21.11.2009 20:47 | Meine Presse Merkliste0

Köstinger: Die grüne Facebook-Rebellin

18.07.2009 | 18:18 |  von MARTIN STUHLPFARRER (Die Presse)

Eine Gruppe von Facebook- und Twitter-Nutzern rollt die gemütlichen Wiener Grünen auf und revoltiert gegen das Polit-Establishment. Petra Köstinger ist eine der Rebellinnen.

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Wer ist diese Frau, die sich an den Laptop setzt, Facebook und Twitter startet und damit die Wiener Grünen ins Chaos stürzt? Eine Frau, die keiner Partei angehört, sich aber als „politisch interessiert“ bezeichnet und unbekümmert meint: „Ich will die veralteten Parteistrukturen bei den Grünen aufbrechen.“ Ein Satz, der die (zuletzt) verschlafene Wiener Partei in Aufregung und Chaos gestürzt hat. Die Furcht des Partei-Establishments vor einer „feindlichen Übernahme“ durch die Internetrebellen manifestierte sich in einer Änderung der Parteistatuten, mit denen die Macht der „Grünen Vorwähler“, wie sich diese Facebook- und Twitter-Gemeinschaft nennt, eingeschränkt wurde.

Wer ist diese Frau, welche die einflussreichste Landespartei der Grünen in Turbulenzen bringt – während Klubchefin Maria Vassilakou die Führung der österreichischen Grünen (als Karenzvertretung) von Eva Glawischnig übernimmt? Die Antwort: Petra Köstinger, 22 Jahre alt, Publizistik-Studentin an der Uni Wien, derzeit macht sie einen Sommerjob beim Uni-Verlag Facultas. „Die Politik kann das Internet nicht mehr länger ignorieren“, meint die Studentin: „Das Internet war für mich die einzige Möglichkeit, von der Basis aus etwas zu bewegen.“

Begonnen hatte alles vor wenigen Monaten im April. Eine Gruppe um Blogger und Grün-Sympathisanten Helge Fahrenberger begann über Blogs, Facebook und Twitter andere Grün-Sympathisanten zu motivieren, sich zusammenzuschließen, sich bei den Grünen als sogenannte Unterstützer zu bewerben und die Partei damit zu mehr Offenheit und mehr Umgang mit ihren Wählern zu zwingen: „Unsere Gemeinderäte und Parlamente sind voll von Abgeordneten, die an uns Wählerinnen und Wählern vorbeigeschummelt wurden. Wer sind diese Leute eigentlich? Und wofür stehen die überhaupt? Wir wollen mitbestimmen, wer uns vertreten wird, und rufen für die Wiener Wahl 2010 Grüne Vorwahlen aus“, schrieb Fahrenberger – und hunderte Grün-Sympathisanten wie Petra Köstinger folgten ihm.

Die Basisbewegung löst massives Unbehagen bei den Grün-Funktionären aus: Die rund 230 zugelassenen Unterstützer der Internet-Initiative (215 Anträge wurden abgelehnt) können laut Statut – wie die rund 1500 Vollmitglieder – bei der Landesversammlung am 15. November die Listenplätze der Kandidaten für die Wien-Wahl 2010 mitbestimmen. Grün-Funktionäre, die intern Lobbying betreiben, öffentlich mit potenziellen Wählern aber nicht kommunizieren, müssen um ihr Ticket für 2010 bangen. Die Folge: eine gespaltene Partei und massive Verärgerung. Von Leuten, die überall mitbestimmen wollten, ausgenommen die Wahl am 15. November aber kein Engagement für die Grünen zeigten, ist die Rede. Oder von „Internet-Fuzzis“, die noch nie einen Flyer für die Grünen ausgeteilt hätten. „Ich habe bereits Flyer ausgeteilt“, meint Köstinger. Und mit einem frechen Lächeln: „Ein paar Flyer zumindest.“ Was die Steirerin überrascht hat: die Verschwörungstheorien. Ein hoher Grün-Funktionär habe gemeint, die Internet-Initiative wolle keine Offenheit. Es sei nur der Versuch der liberalen Kräfte, den linken Flügel zu übernehmen. Köstinger kopfschüttelnd: „Wir wollen nur mehr Offenheit der Grünen für ihre Wähler. Aber man hat uns wie Feinde behandelt.“ Wie die Studentin am 15. November darauf reagiert? „Ich werde mir jede Rede von jedem Kandidaten anhören.“ Und die Entscheidung? „Ich werde wählen, wer mich bis dahin auch überzeugen kann.“

