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Arbeitslosigkeit: "Blauer Brief" der Grünen an Regierung

30.04.2009 | 09:50 |   (DiePresse.com)

Die Grünen begehen wie jedes Jahr den "Tag der Arbeitslosen". Sie werfen der Regierung vor, sich in Krisenzeiten zu wenig um die Schaffung neuer Arbeitsplätze zu kümmern.

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Die Grünen haben am Donnerstag traditioneller Weise den "Tag der Arbeitslosen" begangen und zu diesem Zweck vor einer AMS-Zweigstelle im 3. Wiener Gemeindebezirk Stellung bezogen. Neben Kaffee und Kuchen für die wartenden Arbeitsuchenden gab es dabei einen "Blauen Brief" an die Bundesregierung mit reichlich Schelte: Sie kümmere sich in Krisenzeiten zu wenig um die Schaffung neuer Arbeitsplätze und um ausreichende finanzielle Unterstützung. In dem Brief verlangen die Grünen unter anderem Unterstützung und Ausbildung "statt schikanöser Sinnloskurse".

"Wir werden hier im Rahmen der Budgetverhandlungen den Druck erhöhen", erklärte Bundessprecherin Eva Glawischnig. Schließlich werde es im kommenden Jahr "100.000 Arbeitslose mehr" geben.

Die Grünen fordern eine Erhöhung des Arbeitslosengelds "zumindest auf EU-Niveau" fordern. "Essenziell" ist nach Glawischnigs Ansicht zudem die Erhöhung der Kurzarbeitshilfe. Die Grünen-Chefin vermisst auch "große Jobprogramme" der Regierung - es gelte, in den Bereichen Pflege, Kinderbetreuung oder Bildung in dieser Hinsicht zu investieren.

EU-Spitzenkandidatin Ulrike Lunacek sieht die Europäische Union gefordert, Rahmen vorzugeben: etwa für Mindestlöhne in den Mitgliedsstaaten, gegen Lohndumpung und für eine Grundsicherung. Letztere wollen die Grünen konkret "in der Höhe von zumindest 900 Euro, zwölfmal im Jahr", wie in dem Brief an die Regierung steht.

(APA)

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14 Kommentare
Gast: Student
02.05.2009 21:56
0 0

Peinlich!

Das ist einfach nur billiger linker Populismus! Aber wehe jemand anderer macht das.

vor dem Arbeitsamt Stellung bezogen

sehr plakativ und sooo einfach aber selber
Nullideen ...

Helmwolf
01.05.2009 10:37
0 0

Ja Genau

Verstehe nicht warum es nicht mehr Ausbildung für Familienhilfen gibt . Das Angebot ist so niedrig das Kinder aus Familien genommen werden weil man von Seiten des Grazer Jugendamtes keine Kurzzeitige Hilfe zulässt.
Es scheint günstiger zu sein das Kinder auf Pflegeplätze kommen.
Helmut Wolf / Fröhlichgasse

Gast: Gast
30.04.2009 22:02
0 1

BRAVO GRÜNE!

Wichtige und nette Solidaraktion!

Wenigstens ihr lasst die Arbeitslosen jetzt nicht im Stich!

harbard
30.04.2009 15:56
0 0

bitte liebe presse-redaktion

...wechselt dieses photo aus
...das ist ja zum fürchten!

derpradler
30.04.2009 15:07
0 1

Wenn ich das lese,

dann weiß ich, daß diese Grünen nicht wählbar sind!

Antworten Gast: Gast
30.04.2009 21:59
0 1

Re: Wenn ich das lese,

Grüne würden Sie auch gar nicht nehmen. Bleibens beim Strache.

Antworten Antworten Gast: Crusader
03.05.2009 09:19
0 0

Re: Re: Wenn ich das lese,

Stimmt! Einheimische wollen die eh nicht! Bevorzugt sind Pigmentierte und/oder mit Kopftuch.....

DerÄtzer
30.04.2009 13:40
0 0

Seit jahrzehnten anschaffen Politiker Arbeitsplätze die sie selber vernichteten!

Alles das, das an "Steuersenkung" und Steuergeschenken niederprasselt, hat die Arbeitsplätze fleißiger Menschen ruiniert und der Bequemlichkeit der Pfründler gedient.

Die moderne Technik erlaubt es, immer mehr zu automatisieren und treibt die Arbeitsplätze zum Kapital.

Wäre in der öffentlichen Bürokratie, Schulen und Verwaltung dieses Prinizip angewendet, schafften wir mit dem halben Personal bessere Bedingungen in der Wirtschaft.

Das Abbauen je öffentlichem Bequemling bringt 2 private Arbeitsplätze. Das stimmt auch mit den Kosten (doppeltes Lebenseinkommen) überein.

Private leisten die Arbeit - die beamteten Günstlinge leisten die "Nichtverantwortung"!

Gast: Crusader
30.04.2009 11:22
0 1

Die Grünen haben am Donnerstag traditioneller Weise den "Tag der Arbeitslosen" begangen ........

Welchen den? Den für die echten Arbeitslosen oder den für die Kulturbereicherer die eh nicht wollen?
Ist ein blauer Brief bei denen nicht schon Wiederbetätigung?

0 0

Die Grünen sind leider Teil des Problems.

Mit ihrer Kolchosen-Kommunisten Politik (die bösen Reichen etc.) und ihrer Steuererhöhungsdoktrin BELASTEN sie den Standort Österreich noch mehr. Die Steuer- und Abgabenquote ist in Ö mit ca. 44% schon über dem OECD Schnitt (von ca. 39%). Die Grünen haben von der PRIVAT-Wirtschaft einfach keine Ahnung. Die Grünen setzen sich lieber für Asylbetrüger, vermeintlich radiklale Tierschützer etc. ein als für die Österreicher oder österr. Arbeitsplätze. Die Grünen sind einfach nur mehr überflüssig. Leider. Es war auch mal anders.

Saskatoon
30.04.2009 11:03
0 0

ein blauer brief

maximal 2 blätter ?
da wird sich aber der pröll dumm und dämlch lachen (falls das noch geht!!)
schließlich beschreibt der pröll palettenweise papier - denke da an sein leeres budget -


Gast: mk
30.04.2009 10:34
0 0

nicht ganz ohne eigenutz

die grünen feinde der freien marktwirtschaft wissen schon warum sie dan tag er arbeitslosen abhalten.
da sie ihren politische zenit längst überschritten haben, werden angesichts der wahlergebnisse immer mehr grüne selbst zu (schwer vermittlebaren) arbeitslosen

ert
30.04.2009 10:10
0 0

Also ich find das super

Die, die derzeit durch das gezeter nach neuen Steuern Arbeitsplätze vernichten und alles für "zu billig" halten, vom Essen bis zum Heizen und Verkehr finden jetzt plötzlich daß die Regierung nicht genug neue Arbeitsplätze schafft (notabene: In einem nicht-kommunistischen Land tun das Regierungen selten). Bei den nächsten Wahlen werden die Grünen vorauss. an der 4% Hürde Scheitern.