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Front gegen Südtirol-Referendum

26.07.2009 | 18:35 |  VON HELMAR DUMBS UND STEFFEN ARORA (Die Presse)

Der Dritte Nationalratspräsident sorgt für neue Rücktrittsaufrufe: In der „Presse am Sonntag“ forderte er eine Volksabstimmung über die Rückkehr Südtirols zu Österreich.

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Es war eine breite Front der Ablehnung, auf die der Dritte Nationalratspräsident Martin Graf (FPÖ) mit seiner Forderung traf, eine Volksabstimmung über die Rückkehr Südtirols zu Österreich abzuhalten. Zuvörderst in Südtirol selbst: Landeshauptmann Luis Durnwalder meinte, Grafs Vorstoß in der „Presse am Sonntag“ sei „unrealistisch und unverantwortlich“. Eine Verschiebung der Grenzen sei in der heutigen Zeit „schlicht nicht möglich“. Fände eine solche Abstimmung heute statt, wäre eine Mehrheit der Südtiroler im Übrigen für den derzeitigen Autonomie-Status, wurde Durnwalder im ORF zitiert.

Auch sein Innsbrucker Pendant Günther Platter (ÖVP) erteilte derartigen Ideen in einer schriftlichen Stellungnahme eine klare Absage: „Die Aussagen von Herrn Graf sind nicht nur unüberlegt, sondern auch unrealistisch“. Die Zusammenarbeit zwischen Tirol und Südtirol sei so gut wie noch nie.

 

Spindelegger: „Am falschen Dampfer“

Eine klare Absage kam freilich auch von Außenminister Michael Spindelegger (ÖVP): „Wer glaubt, mit Konzepten von gestern Probleme von morgen lösen zu können, ist am falschen Dampfer.“ Der Südtiroler Autonomiestatus habe sich bewährt und sei heute europaweit ein Vorbild. Österreich fülle seine Schutzfunktion voll aus. Im Übrigen sei es „zumindest erstaunlich“, dass die Forderungen ausgerechnet von einer Partei kämen, die immer noch grundsätzliche Probleme habe, die im Staatsvertrag verbrieften Rechte der slowenischen und kroatischen Minderheit in Österreich zu akzeptieren.

Graf hatte in dem Interview gemeint, Südtirol sei „derzeit“ italienisches Territorium. Er glaube aber fest an das Selbstbestimmungsrecht der Völker, das den Südtirolern seit dem Ersten Weltkrieg vorenthalten werde: „Wenn sich dadurch Grenzverschiebungen ergeben, weil es die Bevölkerung will, dann sehe ich in Zeiten wie diesen keine Veranlassung, dem nicht nachzukommen.“

Der frühere Nationalratspräsident Andreas Khol, selbst Tiroler, findet es im Gespräch mit der „Presse“ „absolut legitim, die Frage des Selbstbestimmungsrechts zu diskutieren“, kritisiert aber den Zeitpunkt von Grafs Initiative: „Der italienische Staat respektiert die Rechte der Minderheit und ist finanziell absolut großzügig. Es gibt keinen Grund, an dieser Situation etwas zu ändern.“ Würden jedoch die Minderheitenrechte mit Füßen getreten und ertönte dann in der Bevölkerung der Ruf nach Selbstbestimmung, könne man die Frage prüfen. Derzeit sei die Selbstbestimmung aber nicht mehrheitsfähig. Graf legte er den Rücktritt nahe: „Wäre er ein Patriot, würde er zurücktreten, aber das ist seine Entscheidung. Mit dem Amt des Nationalratspräsidenten spielt man nicht.“

 

Graf bekräftigt seinen Vorstoß

Eine Rücktrittsaufforderung kam auch von SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Laura Rudas, die Grünen forderten die Große Koalition erneut dazu auf, den Weg zur Abwahl Grafs als Nationalratspräsident freizumachen.