("Die Presse", Print-Ausgabe, 19.07.2009)

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32 Kommentare
1 2
bor
22.07.2009 20:18
0 0

Der Feminismus bringt die Grünen jetzt um


Ohne diese dilettantische Voggi Aktion hätten die noch eine Chance gehabt. Jetzt ist jedes weibliche Gesicht das sie an der Basis vorbeigeschummelt haben ein potentieller Abturner :-)

Gast: Condor
22.07.2009 10:16
0 0

Ja da sieht man es wieder

die KindersoldatInnen sind die Gefährlichsten. Mein Gott einmal möchte ich auch wieder so jung und so blöd sein.

Gast: Gast
21.07.2009 20:40
0 0

Ein Mitbegründer der Grünen

Johannes Voggenhuber schreibt einen Artikel für die Zeit wo er offen den demokratiepolitischen Auftrag des Deutschen Verfassungsgerichts kritisiert. Als Mitglied des Verfassungskonvent legt er keinen Wert darauf was im Interesse der Menschen ist solange es nur so schnell wie möglich eine Europäischen Bundesstaat gibt. Der Nationalratsabgeordnete Peter Pliz beschäftigt sich lieber mit angäblichen Wiener Waffenschieberreien des Iranischen Präsidenten, als sich um die hausgemachten Skandale um Skylink oder die Abzocke von Steurgeldern durch die Bundesfinanzanstalt zu kümmern. Wenn es dann eine grassroots-Bewegung gibt von jungen engagierten Menschen wird das ins linke Eck gestellt um sich nicht in die komfortable Suppe der Postenschacherei spucken zu lassen. Das alles kommt von einer angepassten Partei die von ihrem Wählerprofil nachwievor den Auftrag zur grassroot Bewegung hat. Ich hoffe nur dass sich diese jungen Menschen nicht von der ernüchternen Realität entmutigen lassen und notfalls sogar bereit sind eine eigene Partei zu gründen. Auch für die Grünen gilt: ohne Wähler gibt es keine Partei.

denkI
21.07.2009 19:01
0 0

Noch nicht erwachsen!

Wird schon noch werden, sie ist noch zu grün (hinter den Ohren) und wird schon noch registrieren:

"Wer mit 17 kein Marxist ist, hat kein Herz, wer jedoch mit 30 immer noch Marxist ist hat kein Hirn!"

Damit wollte ich sie keineswegs persönlich beleidigen!

Wortmann
21.07.2009 16:29
0 0

ES TUT SICH WAS / ES TUT SICH NICHTS


Viel Aufregung bei den wiener Grünen, aber am Ende leider wieder eine Luftblase. Was den Grünen momentan auf allen Ebenen fehlt, ist ein Kontakt mit der Wirklichkeit. Dies ist leider nurmehr eine Partei für wohltätige Reiche (und Reichinnen) die unter einem Glassturz, ferne des harten und schmutzigen Alltags denken und leben.


subfraut
21.07.2009 10:46
2 0

Danke, Herr Stuhlpfarrer, liebe Presse (am Sonntag)

dafür, dass Sie einen derart schlecht recherchierten und verzerrenden Artikel veröffentlichen.
Das passt eigentlich nicht zur bis dato hochwertigen Presse am Sonntag...

Damit haben Sie es geschafft, Ihren Lesern ein völlig falsches Bild von den Grünen Vorwählern bzw. von den Grünen zu vermitteln...
was sich in den Postings darunter auch äußert...

Hier eine "Gegendarstellung" von Frau Köstinger:
http://zurpolitik.com/2009/07/20/ich-bin-keine-facebook-rebellin/

In Zukunft überlegen Sie sich genau was und wie sie etwas schreiben, denn mittlerweile sollte es auch bis zu Ihnen durchgedrungen sein, dass sich Interviewte, Angesprochene, etc. im modernen Web wehren können...

Eine Blamage für den Qualitätsjournalismus!

P.S. Ich bin übrigens ein Fan der Presse am Sonntag, kein Zufallsleser...

