21.11.2009 17:35 | Meine Presse Merkliste0

Pensionen: Hundstorfer stellt sich gegen Seniorenvertreter

23.08.2009 | 18:05 |   (Die Presse)

Sozialminister Rudolf Hundstorfer stellt sich gegen die Forderungen der Seniorenvertreter. Experten warnen vor den Folgekosten einer stärkeren Pensionserhöhung.

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WIEN (ett/red.). Die Auseinandersetzung um die nächstjährige Erhöhung von mehr als zwei Millionen Pensionen wird härter. Erstmals stellt sich jetzt ein Regierungsmitglied, der zuständige Sozialminister Rudolf Hundstorfer (SPÖ), gegen die Forderung der Seniorenorganisationen nach einer außertourlichen Anhebung im Jahr 2010. Nach der gesetzlichen Berechnungsformel würde sich, wie berichtet, eine Erhöhung um 1,5 Prozent für das kommende Jahr ergeben, die Seniorenchefs wollen aber ein Plus von 1,9 Prozent mit der Begründung, dass der Preisindex für Pensionisten höher sei.

Mit Hundstorfer dämpft nun ein SPÖ-Politiker die Erwartungen. Am Sonntag betonte der Ressortchef im Gespräch mit der Austria Presse Agentur, dass er nur wenig Spielraum für eine kräftigere Erhöhung über die 1,5 Prozent hinaus sehe: „Gespräche muss es geben, was aber nicht heißt, dass die Gespräche zu einem befriedigenden Ergebnis für die Herrschaften führen.“ Der Minister verwies darauf, dass die Gesetzeslage – also die Abdeckung der Teuerung – „Basis aller Gespräche“ sein werde. Und er gehe davon aus, dass der Spielraum „sehr eng“ sei. Denn durch die höhere Arbeitslosigkeit gebe es Einnahmenausfälle für die Sozialversicherung, sagte Hundstorfer.

 

Druck aus der eigenen Partei

Allerdings stehen die Regierung und Sozialminister Hundstorfer nicht nur vonseiten der Pensionistenvertreter, ÖVP-Seniorenobmann Andreas Khol und SPÖ-Pensionistenpräsident Karl Blecha, sondern vor allem auch durch die SPÖ unter Druck. Von dieser Seite gibt es aus manchen Landesorganisationen bereits Stimmen, die zumindest für die Bezieher kleinerer und mittlerer Pensionen eine Erhöhung, die über 1,5 Prozent hinausgeht, fordern. Das Problem dabei: Die Pensionsversicherungsanstalt (PVA) für Angestellte und Arbeiter, die mit Abstand größte Pensionsanstalt des Landes, hat bereits gewarnt, dass sie die Mehrkosten einer zusätzlichen Erhöhung von rund 150 Mio. Euro allein für das kommende Jahr nicht tragen könne, weshalb mehr Geld aus dem Bundesbudget notwendig würde. Finanzminister Josef Pröll (ÖVP) kämpft jedoch aufgrund der Wirtschaftskrise mit Milliardenlöchern im Budget.

Experten wie der Vorsitzende der Pensionskommission der Regierung, Bernhard Schwarz, stehen ebenfalls auf der Bremse. Auch er sieht wenig Spielraum für eine kräftigere Erhöhung. Heftige Kritik gab es bereits an der Pensionserhöhung für heuer, bei der letztlich die Koalition zusätzlich etwas draufgelegt hat. Knapp vor der Nationalratswahl im September 2008 wurde, angesichts der damals hohen Inflationsrate von mehr als drei Prozent, die Pensionserhöhung um zwei Monate auf November 2008 vorgezogen und außerdem statt der gesetzlich vorgesehenen Erhöhung um 3,2 Prozent eine gestaffelte kräftigere Erhöhung bis 3,4 Prozent gewährt.

