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Lopatka fordert einheitliches Lehrerdienstrecht

04.07.2009 | 10:19 |   (DiePresse.com)

Der ÖVP-Finanzstaatssekretär macht zusätzliche Mittel für die Länder von einer Reform bei den Beamtenpensionen und beim Lehrerdienstrecht abhängig. Durch die Krise nimmt der Staat 1,6 Milliarden Euro weniger an Steuern ein.

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ÖVP-Finanzstaatssekretär Reinhold Lopatka fordert von den Bundesländern mehr Sparbereitschaft. Er plädiert angesichts des jüngsten OECD-Länderberichts sowohl für die volle Angleichung der Beamtenpensionssysteme als auch für ein einheitliches Dienstrecht für alle Lehrer. Letzteres würde auf die Abschaffung der Landeslehrer hinauslaufen und wurde von roten und schwarzen Ländervertretern zuletzt abgelehnt. Lopatka hofft nun, dass die "Dramatik der Krise" zu einem Umdenken führt. Mehr Geld vom Bund werde es für die Länder ohne Reformen jedenfalls nicht geben, sagte der Staatssekretär im APA-Interview.

Angesichts der sinkenden Steuereinnahmen haben zahlreiche Ländervertreter zuletzt mehr Geld vom Bund für die Finanzierung der Pflege- und Gesundheitssysteme gefordert. Lopatka weist das zurück und fordert die Länder auf, dass alle ihre teuren Beamtenpensionssysteme an jenes des Bundes angleichen. "Es kann nicht so sein, dass Reformmaßnahmen, die der Bund schon gesetzt hat, von den Ländern negiert werden, aber gleichzeitig soll der Bund Zusatzleistungen erbringen", kritisiert der ÖVP-Politiker.

Einheitliches Lehrerdienstrecht

Lopatka drängt außerdem auf ein einheitliches Lehrerdienstrecht, wie es zuletzt auch Unterrichtsministerin Claudia Schmied (SPÖ) gefordert hatte. Den niederösterreichischen Gegenvorschlag, das Lehrerdienstrecht völlig den Ländern zu überlassen, lehnt Lopatka ab: "Noch habe ich kein überzeugendes Argument gehört, warum das Lehrerdienstrecht in Tirol anders sein soll, als in Vorarlberg." Schließlich habe auch die OECD in ihrem jüngsten Österreich-Bericht festgehalten, dass die unterschiedlichen Systeme für Beamte in Bund und Ländern nicht zu rechtfertigen seien.

"Das führt zu Ungleichheiten und damit zu Problemen", kritisiert Lopatka unterschiedliche Dienstrechts-Systeme. Als "warnendes Beispiel" nennt er die Gemeinde Wien, wo ältere Beamte ab 57 im Wahljahr 2010 bis zu eine Woche mehr Urlaub erhalten sollen.

Einbindung der Länder in Bildungsdirektionen

Entgegenkommen könnte man den Ländern etwa bei den geplanten regionalen "Bildungsdirektionen", meint Lopatka. Sie sollen künftig für die Schulverwaltung in den Ländern zuständig sein. Über ihre Besetzung wollen die Länder mitentscheiden. "Wenn eine Einbindung seitens der Länder gewünscht wird, wird man hier zu Lösungen kommen", so Lopatka: "Da muss man Kompromisse finden. Aber bei den gesetzlichen Regelungen, wie dem Dienstrecht, machen für mich nur bundeseinheitliche Sinn."
Über die unterschiedlichen Beamtenpensionssysteme wollen Bund und Länder im Herbst in der Verwaltungsreform-Arbeitsgruppe verhandeln. Lopatka geht diesbezüglich davon aus, dass die Krise auch bei den Ländern Sparnotwendigkeiten erzeugen wird: "Angesichts der budgetären Entwicklung hat ja nicht nur der Bund Einnahmenverluste." Und: "Wenn die Länder diese Gesamtsicht bekommen, was auf der Einnahmenseite tatsächlich passiert, dann glaube ich schon, dass man in der Substanz weiter kommt."

