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FPÖ will Frauen zur militärischen Musterung schicken

14.06.2009 | 09:37 |   (DiePresse.com)

Die FPÖ sieht in der militärischen "Stellung" einen wichtigen Beitrag zur Krankheits-Prävention. Frauen sind nach Ansicht des FP-Ärztesprechers durch das Fehlen dieses Angebots benachteiligt.

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In der Debatte um die Finanzierung des österreichischen Gesundheitssystems lässt die FPÖ mit einer eher unkonventionellen Idee aufhorchen: Um den Präventionsgedanken zu stärken, könnten künftig auch junge Frauen zur militärischen "Stellung" gebeten werden, ohne dass eine Wehrpflicht besteht. An eine Verpflichtung will FP-Ärztesprecher Andreas Karlsböck derzeit allerdings noch nicht denken. Tatsache sei jedenfalls, dass Frauen durch das Fehlen dieses Angebots benachteiligt seien.

Eine Finanzierung der "Stellung" für Frauen kann sich Karlsböck aus dem Topf des Gesundheitsministeriums vorstellen, während die Untersuchung der Männer weiter das Verteidigungsministerium übernimmt. Zum Thema Pflicht bleibt er hingegen vage. Man müsse einmal schauen, wie das Angebot wahrgenommen wird und nach einem Jahr evaluieren. So könnten Frauen, die zur Musterung gehen, etwa Vorteile bei den Kassenbeiträgen erwarten, so der FP-Ärztesprecher. Abgewickelt könnte das über die E-Card werden, so Karlsböck.

Kritik am Schulärztesystem

"Nach der Schule ist für männliche Jugendliche die Stellung beim Heer vorgesehen, die für jeden verpflichtend ist. Für Mädchen gibt es nichts Vergleichbares", argumentiert Karlsböck. "Warum also nicht auch die Mädchen durch die Stellungsstraße beim Heer schicken?" Das Argument könne die geschlechtliche Gleichbehandlung sein. Denn nach dem Heer ende die staatliche Vorsorge für alle Österreicher und jeder sei auf sich alleine gestellt. Aber auch im Kindergarten würden bereits Lücken bestehen, die man etwa mit Beratungstagen für Eltern schließen könne. Auch das Schulärztesystem kritisiert Karlsböck als "relativ zahn- und wirkungslos". Hier müssten "neue, bessere Wege" gefunden werden.

Karlsböck: "Der Präventionsgedanke muss stärker ausgebaut werden." Er sieht darin vor allem eine Möglichkeit zu Einsparungen bei den maroden Kassen. "Das ist ein langfristiges Projekt, das heute mit hohen Kosten verbunden ist, aber in zehn Jahren seine volle positive Wirkung entfalten wird."

(Ag. )

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52 Kommentare
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haeferl
18.06.2009 15:04
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Toller Vorschlag

Meine Krankenkasse hat mich zu einer Gesundenuntersuchung aufgerufen und ich bin dem Ruf gefolgt. und, gut war¿s. Es wurde bei der Augenuntersuchung "Grauer Starr" festgestellt. Die übrigen Werte waren durchwegs gut.
Folgerichtig kann ich eine Vorsorgeuntersuchung für alle Altersklassen nur als sinnvoll betrachten.
Nicht immer über alles meckern.

Gast: littletinyfarts
17.06.2009 10:35
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ach, alles unbedenklich, wie? und eigentlich eine supa-idee?

dann lest einmal beim standard nach, was die dortigen poster dazu sagen.

hugo8
16.06.2009 15:12
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ich

kenne auch einige die beim heer herzfehler, hohen blutdruck , sogar krebs und andere allergien zum ersten mal erfuhren, macht schon sinn, auch beim blutspenden kommt man oft auf krankheiten drauf die zu verhindern sind

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ich will¿s.....

mit jörgel¿s worte sagen:" Renate geh voran"!

Gast: Gast
15.06.2009 20:34
0 0

Stellung für Frauen, ok, Aber beim Heer??

Frauen haben beim Heer meiner Meinung nach nichts zu suchen, da kommt man nämlich auf andere Gedanken ^^

Birgit 68
18.06.2009 08:18
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Re: Stellung für Frauen, ok, Aber beim Heer??

Wie in der Kirche, gell?

Kerberos
15.06.2009 13:06
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Pflanz-Untersuchung

Kenne da einen jungen Mann, den hat man vor Jahren zwei Tage lang durch die Musterung getrieben. Dabei wurden einige Werte festgestellt, die mir als "kundigem Laien" bedenklich erschienen sind. Den Heeresärzten war das "wurscht". Beim GWD ist das wieder aufgefallen - man hat den Rekruten während der Grundausbildung ein bissel "an den Regeln vorbei" geschont und geschaut, dass in den 6 Monaten nichts passiert. Aufgeklärt, informiert, dass da etwas zu behandeln ist, was sonst in einigen Jahren letal enden könnte, - oder gar behandelt - wurde er nicht.

