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Darabos: „Ich habe im Abwehramt aufräumen lassen“

17.07.2009 | 18:19 |  MARTIN FRITZL (Die Presse)

Verteidigungsminister Norbert Darabos über Kottan, Borat und die Spionage-Affäre im Heeresgeheimdienst. Verteidigungs- und Sportressort hat er „gleich gern“.

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„Die Presse“: Wenn wir jetzt nicht in der Realität wären: Welcher Film spielt gerade? James Bond, Kottan ermittelt oder Borat?

Norbert Darabos: Ich habe immer davon gesprochen, dass es James Bond in Österreich ist, aber wenn man sich dann die Inhalte anschaut, könnte man es auch eine Stufe drunter ansiedeln. Also durchaus auch bei Kottan.

 

Nicht Borat?

Darabos: Nein, da ist mir das Thema trotz der Frage des wirklichen Gehalts und der Qualität der Anschuldigungen doch zu ernst.

 

Aber es geht doch eher ins Operettenhafte.

Darabos: Nein, das kann man nicht sagen. Da die Staatsanwaltschaft ermittelt, ist es ernst zu nehmen. Im militärischen Bereich könnte es auch um persönliche Animositäten gegangen sein. Und eigentlich ist alles in der Vergangenheit beheimatet. Schlagend ist die Geschichte in den Jahren 2000 und 2001 geworden, aber die Dinge gehen zum Teil in die Jahre rund um die Zerschlagung der kommunistischen Diktatur in Osteuropa zurück. Man sollte etwa den Verdacht, dass jemand für einen ausländischen Geheimdienst gearbeitet hat, nicht als operettenhaft herunterspielen. Das sind doch ernste Vorwürfe. Ich habe daher im Abwehramt aufräumen lassen und im April alles der Staatsanwaltschaft übermittelt.

 

Ganz harmlos ist ja auch das nicht, was sich in der Gegenwart abspielt. Immerhin wurde Ihr früherer Pressesprecher abgehört, und in Ihr Büro wurde eingebrochen.

Darabos: Ich will das nicht herunterspielen, aber ganz so war es nicht. Nicht das Telefon des Pressesprechers ist abgehört worden, sondern ein Telefon, das in seinem Vorzimmer stand, wurde manipuliert. Das kann auch schon vor meiner Ministerzeit gewesen sein.

 

Gibt es da schon neue Erkenntnisse?

Darabos: Nein, da gibt es keine neuen Hinweise. Das Telefon wurde so manipuliert, dass ein Anrufer nach Ende des Gesprächs weiter hören konnte, was gesprochen wurde. Die Mitarbeiter des Abwehramtes haben gute Arbeit geleistet, weil sie das entdeckt und sehr genau ermittelt haben. Aber sie haben keine Auffälligkeiten gefunden. Die andere Sache halte ich für einen normalen Einbruch, wie er leider in Wien viel zu oft passiert.

Um was geht es da eigentlich genau beim Abwehramt? Welche Daten sind an wen gegangen?

Darabos: Die Staatsanwaltschaft ermittelt, daher möchte ich keine Details in der Öffentlichkeit nennen. Was man aber sagen kann, ist, dass gewisse Informationen in der Öffentlichkeit verwendet worden sind, die aus geheimen Akten des Abwehramtes stammen. Staatsgeheimnisse waren aber keine dabei.

 

Daten über Bundesheer-Angehörige?

Darabos: Es sind Informationen über bestimmte Mitarbeiter weitergegeben worden, aber vor allem sind es Daten, die Vorwürfe in der Vergangenheit betreffen. Diese sind dann auch im parlamentarischen Raum verwendet worden. Es hat zwei Anzeigen gegeben. Eine anonyme Anzeige, die sich auf vier Personen bezieht, und eine Anzeige, die von meinem Ministerium über die Disziplinarbehörde eingeleitet worden ist und die sich gegen eine Person richtet.

 

Wie ist man da eigentlich draufgekommen?

Darabos: Man hat eben gesehen, dass gewisse Dinge, die in geheimen Akten stehen, in der Öffentlichkeit diskutiert worden sind. Das ist mehrfach rund um den Eurofighter-Ausschuss passiert. Aber ich bewege mich hier auf einem sehr schmalen Grat. Erstens gilt die Unschuldsvermutung, zweitens kann ich mit bestimmten Aussagen auch die Ermittlungen der Behörden erschweren.

 

Es geht um FPÖ-Politiker?

