bedenklich“

23.02.2009 | 18:31 |   (Die Presse)

Nach heftiger Kritik hat Innenministerin Maria Fekter ihren Entwurf für ein humanitäres Bleiberecht entschärft. Doch auch der neue Entwurf stößt bei den Grünen auf Ablehnung.

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Wien (maf). Nach heftiger Kritik hat Innenministerin Maria Fekter ihren Entwurf für ein humanitäres Bleiberecht entschärft. Doch auch der neue Entwurf, den Fekter vergangenen Samstag in einem Interview mit der „Presse“ vorstellte, stößt bei den Grünen auf Ablehnung.

Kritik erntet vor allem, dass die Innenministerin bereits in erster Instanz entscheidet, ob gut integrierte Flüchtlinge aus humanitären Gründen in Österreich bleiben dürfen. „Damit haben wir die absurde Situation, dass die Innenministerin sowohl in erster als auch in zweiter Instanz entscheidet. Das ist rechtsstaatlich bedenklich“, sagt die grüne Menschenrechtssprecherin Alev Korun im Gespräch mit der „Presse“.

Auch den Beirat, den die Ministerin im Ressort ansiedeln will, findet Korun unverständlich: Bei der großen Zahl der Fälle, die zu entscheiden sein werden, werde dieser bald an seine Kapazitätsgrenze kommen. Bis zum Jahr 2005 hatte es bereits einen derartigen Beirat gegeben, und der hatte gerade einmal 30 bis 40 Fälle im Jahr zu entscheiden gehabt.

 

„Heiße Kartoffel“ weitergereicht

Fekter hat in ihrem neuen, nachgebesserten Entwurf vor allem auf die Kritik der Landeshauptleute reagiert. Diese wollte die „heiße Kartoffel“ (Oberösterreichs Landeschef Josef Pühringer) Bleiberecht nicht in die Hand nehmen und lieber weiterhin das Innenministerium entscheiden lassen. Eine Änderung, die wiederum Korun nicht versteht: „Es hätte nichts gegen einen normalen Instanzenzug von den Bezirksbehörden zum Innenministerium gesprochen.“

Die umstrittenen Patenschaften sind im neuen Fekter-Entwurf entschärft. War ursprünglich eine Haftungsübernahme von Privaten als Voraussetzung für ein Bleiberecht vorgesehen, so ist dies nun nur noch eine zusätzliche Möglichkeit, wenn ansonsten die Kriterien für einen humanitären Aufenthalt nicht erfüllt werden können.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 24.02.2009)

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13 Kommentare
citoyen
24.02.2009 15:21
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Grüne wie immer gegen Österreich

Es gibt in österreichs Politik eine einfache, aber immer gültige Formel:

Wenn die Grünen gegen etwas sind, ist es immer gut für Österreich.

"Rechtsstaatliche Bedenken" machen sich immer gut, meinen die grünen Kommunisten. Meist finden sie dann auch noch einen schlampig rasierten grünen Verfassungsrechtler von der Universität, der das mit sorgenvoll gekräuselter Stirn bestätigt.

Alles larifari, grünes bla-bla. Die offizielle Asylantenpartei Österreichs hat sich wieder einmal von ihrer widerwärtigsten Seite gezeigt.

Antworten Gast: nasi
26.02.2009 01:00
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Re: Grüne wie immer gegen Österreich

ja,ja, so ist Österreich. weil Hitler kommt aus dies katastrophe land und nach deutschland geganen. Ihr habt ganzen welt katastrophe gemacht. erste weltkrieg Öseterreich und zweite weltkrieg Österreich. du FPÖ und BZÖ politker/Inn ihr musst eure gesichte lerennen. dass ihr ganze welt katastrophe gemacht hat. die grünei wollte nur österreich gute name bringen. ihr seid nur 8 milio einwohnner!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Hitler blud

Satori
24.02.2009 14:09
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die grünen

kann niemand mehr ernst nehmen, sind ja alle softis geworden die keine kraft mehr haben und nur mehr irgendwo herumtümpeln

Gast: leo
24.02.2009 14:04
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Bleiberecht nur erster, wichtiger schritt!

eine Reihe weiterer bedenklicher Hindernisse:

ein Asylwerber hat kein Arbeitsrecht, und soll dann aber eine Fixanstellung vorweisen können?
gemischte Ehen sind aktuell defacto verboten.
Die "Grundversorgung" während der Wartezeit eines Asylwerbers beträgt je nach Wohnsituation um die 150€ im Monat - sie sollen nicht nur davon leben, sondern auch noch ihre "Selbsterhaltfähigkeit" beweisen?

Elend, Hungersnot, Naturkatastrophen sind keine Asylgründe nach der genfer Konfention. An der Perspektivlosigkeit und dem damit verbunden hohen Migrationsdruck ist die EU mitverantwortlich.

Österreich und die EU tät also gut daran alles zu unternehmen, um diesen Migrationsdruck zu vermindern. Eine Erweiterung der genfer Konfention wäre ebenfalls angebracht - um zukünftigen "Explosionen" vorzubeugen.

und warum gelingt es nicht, den Sozialneid von diesen 150€ auf die Milliarden in Steueroasen zu lenken?

0 0

Grüne Kasperln...

Verstehe zwar die Presse-Zensur heute nicht, warum mein Beitrag gelöscht wurde, aber hier dieser nochmals (nochmals zum zensurieren?): Wenn diese grünen Kasperln gegen den heutigen aktuellen Gesetzeswortlaut sind, dann kann das Gesetz nicht so schlecht sein. Diese Inlän.derdiskriminierer-Partei ist einfach nur mehr lächerlich (und zum Speiben). Und ein paar weniger Jobs in der österr. As.ylindustrie wird es halt in Zukunft auch geben. Und das ist gut so (für Ö).

harbard
24.02.2009 12:34
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Bleiberecht „rechtsstaatlich bedenklich“

...unsere links-staatlichen grünen!
...immer wieder erfrischend
...wenn sie sich auf den rechs-staat beziehen!

Gast: Messalina
24.02.2009 09:51
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die Korun soll doch dahin zurückkehren,wo sie hergekommen ist, da kann sie

ihren Landsleuten aufoktroieren, was ihr so vorschwebt,
kommt aus einem Land, das noch im Mittelalter lebt und will hier das Maul aufreißen

Antworten Gast: katharin
26.02.2009 01:04
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Re: die Korun soll doch dahin zurückkehren,wo sie hergekommen ist, da kann sie

du muss weg. wir müsse dies land kontrolle

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..

na immerhin verlangen die grünen nicht, dass die österreicher österreich verlassen um platz zu machen ;) wobei ich mir nicht sicher bin ob das nicht nur deshalb so ist, damit die kuklturbereicherer nicht arbeiten müssen ?

Ausländer
24.02.2009 00:34
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Eigentlich sehr schade

Ich würde gern den Entwurf verschärfen...

Gast: Martin S
23.02.2009 22:50
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Wozu das ganze Theater?

Das humanitäre Bleiberecht einfach KOMPLETT STREICHEN. Dann gibts keine weiteren Kasperliaden..

Gast: modestus
23.02.2009 20:22
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kann der fekter nicht einmal einen entwurf anfertigen (lassen) ?


was kann die überhaupt?

Antworten Lexington
23.02.2009 23:15
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Re: kann der fekter nicht einmal einen entwurf anfertigen (lassen) ?

Kennen sie den Entwurf der Innenministerin und wenn ja, was ist daran abnormal? Ihnen reicht also das Geplärr von den zerfallendenen GrünInnen um sofort mit dem Rundherumschlag zu beginnen.

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