Monate nach dem Abrüsten hat ihm ein ziviler Mediziner die Augen geöffnet - jetzt wird er entsprechend behandelt und hat gute Aussichten gesund alt zu werden.

Die Musterungsuntersuchung und alles, was im SanRevier und HSP passiert ist, war völlig "für die Fische" und nur darauf ausgerichtet, dass der Mann den GWD unauffällig aufrecht gehend wieder verlässt.

Wenn unser "Oberster Zivi" diesen Bereich zum Funktionieren bringt, wäre es sicher auch für die Damen ein interessantes Angebot - aber so???

se-michi
15.06.2009 10:24
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ich bin überrascht

ein sinnvoller Beitrag von der FPÖ... schon lange nicht mehr gesehn... gute Idee. Ich persönlich denke auch dass sich diese Maßnahme positiv auswirkt.
z.b. wurde bei einem ehemaligen Klassenkammeraden ein Herzklappenfehler bei der Stellung entdeckt - und er musste sofort operieren. Ohne die Stellung wäre dieser Fehler vermutlich nicht entdeckt worden.

Von dem Thema Frauen zum Heer/Zivildienst ist hier gar nicht die rede... warum das wieder das Hauptthema der Kommentare ist...

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Mega Diskriminierung

Die Verpflichtung von Maennern zum Militaerdienst ist die groesste Diskriminierung die derzeit zugelassen ist. Man muss sich wundern, dass hier die Gutmenschen noch nicht taetig geworden sind, hier waere Arbeit zu leisten. Entweder Berufsheer oder die Frauen sind auch dienstverpflichtet - im Sozialbereich gaebe es ja viel zu tun.

Gast: Ratio
14.06.2009 20:00
0 0

Warum nicht?


Emanzipation nach unten: Gleiche Rechte!

Emanzipation nach oben: Gleiche Pflichten!

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Bessere Idee:

Bundesheer sofort einstampfen, Eurofighter an Lybien verkaufen und die freigewordenen Mittel umgehend in Polizei und Justiz investieren.

Dann wären dringende Probleme schon gelöst.

Wozu braucht Österreich in der EU ein Heer?
Achso, Peterberg-Aufgaben warten -trotz neutralität- noch auf Österreich.

Nur sagt das niemand so offen, weil der Vetrag ja schon von den Grokonellen durchgepeitscht wurde.
Mit Absegnung durch die Obermarionette UHBP Fischer.

Oje.

Antworten Gast: Wurm
15.06.2009 01:23
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Re: Bessere Idee:

Österreich braucht das Heer aufgrund der Neutralität, nicht trotz....

Antworten Antworten Gast: plebs potus
15.06.2009 07:59
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Re: Re: Bessere Idee:

welche Neutralität

Gast: hmv
14.06.2009 16:51
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gute idee aber

für frauen soll natürlich der zivildienst verpflichtend sein im zuge der gleichberechtigung.
im heer sollten sie aber nicht bzw. nur bei bedarf seitens des heeres verwendung finden, vielleicht bei irgendwelchen verwaltungsaufgaben.
neben einer studie, die besagt, dass eine gemischte truppe weniger leistungsfähig ist, weiß ich aus eigener erfahrung, dass frauen in kämpfenden einheiten nichts zu suchen haben, einfach aufgrund ihrer physiologie und der ablenkung, die sie auf die burschen ausüben.

endlich spricht diese thematik eine partei an. habe mich ja gewundert, warum die grünen und die spö nichts dergleichen vorschlagen, die sind doch so für gleichberechtigung, hehe. achja, stimmt, ich habe vergessen: gleichberechtigung bei den gutmenschen heißt, zwar alle vorzüge aber keine nachteile der männerwelt erhalten!

Antworten Gast: Ingrid Augustin
25.06.2009 14:09
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Re: gute idee aber - sorry!

Wenn schon Dienst an der Allgemeinheit, dann will ich als Frau nicht wieder automatisch aufs Sozialgleis geschoben werden. Ich würde lieber schießen lernen, als Hintern auswischen.

epek
14.06.2009 17:30
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Re: gute idee aber

Es spricht nichts dagegen, dass Frauen, die nicht familiär (durch Nachkommen) gebunden sind, einberufen werden.
Wer Rechte fordert, soll auch seine Pflichten wahrnehmen. Punkt.

Ad gemischte Truppe: das muss ja nicht sein. Das Heer könnte eigene Bataillone aufstellen.

Übrigens ist das auch eine Chance, Frauen in Männerberufen unterzubringen oder um Lehrstellen zu schaffen, die sonst fehlen: Mechaniker, Tischler, ...
Das Heer als Retter für die Lehrlinge - das klingt doch gut!
Schade nur, dass dann die Sozialisten das Heer zur Abwechslung einmal aufbauen müssten, anstatt es zu marodieren.