Pensionsexperten warnen die Regierung vor allem wegen der Folgekosten vor einem neuerlichen Einlenken gegenüber den Seniorenvertretern. Denn die Zusatzkosten einer außertourlichen Pensionserhöhung werden das Budget auch in den nächsten Jahren automatisch belasten. Mehrkosten von 150 Mio. Euro für eine Erhöhung um 1,9 Prozent würden sich etwa binnen zehn Jahren auf satte 1,5 Milliarden Euro summieren.

 

Einmalzahlung als Ausweg

Ein möglicher Ausweg aus diesem Dilemma, der sich ebenfalls bereits im Zuge der Debatte um die Pensionserhöhung aufgetan hat, wäre, dass eine Extra-Erhöhung nur als Einmalzahlung erfolgte. Dann würden die 150 Mio. nur einmalig, nämlich 2010, zu Buche stehen. Diese Einmalzahlung wäre dann aber nicht die Basis für künftige Erhöhungen. Der Ausgangspunkt bliebe vielmehr ab 2011 der per Gesetz errechnete Wert für 2010, also derzeit 1,5 Prozent. Die endgültige Entscheidung über die Pensionserhöhung muss spätestens bis 30. November erfolgen.

AUF EINEN BLICK

Sozialminister Rudolf Hundstorfer (SPÖ) stellt sich gegen die Forderung der Seniorenorganisationen nach einer außertourlichen Pensionsanhebung im Jahr 2010. Nach der gesetzlichen Berechnungsformel würde sich eine Erhöhung um 1,5 Prozent für das kommende Jahr ergeben, die Seniorenchefs wollen aber ein Plus von 1,9 Prozent.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 24.08.2009)

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75 Kommentare
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Gast: Christdemokraten
25.08.2009 04:44
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Pensionistenpreisindex

Was ub diesen "postings" hier passiert, ist typisch für Österreich. Das "Durcheinanderwirbeln" irgendwelcher Summen, macht wenig Sinn. Das Pensionsrecht hat eine lange Geschichte und es hätte schon in den 80er-Jahren saniert werden müssen. Die "Gemeinheit" von Blecha und Khol besteht im errechnen eines "besonderen Preisindex" für Pensionisten, um damit eine höhere Pensionsanpassung zu lukrieren, als jene die vom Gesetzgeber vorgesehen ist. Das Gesetz soll also mit einer Sonderregelung umgangen werden. Stellen wir vor wie viele Verbraucherpreisindizes wir brauchen würden, wenn auch andere gesellschaftliche Gruppen daran gehen, Leistungen mit einem eigenen Index zu begründen.

hw
25.08.2009 10:10
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Re: Pensionistenpreisindex

ein umlagesystem kann aber langfristig nur funktionieren, wenn das was von den erwerbstätigen einbezahlt wird, ausbezahlt wird.
d.h. es ist nicht von der inflation abhängig, sondern von der wirtschaftsleistung. man erwirbt zu erwerbszeiten also wirtschaftsleistungsanteile.

wer 1+1 zusammenzählen kann muss eigentlich zu diesem schluss kommen.

Gast: Beamter i. R.
24.08.2009 18:47
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2 Gemeinheiten

Es war eine Gemeinheit von der schwarz-blauen Regierung, der ich weltanschaulich
sogar nahegestanden bin, die Pensionsreform mit der längeren Durchrechnungszeit für die Pensionsbemessung nicht nur für die neu eintretenden Kollegen und Kolleginnen,
sondern auch für jene einzuführen, die bereits länger im öffentlichen Dienst standen und noch stehen. Es ist auch eine Gemeinheit, in der Printausgabe der "Presse" Senioren und Seniorinnen bei einem Bergausflug zu zeigen, als ob es den pensionierten Landsleuten gar so gut ginge. Ich (68 Jahre) muß meine gebrechliche greise Mutter (95 Jahre) zu Hause pflegen und kann es mir nicht gut gehen lassen.

