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Vermögen in Österreich ungleich verteilt und gering besteuert

08.04.2009 | 11:26 |   (DiePresse.com)

Österreich ist bei der Vermögensbesteuerung im internationalen Vergleich Schlusslicht.

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Die Debatte um die Vermögensbesteuerung in der SPÖ ist voll in Gange. Tatsächlich ist Österreich bei der Vermögensbesteuerung im internationalen Vergleich Schlusslicht. Die Einnahmen aus Vermögensbesteuerung betrugen 2007 lediglich 0,6 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP), während es etwa in Frankreich 3,5 und in Großbritannien 4,6 Prozent waren. Gleichzeitig herrscht in Österreich bei Einkommen und Geldvermögen eine große Ungleichverteilung.

Beim Geldvermögen gibt es laut dem letzten Sozialbericht eine "markante Konzentration". Eine große Mehrheit (74 Prozent) der privaten Haushalte hat nur eine unterdurchschnittliche Geldvermögensausstattung und nur eine Minderheit (26 Prozent) verfügt über ein überdurchschnittliches Geldvermögen. Das reichste Prozent der Haushalte hält 27 Prozent des gesamten Geldvermögens. Das oberste Promille (0,1 Prozent) besitzt über acht Prozent des gesamten Geldvermögens, und damit gleich viel wie die gesamte untere Hälfte der Haushalte.

Das Einkommen ist im Vergleich dazu weniger konzentriert als das Vermögen. Unter den obersten fünf Prozent der Vermögensbesitzern haben 59 Prozent ein Haushaltseinkommen von über 3.000 Euro, 21 Prozent zwischen 1.350 und 2.249 Euro und zwei Prozent sogar nur zwischen 750 und 1.349 Euro.

Die Verteilung des Volkseinkommens hat sich in den vergangenen Jahren aber immer mehr von den Lohneinkommen zu den Gewinn- und Vermögenserträgen verschoben. Gleichzeitig haben die Einkommensdisparitäten zugenommen: Auf die 20 Prozent mit den niedrigsten Einkommen entfielen 2006 lediglich 2,2 Prozent der gesamten Bruttobezüge, auf die 20 Prozent mit den höchsten Lohneinkommen hingegen 46,7 Prozent.

Die vermögensstärksten Gruppen sind jene in der höchsten Einkommensklasse, der 60- bis 69-Jährigen, der Unternehmer und Universitätsabsolventen. Die niedrigsten Geldvermögen haben Niedrigeinkommensbezieher, die 20- bis 29-Jährigen, die Arbeiter und Personen mit maximal Pflichtschulabschluss.

 

(APA)

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9 Kommentare
Gast: Freiheit
02.05.2009 05:18
0 0

???

Also 26% haben ein ueberdurchschnittlichs Geldvermoegen. also so eine gewaltige minderheit ist das nicht. das ist ja fast jeder dritte. waere sicher interessant zu wissen was fuer die presse ueberdurchschnittles geldvermoegen heisst und wer das ist: ob es unternehmer, investoren, oder teils unser beamtentum ist. ist es ja nicht so, dass 50% der wirtschaft in oesterreich direkt durch den staat gemanaged wird? % der beschaeftigten sind beamte? soll keine Hetze hier gegen Beamte sein aber es waere sicher interessant wie viel % dieses geld selber gemacht haben, durch investitionen, durch sparen erwirtschaftet haben und wie viele dieses vermoegen durch 0 zusatzleistung fuer das land gemacht haben. wie viele politiker bringen dem land wirklich einen nutzen? diese propaganda clowns von oepv, spoe, gruene, fpoe und bzoe? also wirklich nicht.

Peregrin
30.04.2009 12:22
0 0

Was heisst "Schlusslicht"

Ich nenne das "Spitzenreiter"!