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Bataillone??.......

oder meinten sie "bordelle"??

Antworten Gast: binc
14.06.2009 17:14
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Re: gute idee aber

man darf niemanden primär zum zivildienst verpflichten (nur zum wehrdienst bzw dessen ersatzdienst)-ist gegen die menschenrechte

Antworten Antworten Gast: plebs potus
15.06.2009 08:02
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Re: Re: gute idee aber

sogar die Verpflichtung zum Wehr- bzw. zum Ersatzdienst ist gegen die Menschenrechte.

Frauen so indirekt zum Kinderkriegen zu drängen halte ich für mittelalterlich.

Max Planck
14.06.2009 16:46
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Strache vs. Ahmdinedjad

Da hat sich wohl was Herr Strache von Iran abgeschaut, nähmlich die Frauen zur Bundesheer zuordern ist nicht ganz nach meinem Geschmack, die Frauen sind dafür geeignet, ich möchte aber das mich hier kener falsch versteht das ist meine Meinung und nicht die Meinung der Mehrheit. Ich meine ich habe lieber eine Frau als Ministeri oder als Bürokraft statt beim Bundesheer, alle wissen warum wir Frauen brauchen, sie sind die Hauptsäule in einer Familie, ist diese schwach gibt es auch keine Familie. Also lass t die Frauen ihre weibliche Tätigkeiten machen und zwingen sie nicht zur Männlichenaufgaben.

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Allgemeine

Wehrpflicht,bzw.Zivildienst, auch für Frauen oder Abschaffung der Wehrpflicht
und

ein freiwilliges Berufsheer stehen zur Wahl!

Bin zwar sicher kein Freund des Gospodin Strahe,aber das hat er sicher gut gemacht,damit dieses Thema der Benachteiligung von Männern endlich auch öffentlich diskutiert wird.

Die Alice-Schwarzer-Emanzen reden da zwar immer in der Öffentlichkeit von Schwangerschaft als Ersatz für den Wehrdienst,aber wieviele Emanzen werden wirklich schwanger?????

Noah von der Arche am Berg der Freude

Antworten Gast: Wehrpflicht?
15.06.2009 01:20
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Re: Allgemeine

Haben Sie den Artikel nicht gelesen oder nur nicht verstanden?

epek
14.06.2009 17:33
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Re: Allgemeine

von den Emanzen leider immer noch zu viele - man denke auch daran, dass nicht nur die Mütter Kinder haben, sondern auch daran, welche Mütter die Kinder dann haben.
Pardon - ein Seitenhieb - jetzt im Ernst:Jede Frau, die sich für ein Kind entscheidet und diese Entscheidung konsequent verfolgt, verdient höchste Achtung!

Grigorow
14.06.2009 15:33
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Gesundenkontrolle

Find ich gut eine verpflichtende Gesundenkontrolle, durch Prävention könnte man vielleicht kostspielige Therapien und Krakenhausaufenthalte vermeiden.
Die Gesundenkontrolle sollte verpflichtend für jeden Sozialversicherten sein.

Gast: gast
14.06.2009 14:33
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Nur zur Stellung? Das heisst, für Frauen soll auch weiterhin keine Wehrpflicht bestehen?

Seh ich nicht ein.

Israel ist hier das Vorbild. Selbstverständlich sollten Männer wie Frauen den Präsenzdienst ableisten müssen. Hoffentlich kommt das bald.

Gast: UKW
14.06.2009 13:49
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Männer können von Frauen noch sehr viel lernen

Ich glaube ein Mitgrund warum die Politik davor zurrückschrecht, dass Frauen verpflichtend zum Bundesheer oder Zivildienst müssen ist der, dass in diesem Fall das System sehr schnell kollabieren würde. Die Begründung dafür ist ganz einfach: Weil Frauen nämlich nicht so wie Männer zu allem "Ja und Amen" sagen. Es würde jedes Jahr massenweise Wehr- bzw. Zivildienstverweigerungen und Demonstrationen geben. Es wäre politisch einfach nicht durchsetzbar, wenn man aufgrund dessen jährlich massenweise Frauen ins Gefängnis stecken würde bzw. eine Vorstrafe verpassen würde. Die (linken) Medien würden sofort aufheulen und wären live dabei, wenn die Erste vor Gericht käme.

Im umgekehrten Fall gibts in der Zeitung höchstens eine kleine Kurzmeldung. Als letztens etwa eine Frau Richterin einen Wehrdienstverweigerer vor Gericht gerügt und zu einer Strafe verdonnert hatte. Besonders skuril, weil sie selbst aufgrund ihres Geschlechts vom Zwangsdienst befreit ist. So gesehen können Männer von Frauen noch sehr viel lernen.

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