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Vermögenssteuer: „Das hängt mit Neid zusammen“

18.04.2009 | 18:47 |  von Claudia Dannhauser (Die Presse)

Finanzminister Josef Pröll kommen zu viele Steuerzahler abhanden. Er ärgert sich über Diskussionen zur "Reichensteuer", will an Transaktionen aber durchaus verdienen. Ein Gespräch mit der "Presse".

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Wir stehen in der Wiener Innenstadt, in einem der prunkvollsten, üppig goldverzierten Barockpalais. Was bedeutet Luxus für Sie?

Josef Pröll: Ja, ursprünglich das Palais des Prinzen Eugen. Seit 1848 Sitz der Finanzminister und aktuell einer Generalüberholung unterzogen. Luxus? Das ist für mich Zeit mit der Familie und immer häufiger der Wunsch, abseits des rastlosen politischen Getriebes zu sich selbst zu finden.

Materielle Wünsche sind Ihnen gänzlich fremd?

Wünsche nach üppigem Luxus haben mich in meinem Leben noch nie begleitet.

Einem Finanzminister muss man Gedanken an Geld ja nicht unbedingt übel nehmen?

Gerade ein Finanzminister muss darauf schauen, dass alles zusammengehalten wird, man nicht prasst und sich dem Luxus hingibt, als gäbe es kein Morgen.

Das mag ja löblich sein, aber hüllen sich Politiker nicht allzu sehr in Sack und Asche?

Das tue ich nicht. Ich habe aus dem Landwirtschaftsressort durchaus die Genusskomponente ins Finanzministerium mitgenommen. Ich gehe gern gut essen und leiste mir auch hie und da etwas. Trotzdem bin ich keiner, für den Geld alles ist.

In einem dieser üppig dekorierten Säle wurden jahrelang die Budgets verhandelt. Jetzt wird er umgebaut. Ist diese zwangsweise Abwendung gar ein Symbol für Ihr Budget? Wer muss sich denn noch fürchten – außer den Lehrern?

Die Lehrer müssen sich nicht fürchten. Aber es haben alle Minister nach der Budgetpräsentation Handlungsbedarf in ihren Ressorts. Wie notwendig das ist, zeigt sich an der Schuldenentwicklung – trotz dieses restriktiven Budgets. Das wird manchen die Augen öffnen. Dann werden viele verstehen, dass wir enormen Handlungsbedarf in den Strukturen haben.

Viele kritisieren Sie trotzdem, weil Sie gerade in Krisenzeiten zu knausrig wären.

Ich bin alles andere als knausrig. Aber: Mir geht es darum, in der Verwaltung zu sparen, schlicht und einfach, um die Krise bewältigen zu können. Wenn wir da nicht entsprechend Maß anlegen, fehlt uns der Spielraum. Ich spare nicht bei den Menschen und nicht bei der Wirtschaft, sondern dort, wo die Strukturen etwas hergeben.

Und wo geben die Strukturen Ihrer Ansicht nach etwas her?

Das betrifft alle Ministerien und auch die Länder und Gemeinden. Wir haben die Verwaltungsreform jetzt Punkt für Punkt abzuarbeiten. Das ist notwendiger denn je.

Die Lehrer sind also nicht die einzigen Beamten, auf die Einsparungen zukommen.

Diskussionen sind in mehreren Gesellschaftsbereichen notwendig. Aber das haben die jeweiligen Minister zu diskutieren, dafür sind sie politisch verantwortlich.

Alleingänge schätzen Sie aber auch nicht, siehe Unterrichtsministerin Claudia Schmied. Außerdem müssen zu einem Ministerratsbeschluss letztlich alle Regierungsmitglieder stehen.

So ist es. In Krisenzeiten kann man kein Budget auf die lange Bank schieben. Wir werden also alle gemeinsam die Verantwortung tragen. Nur eines ist klar: Um Verhandlungen und Schwerpunktsetzungen kommt keiner und keine herum.

Am Ende siegt also die Solidarität unter den Ministern?

Das ist keine Frage. Sonst würde die Regierung nicht funktionieren.

Und wenn es zu massiven Streiks im öffentlichen Dienst kommt?

