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UN-Experte: „Massenhafte Schubhaft ist ekelhaft“

19.06.2009 | 18:30 |  MARTIN FRITZL (Die Presse)

UN-Flüchtlingsexperte Roland Schönbauer kritisiert Verschärfungen im österreichischen Asylrecht. Es ist wichtig, dass das Asylsystem glaubwürdig bleibt.

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Die Presse: Anlässlich des Weltflüchtlingstags: Wird Österreich von den Flüchtlingsströmen voll getroffen oder nur am Rande gestreift?

Roland Schönbauer: 80 Prozent der Flüchtlinge leben in Entwicklungsländern. Weltweit gibt es 16 Millionen grenzüberschreitende Flüchtlinge, plus 26 Millionen Menschen, die innerhalb der Landesgrenzen vertrieben sind. In Österreich haben wir 37.600 anerkannte Flüchtlinge.

 

Seit Jahren wird das Asylrecht verschärft, auch um Flüchtlinge abzuschrecken. Welche Auswirkungen hat das?

Schönbauer: Gesetzesänderungen in einem kleinen mitteleuropäischen Land beeindrucken die großen Fluchtbewegungen nicht merkbar. Eine Verschärfung schreckt keinen Irak-Flüchtling ab, der in Syrien nicht mehr weiß, wie er sich über Wasser halten kann. Diese Flüchtlinge wissen oft nicht einmal, dass es so etwas wie ein Asylverfahren in Österreich gibt.

 

Aber es gibt doch neben den tatsächlichen Flüchtlingen auch jene, die aus wirtschaftlichen Gründen kommen. Die werden sich sehr wohl die Gesetzeslage ansehen.

Schönbauer: Kein Zweifel, die gibt es und dafür ist das Asylverfahren da, festzustellen, wer verfolgt ist. Es gibt drei Gruppen: Die tatsächlich Verfolgten, Menschen, die mit falschen Vorstellungen kommen und glauben, es gibt wirtschaftliches Asyl, und eine dritte Gruppe, die einen Asylantrag bewusst in missbräuchlicher Absicht stellt.

 

Innenministerin Fekter hat in der Vorwoche neuerliche Verschärfungen im Asylrecht vorgestellt. Sind die völlig unberechtigt?

Schönbauer: Es ist sinnvoll, das Asylsystem punktuell nach eingehender Evaluierung und unter Betrachtung der Gesamtzusammenhänge anzupassen. Wenn es Missbrauch gibt, hat die Frau Innenminister UNHCR als Partner, diesen Missbrauch abzustellen. Es ist wichtig, dass das Asylsystem glaubwürdig bleibt.

 

Dann ist es sinnvoll, dass man künftig nicht mehr mit Folgeanträgen Abschiebungen verhindern kann?

Schönbauer: Die vorgeschlagene Regelung analysieren wir noch. Es gibt sicher auch bei den Folgeanträgen Missbrauch. Es gibt aber auch jene, die einen Folgeantrag stellen, weil sie aufgrund mangelnder Rechtskenntnis nicht die Möglichkeit hatten, sich an die zweite Instanz zu wenden.

 

Gibt es nicht ohnehin gute Rechtsberatung für Flüchtlinge?

Schönbauer: Die gibt es eindeutig nicht ausreichend. Die wurde in einzelnen Bundesländern wie Oberösterreich stark gekürzt und in Tirol de facto ganz gestrichen.

UNHCR kritisiert die Schubhaft bei jenen, die in ein anderes Land überstellt werden. Ist das nicht sinnvoll, um ein Untertauchen zu verhindern?

Schönbauer: Nach dem Entwurf wird die Fremdenpolizei künftig gezwungen, Asylsuchende, für die sich ein anderes Dublin-Land zuständig erklärt hat, in Schubhaft zu nehmen. Das härteste Mittel zur Sicherung einer Abschiebung wird hier zur Regel gemacht. Es gibt gelindere Mittel, wie eine tägliche Meldung bei der Polizei. Wenn man tatsächlich alle in Schubhaft nimmt, gibt es pro Jahr hochgerechnet 3300 Dublin-Schubhaftfälle, darunter auch viele Kinder. Im Vorjahr waren es 331. Außerdem gibt es immer noch keine Rechtsberatung für Schubhäftlinge. Unter diesen Bedingungen finden wir die massenhafte Schubhaft ekelhaft.

 

Fekter hat Exjugoslawien zum sicheren Herkunftsland erklärt. Ist das tatsächlich so?

