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Bundesheer sucht Soldaten für Auslandseinsätze

20.05.2009 | 13:38 |   (DiePresse.com)

Das Bundesheer hat zu wenig Personal. Vor allem für Auslandseinsätze sucht die Armee derzeit über 3.800 Mitarbeiter. Auch der Frauenanteil soll deutlich erhöht werden.

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Auch während einer angespannten Situation am Arbeitsmarkt gibt es beim Bundesheer Bedarf an neuen Kräften. Mit Mailings wie "JobChance'09", bei Berufsmessen und gezielten Events sollen die Zielgruppen angesprochen werden, sagte Thomas Mais, Leiter des Heerespersonalamtes. Österreichweit gab es 2008 insgesamt 3.837 Jobs beim Heer, aufgeteilt auf Auslandspräsenzdienst, Ausbildungsdienst und Auslandsbereitschaft.

Das ist insofern etwas überraschend, als in den vergangenen Jahren viele Kasernen geschlossen und Battalione zusammengelegt wurden, wodurch Personal frei wurde. Gleichzeitig wurden aber auch die Rekruten immer weniger, und der Grundwehrdienst ist nach wie vor die wichtigste Rekrutierungsquelle für das Bundesheer.

4.056 Euro Einstiegsgehalt

Als spannend und zugleich finanziell lukrativ preist man die Auslandseinsätze an: So verdient zum Beispiel ein Gefreiter im Kosovo netto 2.722 Euro im Monat, im Tschad liegt die Besoldung noch wesentlich höher (4.056 Euro). Betont wurde bei dem Pressegespräch mit NÖ Militärkommandant Johann Culik, dass - egal für welche Verwendung - nach Auswahlverfahren nur die Besten genommen worden.

Neue Frauen braucht das Land

"Frauen sind willkommen", wurde ebenfalls betont. Seit April 1998 gibt es Soldatinnen, derzeit sind es 323. Das "kleine Pflänzchen entwickelt sich", meinte Mais. Ansporn sei die Frauenquote von 12 Prozent bei der Polizei. Auch laut UNO-Resolution soll der Frauenanteil bei Auslandseinsätzen gesteigert werden.

 

(Red.)

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18 Kommentare
Gast: Cahdar
28.08.2009 20:12
0 1

so ein schwachsinn..auch wenns ein alter thread ist.

unglaublich welcher schwachsinn hier von leuten verzapft wird, die sich weder mit dem thema beschäftigt haben - noch jemals an einem Auslandseinsatz teilgenommen haben.
Ganz abgesehen davon, dass die fragestellung, was denn ein staat wie österreich in Ländern wie Kosovo und Tschad schon insofern beantwortet werden sollte, wenn man sich ein wenig die gesamtpolitische lage auf unserem Planeten anschaut - und desweiteren mal darüber nachdenkt wozu institutionen wie die UNO oder die NATO überhaupt gegründet wurden.
aber wir sind ein land voller bauern, was weiter als 2m von der eigenen haustüre weg ist, das ist uninteressant und unnütz - weil mans eben nicht versteht.
aber besser quasseln als informieren ..

0 0

ich bin froh

ich bin froh dass die Österreich trotz Krise nicht so dumm sind, als Kanonenfutter für die imperialen Ziele der anderen europ. Staaten den Kopf hinzuhalten.

Österreich soll raus aus Tschad und Kosovo.

Gast: plebs potus
22.05.2009 09:50
0 0

wozu auch?

Ich dachte wir wären Neutral (wofür ja die FPÖ immer so stark war, insbesondere, als uns diese Partei die EU mundwässrig gemacht hat) und Pazifistisch....

Wozu also? Flüchtlingsboote im Mittelmeer abschiessen? Menschenrechtlich bedenkliche Öl-Geschäfte der ÖMV in Kriegsgebeutelten Drittweltländern bewachen? Am Folterimperialismus der USA teilhaben um an mehr Öl zu kommen? What¿s wrong with Austria? Sind wir denn so dumm wie der Rest der Welt und sind Frauen genau so dumm wie Männer?

will_nix
21.05.2009 19:34
0 0

3800 fehlen?

Erst vor kurzer Zeit haben Darabos und Entacher einstimmig erklärt, dass alles in Ordnung ist. Dass keine Leute fehlen. Und jetzt das? Wer hat denn jetzt recht?

derpradler
21.05.2009 16:32
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Also

ist immer noch zu viel Geld da!

Gast: gast
21.05.2009 14:06
0 0

Nachdem Herr Platter

der ohnedies schon absterbenden Miliz den Gnadenstoß gegeben hat, werden sich auch in den unteren Dienstgraden nicht viele Freiwillige finden.

Gast: dude303
21.05.2009 13:25
0 0

Das Kanonenfutter für die imperialen Interessen des Weltkriegsgewinners wird noch gesucht.


Die Kanonenfutterzahler hingegen stehen schon fest: die österr. Steuerzahler. Falls erforderlich wird auch noch eine "Reichensteuer" auf Mittelstandseinfamilienhäuser erhoben.

Gast: raptor
21.05.2009 05:31
0 0

Ich ...