Ich gehe nicht davon aus, dass es sie geben wird. Ich bin aber nicht konfliktscheu, im Gegenteil, und für jede Auseinandersetzung zu haben.

Ministerin Schmied unterstellt Ihnen aber, dass Sie eigentlich aufseiten der Lehrer stünden.

Ich stehe für einen vernünftigen Umgang miteinander und halte nichts von Polarisierung und Freund-Feind-Denken. Die Ministerin hat sich auf die Lehrer zubewegt. Die Lehrervertreter haben Angebote formuliert. Am Montag gibt es noch eine Verhandlungsrunde. Diese Chance soll genutzt werden.

Und wenn der Druck auf höhere Ausgaben steigt, werden Sie dann schwach?

Wir geben bereits sehr viel aus. Bildung, Forschung und Entwicklung sind gut dotiert.

Man hat den Eindruck, Sie müssen Ihr Budgetdefizit wöchentlich korrigieren. Wird die Lage tatsächlich immer schlimmer?

Unsere Zahlen sind zwar im europäischen Vergleich noch einigermaßen gut, liegen aber deutlich über unseren ursprünglichen Erwartungen. Seit Dezember ist klar, dass wir unsere ursprünglichen Pläne nicht einhalten können. Deshalb ist es notwendig, massiv den Deckel am Budget draufzuhalten.

Haben Sie die Krise unterschätzt?

Nein. Aber die Wirtschaftsforscher korrigieren sich andauernd selbst. Vor einem Jahr hat noch keiner die Krise in dieser Deutlichkeit vorhergesehen. Und jetzt wissen die Ersten schon wieder, wie man daraus herauskommt. Da bin ich vorsichtig, aber optimistisch, dass wir Ende 2009, Anfang 2010 wieder Licht am Ende des Tunnels sehen.

Sie sind kein Freund der Wirtschaftsforscher? Ich weiß schon, kein Minister macht sein eigenes Land freiwillig schlecht, aber hat Paul Krugman mit seinen Pleiteängsten im Kern ein bisserl recht?

Abgesehen davon, dass Krugmann genug Anlass hat, sich um das Finanzsystem seines eigenen Landes Sorgen zu machen: Sein Vorurteil könnte nicht oberflächlicher sein. Man fragt sich nach dem Motiv.

Legen Sie für die österreichischen Banken wirklich die Hand ins Feuer?

Ich möchte Ihnen eines sagen: Das Engagement unserer Banken in Osteuropa war strategisch klug, richtig und weitblickend: Osteuropa hat enormes Wachstumspotenzial. Andere haben das verschlafen und versuchen jetzt den Fuß in die Tür zu bekommen. Ich stehe zum Osteuropa-Engagement Österreichs.

Mit der vorgezogenen Steuerreform ist Ihnen auch kein großer Wurf geglückt. Der viel zitierte Mittelstand freut sich nur mäßig.

Wie kommen Sie dazu, das zu behaupten? Wir haben den Mittelstand mit 2,5 Milliarden Euro entlastet und zusätzlich ein Familienpaket auf den Weg gebracht. Das gibt auch Impulse für den Konsum. Da bin ich mir sicher.

Immer mehr zahlen aber gar keine Steuern. Das heißt, dass die Systemerhalter immer weniger werden.

Wenn über Gerechtigkeit gesprochen wird, ist Leistungsgerechtigkeit ein wichtiger Ansatz. Wir sind sicher an einem Punkt angelangt, an dem man die Strukturen grundsätzlich überdenken muss. Wenn auf einen Steuerzahler nur noch einer kommt, der keine Steuern zahlt, kann das der Mittelstand bald nicht mehr tragen.

Aber gerade die von Ihnen mitbeschlossene Steuerreform 2009 verstärkt diesen Effekt noch weiter.

Diese Steuersenkung musste kommen, um die Wirkung in der Krise rasch entfalten zu können. Beim nächsten Mal müssen wir aber auch an den Strukturen des Steuersystems drehen.

Sie würden dann also den Anteil der Steuerbefreiten reduzieren?

Da muss man mehrere Dinge beachten. Zum Beispiel die Sozialversicherungsabgaben in Relation zur Steuerbelastung. Da sind viele Fragen auszuloten, die sich einmal eine Reihe von Experten anschauen sollen.