Darabos: Sie werden jetzt von mir keine Details hören. Aber man kann sich ein Bild machen, wenn man gewisse Medienberichte verfolgt, in denen von anonymen Kuverts die Rede ist, die gewisse Abgeordnete bekommen. Da kann man sich fragen, woher kommen die? Aber ich würde jetzt niemanden beschuldigen, das liegt mir fern.

 

Ich habe in unserem Archiv nachgeschaut, welche Interviews Sie in letzter Zeit gegeben haben. Zum Bundesheer haben Sie das letzte Mal im März in der „Presse“ Stellung genommen. Sind Sie lieber Sportminister?

Darabos: Ich habe beide Bereiche gleich gern. Zeitlich beansprucht mich der Verteidigungsminister-Job mehr, weil es ein größeres Ressort ist. Aber es ist richtig, dass es im Sport wegen der Dopingfrage sehr viele Begehrlichkeiten vonseiten der Journalisten gegeben hat. Offensichtlich ist das für Medien spannender als ein Beschaffungsvorgang im Bundesheer.

 

Gut, reden wir übers Unspannende: Angesichts des knappen Budgets wollten Sie neue Prioritäten setzen. Gibt es die schon?

Darabos: Ich habe den Generalstab angewiesen, Schwerpunkte herauszuarbeiten. Mein Schwerpunkt ist ganz klar: Die Erneuerung und Renovierung von Kasernen. Das muss einfach sein, weil ich nicht akzeptieren kann, dass Grundwehrdiener in Kasernen untergebracht sind, wo der Putz abbröckelt, wo die Infrastruktur in den sanitären Anlagen nicht gegeben ist. Der zweite Bereich ist die Ausstattung der Soldaten.

 

Und wo wird eingespart?

Darabos: In drei Bereichen gibt es Finanzierungsprobleme. Das sind die Allschutz-Transportfahrzeuge, das Updating der Hubschrauber und die Nachfolgelösung für die Saab 105. Diese Bereiche sind schmerzlich, aber nicht existenzbedrohend für das Bundesheer.

 

Aber zum Beispiel die Allschutzfahrzeuge brauchen Sie dringendst für die Auslandseinsätze.

Darabos: Wir haben ja genügend. Wir haben den Dingo im Tschad im Einsatz, den Pandur im Kosovo. Es ist ja nicht so, dass die Soldaten ungeschützt durch die Gegend fahren und ein Sicherheitsrisiko eingegangen wird. Aber ich bin dabei, die Frage der Allschutzfahrzeuge neu zu verhandeln, möglicherweise in einer Variante mit weniger Fahrzeugen. Grundsätzlich stehe ich dazu, dass wir investieren sollten.

 

Zur SPÖ: Was raten Sie als ehemaliger Bundesgeschäftsführer der Partei nach den Wahlniederlagen?

Darabos: Ich kann nur raten, dass wir uns auf die Kernthemen konzentrieren. Das sind Gesundheits-, Sozial-, Arbeitsmarkt- und Bildungspolitik. Immer, wenn die SPÖ auf diese Themen gesetzt hat, war sie auch politisch erfolgreich. Auf der anderen Seite müssen wir noch klarer machen, dass die Finanz- und Wirtschaftskrise nicht durch sozialdemokratische, sondern durch neoliberale Politik ausgelöst worden ist. Die auch in Österreich suggerierte Position, der Markt regelt alles, war verfehlt.

 

In Oberösterreich und Wien sind Verluste für die SPÖ wahrscheinlich. Wird da eine Negativspirale in Gang gesetzt?

Darabos: Man sollte nicht vor der Wahl schon von Niederlagen sprechen. Nervosität ist unangebracht. Ich sehe gute Ansätze, sowohl in Oberösterreich als auch in Wien.

 

Zu Ihnen persönlich: In Umfragen sind Sie der Minusmann der Regierung. Woran liegt das?

Darabos: Das stimmt nicht mehr ganz, ich habe in den meisten Rankings ein paar Regierungsmitglieder überholt. Die schlechte Position hängt mit mehreren Faktoren zusammen, etwa mit den Eurofightern, die ich zwar nicht gekauft habe, die aber mir zugerechnet werden. Wichtig ist mir aber, dass ich gewisse Wählersegmente sehr wohl ansprechen kann und eine Klientel glaubwürdig vertrete. Ich glaube, dass ich mit der Übernahme der Sportagenden und dem Versuch, Linie zu halten, auch das Vertrauen jenes Teils der Bevölkerung bekommen werde, der mich jetzt noch ablehnt.

