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Strache: Exiljude ist "jedenfalls kein Schimpfwort"

25.08.2009 | 22:59 |   (DiePresse.com)

FP-Chef Strache will Aufregung um FPÖ-Rhetorik nicht verstehen. Egger habe nur herausgestrichen, dass man sich "ständige Kritik von außerhalb" verbiete.

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WIEN/MARGARETHEN (red). Exiljude? Für ihn „jedenfalls kein Schimpfwort“: FPÖ-Obmann Heinz-Christian Strache stärkte im ORF-Sommergespräch mit der Kabarettistin Monika Weinzettl und Moderatorin Ingrid Thurnher im Steinbruch in St. Margarethen seinem Vorarlberger Parteikollegen Dieter Egger – dieser hatte den Direktor des jüdischen Museums in Hohenems als „Exiljuden aus Amerika“ bezeichnet – demonstrativ den Rücken. Egger habe nur herausgestrichen, dass man sich „ständige Kritik von außerhalb“ an der FPÖ-Kampagne verbiete.

Der Vorarlberger Landeshauptmann Herbert Sausgruber (ÖVP) habe mit der Ankündigung, nicht mehr mit der FPÖ koalieren zu wollen, jedenfalls „überreagiert“, sagte Strache. Egger habe für seine Aussage keine parteiinternen Konsequzenzen zu erwarten. Generell verstehe er die Aufregung über die Rhetorik der FPÖ nicht: Man könne darüber streiten, dass manche Begrifflichkeiten hart seien, aber: Das, was er er sage, dazu stehe er, „und das meine ich auch so“, sagte Strache. Dennoch, mit Extremismus will Strache nichts zu tun haben: Die FPÖ sei „eine demokratische Partei und lehnen jedweden Extremismus, gleich ob er von links oder von rechts kommt, kategorisch ab“.

Der Unterschied zu den anderen Parteien? Dass er „Authentizität lebe“ und jene politischen Realitäten anspreche, die andere „nicht ansprechen, weil sie zu feig sind“. So auch bei der Zuwanderung, bei der der FPÖ-Chef vor allem Altbekanntes wiederholte: Straffällig gewordenen Neo-Österreichern solle die Staatsbürgerschaft wieder aberkannt werden, staatliche Sozialleistungen hingegen müsse man an ebendiese koppeln. Auch gegen Minarette und Muezzins sprach er sich erneut aus.

Heftige Kritik übte Strache aber nicht nur an „Massenzuwanderung“, dem Bankenpaket und der Sozialpolitik der Bundesregierung. Auch gegen Wiens Bürgermeister Michael Häupl (SPÖ) zog der FPÖ-Chef – mit Blick auf die 2010 anstehende Wiener Gemeinderatswahl – in die Schlacht.

„Junge bleiben auf der Strecke“

Vor allem in Wien sei „sozialistisch das Gegenteil von sozial“, Menschen würden „sozialpolitisch im Stich gelassen“, sagte Strache und verwies auf „dramatische Entwicklungen“: „Wir haben eine Million Österreicher, die an der Armutsgrenze leben.“ Gerade junge Leute blieben auf der Strecke.
Derer will sich Strache übrigens besonders annehmen – deshalb auch seine Auftritte in Diskotheken. Bei diesen gehe es „nicht um mein Image“, meinte Strache. Vielmehr habe er Kommunikationsmethoden gefunden, für die ihn seine politischen Mitbewerber „beneiden“. Denn die würden von Jungen meist gar nicht mehr „ernst genommen“.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 26.08.2009)

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652 Kommentare
 
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Gast: Hubertus
27.08.2009 20:52
3 0

Furchtbar

Daß Frau Thurnher nicht gerade da Gelbe vom Ei ist, war bekannt. Aber Frau Weinzettl war für mich eine offenbarung. Jetzt erst verstehe ich warum sie für die Rolle der Frau knakal ausgewählt wurde. Diese zwei hilflosen damen waren ja die reinsten Stichwortgeber für Strache.