Gast: Huibui
16.04.2009 18:46
0 0

das Vermögen ist immer gerecht verteilt,

denn es ist bei jenen Leuten, die rechtzitig darauf schauen, das man es hat, wen man es braucht...

my2cent
14.04.2009 14:06
0 0

gibt es ein land in dem das vermögen gleich verteilt ist?


und wenn das mal eintritt - ist dass dann gerecht?

Gast: Martin S
08.04.2009 18:33
0 0

Also auf gut Deutsch

Viel Geld haben: Die Pensionisten und die Studierten, die das auch noch kostenlos tun können.
Bravo!
Wenig Geld haben: Die Ungebildeten oder Schlechtgebildeten. Also zumeist die mit "Migrationshintergrund".

Das heisst:
1. Das permanente Jammern der Pensionisten, dass sie sich nichts leisten können, ist eine Lüge!
2. Die ALlgemeinheit bezahlt den Studierenden Ihren zukünftigen Reichtum.
3. Kinder von Ausländern sind eher eine Belastung für das Sozialbudget denn eine Verbesserung.

Die daraus resultierenden AKtivitäten:
1. Pensionen einfrieren. Wird's halt mal kein Urlaub mit Schwimmbad und 5-Sterne-Hotel.
2. Studiengebühren wieder einführen und gleich verdoppeln!
3. Ausländer, die sich unberechtigterweise in Ö aufhalten, sofort ausweisen.


Antworten Kito
15.04.2009 10:22
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Re: Also auf gut Deutsch

Klar. Hindern wir Studierende am besten ein bisserl dran, schnell ihre hohen Einkommen generieren zu können und somit auch 80% des Apparats bezahlen zu können.

Schnell allen das Geld wegnehmen, die mehr leisten!
De hom des jo goar net vadient, herst.

"Die Allgemeinheit zahlt Studierenden ihren zukünftigen Reichtum."
Und schnorrt an 50% des Einkommens mit, ohne auch nur einen Finger gerührt zu haben.

Der Neid is a Hund - vor allem, wenn man anderen um ihre Leistung und Fleiß neidig ist.

Antworten Dekkard
10.04.2009 09:55
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Re: Also auf gut Deutsch

Studiengebühren finde ich an sich nicht so schlecht, aber nur um die Alibistudenten loszuwerden. Das der Aufwand die Gebühren einzutreiben einen Grossteil der Gebühren verschlingt (wenn ich mich da richtig erinnere) ist natürlich bedauerlich, das sollte optimiert werden damit das Geld mehr Nutzen hat als ein paar (faule?) Beamte zu finanzieren...

Das du auch studieren könntest wenn Du wolltest, der Meinung kann ich mich nur anschliessen!

Das Pensionisten alle in 5 Sterne Hotels hausen entspringt wohl Deiner blühenden Fantasie! Mein Vater lebt als 79 jähriger Pensionist sicher gut, aber er arbeitet nach wie vor regelmäßig, und hat in seinem Leben abermillionen an Gehältern ausgezahlt, von Steuern ganz zu schweigen. Gemessen an seiner Arbeit bleibt im verhältnismäßig wenig!

Antworten tryf
09.04.2009 09:01
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Re: Also auf gut Deutsch

Du kannst ja auch studieren. Steht dir frei. Die jetzige Lösung ist nicht so schlecht. Studieren in Mindestzeit plus zwei Toleranzsemester gratis danach Gebühren zahlen.
Nicht alle Pensionisten sind reich. Viele kommen mit nur 700 Euro im Monat gerade so über die Runden.
Man muss auch etwas differenzieren.
Vielleicht hohe Pensionen einfrieren und geringe anheben.
Bei Punkt drei Stimme ich dir zu.

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Re: Also auf gut Deutsch

durchaus zustimmung. ein widerspruch was die finanzierung der akademiker betrifft: die finanzieren ihr studium eigentlich mehrfach, wenn man bedenkt, dass sie oft zum gehobenen mittelstand gehören und dementsprechend auch ein vielfaches an steuern zahlen als niedriglohnbezieher.