Aber woran denken Sie?

Auf keinen Fall Richtung Eigentumsbesteuerung. Jedes Signal in diese Richtung ist fatal und falsch in Zeiten einer Krise. Ich habe nicht vor, neue Steuern einzuführen oder Steuern zu erhöhen.

Die von der SPÖ angeheizte Diskussion ärgert Sie ziemlich.

Es überrascht mich nicht, dass am linken Rand von der Reverstaatlichung bis zur Vermögensbesteuerung alles diskutiert wird. Und das noch dazu völlig undifferenziert. Die Vermögenssteuer, die jetzt manche in der SPÖ diskutieren, ist ja gar keine „Reichensteuer“. Auch wenn man sie unter diesem Mäntelchen verkaufen will. Das ist eine glatte Eigentumssteuer für den Mittelstand, die auch den hart verdienten Schrebergarten betreffen wird. Das wird es mit uns nicht spielen.

Da gibt's plötzlich zu viele Reiche?

Offensichtlich soll jeder, der sich Eigentum in welcher Form auch immer erwirtschaftet hat, zur Kasse gebeten werden. Dabei wird nur vergessen, dass alle, die sich über jahrzehntelange harte Arbeit etwas geschaffen haben, ohnehin schon Lohn- und Einkommensteuer entrichtet haben.

Warum tun sich Politiker oft so schwer, für Leistungsträger einzustehen?

Leistungsgerechtigkeit ist für uns eine zentrale Frage. Wenn Debatten wie die aktuelle Diskussion losgetreten werden, hängt das auch mit Neid zusammen.

Der findet sich aber überall, nicht nur bei der SPÖ.

Das ist ein zutiefst menschlicher Zug, der nur in manchen Parteien und Gesellschaftsgruppen stärker kultiviert wird. Populistische Politik zu machen ist jedenfalls nicht meine Sache und nicht Sache der ÖVP. Die SPÖ hat da ja ein spezielles Problem: Ihr Finanzminister Ferdinand Lacina war es, der die Vermögenssteuer abgeschafft hat – mit einem Federstrich vor nicht einmal 15 Jahren. Und es hat sich bewährt.

Es kommt doch auf die Art der „Reichensteuer“ an. Auch in Ihrer Partei sind nicht alle abgeneigt.

Ich will keine Eigentumssteuer in Österreich haben, weder eine neue kreieren noch eine alte wieder einführen.

Teile der ÖVP denken aber immer wieder über breitere Steuereinnahmen nach, um etwa das Gesundheitswesen zu finanzieren.

Schluss mit der Debatte, dass man überall, wo man mehr Geld braucht, als Allererstes ans Kassieren denkt. Das ist falsch. Zuerst muss es bei den Strukturen eine Änderung geben, auch im Gesundheitssystem. Wer diese Vorleistung nicht bringt, muss die Steuerschraube ewig nach oben drehen. Die gut wirtschaftenden Krankenkassen wehren sich zu Recht dagegen, dass sie die schlecht wirtschaftenden ohne Änderungen finanzieren sollen.

Wer mehr Leistungen ins Spital abschiebt, hat's eben leichter. Müssten Sie nicht endlich die Länder zu Reformen bewegen?

Da ist mein Ansatz ganz pragmatisch: Für diese Fragen gibt es einen zuständigen Minister. Der soll sich um seine Aufgabe kümmern und Verhandlungen mit den Ländern führen.

Die Gesundheitsfinanzierung belastet auch die Lohnnebenkosten erheblich. Insofern muss es Sie doch auch interessieren.

Ich bin dagegen, nur partiell Bewegung in die Dinge zu bringen. Es braucht eine Gesamtaufstellung. Man kann sich nicht immer nur mit ein paar Millionen Euro drüberretten.

Die Gesundheitsdebatte ist seit Ewigkeiten eine Domäne der Sozialpartner. Stört Sie das?

Ich komme aus der Sozialpartnerschaft und halte sie für einen echten Mehrwert österreichischer Politik. Trotzdem muss eines klar sein: Ich habe Verantwortung in der Politik übernommen, weil ich selbst gestalten will und nicht, weil ich das nachhüpfen will, was die Sozialpartner vorgeben.