Und was sagt Graf selbst zu dem Aufruhr, den seine Aussagen hervorgerufen haben? „Offenbar kommt es hier zu reflexartigen Rücktrittsaufforderungen, für die schon das Auffinden des Namens Graf in einer Zeitungs-Überschrift ausreicht.“ Inhaltlich bekräftigt er seine Aussagen: Nach Etablierung der Autonomie sei nun der Zeitpunkt gekommen, „den letzten Schritt zur Aufarbeitung der Südtiroler Geschichte zu setzen.“

Kommentar Seite 23

("Die Presse", Print-Ausgabe, 27.07.2009)

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878 Kommentare
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Gast: Stierwoscha
27.10.2009 14:07
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Süd-Tirol zu Östereich

EIN Tirol

der ORF sollte eine Elefantenrunde zum Thema Süd-Tirol einberufen und dabei sollen sowohl die österreichischen als auch die süd-tiroler Parteien vertreten sein

EIN Tirol

Gast: bardo thodöl
08.10.2009 12:55
0 0

SCHEIN TIROL


Gast: libertà
08.10.2009 12:52
0 0

wär ja noch schöner

wenn Südtirol wieder zu Österreich käme, dann wären plötzlich ein Haufen Privilegien weg, die Italiener hätten dann Recht auf ein Minderheitenschutzgesetz, oder wären diesmal sie mit einer Option konfrontiert? Jemand hat noch nichts aus der Geschichte gelernt, scheint es... und alte Narben aufzureissen, so wie es die Populisten gerne tun, ist überhaupt etwas niederträchtiges! Mahlzeit!

gezeichnet: ein südtirolienischer Bastard

Gast: gtyrol
03.08.2009 18:26
0 0

jjj

Süd-tirol ist nicht Italien. Vereinetes Tirol Ein Tirol. 1809 2009. Ein Tirol Ein Volk.

curcuma
01.08.2009 17:12
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die grünen sollen ihren

inländerfeindlichen mund halten und sich verpissen

Antworten Gast: besucher
01.08.2009 22:35
0 0

Re: die grünen sollen ihren

kurz und prägnant

Bravo :-)

dir grünen sind das allerletzte.

unnötig wie ein kropf!

curcuma
01.08.2009 17:12
0 0

die grünen sollen ihren

inländerfeindlichen mund halten und sich verpissen

Gast: freiheit
01.08.2009 14:19
0 0

Süd-Tirol bleibt Deutsch

Süd-Tirol ist schon immer Deutsch gewesen und wird es auch bleiben!

Gast: uniteacher
01.08.2009 08:36
1 0

Bewußt hat Graf gg. den politischen Konsens verstoßen!

Alle angezogenen Argumente mögen eine Meinung darstellen, aber sind ohne ernsthafter Diskussionsbasis.

Wenn Graf seine Aussage 100x wiederholt bleibt sie unsachlich, bedeutungs- und gegenstandslos. Ohne Substanz. Erinnert an Straches Nein zu Israel in die EU.

Auch eine inhaltlose und wertlose Meinung darf geäußerst werden. Die Frage, handelt es sich um gesetzwidriges Verhalten? und ist dieser Polpulismus mit dem Verhalten von Graf für Österreich noch tragbar?

Was sollte man noch zu diesem Artikel kommentieren und zu den Aussagen Durnwalder sagen? LH Durnwalder äußerste einerseits seine „persönliche Meinung“ und andererseits „seinen gesellschaftspolitischen Standpunkt.“

Grundlage bildet des "Pariser Vertrag" im Wortlaut auch "Gruber/De Gasperi-Abkommen". Da bilaterale Gespräche während der Jahre 1958/59 zu keiner Lösung führten beschloss die österreichische Regierung, die Angelegenheit vor die UNO zu bringen.

Außenminister Bruno Kreisky hielt am 21. September 1959 erstmals dazu eine Rede vor der UN-Generalversammlung. Die UNO verabschiedete schließlich eine Resolution (Resolution 1497/XV), die das Pariser Abkommen bestätigte.

