Im Zusammenhang mit den Aussagen von Unterrichtsministerin Claudia Schmied (S) in der ORF-Pressestunde von Sonntag betonte ein Sprecher der Ressortchefin, dass ohne die Umsetzung einer längeren Unterrichtsverpflichtung rund 4100 Lehrer-Jobs gefährdet wären. Sollte diese Strukturmaßnahme nicht kommen, müssten Maßnahmen wie kleinere Klassen, Kleingruppenunterricht in Fremdsprachen oder Deutschförderkurse an Pflichtschulen zurückgefahren werden, was Lehrer-Jobs kosten würde.
Schmied hatte erklärt, dass bei einer längeren Unterrichtsverpflichtung mit einer Phase "von ein, zwei Jahren mit nicht so guten Aussichten was Neueinstellungen von Lehrern betrifft", zu rechnen sei. Dem stellt der Sprecher der Ministerin die Projekte und damit verbundene Arbeitsplätze gegenüber, die gefährdet wären, sollte die Lehrerarbeitszeit nicht reformiert werden: so wären etwa 2763 Jobs bei Abschaffung der kleineren Klassen bedroht, 483 Posten bei Einstellung der Teilungen größerer Klassen in der 9. Schulstufe für bestimmte Gegenstände, 203 Jobs beim Aus des Kleingruppenunterrichts in Fremdsprachen, 607 Posten durch die Einstellung der Deutschförderkurse an den Pflichtschulen.
(APA)
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