1,6 Mrd. Euro weniger Steuereinnahmen

Insgesamt sind die Steuereinnahmen im ersten Halbjahr laut Lopatka um rund 1,6 Mrd. Euro zurückgegangen. Da für die meisten Steuern ein fixer Verteilungsschlüssel vereinbart wurde, entfallen hier rund zwei Drittel des Rückgangs auf den Bund, der Rest geht zulasten von Ländern (21,4 Prozent) und Gemeinden (11,6 Prozent). Besonders stark im Minus ist den vorläufigen Zahlen zufolge die Körperschaftssteuer auf Unternehmensgewinne. Positiv bewertet Lopatka das nur leichte Minus bei der konsumabhängigen Umsatzsteuer von 90 Mio. Euro (ein Effekt der halbierten Mehrwertsteuer auf Medikamente) sowie bei der Lohnsteuer, die trotz stark steigender Arbeitslosigkeit nur um rund vier Prozent zurückgegangen sei.

Für das Gesamtjahr geht das Finanzministerium von einem Rückgang der Steuereinnahmen um drei Mrd. Euro aus. Entscheidend werde nun die Entwicklung im zweiten Halbjahr sein, betont Lopatka. Hier müsse man die Auswirkungen der Konjunkturpakete abwarten: "Wenn das halbwegs so verläuft, wie prognostiziert, dann können wir am Ende des Jahres in der Nähe von dem bleiben, was budgetiert worden ist." Dass sich die Steuern besser als erwartet entwickeln könnte, schließt Lopatka allerdings aus: "Das wissen wir schon jetzt, dass es das diesmal nicht geben wird."

(APA)

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31 Kommentare
 
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Gast: Beobachter
05.07.2009 09:56
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Vom Tisch gewischt

Mit einem Satz vom Tisch gewischt war die Föderlalismusdiskussion bei der Pressestunde mit Vizekanzler Dr. Josef Pröll. Die Journalisten haben nicht nachgesetzt, offensichtlich war ihnen das Anliegen nicht wichtig genug, es braucht dazu auch eine gute Vorbereitung. Ohne diese Grundsatzdiskussion im Rahmen einer Verwaltungsreform - sollte diese überhaupt ernsthaft betrieben werden und nicht nur als wieder einmal als Ablenkungsmanöver herhalten müssen - werden wirkliche Einsparungen nicht möglich sein. Wie Lopatka richtigerweise feststellt ist nicht einzusehen, warum Lehrer/innen in Tirol anders behandelt werden sollen als in Wien oder im Burgenland. Dies gilt allerdings auch für einige andere Bereiche wo unverständliche Unterschiede die Menschen gegen die Demokratie aufbringen. Mein Vorschlag: Auflösung der Landesregierungen und der Landtage, die Verwaltung stärker in die Bezirke (auch zur Unterstützung der Gemeinden die vor allem im juristischen Bereich häufig sehr überfordert sind). Wahl von Bezirksräten aus der Bevölkerung und Einführung eines Mehrheitswahlrechtes um die Verzettelung in Kleinstgruppen zu verhindern und die Persönlichkeitswahl zu forcieren. Wir brauchen in Österreich eine Durchlüftung der Demokratie, es gibt zu wenig frische Luft, durch die intensive Durchdringung mit Funktionären aus den Parteien die hauptsächlich Partikularinteressen vertreten. PS: In der Tiroler Landeshymne kommt das Wort Österreich überhaupt nicht vor, sehr wohl aber "deutsche Reich".

Gast: digitalis
05.07.2009 04:27
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es muss schon arg um die staatsfinanzen stehen

wenn die lehrer schon wieder ins visier der politik geraten.

Gast: Gast
04.07.2009 20:15
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Das Problem des Landes?

"Fordern", das tun wir, das Volk bzw. die Wähler, Herr Lopatka, sie sollten das umsetzen, was wir uns wünschen.

Mit ihrem "Fordern" kommen wir nämlich nicht weiter und dafür bezahlen wir sie auch nicht.

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leben wir im gleichen land?

das volk/der wähler fordert?

sie verwechseln den lockeren spruch am stammtisch, wenn der alkohohlpegel schon einen gewissen stand erreicht hat, mit ernsthafter politischer betätigung.

diese nämlich existiert in diesem land nur in homöopathischer dosierung:
wie hoch ist denn die wahlbeteiligung ?
warum suchen die wähler, die offensichtlich seit vielen jahren mit sp/vp unzufrieden sind, nicht eine ernstzunehmende alternative (f wählen sehen ich nicht als solche, da es eine rein destruktive partei ist; andere parteien auf dem wahlzettel haben traditionellerweise null chance) ?

nein, politiker-bashing ist zwar hochmodern, aber blödsinn.
die politiker sind so geworden, wie WIR, die wähler, sie über viele jahrzehnte hin geformt haben: nach unserem abbild !