Formell wird der Streit zwischen Österreich und Italien im Jahr 1992 (11.6.1992 - Entschließung des Nationalrats vom 5. Juni 1992) durch die so genannte "Streitbeilegungserklärung" beendet.

Das Thema Südtirol hat sich erledigt und existiert nur mehr geschichtlich.

Antworten Gast: Dr.Gernot Stöckl
01.08.2009 11:58
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Sie wollen ein uniteatcher sein?

Dann müßten Sie begreifen, daß Ihr Schlußsatz absolut falsch ist!

Die Geschichte ist ein ewig fortlaufender Prozeß, der sich nie wiederholt, aber dessen Ereignisse ständig mehr oder weniger intensiv den weiteren Gang beeinflussen?

Oder wollen Sie auch allen Ernstes behaupten: Das Thema Holocaust hat sich erledigt und existiert nur mehr geschichtlich???

Antworten Antworten Gast: uniteacher
01.08.2009 13:19
1 0

Re: Sie wollen ein uniteatcher sein?

Nachdenken, was wollte der Leserbriefschreiber zum Ausdruck bringen? darum meine Hinweise! und dann kommentieren. Oder war das Ihr Beitrag zum Thema?

Dann könnte Sie sich vorstellen das mir ihr Kommentar nicht fremd ist. Anscheinend halten Sie alle Ihre Mitmenschen für Unwissend. Wer auch nur wenig Kenntnis hat weiß, was ich damit sagen wollte.

Heute hat sich das Thema Südtirol für Östereich erledigt und ist nur mehr ein Bestandteil der Geschichte bzw. wenn Sie so wollen, der Vergangenheit. Aber Ihr Hinweis in der Überschrift sagt eigentlich schon alles aus.

Aha! Sie wollten mir Ihre Wissen mitteilen? ua. darum Holocaust. Ich schrieb nichts davon, noch weniger kann man aus meinen Zeilen irgendeinen Zusammenhang lesen.

Re: Re: Sie wollen ein uniteatcher sein?

Hier hat sich gar nichts erledigt, denn die Südtiroler sind noch immer dort in ihrer Heimat anwesend, und sie befinden sich unter italienischer Fremdherrschaft.
Und darum wird es ungeachtet aller in der Zwischenzeit über ihre Köpfe hinweg gefallenen Beschlüsse nach 90 Jahren endlich einmal Zeit sie zu fragen ob sie das Unrecht weiterbestehen haben wollen oder zu Österreich zurückwollen.

Antworten Antworten Antworten Gast: Dr.Gernot Stöckl
01.08.2009 15:41
0 0

Re: Re: Sie wollen ein uniteatcher sein?

Ich habe mich ausdrücklich auf Ihren letzten Satz bezogen und halte den eben für grundfalsch! Dazu habe ich ein Beispiel gegeben, in der Hoffnung, auch ein uniteacher versteht das!

Ob man das Thema Südtirol derzeit oder überhaupt endgültig ruhen lassen sollte, habe ich nicht diskutiert, zumal nicht einmal der Südtiroler Landeshauptmann dazu eine Meinung vertritt, sondern nur um den heißen Brei herumredet........

Gast: ff
31.07.2009 13:38
0 0

Warum muss Süd-Tirol Italiens Kreigsbeute sein?

Spindelegger: „Wer glaubt, mit Konzepten von gestern Probleme von morgen lösen zu können, ist am falschen Dampfer.“

Volksabstimmungen sind keine Konzepte von gestern, sondern eine freie demokratische Absichtserklärungen.
Man soll in Österreich nicht versuchen, eine Minderheit, nämlich die eigene tiroler Minderheit in Süd-Tirol(!) zu kriminialisieren.

Gilt das Selbstbestimmungsrecht der Völker nur für die Tiroler südlich des Brenners nicht???
Warum müssen die Süd-Tiroler noch immer die Kriegsbeute für Italien spielen?
Für wen eigentlich, für die Politiker, die keine Probleme haben wollen oder für den italienischen Imperialismus und Nationalismus?

