Auf Kritik von FPÖ und BZÖ stößt der heute, Dienstag, vom Ministerrat verabschiedete Gesetzesvorschlag für das humanitäre Bleiberecht.
FPÖ-Generalsekretär Harald Vilimsky erklärte, hierbei gehe es um nichts anderes als um eine weitere Form der Zuwanderung. Das Bleiberecht komme einer de-facto-Liberalisierung des ohnehin viel zu liberalen Asylgesetzes gleich. SP-Bundeskanzler Werner Faymann und VP-Innenministerin Maria Fekter seien mittlerweile die Schirmherren für die internationale Asylmafia und auch persönlich für alle Missstände verantwortlich zu machen.
Für BZÖ-Obmann Herbert Scheibner wird mit dem neuen Bleiberecht ein Anreiz zur organisierten "Aufenthaltsertrutzung" geschaffen. Wer das Gesetz mit Hilfe der "Asylindustrie" künftig nur lang genug beuge, breche oder umgehe, könne mit einem legalen Aufenthalt in Österreich rechnen.
(APA)

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