Schönbauer: Für den Kosovo und Serbien ist die Einschätzung, dass es keine Verfolgung mehr gibt, nicht nachvollziehbar. Gerade bei Minderheiten und Roma finden sich sehr schwierige Menschenrechtssituationen. Wir können aber mit dem Mechanismus des sicheren Herkunftslandes im österreichischen Asylrecht leben. Der erlaubt nämlich individuelle Prüfungen und die Widerlegung der Sicherheit.

 

In der Öffentlichkeit dominiert das Bild des kriminellen Asylwerbers. Hat das nicht auch einen realen Hintergrund?

Schönbauer: Ich fürchte, Asylsuchende sind so etwas wie Blitzableiter geworden für andere Phänomene und Stimmungen. Es wird vieles nachgeplappert und man lizitiert sich in Medien und Politik immer höher hinauf. Ja, es gibt einzelne Kriminelle, die Asylanträge stellen, es gibt einzelne Asylwerber, die kriminell werden. Wie viele das sind, weiß niemand, weil das in der gerichtlichen Kriminalstatistik nicht erhoben wird. Aber Maßnahmen gegen Asylsuchende werden dem größeren Problem der Kriminalität nicht gerecht. Außerdem gibt es schon jetzt Mechanismen, um die Asylverfahren von Kriminellen rascher und dennoch fair abzuschließen.

 

Die Landeshauptleute fordern, man soll straffällige Asylwerber generell abschieben.

Schönbauer: Ich kann mir nicht vorstellen, dass österreichische Landeshauptleute, wenn sie lange genug nachgedacht haben, jemanden für ein paar gestohlene Gilette-Rasierer in einen Folterkeller in Afrika zurückschicken wollen. Ich will nicht annehmen, dass es so vorsintflutliche Ansichten gibt.

ZUR PERSON

Roland Schönbauer (42) ist seit 2002 Sprecher und seit 2007 Leiter des Wiener Büros des UNO-Flüchtlingshochkommissariats UNHCR. Davor arbeitete er als Journalist.

Die UNO hat den 20. Juni im Jahr 2000 zum Weltflüchtlingstag erklärt. Weltweit gibt es 42 Millionen Flüchtlinge, die meisten davon leben in Entwicklungsländern. In Österreich leben 36.000 anerkannte Flüchtlinge, im Vorjahr gab es 12.841 Asylanträge. [Vojtech Vlk]

("Die Presse", Print-Ausgabe, 20.06.2009)

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65 Kommentare
 
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Gast: Peroler
22.06.2009 15:19
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Kinder in Haft?

Wer hat sich denn in der Herrengasse so einen Schwachsinn einfallen lassen?

Gast: holly
20.06.2009 19:00
0 0

Asylmißbrauch unter dem Schutzmantel der

Anarchistenpartei das kommt dem Steuerzahler teuer,aber wie bei den Wahlergebnissen zu erkennen ist der Österreicher ist ein Matschkerer aber auch ein großer Dulder.
" Heimat bist du großer ............."

Antworten Gast: Hugo
22.06.2009 15:21
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Beispiele

Sudetendeutsche 1946, Ungarn 1957, Tschechoslowaken 1968 usw. usf.

Gast: Kritiker
20.06.2009 17:58
0 0

Leider lässt sich Schubhaft nicht vermeiden

Gelindere Mittel als Schubhaft führen leider in vielen Fällen nicht zum Ziel. Das Risiko eines illegalen "Untertauchens" ist einfach zu hoch. Man sollte aber die Schubhaft möglichst kurz halten und ohne jahrelange Formalitäten die Abschiebung wirklich vollziehen. Immerhin werden ja wohl nur die wenigstens Asylwerber auf dem direkten Luftweg bzw. über eine Botschaft eingereist sein. Für alle anderen sollte die Drittlands- bzw. Dublinregelung mit aller Härte und ohne Gnade angewendet werden.

Antworten Max Planck
20.06.2009 21:32
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Re: Leider lässt sich Schubhaft nicht vermeiden

Sie sollten Ihren Gehirn hart und ohne Gnade auf eine Rehabilitationkur abschicken.

Antworten Antworten Gast: Crusader
21.06.2009 10:54
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Re: Re: Leider lässt sich Schubhaft nicht vermeiden

Und du solltest endlich dorthin zurückgehen wo du hergekommen bist unerwünschter Gast! Gute Reise ins Ziegendorf!

Antworten Antworten Antworten Max Planck
21.06.2009 16:49
0 0

Re: Re: Re: Leider lässt sich Schubhaft nicht vermeiden

Erstens lernen Sie Menschen zu respektieren weil wir sind keine kumppels, zweitens sag deinen Brüdern sie sollen meinen Heimatstdat verlassen und die EU-Föredungsfonds soll endlich einmal meinen Haus erneuern, und zweitens dieser Forum ist nicht für Kinder geeignet, sein Sie mal erwachsen dann können Sie mitreden, bis dato rate ich Ihnen Ihren Mund zu halten.