Antworten Antworten Gast: ET
06.07.2009 11:34
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Politiker unser Abbild?

Wenn Ihre Erkenntnis auf alle Österreicher, oder auch nur der Mehrheit, zutrifft, dann würde das Volk in einen Spiegel der vollkommenen Degeneration schauen. Eine Horrorvision.

On wir diese Politiker über Jahrzehnte so geformt haben ist nicht wirklich bewiesen. War zuerst die Henne oder das Ei?

Das Problem liegt in den Parteien selbst, diese sind dabei sich sich selbst aufzulösen. Das Volk verweigert immer mehr die Legitimation zum Regieren und Abkassieren, wie auch die Wahlbeteiligung zur EU Wahl gezeigt hat. Wie Sie richtig anführen trifft dieses Phänomen auch die Oppositionsparteien zu.

Österreich steckt in einer demokratischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Klemme. Ob es ein Entrinnen geben kann, wird uns die Parteien- und Parlamentsarbeit in den nächsten 6 Monaten zeigen. Bis heute ist nichts brauchbares erkennbar.

Wenn die Regierung so weiter macht, dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass das Volk über das System hinwegfährt doch enorm.

pk
04.07.2009 11:55
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beamte stellen die mehrheit

der abgeordneten, daher sind wir in eine beamtendiktatur geraten. Natürlich wird keiner dem anderen die privilegien wegnehmen, sondern eher zuschanzen. Das ganze staatssystem ist korrupt und müsste dringend von grund auf saniert werden. Nur wie?

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wer glaubt noch ans märchen vom parlament?

es ist doch völlig egal, ob beamte, freiberufler, angestellte, pensionisten, bauern oder sandler die mehrheit der abgeordneten stellen.

das parlament ist doch zu einer handhebe-maschine verkommen. entscheidungen werden an allen möglichen orten getroffen, ganz sicher aber nicht in diesem bau am ring!

das staatssystem ist genau so korrupt, wie es auch die bürger sind.
ändert sich das verhalten der bürger, ändert sich auch die politische vertretung!

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Re: beamte stellen die mehrheit

Das ist das Grundproblem. Österreich gleicht einem absolutistisch regierten Staat, in dem alle wirtschaftlichen Anstrengungen der Bevölkerung nur dem Zweck dienen, dem Adel ein möglichst luxuriöses Leben zu ermögichen. Nur dass der Adel bei uns die Beamten u. der geschützte Bereich sind. Da aufgrund des Beamtenanteils in der Legislative keine entsprechenden Gesetzesänderungen möglich sind, ist der Begriff des Rechtsstaats in der jetzigen Form zu hinterfragen.

Antworten Antworten pk
04.07.2009 12:54
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Re: Re: beamte stellen die mehrheit

der vorteil der monarchie bestand immerhin darin, dass die funktionäre selbst geld hatten, während uns die beamten heute abzocken. Der einkommenssteuersatz der monarchie lag bei - besserer verwaltung - nur bei 10%, während er heute 50% beträgt. Regierung und parlament waren getrennt, dh es erfolgte eine kontrolle der regierung durch das parlament. Heute sichert die parlamentarsiche mehrheit die regierung ab. Was sollen also völlig sinnlose wahlen?

Gast: ET
04.07.2009 11:29
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Die Vorschläge reichen niemals!

Der Finanzminister hatte im Budget einen Einnahmenrückgang von 551 Mio. Euro für 2009 vorgesehen. Schon im 1. Halbjahr 09, noch ohne volle Wirksamkeit der rückgängigen Wirtschaftsleistung, fehlen nun 1.600 Mio. Euro. Aufgrund der Fundamentaldaten ist eine Hoffnung auf die Wirksamkeit der Konjunkturpakete im 2. HJ eher nur naiv.

Um den Einnahmenplan für das Gesamtjahr 2009 zu schaffen müssten die Einnahmen um eine gute Milliarde höher liegen als 2008. Das geht niemals.