Gast: alterleser
20.07.2009 08:25
0 2

was für ein trutscherl

sowas sollte man einmal wählen?

enzo
19.07.2009 20:30
0 1

Irgend eine Partei

wird die Revoluterin schon kaufen.

derpradler
19.07.2009 17:22
0 1

Das Internet

liegt allen Parteien schwer im Magen. Waren die Grünen und die SPÖ die einzigen die Foren unterhielten, haben sie diese inzwischen aufgelassen. Zu viele USER stellten Fragen und womöglich immer die gleichen, weil keine Antworten kamen. Bei der SPÖ kam es sogar zu ordinären Mails des Landeshauptmannstellvertreters v. Tirol , H. Gschwentner, an User deren Fragen er nicht beantworten konnte oder wollte.
Das Internet, richtig eingesetzt, ist eine Macht und davor fürchten sich die Parteien, und die Medien, die außer vorgegebenen Meinungen nichts zu bieten haben.

Gast: Internet-Fuzzi
19.07.2009 10:54
0 0

Raus aus dem Netz in die Realität

Es kommt mir ganz merkwürdig vor, wenn Politiker das Internet als Kommunikationskanal freiweg ablehnen. Nur: Es kommt mir noch komischer und noch merkwüridger vor, wenn manche meinen, dass 215 Unterstützer ein Ausrduck von Demokratie sind. Pardon: Wenn ich jemand whählen will, dann will ich ihn auch persönlich kennen lern. Dass Abgeordnete "vorbei am Wählerwillen geschummelt werden" würde ich für die Abgeordneten auf dem Land so nicht sehen. Die heben großteils ihre Allerwertestesten, machen Offline-Kampanien, alssen sich anfassen und gehen direkt zum Wähler, brauchen das Internet nicht so, wie es Kösstinger & Co glauben, dass es genutzt wird. Köstingers Internet-Aktionismus ist eine völlige Überschätzung des Mediums. Und für Menschen, die das Internet nicht nutzen (die gibt es), ist sie nicht wählbar. Google und Facebook und wie sie alle heißen als Sekundär-Wahlhelfer: Eine Vorstellung, vor der mir graust. Köstinger bekommt meine Stimme nicht.

mehrdad
19.07.2009 10:00
1 2

nachtrag:

der gipfel der verrat am eigene volk ist die forderung der grünen und linken (SED und DKP kader), einem wirtschaftsflüchtling aus kosovo exakt dieselben sozialen leistungen zu geben, wie einem einheimischen, der nach 20 jahren arbeit arbeitslos geworden ist.

mehr verrat am eigenen land geht kaum noch.

demiurg
19.07.2009 18:58
0 1

Re: nachtrag:

ich will die grünlinge ja nicht verteidigen, die verzapfen schon genug schwachsinn. aber trotzdem: erstens muss jeder ausländer doppelt so lange hier beitragszahlungen nachweisen wie ein österreicher, um bezugsberechtigt zu sein (finde ich auch richtig so, aber wer für abschiebung bei arbeitslosigkeit ist sollte auch ehrlicherweise fordern, dass ausländer nicht in die kasse einzahlen müssen!) und zweitens finde ich den hinweis auf sed-kader putzig.
wusste gar nicht, dass österreich ostdeutsches protektorat war. ich glaube eher, dass die chance einen alten nsdap-kader zu finden hier viel höher ist, als einen der sed...

Antworten Antworten Gast: ceterum censeo
21.07.2009 10:36
0 0

Re: Re: nachtrag:

Um nicht als Demiurg von Schwindel zu gelten, sollten Sie schon die Quelle Ihres Wissens bekanntgeben.

demiurg
22.07.2009 19:35
0 0

und ich bin der meinung...