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Re: 2 Gemeinheiten


Es ehrt sie dass sie sich um ihre Mutter kümmern aber rechtfertugt das die 3.000,- die sie monatlich als Pension erhalten während ein Großer Teil der ASVG-Versicherten mit weniger als der Hälfte auskommen muss und die heutige Jugend nur mehr eine Art Volkspension erhalten wird?

Antworten Antworten Gast: ASVG-Sklave
25.08.2009 06:35
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Re: Re: 2 Gemeinheiten

Hunderttausende ASVG-Sklaven pflegen ihre kranke Mutter bei Bezug einer Mindestpension. Was berechtigt Sie daher eine solche Wahnsinnspension zu kassieren? Der ehemalige "höhere Dienst"? -- Hätten Sie vorgesorgt, anstatt ihr Leben lang im Staatsdienst dahinzudösen.

Antworten Antworten Gast: Beamter i. R:
24.08.2009 21:42
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Re: Re: 2 Gemeinheiten

Brutto erhalte ich sogar ca. 3 3/4 Tsd. €,
aber netto nur ca 2 1/2 Tsd. €.
Immerhin bin ich Akademiker, war also im höheren öffentlichen Dienst tätig
(als A-Beamter). Aber wieviel Pension erhalten Akademiker, die in der Privatwirtschaft oder als Freiberufler tätig waren?

Gerald
25.08.2009 06:50
0 0

Re: Re: Re: 2 Gemeinheiten

Die ASVG-Höchstpension beträgt 2625 € brutto. Mehr bekommt kein ASVGler egal wieviel er in seiner aktiven Zeit verdient hat und selbst diese Höchstpension bekommen gerade einmal 1% der ASVGler.
Hinzu kommt bei manchen ASVGlern/evtl. noch eine Firmenpension. Das Geld aus diesen Pensionen wurde jedoch zu 100% von den Betreffenden selbst erwirtschaftet. Der Staat muss dafür keinen einzigen Steuereuro zuschießen.
Die Pensionen der Beamten sind jedenfalls unverschämt hoch mit einem lausigen Deckungsgrad. Da wird es Eingriffe geben MÜSSEN, denn dieses System ist von den jungen Beitragszahlern nicht mehr finanzierbar.

Antworten Antworten Antworten Gast: ASVG-Sklave
25.08.2009 06:41
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Re: Re: Re: 2 Gemeinheiten

Beantworten Sie Ihre Frage selbst! Seien Sie sicher, dass jeder Akademiker in der Privatwirtschaft (falls man dort überhaupt einen antrifft - der Geschützte Bereich der österreichischen Konzerne, Banken und Versicherungen ist KEINE Privatwirtschaft) einen Bruchteil dessen an Pension bezieht, den Sie einstecken. -- Und diese Leute können vermutlich mit Recht behaupten, dass sie Zeit ihres Lebens etwas geleistet haben, was man einen Beamten i.R . nicht annehmen kann.

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Wetten dass,...

...der Sozialminister schon demnächst aus der Barddeizentrale korrigiert wird?

...er spätestens in den Verhandlungen gegen den ungeniert auftretenden Pensionszukunftsräuber Blecha untergehen wird?

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Der einzige halbwegs Vernünftige


Wenn es unter den SPÖ-Minister jemand gibt der zumindest kleine Ansätze von Vernunft erkennen lässt dann ist das Hundsdorfer.

hw
24.08.2009 18:19
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Re: Der einzige halbwegs Vernünftige

des hab ich mir auch schon gedacht. (ehrlich gemeint)

beim rests scheints eher: maut einstecken und hinter mir die sintflut.
schade, dass es keine pensionen mehr gibt, gell? aber a posterl wird si schon finden lassen.