Mit freundlichen Grüssen

Max Planck

Antworten Gast: Asylant
20.06.2009 20:13
0 0

Re: Leider lässt sich Schubhaft nicht vermeiden

Stellen sie sich vor.....sie hätten 1940 gelebt und hätten nur die Wahl gehabt zu fliehen oder zu sterben, ich weis nicht wie man sich so in Flucht vorstelle soll bestimmt unglaublich extrem in jeder Hinsicht, und wenn sie dann ein anderes Land erreichen wollen sie dann dort auch so behandelt werden wie sie hier angeben? Stellen sie sich vor es sind ihr Kinder dabei, ihre Bruder oder Schwester, ihre Eltern, ihre Freunde, stellen sie sich vor, sie haben Würde, Gefühle, Herz und ein Gesicht, ein Namen, eine Geschichte.

das was man jetzt fühlen sollte, nennt man Menschlichkeit, doch leider erinnern sich einige erst dann daran wen sie selbst in Not geraten.


Antworten Antworten Gast: ceterum censeo
21.06.2009 20:00
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Re: Re: Leider lässt sich Schubhaft nicht vermeiden

Nennen Sie mir bitte ein unmittelbar an Österreich grenzendes Land, in dem Zustände herrschen, wie im 3.Reich. Oder umgekehrt: Zählen Sie die Läder, in denen diktatorische Regimes wüten, auf und stellen Sie ihre Entfernung zu Österreich fest, bzw. bestimmen Sie aus der Zahl der illegal Eingereisten (lügenbereinigt) die Teilmenge von Bürgern echter Diktaturen. Österreich liegt im Zentrum der EU und hat doch prozentuell wesentlich mehr (hauptsächlich Schein-)Asylanten als fast alle Nachbarländer. Bei so einer schlechten Behandlung? Darüber hinaus sind ein illegaler Grenzübertritt und Verschleierung persönlicher Daten Straftaten und daher zu ahnden. Wenn dann noch eine andere, und sei es noch so geringe, Straftat folgt, ist abzuschieben. Zuletzt: Sie bezeichnen sich als "Asylant"; wieso sind Sie gerade in dieses herzlose Land, wo Ihre Würde, Ihr Gefühl und Herz so verletzt, Ihnen Ihr Gesicht und Ihre Geschichte genommen wurden, gekommen? Oder versuchen Sie als Autor eines Tränendrüsendrücker-
postings hier Eindruck zu machen?

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Re: Re: Leider lässt sich Schubhaft nicht vermeiden

und gleich das ganze dorf aufnehmen.

wie schauts denn mit der menschlichkeit bei den ureinwohnern aus? die werden abgezockt und verlieren das gefühl, in ihrer heimat zu sein.

wurscht, gell? hauptsache den lieben a s y l a nten gehts prima.

mfg
mc

Antworten Antworten Antworten Max Planck
21.06.2009 16:57
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Re: Re: Re: Leider lässt sich Schubhaft nicht vermeiden

Kann ich mir nicht vorstellen dass denen prima geht, wäre kein Krieg in meinem Heimt gewesen würde ich niemals hier nach Österreich kommen. Ich kann mich gut errinern dass es hier vor 10 Jahren ganz andere Bestimmungen gegolten haben, man wurde nicht als Ausländer beschompft, man benützte damals andere Worte man wurde als Mensch respektiert, aber schauen Sie was aus Euch geworden ist. Viele haben sich für die offene Gesellschaft verschlossen, dies fürht niergendwohin. Ein Mensch ist ein Kulturträger (diese sehe ich heute kaum noch), und eine Gesellschaft trägt der Zivilisation bei, jetzt frage wie können Sie sich als zivilisiert bezeichnen und dabei alles was fremd ist hassen, diese Form der Zivilisation führt nach Nazionalismus und Fundamentalismus. Wenn ich nich recht habe, dann zeigen Sie mir das gegenteil.

Mit freundlichen Grüssen

Max Planck

analogo
20.06.2009 16:55
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Asylanten und Abenteurer...

Die Scheinasylanten und Abenteurer können einem wirklich leid tun...tlws. hat man sich schon perfektioniert im Asylmissbrauch (mit Hilfe v.diversen grünen Organisationen) dann sowas.Plötzlich wird d.Asylgesetz demnächst strenger umgesetzt, jetzt brennt der "Huat".
Ein weiteres Problem ist aber d.ausufernde Familiennachzug (u.a."auch Opa nach Europa") fördert aber nicht d.Integration (s.Parallelgesellsch.) wurde bisher aber ignoriert v.d. so gen.polit.Elite.