ZUR PERSON

Norbert Darabos ist im Jänner 2006 vom damaligen Bundeskanzler Alfred Gusenbauer überraschenderweise zum Verteidigungsminister bestellt worden. Der damalige Bundesgeschäftsführer der SPÖ war eigentlich als Innenminister gehandelt worden. Darabos sollte sich primär dem Thema Eurofighter widmen – die SPÖ hatte ja im Wahlkampf eine Abbestellung der Abfangjäger gefordert. Dazu kam es nicht, Darabos hat aber mit dem Eurofighter-Hersteller eine Reduktion der Stückzahl und des Kaufpreises ausverhandelt. Im Bundesheer schlug dem ehemaligen Zivildiener von Anfang an eine Welle des Misstrauens entgegen, die sich bis heute nicht gelegt hat. Der Höhepunkt: ein Brief sämtlicher Spitzenoffiziere an den Minister, in dem diese angesichts niedriger Budgetmittel bezweifelten, dass die Funktionsfähigkeit des Bundesheeres noch gegeben sei.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 18.07.2009)

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34 Kommentare
 
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denkI
19.07.2009 18:31
1 0

Der Gute sollte lieber einmal bei sich selbst aufräumen!


Gast: Holy Ghost
18.07.2009 20:18
0 0

Nach der Flut....

Jetzt kommt langsam ans Tageslicht, was die schwarz-blaue Chaotentruppe angerichtet hat.
Heeresnachrichtendienst - AUA - ÖBB- Bundesfinanzbehörde-FMA usw...
Alles in allem ein teurer Gspaß.

Antworten Gast: Devils Ghost
19.07.2009 16:43
0 0

Re: Nach der Flut....

... der Holy Ghost scheint ein wenig blind zu sein.
Alles aufgezählte ist doch ROT dominiert. Ein paar wichtige noch vergessen - ÖGB, BAWAG, LÄNDERBANK, CA, BANK AUSTRIA usw, usw, usw.
Sein Sie nicht so bescheiden. Es sind schon die Leistungen der " Roten Sozialteufel".
Ein paar gute Partien hätten wir ja noch VÖST, MAGNA, OMV. Vielleicht schaffen's die auch noch ..... ach wie aufregend und der Steuerzahler ist der Verpflichtete Retter in der Not - aus sozialen Gründen natürlich......

Antworten Gast: UKW
18.07.2009 21:49
0 0

Re: Nach der Flut....

Die Manager, die bei der ÖBB während der schwarzblauen Regierung eingesetzt wurden, waren sicher kein Ruhmesblatt. Aber das waren deren dunkelroten Vorgänger auch nicht.

Der Grund warum ÖBB und AUA Milliardengräber sind liegt doch großteils an der roten Gewerkschaft, die den Staat in Geiselhaft hielt und hält. Und natürlich an der Moral der Truppe bei staatlichen Betrieben. Ich glaube, da unterschätzen viele die Macht der Manager gewaltig. Bei Staatskonzernen fällt das Streiken halt besonders leicht, ohne das die Akteure irgendwelche Konsequenzen fürchten müssen.

In Wahrheit sind die Gehälter bei AUA und ÖBB im Vergleich zur echten Privatwirtschaft auch viel zu hoch. Viele Arbeiter können in der Privatwirtschaft von jährlichen Gehaltserhöhungen und Biennalsprüngen nur Träumen. Bei manchen stehen sogar Gehaltskürzungen am Programm. Bei der AUA hat es zuletzt noch eine saftiger Gehaltserhöhung gegeben - Trotz drohender Pleite - Wobei die Pleite nur theoretisch ist, weil der Steuerzahler ohnehin einspringen muss. Dafür sorgt schon die Politik - egal ob rot, schwarz, blau, grün oder gagerlgelb. Weil sie irrtümlich glauben, dass die Menschen das so von ihnen erwarten. Und weil sie Angst vor den Schlagzeilen der großteils linken Journalisten in unserem Land haben.

Antworten Gast: fidibus
18.07.2009 20:41
0 0

Re: Nach der Flut....

sie vergessen, dass das Abwehramt mit Führungsoffizieren besetzt war ( und ist), die der SPÖ nahestehen, inclusive des derzeitigen Kommandanten!
Also versuchen sie nicht, die Leser für blöd zu verkaufen mit den abgedroschenen Phrasen der "schwarz-blauen" Partie!!
Darabos hat im "eigenen" Stall ausgemistet!

untertan
18.07.2009 19:21
0 0

Wars dort so dreckig.