Denker
24.08.2009 14:20
0 1

Nur um die hier genannten Fantasiezahlen über die Pensionen des öffentlichen Dienstes zu berichtigen:

Leitende Bundesbeamte (Hofräte,Ministerialräte) mit 35 bis 40 geleisteten Dienstjahren beziehen in etwa monatlich 5000 € brutto, entsprechen rund 3000 € netto, ihre Witwen max. 3000 € brutto, also etwa 2100 € netto (bei Eigenpension nach den gleichen Regeln wie bei den Allgemeinen Pensionisten weniger), Maturanten kommen bestenfalls auf etwa 3000 € brutto (was in etwa der max. allgemeinen Pension entspricht), sog. C-Beamte auf etwa 2300...2400 € brutto. Wobei bei Neueintritt in die Pension diese Einkommen graduell dem allgemeinen Pensionsrecht angepasst werden, d.h. bei Akademikern heute bereit um ca. 10% unter den angegebenen Werten liegen. Bei den Landesbeamten liegen die Pensionen etwas höher, brutto etwa max. 20%.

Im Vergleich mit befreundeten Privatangestellten (Allgem. Pension + wesentlich höhere Abfertigungen + (heute meist reduzierten) Firmenpensionen) kommt (dank der L/Einkommenssteuer) nicht wesentlich Geringeres heraus - dafür haben sie 25 Jahre lang kräftig mehr verdient.

Die im 1.Augenblick gering anmutende Durchschnittspension entsteht wohl dadurch das in ihr
- Minimalpensionen enthalten sind (15 Jahre Beiträge von Hilfsarbeitern)
- Witwenpensionen (die ggf. durch Notstandsunterstützung "aufgefettet" werden)
enthalten sind.

Übrigens: Als Akademiker mit einer Gattin ,welche als Akademikerin teilzeit beschäftigt ist und 2 studierenden Söhnen kommen wir auf ein Nettoeinkommen von pro Kopf knapp über 1100 €.


Antworten Gast: UKW
24.08.2009 19:46
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Re: Nur um die hier genannten Fantasiezahlen über die Pensionen des öffentlichen Dienstes zu berichtigen:

"Münchhausen" wäre passender als "Denker"!

Denker
25.08.2009 11:58
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Re: Re: Warum Münchhausen ? Weil ich ein ungeschöntes Bild der Wahrheit zeige ?

Sie sollten einige Poltikerpensionen nicht auf die Pensionseinkommen der Beamten übertragen ! Jedenfalls sind im Bereich der Beamten Witwenpensionen von monatl. 6000 € üble Propagandalügen.

Übrigens: Ca. 40% des Bruttomehrbezuges (gegenüber den Höchstbezuges der ASVG-Pensionisten) fließen als Lohn-/Einkommenssteuer gleich wieder an den Fiskus zurück und mit der Deckelung der Teuerungsabgeltung auf den Höchstbetrag der ASVG wird die Differenz von Jahr zu Jahr kleiner.

Gast: TU Student
24.08.2009 12:12
1 2

Mindestlohn = Hoechstpension

Einfach. Fair.

a9507144
24.08.2009 11:37
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Wie also macht man das dann ....

Man würde gerne mehr und noch mehr in die Pension schicken, ihnen dann aber weniger Pension gewähren....

Anderseits wollen Unternehmen mehr verkaufen, aber die Kunden haben weniger Geld. Dann müssen Unternehmen noch billiger werden und sich an die Masse Niedrigen Einkommens anpassen. Damit kommt es da und dort zu Einsparungen und zu Kostensenkungen und dann haben die einen kein Geld zum hergeben, und was man nicht bekommt kann man niemand anderen geben. Damit dreht sich das Karussell der Kosten in einer Abwärtsspirale fröhlich weiter, wo dann eigentlich nur mehr die Betreiber des Theaters mehr daran verdienen...

Frotzel
24.08.2009 11:21
0 0

Wovon zahlen Beamte Steuern und ihre mickrigen (Deckung 13%) Pensionsbeiträge?

Warum wählen Leute Grokonelle?