...ich lasse mich nur ungern auf diese weise erpressen, aber bitte:
ich kenne einige ausländer (z.b. deutsche, belgier und slovaken) die hier arbeiten und die ich eine weile bei ihren bürokratischen spießläufen begleiten durfte. (waren allerdings alles leute, die vor jahren zum arbeiten herkamen, das schränke ich gerne ein.) um bezugsberechtigt aus der arbeitslosenkasse zu sein mussten sie eigenen und übereinstimmenden angaben zufolge doppelt so lange einzahlen - jedenfalls wurde ihnen diese info vor einigen jahren noch beim ams erteilt. sollte sich daran etwas geändert haben, dann sorry, ich habe (ebenso wie meine freunde aus dem ausland) mit dem bezug von arbeitslosengeld zum glück noch keine erfahrung machen müssen.
und zum zweiten: wieviele kader der sed kennen denn sie? meines wissens - korrigieren sie mich wenn ich irre - war die sed die kommunistenpartei in ostdeutschland. und auch wenn österreich manchmal einen starken touch von ostblock hat - zur ddr gehörte es meines wissens nicht. zum 3.r aber sehr wohl.

Antworten Antworten Gast: Kleinmarxi
20.07.2009 15:33
0 0

Geh, geh, geh, der Vranitzky hat dem Honecker ja ständig die Füße geküßt!

Und die Frau Kommerzialrat St. hat die besten Geschäfte mit der DDR für die KPÖ gemacht!!!

Antworten Gast: Internet-Fuzzi
19.07.2009 10:58
1 0

Re: nachtrag:

Wenn der Herr aus Kosovo die gesetzliche Vorausetzungen erfüllt, steht dem nichts entgegen, dass er die Arbeitslose bekommt - wie Einheimischer. Nachtrag und Privatissimum: Demokratie heißt UNSER System, nicht Diktatur - à la Nationalsozialismus.

mehrdad
19.07.2009 12:26
1 3

Re: Re: nachtrag:

ja klar. lasst sie alle rein...am besten noch schnell einbürgern und die rotgrüne wählerschaft ist gesichert.

was sie da von sich geben, ist selbstaufgabe der schlimmsten sorte, eine einladung an alle wirtschafts"flüchtlinge" und ein schlag ins gesicht jedes ehrlichen und arbeitenden bürgers und steuerzahlers.

Antworten Antworten Antworten Gast: Zynicus
19.07.2009 16:30
0 0

Nicht Selbstaufgabe, nein, das ist Dummheit in Reinkultur!


Re: nachtrag:

doch geht: einem kriminell gewordenen wirtschaftsflüchtling die sozialleistungen nicht zu streichen. die grünen schaffen auch das locker.
andererseits hätten die grünen wohl keine probleme damit, einem jugendlichen mit schwerer kindheit und minderwertigkeitskomplexen die sozialleistungen für den rest seines lebens vorzuenthalten sobald er auch nur einmal die rechte hand im falschen winkel ausstreckt. genau dieser fundamentalistische dogmatismus ist es, der die grünen für mich so abstoßend macht.

demiurg
19.07.2009 09:55
0 0

und wieder...

...eine junge generation, die von einer partei verlangt dass sie genau das tut, was eigentlich in ihrem programm steht. na sowas freches!
und wieder eine partei die beweist, dass diese politvereine, egal aus welchen politischen richtungen gebildet, im laufe der zeit verknöchert.

das recht geht vom volk aus. parteien sind politische zusammenschlüsse gleichgesinnter, die die interessen ihrer mitglieder vertreten.
das ist die theorie.
die praxis sind von netzwerken (burschenschaften, studentenbünde...) und protektionismus (söhne, töchter, neffen...) durchwachsene vereine, deren basis als stimmvieh dient und deren vorstand bestimmt, wo es langgeht. wer kritisiert wird abgeschossen.
wenn selbst "offene" vereine wie die grünen vor basisdemokratie und "glasnost" zittern müssen, dann zeigt das ein fatales bild: es gibt KEINE, in zahlen NULL parteien und bewegungen, die jemals mehr demokratie, mehr offenheit und vor allem ehrlichkeit in die politik bringen können.
keine rechten parteienförderungsabkassierer und gewaltverherrlicher, keine mittelrechten bauernvertreter, keine mittellinken neoliberalsozen, keine linken grünen und dunkelroten kommunisten, die die diktatur des proletariats mit der eigenen diktatur verwechseln.
eine liberale mitte gibt es nicht. und wenn ausgerechnet das prügel-bzö diesen platz reklamiert ist das genauso lächerlich als würden das die kpö'ler tun.