Ärgert es Sie, wenn Wirtschaftskammer-Chef Leitl eine Transaktionssteuer, also auch eine Art „Reichensteuer“, einfordert?

Das hat mich sogar sehr gefreut. Das stand schon als massiver Wunsch in meinem Perspektivenpapier, um Aufgaben des Staates oder der EU zu finanzieren. Freut mich, dass diese Idee weiterentwickelt wird.

Wir schaut's eigentlich mit dem rot-schwarzen Koalitionsklima aus? Ist noch immer alles paletti?

Zuerst hat man zwei Jahre nur gestritten, dann – zumindest nach medialer Darstellung – nur gekuschelt. In Wahrheit haben wir schon viele Sträuße im Hintergrund ausgefochten. Wir haben einfach eine professionelle, positive Zusammenarbeit.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 19.04.2009)

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349 Kommentare
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petarius
10.05.2009 19:50
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Vermögenssteuer

Also das einzige was ich nicht befürworte ist die Besteuerung von Eigenheimen, Wohnungen und Häusern.

Beispiel: da baut sich ein einfacher Angestellter in seinem Leben eine Villa/größeres Haus auf seinem Grundstück, und muss nun Vermögenssteuer zahlen, obwohl er das Haus selbst gebaut hat und sich damit 600.000 EUR ersparte, nur weil es jetzt so viel Wert hat. Und mit seinem Angestellten-EInkommen, wäre so eine Vermögenssteuer eine Ungerechtigkeit. Sehr viele normale Häuslbauer würde das treffen und NICHT hauptsächlich die Reichen!!!!!

Das was versteuert gehört: Spekulationen, Aktien und sonstige Finanztransaktionen.
Was verboten gehört: Spekulation auf Verluste.
Und wenn man dann noch eine internationale Finanzmarktaufsicht schafft, dann kann man Krisen damit verhindern.

Antworten Gast: Max
29.06.2009 01:27
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Re: Vermögenssteuer

Also ihr einfacher Angestellter und Häuslbauer gehört auch zu den Profiteuren dieses Vorschlags:

*) Wie im Rechenbeispiel zu sehen, wird nur der über den Grenzwert hinausgehenden Betrag versteuert. Bei 600.000 werden also "nur" 100.000 mit 0,25% besteuert, das ergibt 250€ im Jahr.
*) Der Häuslbauer wird wahrscheinlich noch einen Kredit laufen haben, der wird vom Vermögen abgezogen, also vermutlich für lange Zeit komplett unter der Grenze => keine Vermögenssteuer.
*) Im Gegenzug wird der Eingangssteuersatz deutlich gesenkt, was auch einen einfachen Angestellten um mehr als 250€ im Jahr entlastet.

Und im Übrigen geht sich bei einer Grenze von 500.000€ schon ein sehr stattliches Eigenheim aus.

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Die unterschiedliche mediale Bewertung

Ohne mich jetzt detailliert auf Spekulationen darüber einzulassen, ob die sog. "Reichensteuer" nun gerecht und von ihrer tatsächlichen Effektivität fürs Staatsbudget sinnvoll ist, fällt mir bei deren medialen Reflexion schon etwas wieder einmal recht Typisches auf: Allein schon der Vorschlag an sich ruft in gewissen Kreisen geradezu panikartige Reaktionen hervor. Und auch den mit diesem Thema befaßten Redakteuren steht offenbar das nackte Entsetzen ins Gesicht geschrieben...

Wie sonst wäre es zu erklären, daß sich plötzlich eine ganze Fülle von "warnenden" Argumenten in die diversen Kolumnen ergießt? Da wird plötzlich alles an (oft eh nur vermuteten) negativen Aspekten zusammen gekratzt, was man nur kriegen kann, ohne die tatsächlichen Relationen kritisch zu hinterfragen. "Arm" im eigentlichen Sinn würde auch durch die Einführung einer fiskalischen "Abschöpfung" keiner der wirklich Wohlhabenden im Lande.

Dem gegenüber werden ALLGEMEINE Steuererhöhungen als UNABDINGBAR bezeichnet!

Gast: Gast20090424
24.04.2009 12:25
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Gebt ihnen ...