Mit der Opp wären diese Privilegien schon lange vom Tisch oder die Opp.

parapente
24.08.2009 10:54
2 1

Nichts anderes zu erwarten!

Die Nachkriegsgeneration, die alle Entbehrungen hinnehmen musste, die 40, 50 Jahre gearbeitet und schön brav "Eingezahlt" hat, (musste), die wieder alles aufgebaut hat, nirgends "hinflüchten" konnte - auf die pfeifen wir jetzt und speisen sie mit einem Butterbrot an Rente ab.
Recht geschieht ihnen.
Danke, liebe Pflicht-SV, danke Sozialstaat!

Antworten Gast: RB
24.08.2009 17:05
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Re: Nichts anderes zu erwarten!

Sehr geehrte/r Parapente! Bevor Sie Menschen der "Ahnunglosigkeit" zeihen, darf ich Ihnen folgende historisch belegte Fakten näher bringen: Der II. WK war in Europa spätestens am 8. Mai 1945 zu Ende. Wer an diesem Tag geboren wurde, ist heute über 64 Jahre alt, also mit großer Wahrscheinlichkeit (längst) in Pension. Ich kann mir kaum vorstellen, dass diese Menschen eine großartige Aufbauarbeit leisten konnten. Ich selbst wurde 1952 in einfache Verhältnisse hineingeboren, habe zwei erwachsene Kinder (beide mit Studium), und kann mich nicht erinnern, jemals Not gelitten oder "Aufbauarbeit" geleistet zu haben. Das Gegenteil ist der Fall: Hinter mir liegen Jahre des bescheidenen Wohlstandes und des ständigen Aufschwunges. Aber ist es nicht gerade diese "Pseudo-Aufbaugeneration", die entsetzlich jammert, wenn sie einmal ein paar Euro weniger bekommt, weil für die nachfolgenden Generationen auch noch etwas übrig blieben soll?!? Die "echte" Aufbaugeneration ist heute über 80/85 Jahre alt (meine Eltern), aber wie viele Menschen aus dieser Zeit sind heute noch am Leben?! Und selbst an diesen alten Herrschaften ist der Wohlstand der letzten 50 Jahre mit Sicherheit nicht ganz vorbei gegangen.

bbss22
24.08.2009 13:46
1 0

Die Schuldenberg-Aufbaugeneration

Die ach so fleißige Nachkriegsgeneration hat den Nachkommen einen Schuldenberg von mehr als 300 Milliarden EUR aufgebaut.
Deshalb heißt sie die Aufbaugeneration.
Sie hat viel zu wenig in die Pensionskassen eingezahlt und insbesonders die Beamten beziehen Pensionen, die die eigentlich Diebstahl an der Jugend sind.
Das dicke Ende kommt jedoch noch; in spätesten 15 Jahren ist das Pensionssystem pleite. Treffen wird es aber die Jungen; die sich dafür sicher bedanken wwerden.

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Das Märchen von der entbehrungsreichen "Aufbaugeneration":


Das Märchen von der entbehrungsreichen "Aufbaugeneration":

Bereits im Jahre 1952 war der Lebensstandard der Österreicher wieder dort wo er vor dem Kriege war um in Folge massiv anzusteigen.

Die Leute welche 1945 schon 15 Jahre und älter waren sind mittlerweile fast ausgestorben.

Aber ihr Mythos verschafft den heutigen Pensionisten einen regelmäßigen Übergenuss auf Schulden, die die Jugend abzutragen hat.

Man muss sich 1000mal mehr Sorgen um die jugend machen als um die fiktive "Aufbaugeneration". Die hat ihre Schäfchen längst im Trockenen.