Es scheint so zu sein, dass das geplante Horrordefizit von 13,5 Mrd. Euro noch weit überschritten werden wird. Nur kleine Turbulenzen bei den Banken und Österreich bekommt Zusatzschulden von 20 Mrd. Euro schon 2009. 2010 wird noch viel Schlimmer werden, wenn nicht sofort dagegen gesteuert wird. Die Prognose von Staatsschulden in der Höhe von 247 Mrd. Euro für 2013 wird sich auch nie halten lassen, dazu fehlen die notwendigen Massnahmen. Es geht eher gegen 300 Mrd. Euro.

Obwohl jedes Jahr 20 bis 30 Mrd. fehlen, kommen Vorschläge in der Größenordnung von gerade einmal 2 Mrd. Euro. Die Aussagen des Staatssekreträrs zeigen, dass es noch immer kein Problembewusstsein bei den Verantwortlichen gibt.

Österreich hat eigentlich schon abgewirtschaftet und zwar nur durch zu hohe Ausgaben durch exzessive Selbstbedienung im Rahmen von Klientelpolitik und Extremprotektionismus.

Neugebauer hat einfach viel zu kurz gedacht und die Finanzierung "vergessen".



Antworten Fintofanto
04.07.2009 12:53
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Bezweifle, dass Neugebauer irgendwann einmal irgendwas gedacht hat.


Antworten Antworten Gast: ET
04.07.2009 13:17
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Re: Bezweifle, dass Neugebauer irgendwann einmal irgendwas gedacht hat.

Auch wenn es vordergründig eher nicht sichtbar ist, so ist der Hinweis auf Neugebauer schon fundiert.

Ich habe mir die Mühe gemacht die Aktivitäten dieses "Gentleman" ab 1993 zu studieren und seine wesentlichen Erfolge in der rechtlichen Absicherung der Privilegien, aber auch der Entlohnung, zu sammeln. In Summe eine enorme Leistung, jedes Jahr Verbesserungen erreicht, laufend an der 100% igen rechtlichen Absicherung gearbeitet.

Das Meisterstück war ein VGH Urteil, welches aufgrund des Gleichheitsgrundsatzes die Besserstellung der Beamten einbetonierte. Aus dem Gleichheitsgrundsatz wurde ein einseitiger Vertrauensgrundsatz für die öffentlich Bediensteten konstruiert und damit alle sozialen (auch die Ruhestandsgenüsse) bis zur Zahlungsunfähigkeit von Österreich bestätigt. Auch eine Massenarmut in Österreich kann daran nichts ändern. Auch eine absolute Mehrheit einer Oppositionspartein kann daran nichts ändern, außer den Gleichheitsgrundsatz ganz zu streichen!

Der Kerl hat an sehr Vieles gedacht und die Republik bis zum Bankrott verknechtet. Ich hätte umfangreiche Unterlagen dazu, kann Ihnen diese aber nicht zukommen lassen.


Antworten Antworten Antworten Fintofanto
04.07.2009 15:41
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Re: Re: Bezweifle, dass Neugebauer irgendwann einmal irgendwas gedacht hat.

War wohl unpräzise und bitte um Vergebung. Ich sehe Neugebauer als Rädchen innerhalb der riesigen Beamten-Mafia.

Seinen intellektuellen Wert und seine Negativleistung gegen die Interessen der Normalbürger kann zumindest ich selbst nicht davon ableiten, dass er als Gallionsfigur o.g. "ehrenwerter (Beamten)Gesellschaft" als Einzelperson den zweifelhaften Ruhm für alle unter seiner Ägide gegen die primären Bedürfnisse der Nicht-Beamten für sich beanspruchen könnte.

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Re: Die Vorschläge reichen niemals!


Danke dass sie nicht Müde werden und immer wieder auf den fiskalpolitischen Wahnsinn in Österreich hinweisen.

Solche schonungslosen (wie meinte der gernzdebile Gesundheitsminister wörtlich?) "Zahlenfuxer" braucht Österreich wenn es nicht gänzlich crashen soll.

Danke

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Vielleicht fragt Mister Lopatka

einmal bei der CSU in Bayern nach,wie ein effizientes Schulsystem funktioniert?