Gast: Wien_Neubau_1980
31.07.2009 12:15
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Nonsense

selten so einen Schwachsinn gelesen. Der Mann wiederspricht sich laufend selbst.....

Witzfigur und unglaubwürdig, punkt.

Antworten Gast: Historiker
31.07.2009 15:10
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Re: Nonsense, was da von Neubau 1980 verzapft wird!!

Die Wiener (Sozialisten, Karl Renner & Co.!!!) muß man schon daran erinnern, daß sie es 1919 waren, die Südtirol, die Untersteiermark und beinahe auch halb Kärnten, so sich die Kärntner nicht gewehrt hätten, verschachert haben und das in der hinterfotzigen Absicht, so leichter eine sozialistische Mehrheit bei Wahlen erreichen zu können!!!!!

Re: Re: Nonsense, was da von Neubau 1980 verzapft wird!!

Das ist Unsinn.
Deutsch-Österreich hatte keine Möglichkeit zur Abwehr gegen den Expansionsdrang der Slawen und Italiener hatte es mit einer Hungersnot zu tun und vertraute, etwas naiv aber eben machtlos, auf die Friedenskonferenz.
Alle Parteien sahen das so. Hinterher erst wurden Dolchstoßlegenden konstruiert.

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Warum ich GEGEN eine Volksabstimmung bin

1. weil die Mehrheit der S-Tiroler sich einstweilen zu Italien geschlagen hat
2. weil dadurch längst verschüttete nationalist. Ressentiments zwischen beiden Lagern (Ö & I) sinnlos wieder zum Leben erweckt werden.

Allerdings müssen sich die ST allmählich damit abfinden, dass man sich nicht mit Italien identifizieren kann, wenn man sich von den Italienern absondert. Daher werden sie sich allmählich an den Gedanken gewöhnen müssen, dass alsbald italienisch die einzig zulässige Amts- und Unterrichtssprache werden muss. Deutsch ähnlich wie im Elsass nur mehr zum privaten u/o folklorist. Gebrauch verwendet wird, da kein rationaler Grund nachvollziehbar ist, die funktionale Notwendigkeit, die eine Amtssprache bildet, zu verweigern.
Wo liegt da das Problem? Man verleugnet sich ja nicht selber, wenn man öffentlich italienisch redet und privat halt noch deutsch und in 100 Jahren halt nur mehr italienisch.

natan
31.07.2009 12:55
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Re: Warum ich GEGEN eine Volksabstimmung bin

selten so ein Schwachsinn gelesen.

...

So wie du argumentieren die modernen Völkerzerstörer.

Vernichtung und Massenvertreibung war gestern, Zwangsassimilation und Unterwanderung bis zum Volkstod der bodenständigen Bevölkerung sind heute angesagt.
Demokratische Abstimmungen um dieses Unrecht zu verhindern werden von den selbsternannten Musterdemokraten mit ihren antideutschen und -österreichischen Ressentiments und den auf völlige Geschichtstunkenntnis beruhenden Geschichtskomplexen überhaupt abgelehnt.
Es ist nur natürlich, das man im Sinne der Freiheit und Selbstbestimmung solche Meinungen ablehnen muß.

Antworten Antworten Gast: Zynicus
31.07.2009 15:19
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Es gehört nun einmal zum "antifaschistischen Grundkonsens",

den die linkslinke selbsternannte Gutmenschenschicht der Allgemeinheit - das Volk wird ja ebenso als nichtexistent verleugnet - aufoktruieren will, die Deutsche Sprache als NS-verseucht überhaupt abzulehnen und wenn irgend möglich durch eine Gesamteuropasprache zu ersetzen! "Leider" spielen da Frankreich, Italien, Spanien und England nicht mit, solange nicht jeweils ihre Sprache diese Europasprache sein wird!

Gast: historiker
30.07.2009 18:33
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Warum es keine Volksabstimmung geben darf?