1 0

Angeblich junge Partei

Die Partei, die sich angeblich um die Anliegen der jüngeren Wähler kümmert aber dabei lediglich eine zufällige Themenüberschneidung aufweist, behandelt den Wählernachwuchs mit dermaßen viel Verachtung, dass ich schon sehr, sehr neugierig auf die nächsten grünen Vorwahlen bin. Das wird ein Spaß!

Während die anderen Parteien Regierung machen und Themenwahlkampf betreiben, werden die Grünen sich selbst zerfleischen. Tja, so ist das. Seit der van der Bellen weg ist blättert überall die grüne Farbe ab und es kommt dunkles, kommunistisches Rot zum Vorschein. Mal sehen, wie lange die bürgerlich-liberalen Wähler den Grünen noch die Räuberleiter machen.

1 0

Die Grünen sind eine Partei des Stillstands und Rückschritts

Außerdem tragen Sie viel Widersprüchliches in ihren Forderungen: Zum einen sollten wir alle auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen und zum anderen sind die Grünen die ersten die gegen den Ausbau des öffentlichen Verkehrs sind. Ergo: Es soll alles so bleiben wie es ist nur die Autos sollen weg. Nun es gibt mehrere Politfantasten in Österreich, aber wirklich faschistisch sind nur wenige - die Grünen sind es. Anstatt das man sich auf das Verbot von Petflaschen konzentriert, arbeitet man daran das Leben der Bürger zu erschweren und zwar mit der Teuerungskeule. Der Stern der Grünen ist daher im Wanken: Grüne als Regierungsmitglieder zu haben bedeutet: Es wir alles teurer, aber nichts grüner.

Gerald
19.07.2009 11:14
0 0

Re: Die Grünen sind eine Partei des Stillstands und Rückschritts

Pardon, aber warum sollte man die PET-Flaschen verbieten? Glas kann zwar öfter und leichter recycelt werden, aber die höheren Transportgewichte belasten ebenso die Umwelt. D.h. für die gleiche Menge Wasser in Glasflaschen müssen weit mehr LKWs in der Gegend herumfahren, wie bei PET-Flaschen.

Antworten Antworten Gast: UKW
19.07.2009 11:51
0 0

Re: Re: Die Grünen sind eine Partei des Stillstands und Rückschritts

Es wäre zumindest schön wenn es wieder eine Wahlmöglichkeit gäbe. Glasflaschen (Pfandflaschen) für Limonade sind doch schon lange aus den Supermarktregalen verschwunden. Bei Mineralwasser gibt es sie großteils nur mehr beim Spar. Billa und Merkur haben sie wegen der leichteren Handhabung für ihre Angestellten schon ausgelistet. Ob das so hundertprozentig dem Wunsch der Kunden entsprach wage ich zu bezweifeln. Ich finde, dass die Getränke in Glasflaschen wesentlich besser schmecken, statt in diesem grauslichen Pet-Flaschen und besser für die Umwelt wären sie auch. Ein Schritt in diese Richtung wäre sicher zu begrüssen.

Antworten Antworten Antworten Gast: Dr.Gernot Stöckl
19.07.2009 16:40
1 0

Sie haben völlig Recht!!!

Wasser in Plastikflaschen hat ein Ablaufdatum! Und warum? Weil aus der Plastik die Weichmacher in Lösung gehen und die sind enorm gesundheitsschädlich!!!!

Die Weichmacher haben nämlich Östrogenwirkung, was schon lange bekannt ist, aber immer noch geflissentlich unter den Teppich gekehrt wird!

Schon aus diesem Grund ist Plastik für die Biosphäre wesentlich bedrohlicher, als es Glas je sein kann!!!!!

Gerald
19.07.2009 16:36
0 0

Re: Re: Re: Die Grünen sind eine Partei des Stillstands und Rückschritts

Da haben Sie wohl Recht. Ich denke aber die Umstellung auf beinahe 100% PET-Wegwerfflaschen erfolgte eher auf Betreiben der Herstellerfirmen, weil eben Transport und Logistik weit billiger kommen. Die einzige Mineralwassermarke die nach wie vor zu 100% auf Glas setzt ist Preblauer, das führt aber eher ein Exotendasein im Regal und gibt es nur in großen Supermärkten (z.B. Merkur), was ich schade finde, weil ich es wegen der natürlichen Kohlensäure und dem milden Geschmack sehr schätze.

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