Bayern hat ca. 12 Millionen Einwohner,keine Landes-bzw.Bezirkschulräte etc. und ist um 1/3 BILLIGER als das Schulsystem in Austria mit 8 Millionen Einwohner.

Das Problem ist nur,dass dann in Austria diversen Parteien ,von schwarz über rot bis orange, keine Versorgungs-Posten mehr für die Verwandtschaft ihrer Politfunktionäre und treuen aber pädagogisch unfähigen Partei-Soldaten
zur Verfügung stehen würden.

Noah von der Arche am Berg der Freude

Antworten Gast: ET
04.07.2009 13:20
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Gratulation an den Israeliten!

Sehr brauchbarer Hinweis auf ein besseres System, auch dazu Daten angeführt. Zusätzlich noch das Grundproblem getroffen.

Ich bin beeindruckt.


Antworten Eurogirl
04.07.2009 12:25
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Re: Wenn hier einer über den Schatten gesprungen ist, dann der Alte vom Venushügel!

Das zuzugeben fällt mir immer leicht - weil Parteidebberl will ich nicht sein.

Was es wiegt das hat es - danke für den Einsatz dem Gesamten zu nützen.

Leider gibt es dafür, politisch, zwischen uns Uneinigkeit, weil ich nur den Nutzen einer Partei für alle abwäge.

Antworten Antworten Gast: franz
04.07.2009 13:47
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Re: Re: Wenn hier einer über den Schatten gesprungen ist, dann der Alte vom Venushügel!

Liebes eurogirl, ichhab s nicht kappiert...das mit dem venushügel gerad enoch, aber das politische dann ..hmm

Antworten Antworten Antworten Eurogirl
05.07.2009 11:23
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Re: Re: Re: War an Aaron Fishhof gerichtet!


Antworten Gast: Franz
04.07.2009 11:54
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Re: Vielleicht fragt Mister Lopatka

Interessant ist, das die meisten Deutschen und Bayern die nach Salzburg rüberkommen Österreich bewundern, weil es Deutschland in den letzten Jahren überholt habe. Was die Wirtschaft, Effizienz, Cleverness usw. betrifft. Off Topic. Iich weiß.
Lehererberuf ist sicher belastend durch die zunehmende Zahl an Fratzen-der Elternverwahrlosung. Österreichs Gemindestruktur ist natürlich kostenintensiver als in Großstädten. Aber wirklich? Noch brauchen wir keine Waffenkontrollen in den Schulen wie in den USA...
Sicher wird¿s auch Privilegien geben, wo nicht??

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Hauptsächlich eine Frage der Arbeitszeit


Wenn ich mich nicht irre arbeiten aber die Lehrer in deutschland/bayern auch einige Stunden länger als ihre Kollegen in Österreich.

Den Luxus voll bezahlter Lehrer die nur halbe Arbeit leisten gibts nicht überall...

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Re: Hauptsächlich eine Frage der Arbeitszeit

Aber dafür haben sie dort auch menschenwürdige Arbeitsplätze und beziehen ein höheres Gehalt!

Noah von der Arche am Berg der Freude

Antworten Antworten Gast: alpha
04.07.2009 11:50
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Re: Hauptsächlich eine Frage der Arbeitszeit

das haben wir dem fettsack-duo neugebauer u. pröll zu verdanken..

Gast: tintifax
04.07.2009 11:00
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Noch ein bisserl Nachhilfe ...

Wenn man das Lehrerdienstrecht verändern will und gegenüber der restlichen Bevölkerung fairer gestalten möchte brauchts aber auch noch mehr:

+ 40 Stunden Woche für Lehrer "VOR ORT" mit Nachmittagskinderbetreuung in der Schule. Vorrangig sollten Lehrer mit "WischiWaschi" -Fächern ohne viel Vorbereitungsarbeit oder Nachbereitungsarbiet (Verbesserung von Schularbeiten, Tests,...) herangezogen werden, sprich also Sportlehrer, Religionslehrer, ...

+ Anwesenheitspflicht und Kinderferienbetreuung über die Ferien auf "freiwilliger Basis" von seiten der Kinder und Eltern (also jene welche in die Schule gehen wollen und gemeinsam mit Schulkameraden auch mal andere Sachen erleben wollen, sollen anwesend sein, jene die die Möglichkeite haben zu Hause in Ferienzeiten betreut zu werden oder in Urlaub sind sollen dies nutzen.