Ganz einfach, weil sonst die Italiener ebenso eine für das französischsprachige Aostatal; die Briten für Nordirland; die Spanier über das Baskenland; die Franzosen für das Elsass; die Belgier für die deutschsprachigen "Ostkantone"; die Slowakei für die ungarischsprachigen Gebiete; Rumänien für das ungarisch-/deutsch/rumänisch gemischte Siebenbürgen u.s.w. u.s.w;abhalten müssten. Und Serbien müsste dann gar eine Volksabstimmung über den Kosovo erdulden, und dieses würde sich von Serbien lossagen, man stelle sich vor! Keiner dieser (und noch weiterer!) Staaten Europas will eventuell Macht als Resultat eines Plebiszites abgeben, das ist alles.
ES DARF KEINE PRÄZEDENZFÄLLE GEBEN - und das haben die Südtiroler in ihrer Mehrheit offensichtlich sehr gut verstanden......wenn sie auf ihr VOLLES Selbstbestimmungsrecht verzichten!

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Re: Warum es keine Volksabstimmung geben darf?

Es dürft ihnen entgangen sein, dass der Kosovo bereits ein eigener Staat ist. Und wenn ein Gebiet sich vom Mutterstaat ablösen möchte, dann ist es nur legitim, dass darüber verhandelt und abgestimmt werden soll. Z.B. ist es nur selbstverständlich, dass Nordirland zu Irland kommt, sagt auch schon der Name. Kein Staat hat ewiges Recht gepachtet, alle Teilgebiete zu beanspruchen, wenn die Bewohner es nicht möchten. Und Tirol sollte durchaus wieder vereinigt werden, wenn die Mehrheit der Südtiroler es will.

Antworten Antworten Gast: Historiker
31.07.2009 10:19
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Re: Re: Warum es keine Volksabstimmung geben darf?

Der Kosovo wird nicht einmal von allen EU-Staaten als unabhängiger Staat anerkannt, und leider schon gar nicht von Serbien (und Russland). Solange dies nicht geklärt ist,ist der Kosovo ein offenes Problem, ein internationaler Krisenherd.Ansonsten gebe ich Ihnen Recht (siehe meinen Beitrag vom 30.7. "Österreich forderte schon 1946 Volksabstimmung").Nur die Südtiroler selbst haben das Recht, ein Selbstbestimmungsrecht zu verlangen oder auf dieses zu verzichten. Letzteres tun sie seit Jahrzehnten.Daher wünscht Graf etwas, was die Betroffenen und einzig Berchtigten nicht wünschen. Grafs Forderungen sind damit irrelevant.

Gast: uniteacher
30.07.2009 13:30
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Ist Martin Graf als Nationalratspräsident noch tragbar?

Die Frage stellt sich nicht im Zusammenhang mit der Äußerung zu Südtirol.

Graf kann nur in der Gesamtheit seiner Person in der Funktion des NR Präsidenten nicht mehr tragbar sein. Nur der Nationalrat in seiner gesetzmäßigen Zusammensetzung kann Voraussetzungen schaffen, die eine Abwahl oder Abbestellung ermöglichen.

Die Frage stellt sich dann, hat Graf die österreichischen Gesetze verletzt? Eine korrekte, sachliche Beurteilung von Graf sollte, ohne populistische Aktionen von dritter Seite, durch die Gerichte erfolgen.

Unzählige Gerichtsentscheidungen von (Broda) bis (Winter) wie auch (Sinowatz) haben gezeigt das wir eine Demokratie mit einen ordentlichen Rechtssystem sind.

Gewisse politische Funktionen in Regierung und Parlament sind die Antwort aus einer nicht ruhmreichen Vergangenheit. Wie die Entwicklung beim Bundesheer und Polizei.

Daher sollte auf diese Funktionen und militanten Verbände noch immer sehr sorgfältig geachtet werden.

Re: Ist Martin Graf als Nationalratspräsident noch tragbar?

Wer schon kriecht kann nicht mehr stolpern. NP-Graf geht noch aufrecht und ist deshalb seinen kriechenden Gegnern ein Dorn im Auge. Und das ist gut so.

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