Gast: pour le merite
27.08.2009 19:07
2 1

Ein bravouröses Beispiel, wie derartig verblödet

die sogenannten Gutmenschen und Linken ala Thurnherr und Weinzettel schon sind.

Eine bessere Inszenierung wäre wahrscheinlich nicht einmal den Freiheitlichen selbst eingefallen.

1 1

Jude nicht J*de

Mir ist beim durchlesen der Kommentare aufgefallen, dass viele Leute sich schämen (oder aus irgendwelchen anderen Gründen) Jude auszuschreiben. Sie weichen auf J*de oder J... aus, statt einfach nur Jude zu schreiben.

Jude ist ein einfaches Wort, wie Christ oder Muslim. Es ist vollkommen ok, den Begriff "Jude" zu verwenden, oder ist es etwa ein Schimpfwort?

Man merkt daran ganz einfach, dass viele Kommentatoren die Ereignisse der Shoa noch nicht für sich selbst aufgearbeitet haben.


Antworten 4x4
28.08.2009 08:31
0 0

Re: Jude nicht J*de

Das liegt wohl eher an der "Zenzitant".
Jeder Beitrag, der gewisse sensible Worte (z.B. "Jude") enthält, wird vor der Freischaltung von den gestrengen Zensoren geprüft.
Umgeht man das mit Leerzeichen oder anderem, klappt's mit der Freischaltung meist sofort.

Antworten Gast: besucher
27.08.2009 19:58
2 0

Re: Jude nicht J*de

ich kann das schon verstehen. wer irgendetwas erzählt, wo das wort jude vorkommt, kann sicher sein, dass sofort die ohren gespitzt werden und gierig darauf gelauert wird, ob vielleicht nicht etwas antisemitisches herauszuhören ist.
sagen sie einmal in die runde, die juden sind in Hollywood stark vertreten. sie würden das natürlich sicher nicht abwertend meinen. die juden selbst, würden aber gleich fragen, was meinen sie damit. haben sie eigentlich was gegen die juden?
bestes beispiel: der Exil-Jude. und das geht ja schon jahrzehnte so. da wird man dann halt sensibler.
aber danke für den denkanstoß.

Antworten Gast: pour le merite
27.08.2009 19:09
1 2

Re: Jude nicht J*de

Völlig richtig.

Ich danke dem Herrgott trotzdem jeden Tag, kein Jude sein zu müssen.

Antworten Antworten 4x4
28.08.2009 09:30
0 1

Re: Re: Jude nicht J*de

Nimand "MUSS" Jude, Christ, Budhist, ... sein.
Nur Die Moslems habens da nicht so leicht.
Im Kleingedruckten steht da sowas: "Wer die Religion verläßt, den tötet!"

Gast: kritischer Bürger
27.08.2009 17:08
5 1

Politischer Anschlag auf Heimat

Herr Egger ist offensichtlich ein Politiker, der sich für die Österreicher einsetzt. Jetzt wollen ihn einige Personen vor Gericht bringen.

Doch wer sind diese Personen ?

Es sind Vaterlandsverräter und deren Verbündete. Diese Personen sind egoistisch, handeln nur in ihrem eigenen wirtschaftlichen Interesse und verraten unsere Heimat und somit auch die Österreicher.
Wir Österreicher müssen jetzt Solidarität zeigen und die Verräter und deren (auch internationalen) Hintermänner ausfindig machen und diese mit großem Einsatz politisch zur Strecke bringen. Es geht um UNSERE Jobs und um UNSER Land !!!

Antworten Gast: Zeitloser Frühling
27.08.2009 21:56
1 5

Re: Politischer Anschlag auf Heimat

Was schreiben Sie doch immer für einen Schmarrn?

Immerhin haben Sie es als Absolvent einer Sonderschule geschafft, in einem zweiten Bildungsweg die deutsche Rechtschreibung zu erlernen.

Mit den Inhalten hapert es aber noch gewaltig!

Antworten Gast: Mr. T
27.08.2009 18:20
1 3

Re: Politischer Anschlag auf Heimat

Hat da jemand Angst vor der Globalisierung?