Na vielleicht findet sich noch ein "Amt". Ich bin davon überzeugt. Aber die Qual der Wahl ist wohl das Problem.

Gast: blackbush2000
18.07.2009 17:38
0 0

typisch Darabos

Da spricht dieser Minister von Kasernen Renovierung weil den GWD der Putz von der Decke fällt und auf der anderen Seite schließt er eine der modernsten Kasernen (Kirchdorf/Krems)... welche noch nicht einmal 30 Jahre auf dem Buckel hat.
Aber was will man von einem erwarten der nicht einmal rechnen kann und uns bei den so unbedingt notwendigen Abfangjägern diese großartige Kostenersparnis bei Reduktion der Stückzahl eingebrockt hat....
Aber einen Politiker mit Realitätssinn und Hausverstand zu finden ist ja ziemlich schwer bei dem unterbezahlten Job...

Antworten hw
18.07.2009 21:42
0 0

Re: typisch Darabos

das problem ist das parteiensystem. jeder normaldenkende streitet sich doch dort nicht mit altgedienten und "angebeten" herum.

Trader
18.07.2009 16:18
0 0

Geheimdienste

Es gibt ja positive Beispiele wie Geheimdienste effektiv kontrolliert werden. Ein jährlicher Tätigkeitsbericht an das Parlament (in Österreich wäre der Landesverteitigungsrat besser da alle zur Geheimhaltung verpflichtet sind und der blöde Parteikickhack etwas unterbunden würde). Auch der Generalstabschef sollte dem Parlament direkt verantwortlich sein (siehe Schweden). Nur so kann der missbräuchliche und zerstörerische Einfluss von Parteien auf die Landesverteitigung verhindert werden. Vielleicht wär's auch möglich sogar so weit zu gehen, dem Generalstabschef auch die Budgethoheit zu geben. In Schweden ist das möglich und auch hier hat er dem Parlament rechenschaft zu geben, nicht dem Minister. Es ist ja jämmerlich wie ein Politiker auf die Beschaffung Einfluss nimmt und damit immer wieder Gerüchten Vorschub leistet. Wenn's dann zu teuer wird sind die Offiziere schuld die aber gar nicht wirklich entscheiden dürfen. Eine schöne österreichische Politlandschaft.
Nur - es ist natürlich leichter irgendwelche Angehörige eines Geheimdienstes zu beschuldigen als echte Konsequenzen zu ziehen. Die direkte Verantwortung gegenüber dem Parlament und nicht gegenüber einem Parteipolitiker wäre zumindest für Österreich ein mutiger Versuch - vielleicht endlich erfolgreich!

Gast: Bürger
18.07.2009 13:39
0 0

Armutszeugnis

Ein Armutszeugnis des Herrn Verteidigungsministers. Vielleicht würde es ja helfen, wenn dieser Parteiapparatschnik einmal in seinem Büro im Landesverteidigungsministerium vorbeischauen würde und seinen Job tun würde.

Gast: rabauxl
18.07.2009 11:28
0 0

wie die FPÖ, die möchte auch gern aufräumen ;-)

imÜbrigen: Würde volle Transparenz herrschen, wie man eigentlich in einer Demokratie erwarten dürfte, dann könnte man sich das ganze Theater ersparen und bräuchte auch nicht aufräumen.

Gast: Der Aufräumer
18.07.2009 11:24
1 0

Darabos: „Ich habe im Abwehramt aufräumen lassen“

Aha, verstehe! Politischer Neusprech, soll heißen:
"Ich habe endlich die Putzfrau, die nicht mehr ordentlich zusammengekehrt hat, gegen eine neue austauschen lassen."
Mehr Tiefgang hat man den Worten heutiger Politiker nicht mehr zuzugestehen. LEIDER

Frotzel
18.07.2009 11:02
0 0

Die Herren Abteilungsleiter, werden um 9:00 ins Büro des Sektionschefs gebeten!

9:00 Im vornehmen Trackt des Sektionschefs. Klingking - der Hr. Sektionschef erhebt sein Glas und das Wort.

Der Darabos will eine Reinigung! (Hihi im Hintregrund).

Der Kollege A tauscht mit Kollge B uns so reihum, wie gehabt - damit alles sauber getauscht is.

Nichs vergessen, alles mitnehmen. Noch Fragen?

Nein!

1 0

Das Foto hätte gereicht!

Alleine sein Foto und eine Angabe über den Job den der Kerl machen soll hätte gereicht.
Den Rest kann sich jeder denken!