+ Weiterbildungs-Verpflichtung für Bienalsprünge

+ Gratis Nachhilfe im Rahmen von Ganztagsschule.

Das ganze hätte auch den Vorteil, dass Kinder und Lehrer gegenseitige größere Wertschätzung erhielten und Kinder nicht mehr nur bei manchen labilen Lehrern "2 Wochenstunden - Terror" ausüben, somit auch die "Burn-Outs" weniger werden und herumlungernde unbetreute Jugendliche in Einkaufszentren, Parks,... zur Folge hätten.

Antworten egonreip
04.07.2009 16:40
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Re: Noch ein bisserl Nachhilfe ...

.... wäre da wohl notwendig!

ER liest und staunt, ob der tiefgreifenden Analyse die wohl nur aus intimster Kenntnis der Situation an den Schulen herrühren kann.

40 Stunden vor Ort - die Diskussion hatten wir erst anlässlich des grenzgenialen Schmied-Plans: Selbst wenn die Anwesenheit an der Schule für 40 Stunden festgelegt sein sollte (was wohl auch deshalb vom Tisch ist, weil entsprechende Arbeitsbedingungen nicht finanzierbar sind), ist in diese die Vorbereitungszeit einzurechnen. Bleiben also nicht wirklich mehr Stunden für all die Begehrlichkeiten (und man komme jetzt nicht mit dem Argument "wer den Stoff nicht beherrscht..... - Vorbereitung dient in erster Linie der Methodik "wie bringe ich den Soff den Damen und Herrn Schülern so nahe, dass sie gewillt sind, diesen anzunehmen")
....
"WischiWaschi" Fächer!
Allein dieser Ausdruck zeigt das Problem auf - vielleicht sollte man (der geschätzten Meinung des Experten zufolge) diese gleich ganz abschaffen, und all die anderen "Wischis", wie Musik, Kunst, ... gleich mit und uns nur auf die "wirtschaftlich wertvollen" Gegenstände - erweitert möglicherweise durch "alles um das Geld der anderen" oder "wie argumentiere ich wirksam, wenn ich mich nicht auskenne"

ceterum censeo: Was die DamInnen und HerrInnen Schüler von "Schulbesuch auf freiwilliger Basis" halten, haben die Reaktionen auf das Angebot, die schulautonomen freien Tage zu streichen, deutlich gezeigt.

Wake up whoever you are!

Antworten Antworten Gast: ET
05.07.2009 08:30
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Gewillt sind?

Wahrscheinlich ist der "Wille" eines der Grundprobleme.

Es hat doch keinen Sinn jeden kleinen Menschen etwas dirket oder indirekt aufzuzwingen oder diesen auch zu locken. Der Lehrer kann nur ein Angebot (gut oder auch weniger gut) machen, der Schüler das Angebot annehmen oder nicht. Wenn der Schüler es nicht annimmt, dann kommt eben die Auslese oder ein langsamer Fortschritt. Der Lehrer muss Leistung fordern dürfen, er kann nicht für Leistungsverweigerung haftbar gemacht werden. Wenigstens ab der 5 . Schulstufe sollte die Gesellschaft konsequenter sein.

Der Wille geht aber auch zusammen mit den "fehlenden und unfinanzierbaren Arbeitsplätzen" der Lehrer. Wäre ein Wille vorhanden, so könnte man diese Arbeitsplätze doch erkennen. Immerhin sind wesentlich mehr Arbeitsplätze als Lehrer vorhanden, welche spätestens nach Schulschluss frei sind. Mit einem "Willen" wäre das schon möglich.

Wie es mit dem Willen in der Praxis bestellt ist, zeigt Ihre Aussage zum Schulbesuch auf freiwilliger Basis. Da liegt sowohl bei den Schülern als auch bei den Lehrern etwas im Argen. Hier ist der Gesetzgeber gefordert, sonst geht es offenischtlich nicht.

Die Qualität, aber auch das Kosten - Nutzenverhältnis der Schulen, wird die Reife der kommenden Gesellschaft bringen. Es sollten auch jeden Fall Verbesserungen von allen Beteiligten angestrebt werden. Vielleicht sollte man mit einer Bewusstseinsbildung anfangen, um die Sinn des Wollens aufzuzeigen.


 
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