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wer bezahlt das nur?

alle, die über die grenze kommen und 'asyl' schreien, wer auch immer ihnen das eingetrichtert hat, können jahrelang auf dem österreichischen justizklavier ganze opern spielen. auch wenn man dazwischen etwas kriminell wird, man braucht ja nur die zeitungen zu lesen wer da alles straffällig wird, kann man weitere anträge stellen und berufen. zahlen tut immer wieder der steuerzahler und für die überzähligen juristen sind sie das beste aller vorstellbaren advokatenfutter. ausserdem würde ein sogenannter asylsuchender das packerl gilette rasierklingen nicht stehlen wenn er wüsste, das seine unmittelbare abschiebung in die heimat die folge ist.

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Bürgerwehr

Wenn die Politik versagt.

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Re: Bürgerwehr

Die Politik hat schon langst versagt!!!

Du musst heute einen auslandischen Nachbarn angreifen...

Sonst bist du ein Lügner!!!

Antworten Antworten Gast: Crusader
21.06.2009 10:56
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Re: Re: Bürgerwehr

Wenn notwendig wird das von allen Einheimischen gemeinsam dann auf einen Schlag erledigt....
:)

Antworten Antworten Antworten Gast: Antisemit?
21.06.2009 14:28
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Re: Re: Re: Bürgerwehr

So wie damals mit den Juden?

Gast: Freies Europa
20.06.2009 13:00
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„Massenhafte illegale Einwanderung ist ekelhaft“

und jeder, der sie verharmlost, publizistisch oder logistisch unterstützt.

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Dieser Schöbauer weiss nicht oder möchte sich daran nicht erinnern...

Die Österreicher mögen es Menschen Massenhaft zu erledigen!!!

Antworten Gast: Crusader
21.06.2009 10:56
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Re: Dieser Schöbauer weiss nicht oder möchte sich daran nicht erinnern...

Na klar! Wozu sich mit Einzelfällen aufhalten!
:)

Antworten Gast: Steirerbua
20.06.2009 18:20
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Re: Dieser Schöbauer weiss nicht oder möchte sich daran nicht erinnern...

Was heißt „die Österreicher“? Wo kommst Du her, wenn ich fragen darf.

Antworten Gast: ceterum censeo
20.06.2009 15:32
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Re: Dieser Schöbauer weiss nicht oder möchte sich daran nicht erinnern...

Darum haben wie auch die Armenier erledigt, gell!

Vergil
20.06.2009 11:34
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Die Naiven

Für wen muss das Asylrecht glaubwürdig sein ? Doch wohl für unsere Bevölkerung, die ein ursächliches Interesse an der Gestaltung einer allfälligen Zuwanderung hat. In zweiter Linie für präsumptive Asylanten. Wer unter falschen Voraussetzungen kommt, muss die Folgen auf sich nehmen. Das reale Weltgeschehen, ist nicht auf einen Wohltätigkeitsverein zu reduzieren. Zu allerletzt für Herrn Schönbauer. Seine und seiner Organisation Interessen müssen noch lange nicht unsere sein.

Mario30
20.06.2009 11:07
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Da hat er noch reichlich untertrieben.

Es ist einfach beschämend, wie wir mit Menschen in Not umgehen und vor allem, dass wir in ihnen eigentlich nur potentielle Kriminelle vermuten. So eine Art Massenparanoia hatten wir schon einmal, vor gar nicht langer Zeit.
Und wenn wir schon bei christlichen Werten sind: was ist bloß daran christlich, auch kleine Kinder zu Schubhäftlingen zu machen. Von zermaterten, verängstigten Erwachsen schon mal gar nicht zu sprechen. Dieses Land scheint sich von seinem christlichen Kern so weit entfernt zu haben, dass ich mich wirklich frage, was hier noch "Abendland" heißen soll. Ausländerhetze? Na gute Nacht, Abendland.

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Re: Da hat er noch reichlich untertrieben.

wenn wir weiterhin tür und tor für alle und jeden öffnen, dann tatsächlich gute nacht abendland.

wohin werden sie dann flüchten? australien? neuseeland?

mfg
mc

Antworten Gast: Crusader
20.06.2009 11:49
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Re: Da hat er noch reichlich untertrieben.

Den Einheimischen reicht Multikulti endgültig! Und das Abendland hat Multikulti in der Gesamtheit satt - überall!

 
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