Aber leider auch wahr der alte Spruch:

"Jedes Volk bekommt die Regierung, die es verdient"

Gast: Gasta
18.07.2009 09:40
0 0

Da Darabosch...

...ist die größte Flasche seit es Minister gibt. Veranstaltet eine Hexenjagd nach der anderen und zerstört den österreichischen Sport zur Gänze. Bravo Darabosch. Was für Qualifikationen hat der eigentlich?- Sorry das ist doch gar nocht

Antworten Gast: Der Sportler
18.07.2009 11:27
0 0

Re: Da Darabosch...

Was, bitte, kann man am österreichischen Sport zerstören? Den Fußball? Siehe Salzburg im internationalen Sport!

Antworten Gast: Pips
18.07.2009 10:23
0 0

Re: Da Darabosch...

Welche Qualifikationen? Na ein Soziparteibuch, was sonst. Das allein berechtigt zu Führungspositionen. Hat uns Kreisky schon erklärt. Fachwissen ist nicht gefragt. Intelligenz schon gar nicht. Pfui. Wo samma denn. Parteibuch ist alles. Sonst kennt ja jeder Minister werden.

Gast: Panzer
18.07.2009 09:34
0 0

Der Daraboscher


kann nicht einmal seinen Schreibtisch aufräumen!

Die selbe Witzfigur wie die Ederer oder der Rest der roten Truppe!

09.39

Gast: jean paul
18.07.2009 09:30
0 0

oh, sweetheart ...

... put your bottle down.

Qualtinger
18.07.2009 08:02
0 0

Darabos Brüno! :))))))))


Gast: Posa
18.07.2009 03:49
0 0

Mut hat er!

woher nimmt er diesen? Aber es wird im wahrscheinlich auch nichts anderes uebrig bleiben, schliesslich braucht er ja einen Job. Aber warum muss er ausgerechnet Verteidigungsminister sein? Oder ist er doch ein geheimer Abruestungsminister? Wir, die Bevoelkerung und die Soldaten werden es ihm schon noch danken, dass wir Gott bewahre, in die Verlegenheit kommen und tatsaechlich in einen Konflikt gezogen werden und nichts anderes zur unserer Verteidigung haben werden, als schoene Kasernen. Herr Darabos, wenn sie schon Minister sein muessen, dann vielleicht doch Wohnbauminister.

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Re: Mut hat er!

Aber bitte nur in Minimundus

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Aufgeräumt

hat er recht bald und zwar schon im Jahr 2007 mit einer "Reform", die zeitgleich mit der "Reform" von Wrabetz stattfand. War aber natürlich nicht zum Zwecke der Umfärbung, aber nein, sondern das musste einfach sein, damit alles schöner und ordentlicher wird.

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Hervorragend geeignet als Kindergärtner,

dieser bezaubernde Herr Darabos, aber doch nicht als Chef einer Armee, die ein neutrales Land zu verteidigen in der Lage sein muss.
Mit lieb, nett und streichfähig ist es da nicht getan. Da sind Ecken und Kanten gefragt — und eine klare, langfristige strategische Ausrichtung. Wo will er die denn herhaben, mit Verlaub? Da wird er bei Wikipedia vergeblich suchen.
Es sei eingeräumt, dass das Bundesheer schon vor Darabos kaputtgespart wurde und zu einer Operettenarmee verkommen ist. Aber wenn Herr Darabos sein Amt ernstnimmt, sollte er mehr im Visier haben als die Häusln und Duschräume der Kasernen. Außerdem waren die schon vor 30 Jahren verschimmelt, aber Waffen und Ausrüstung hatten internationalen Standard.
Ich weiß, wovon ich rede: Ich habe in meinem EF-Jahr und drei zusätzlichen Monaten, so ungern ich eingerückt bin, beim Bundesheer technisch und menschlich viel gelernt. (Pionierbataillon II, und die meisten der Brücken, an denen ich in Kärnten und der Steiermark als "Katastrophinger" mitgebaut habe, stehen heute noch.)

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"..als Chef einer Armee, die ein neutrales Land zu verteidigen in der Lage sein muss"

wo leben sie denn?
glauben sie auch an die jungfrauengeburt?

gratulation übrigens zum großen lernerfolg in ihrer bh-zeit.
ich habe damals auch was gelernt (von den vorgesetzten natürlich): wie man sich nahezu täglich zuschütten kann ohne kotzen zu müssen... somit war's auch lehrreich!

Antworten Antworten Gast: Maieutik beim BH
18.07.2009 15:08
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Re:

Jeder lernt halt wie er kann.

 
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