... 20, 40 oder 70 Euro pro Monat, und dann nehmt ihnen 100,200, 300 Euro pro Monat wieder weg und verkauft es als STEUERREFORM, die mehrere Mrd. Euro pro Jahr kostet.
Das ist österr. Steuerpolitik ....

Fritz
23.04.2009 17:51
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Taschengeld

Die einzige große rote Gerechtigkeit wird erreicht, wenn 100 % der jeweiligen Einkommen an den Staat abgeführt werden und die Steuerzahler als Gegenleistung ein Taschengeld erhalten, wobei -Gerechtigkeit muss sein- jeder das gleiche bekommt!

Gast: Michi
23.04.2009 16:33
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Ich habe die Lösung für uns Österreicher gefunden!

Eine zusätzliche Versteuerung auf Vermögen wird dazu führen, dass die Leute Auswandern und Österreich dadurch erst keine Steuereinahmen hat. Im besten Fall hält sich der Verlust in Wage.

Heute werden die Leute bestraft, welche tüchtig und anständig sind - die werden von Ausländern und Arbeitslose ausgenutzt - damit ist jetzt schulss.

Deswegen fordere ich, eine komplete Streichung von Sozial, Notstandhilfe FÜR ALLE PERSONEN.

Somit wird auch die Diskussion über "Zumutbarkeitsgrenzen" nichtig.

Der Staat hat aufgrund sinkende Steuereinnahmen auch keine Sozialausgaben zu leisten. Wir und unsere Kinder haben weniger Schulden. Die Wirtschaft springt schneller an, da das Leistungsprinzip stärker im Mittelpunkt gerät.

Antworten Gast: hirnpolizei
28.06.2009 21:20
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Re: Ich habe die Lösung für uns Österreicher gefunden!

sorry, sie müssen wohl aufrüsten

aber vielleicht geht das von selbst, wenn SIE mal ihren job verlieren...
manche leute sind einfach nicht zu fassen

Antworten Gast: Michi2
06.05.2009 18:02
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Re: Ich habe die Lösung für uns Österreicher gefunden!

Ich habe eine noch bessere Idee: Alle "Reichen" beheben am gleichen Tag ihr Geld von den Banken und wir haben endlcih die nächste Kriese. Diese Idee ist zwar natürlich nur ein Scherz, aber rote Politiker sollten sich darüber im Klaren sein, daß sie durch eine Vermögenssteuer vermutlich Österreich mehr schaden als nutzen.

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Re: Ich habe die Lösung für uns Österreicher gefunden!

Eine Frage: Wie "tüchtig" und "anständig" sind eigentlich die, welche mit ihren Gier-Spekulationen den ganzen Globus in eine gigantische Finanzmarkt- und in der Foilge Weltwirtschaftskrise getrieben hatten? Dieser Casino-Kapitalismus, dessen Betreibern es ein Leichtes ist, binnen weniger Stunden 100 Mio. Euro Kaution aufzutreiben, um ihrer Klage weiterhin auf freiem Fuß entegen zu sehen, hat unzählige Menschen um ihr sauer erspartes Geld gebracht, daß sie eigentlich für ihren Lebensabend vorgesehen hatten.

Denn wie heißt es schon seit geraumer Zeit? Die Leute sollen SELBST für ihre Zusatzpension sorgen, die staatliche Rente ist auf Dauer nicht mehr gesichert! Aber wenn sie genau DIESER "Empfehlung" entsprechen, fallen sie erst recht um ihr Geld um, weil "tüchtige" und "anständige" Finanzberater alles auf Teufel komm raus verzocken.

Der Staat darf sich EBEN NICHT aus seiner Verantwortung verabschieden; so wie Sie das offenbar möchten...


Gast: Löser
23.04.2009 13:56
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Sozis hatten bereits 60 Jahre Zeit und nichts geschafft

ausser den Staat in die Pleite zu treiben, was haben Sie sich denn bisher dabei gedacht?

pmxpt
23.04.2009 13:39
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Dabei gewinnt immer nur die Baubranche..

es sei Ihnen gegönnt.

Aber auch ITler, Fabriksarbeiter, etc. werden arbeitslos.