... bin grundsätzlich für die Landesverteidigung, aber das ÖBH ist jenseits aller Reformierbarkeit heruntergewirtschaftet. Außerdem liegen in den nächsten Jahren die größten Herausforderungen in der Inneren Sicherheit. Man sollte das ÖBH endlich euthanasieren und stattdessen wieder eine B-Gendarmerie, zusammengesetzt aus Profis und wegen der kleineren Anzahl bestens ausgerüstet, aufbauen. Im Alltag könnte diese Truppe die ebenfalls ausgehungerte reguläre Polizei unterstützen und sollte wirklich der große Vaterländische Krieg ausbrechen, hat man wengistens eine Elitetruppe, die sich wehrt anstatt eines traurigen Trachtenvereins, der mit Masse aus nicht verwendungsfähigen 6-Monate Grenznachtwächtern besteht. Traurig, aber leider wahr.

Antworten Gast: Wilfried
21.05.2009 12:23
0 0

Re: Ich ...

Volle Zustimmung!
Lediglich der Ausdruck »Euthanasierung« stößt mich ein wenig ab…

Gast: Frager
20.05.2009 21:35
0 0

WOZU ??????????

Wozu haben wir WAS im Tschad zu suchen...auf dem Balkan wohl, aber dort ?????
Das würde Kosten und Kapazitäten sparen....
Im Übrigen ist die Ungerechtigkeit bei den steigenden Untauglichenzahlen, dass diese nicht zu anderen - etwa leichten Putzdiensten, systemerhaltung etc. herangezogen werden....sondern freigehen (ev wäre auch eine Wehrersatzsteuer anzudenken...). Denn wieso wird Gesunden, ein halbes jahr gestohlen ? nur weil Politiker sich nicht für eine abschaffung einer wehrpflichtigenarmee durchringen können. Eher dann doch eine Profimiliz, die für ihre Übungen ein 15. Monatsgehalt + Pensionszeiten gutgeschrieben bekommt...

Antworten Gast: Altgedienter
21.05.2009 10:10
0 0

Re: WOZU ??????????

Was wir im Tschad zu suchen haben, was NGOs nicht auch billiger könnten, kann ihnen nur Darabos und Segur beantworten. Und die seinerzeit im inneren Dienstbetrieb nützlichen B-Tauglichen, wurden auf Anraten von irgendwelchen, längst pensionierten Generalstäblern abgeschafft.

Antworten Gast: raptor
21.05.2009 05:32
0 0

Re: WOZU ??????????

Die Wehrpflicht gibt's ohnehin nur mehr, um für einen ausreichenden Anfall an Zivildienstpflichtigen zu sorgen.

ChSt
20.05.2009 22:39
0 0

Re: WOZU ??????????

Ja, wozu, das is eine gute Frage, stimmt...
Aber wenn man das schon so will, dann wärs vllt hilfreich, wenn die Rekruten auch Gefreiter würden... Ich war zB ET Jänner 2006 bei den Panzerpionieren, also erster Einrücktermin mit "nur" 6 Monaten Wehrdienst, Gefreite wurden wir aber nicht, weil das ja mit 6 Monaten nicht möglich sei...
Warum sollten wir also jetzt runtergehen mit einem Rekrutenlohn, nur weil unsere Kommandanten der Meinung waren, dass wir uns kein Sternchen verdienen??

Außerdem ists ja wirklich unnötig das Ganze, sollte mal lieber schauen, dass in Österreich alles passt, nicht Krieg spielen fahren...

Antworten Gast: garkeineahnung?
20.05.2009 22:37
0 0

Re: WOZU ??????????

na wegen dem öl, abgesehen davon, ist es eine franz. kolonie. hallo, wir sind kein staat, wir sind EU!!!

Gast: Kpl K
20.05.2009 15:16
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2722 euro stimmt nicht ganz

den jeder der sich das halbwegs gscheid einteilt geht als milizler runter, und verdient als gfr über 3000 ;-)

und das schöne daran ist, man braucht nur solange zu bleiben wie man will

Gast: wolf
20.05.2009 15:12
0 0

miliz

es ist echt eine schande, was an fähigen, hochmotivierten milizsoldaten entordert wurde...

kein wunder, der personalmangel...


Antworten Gast: ehm. ROA
20.05.2009 21:12
0 0

Re: miliz

Stimmt, das waren diejenigen Generalstäbler, für die immer schon der MilizUO oder MilizO in gewisser Weise suspekt und geringwertig war. Hatten die Milizleute ja oft - aus ihrer zivilen Verwendung her - eigenständige Lösungsvorschläge und waren nicht automatisch und wegen eigener Berfuskarriere Hurrarufer zu div. Reformen und Zuständen im Bundesheer.
Wie schon gesagt. General Culik und sein damaliges Team am Institut II der MilAk war da eine rühmliche Ausnahme und ist es auch heute noch.

Gast: Reservist
20.05.2009 14:23
0 0

In NÖ läufts besser

Prof. Culik ist einer der wenigen Generäle, der Nägel mit Köpfe macht und machte. Er - und nicht irgendein bestellter Milizonkel - war es, der stets die Miliz und insbes. Milizoffiziere förderte und auch bemüht war, dass diese nicht für das Heer verlorengingen. Bei den div. Kürzungen hat er für Niederösterreich ein Maximum erhalten (Pioniere, Milizbaon. usw.). Seine Aussagen sind glaubhaft.
Da auch seine Bilanz beim Verhältnis Präsenz/Zivildiener wohl österreichweit beachtlich ist, bleibt zu hoffen, dass gerade in seinem Bereich die nötigen Soldaten sich finden.

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