Die "Aufbaugeneration" würde sich schämen diesen Trittbrettfahrern a la "Herr Karl" als Vorwand für schuldenbasierende Pensionserhöhungen zu dienen.

parapente
24.08.2009 13:20
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Re: Das Märchen von der entbehrungsreichen

>Canis
ich weiss nicht, wovon du schreibst, 1952 hatten wir in NÖ nichts - ausser die russische Besatzung!
1960 "Verdiente" ich 196,- ATS, mein Traum, eine "Stanglpuch", musste länger warten!
Soweit zu deinem "Mythos, du Ahnungsloser!

Antworten Antworten Antworten Gast: UKW
24.08.2009 22:44
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Re: Re: Das Märchen von der entbehrungsreichen

Lassen Sie Ihre eigenen Beiträge Revue passieren. Dann werden Sie merken wie wiedersprüchlich Ihre Aussagen sind. Weiter oben behaupten Sie, Ihre Generation hätte 40 oder 50 Jahre gearbeitet und schön brav eingezahlt.

Dann schreiben Sie, Sie hätten 1960 nur 196 ATS verdient. Dass wären dann 14,24 € pro Monat. Seien wir großzügig und nehmen wir an Sie hätten davon 10 Prozent in die Pensionsversicherung eingezahlt. Das macht dann 1,42 € pro Monat. So und jetzt vergleichen Sie diesen Beitrag mit ihrer jetzigen monatlichen Pension. Hätten Sie diesen Betrag statt in die staatliche, in eine private Pensionsvorsorge, oder gar unters Kopfpolster (an)gelegt, würden Sie heute nur einen Bruchteil Ihrer jetzigen Pension bekommen.

Zur Klarstellung: Ich vergönne Ihnen ihre Pension und ich habe Respekt vor der älteren Generation. Nur sind viele Behauptungen, die zuweilen aufgestellt werden schlichtweg sehr kurz gedacht. Viele Arbeitnehmer haben Lohneinbußen, warum sollen Pensionisten eine Pensionserhöhung bekommen, die auf Schulden der nächsten Generation aufgebaut ist?

Gerald
24.08.2009 14:09
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Re: Re: Das Märchen von der entbehrungsreichen

196 ATS also. Ihren damaligen Lohn haben Sie ja gut in Erinnerung. Vergessen haben Sie nur leider die damaligen Preise, die waren nämlich auch erheblich niedriger. Auf ein Moped sparen muss man heute übrigens auch.

1960 war Österreich natürlich nicht reich, aber zur Aufbaugeneration gehören Sie deshalb noch lange nicht. Das sind die Jahrgänge bis 1930, die hört man auch selten jammern. Die lautesten Pensionsjammerer sind die wirtschaftswunderverwöhnten Folgejahrgänge die sich selbst das durchschnittliche Pensionsalter um 5 Jahre nach unten und die Pensionen in unbezahlbare Höhen (v.a. Beamte, Politiker) geschraubt haben, damals keinerlei Jobprobleme hatten, dafür auf die tolle Idee kamen unser Land mit der massenhaften Einbürgerung von Gastarbeitern zu überfremden. Und außerdem sind das diejenigen, die heute auf den Chefsesseln sitzen und von den Jungen hunderte Qualifikationen für einen Job verlangen (Zusatzausbildung, Praktika, Auslandserfahrung, Fremdsprachen noch und nöcher) und dabei selbst damals nur einen Bruchteil der Qualifikationen aufwiesen.

Antworten Antworten Antworten Gast: ASVG-Sklave
24.08.2009 13:56
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Re: Re: Das Märchen von der entbehrungsreichen

Wer so klischeehaft argumentiert, dem muss klischeehaft geantwortet werden: Ihr habt nur aufgebaut (und entbehrt dafür) was Ihr vorher zerstört habt. ---

Antworten Gast: cwebb
24.08.2009 11:24
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Re: Nichts anderes zu erwarten!

Geh bitte, und die die jetzt einzahlen sollen dann gar nichts bekommen? Ja, egnau so wählen die Pensionisten, da wird auf die Jungen gesch... nicht geschaut.

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