Ophicus
23.04.2009 12:59
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Hurra

Eine "Neustrukturierung des österreichischen Steuersystems an sich" wäre wirklich mal zu Überlegen.
Zumindest wenn man damit wirklich ein völlig neues System meint mit insgesammt GERINGERER Steuerlast, und nicht nur die Einführung besonders kreativer neuer Steuer zusätzlich zu den praktisch unveränderten alten.
Traut sich irgendwer vorherzusagen welche Variante im Entwurf stehen wird?

Gast: Michi
23.04.2009 12:52
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Konzept 2010? Lustig!

Konzept 2010? Lustig!

Wie wärs mit einem Konzept für ein Budget ohne das Österreich gleich Pleite gehet BIS INS JAHR 2010?


Paige
23.04.2009 11:54
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OK

Mir hat hier einmal einer gesagt: if you panic, panic first. Ich antwortete: Ich habe schon alles erledigt... eine Schrotflinte fehlt mir noch :-)

democrates
21.04.2009 11:03
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40Mrd. Einsparungspotential durch Politsystem-rationalisierung und -Vollautomatisierung

Der Ersatz des seit 9Jahrtzehnten nicht mehr durchrationalisierten Parteiensystems durch ein automationsgestütztes Selbstregierungsystem (e-REGENT) würde z.Z. eine jährliche Einsparung von ca. 40Mrd. Euro bringen.

Jedes Wirtschaftsunternehmen, welches nahezu ein Jahrhundert nicht mehr durchrationalisiert und durchautomatisiert wäre in kürzester Zeit konkursreif.

Ausgerechnet die Landeshauptleute haben es notwendig, neue Steuern zu fordern!

Sind doch gerade sie es, die Steuergeld nach wie vor mit vollen Händen in eine sinnlos aufgeblähte Verwaltung werfen und jeden kleinsten Ansatz einer Verwaltungsreform blockieren!

Das kleine Österreich leistet sich einschließlich EU 5 (!!!) Verwaltungsebenen!!!Und zusätzlich ist jeder Bürger Zwangsmitglied einer Kammer!!!!

Das ist ausgesprochene Verwaltungsblödheit hoch 6!!!

Herr Voves, bevor Sie neue Steuern erfinden, strengen Sie einmal Ihr Hirn für eine vernünftige Verwaltungsvereinfachung an! Damit können Sie berühmt und sogar wählbar werden!

hw
20.04.2009 19:20
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interessant

in diesem staat wir nur mehr von umverteilung gesprochen.

vergleicht man das mit dem menschlichem körper, gehts nur mehr um das erhalten und wiederbeleben ausgefallener und beschädigter organe. jeder weiß dieser körper ist am ende.

gesunde körper wollen an die spitze, die besten sein.

man darf gespannt sein, wie sich das volk bei den nächsten wahlen entscheidet? zum sterben oder zum siegen.

hw
20.04.2009 19:09
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warum

"Warum das nicht passiert, ist mir schleierhaft."

weil keine kohle da ist. ganz einfach.
und mit umverteilen wirds nicht besser.

forschen-entwicklen-der beste sein, dass ist die einzge möglichkeit.
nur sagt mir wer einen grund, warum jemand das in österreich tun soll?
bei erfolg gibts riesige steuerabzüge, und vielleicht erntet man noch beschimpfungen vom volk, weil man sich das vermögen ergauntet hat. nein danke!

Gast: Michi
20.04.2009 11:33
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Wieder mal die Dummen

Das Frauen in der Politik nichts verloren haben, bestätigt diese Frau mal wieder, mit ihren "unglücklichen" Forderungen.

Sollte es in unserem Land eine "Steuer auf hart angespartes Vermögen" kommen, so sind Leute, die wirklich ein Vermögen besitzen, sofort dabei ihren "Hauptwohnsitz" zu wechseln. Dadurch werden mehr Steuern vernichtet, als gewonnen. Experten gehen davon aus, dass dieser Verlust jene ausgleichen müssen, für die diese Steuer angedacht gewesen wäre. Also eine Doppelbestrafung für jene, die profitieren sollten - und jetzt wie so oft, wieder die dummen sind.

Antworten Gast: t
20.04.2009 15:27
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Re: Wieder mal die Dummen

unter welchem antiken stein sind Sie denn hervorgekrochen?
welches problem haben Sie denn mit Frauen, Sie armer Kerl?
das ist ja wieder mal typisch, statt die sache zu kritisieren, hauen sie auf das geschlecht, ist ihre frau so gemein zu Ihnen? stehen Sie arg unter der Fuchtel und sagt Ihnen zu haus die frau wo es lang geht?

Antworten Antworten Gast: Michi
20.04.2009 15:54
0 0

Re: Re: Wieder mal die Dummen

Wahrscheinlich haben Sie meinen Kommentar nicht vollständig durchgelesen, denn dann würden Sie bestimmt meine Argumenation erkennen und würdigen.

Ich akzeptiere ihre "Weicheierische" Einstellung und das es Männer gibt die sich von Frauen sich führen lassen wollen. Ich sehe das anderst, gerade weil Frauen andere Gene und Veranlagerungen haben. Wahrscheinlich sind Sie bereits Politisch "verblödet", sodass Sie selbst keine Entscheidungen mehr treffen können. Dafür kann ich leider nichts.

Beschweren Sie sich aber nicht einmal, das Sie noch mehr Steuern zahlen werden, durch solche Aussagen wie von dieser Frau.

Antworten Antworten Antworten Gast: ram
23.04.2009 13:43
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Re: Re: Re: Wieder mal die Dummen

Und wenns ein Mann gesagt hätte wäre es für Sie Ok?
Auch wenn ich diese Aussage von der Dame nicht gut finde (und das auch nur der Aussagewillen und nicht der Frau), finde ich derartige unnötige Pauschalverurteilungen unnötig. Männer in der Politik reden doch auch Tag ein Tag aus den gleichen Mist! Es ist so traurig es immer auf das Geschlecht zu schieben! Und können Sie sich nun hier hinstellen und guten Gewissens sagen, dass Männer in der Politik besser sind? Wenn ja, dann bitte mit einer guten Begründung!

Gast: Christdemokrat
20.04.2009 10:49
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Neid - ein Dauerbrenner

Originalzitat J. Pröll aus diesem Interview: "Leistungsgerechtigkeit ist für uns eine zentrale Frage. Wenn Debatten wie die aktuelle Diskussion losgetreten werden, hängt das auch mit Neid zusammen." Der Neid - ein sehr tief liegendes, geradezu "triebhaftes Wesen unseres Unbewußten - muss permanent herhalten, wenn es um Steuerfragen geht. Der VK., Finanzm. u. ÖVP-Obm. führt hier die Leistungsgerechtigkeit als eine zentrale Frage in der Debatte an. Nun, werter Herr Finanzm.: "Wieviel Leistung hat der Erbe eines Vermögens, für eben dieses Vermögen erbracht?" Die Frage ist komplizierter als der Schlagwortkatalog von trainierten Politikfunktionären vermuten lässt. Warum soll ich als Christ Herrn J. M. V. beneiden, der zusätzlich zu seinem in Steueroasen angelegtem Vermögen von Generationen noch einen Zuwachs mittels juristischen Taschenspielertricks erwerben muss? Neben der Leistungsgerechtigkeit, kennen wir Startgerechtigkeit, Bedarfsgerechtigkeit..... . Herr J. Pröll das V und das C!


Antworten Gast: Gast20090424
24.04.2009 12:28
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Re: Neid - ein Dauerbrenner

Warum sollte man seinen Kindern nichts weitergeben dürfen?

pmxpt
23.04.2009 12:06
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Re: Neid - ein Dauerbrenner

Es gab 2007 3 Erbschaften über eine MIO Euro. Der rest war darunter.

Was diese Erben geleistet haben? Oft haben sie schon Jahrzehnte im elterlichen Betrieb mitgearbeitet (und auf Überstunden etc. verzichtet), obwhl sie woadners mehr verdient hätten, oft haben sie Ihre Eltern zu Hause gepflegt, oft .....

Ein wirklich arbeitsfreies Erbe, das gibt es vielleicht in 1% der Erbschaften.

Also bleibt eh nur der Neid.

17und4
20.04.2009 12:43
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Re: Neid - ein Dauerbrenner

Ich verstehe nicht, was sie hier eigentlich sagen wollen?

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