Gast: gast
27.08.2009 14:26
1 0

statement

ich mag ikea

Gast: Schmonzettenschreiber
27.08.2009 13:25
1 2

und?

Die Freiheitlichen sind im Wesentlichen eine nahezu rein juedisch gefuehrte Partei. Parteisekretaere wie ein Peter Sichrovsky auf Bundesebene oder ein Schock auf Wiener Landesebene sorgten/sorgen dafuer. Am staerksten sorgt die Medienwelt dafuer, dass jeder Schwachsinn geistig Unterbelichteter wie das Credo eines "echten Oesterreichers" unverzueglich in Gockelhahnart aufgeplustert veroeffentlicht wird. Das Gestammel der blauen Moechtegerne und "Surrogatbefreier Oesterreichs" von Mediens Gnaden ist keinerlei Publikation wurdig ... Nuetzliche Typen (Herrn Ulianovs Terminologie mag ich nicht im Original verwenden), wie ein Dr. Graf, sind da mit eingebaut. Die duerfen als mit Narrenfreiheit ausgestattete Parteiprovokateure vom Dienst jeden Schwachfug daherplappern um auch den allerduemmsten Duemmerlingen noch beizubringen wie grossartig "national" doch diese absonderliche Partei ist. Spaetestens seit Stoeger ist dieser Sachverhalt fuer jeden unabhaengigen Beobachter klar erkennbar. Der halbgebackene Baerentaler mit seiner herausgeputzten immer solariumgebraeunten Burscherlriege wurde dann als "warmer Zuckerguss" daruebergestreut um auch ja allen Dummerln die Augen auszuwischen ... Daran hat sich nichts geaendert! So nebenbei: Auch in den 20er Jahren waren die Braunen der ersten Stunden zum guten Teil solche Typen. Man denke da nur an einen gewissen Herrn Roehm ... Wiederholt sich vieles wieder einmal?

Kreis6
27.08.2009 07:28
1 0

Da irrt Loewy,

je absurder der Fall, desto interessanter für
einen österreichischen Staatsanwalt, siehe
Westenthaler.

Antworten Gast: Ing. Breitfuss
27.08.2009 09:14
0 0

Re: Da irrt Loewy,

Der Herr Löwi ist doch allaweil im Aussendienst der MA2412 unterwegs, sprich er ist nie anzutreffen.

Gast: BlondwieeineSemmel
27.08.2009 01:16
1 1

Knackal

- puh, hat sogar drei Worte, fließend englisch im tiefsten wienerischen Slang - wow - ähm , na bumsti....gesprochen. Bumstinatzl, die Pisa-Studienergebnisse sind echt, na wusch!

Gast: ...
26.08.2009 21:56
0 9

...

Strache ist doof!

Es ist nur so, dass das Interview derartig primitiv aufgebaut war, dass er intelligent wirkte.


Antworten Gast: Orion
27.08.2009 08:38
0 0

Falsche Wortwahl

bei uns Hiesigen heißt das: deppat! Du Preiss.

Antworten Kreis6
27.08.2009 07:59
3 0

Re: ...

@Gast:... Nachdem Du uns mit einem
Wort im brandenburgischen Slang
"doof" beehrt hast, erhoffe ich mir beim
Faymanngespräch eine Weiterbildung, das Wort "lecker" würde mir gefallen.
Bis dahin Moin Moin.

Antworten Gast: kdi9
27.08.2009 01:19
6 0

Re: ...



noch viel doofer werden Sie bei den nächsten wahlenergebnissen aus der wäsche gucken!

man schreibt sich ;-)

Antworten Gast: wg
26.08.2009 22:20
0 0

Re: ...

„doof“ klingt irgendwie preußisch.
bist du gar ein Exil-Deutscher?

Antworten Antworten Gast: wg
26.08.2009 23:26
0 0

Re: Re: ...

nur zur erinnerung. ich bin Österreicher und bei uns wird österreichisch geschrieben und gesprochen! nix mit deutschtümelei und so.
die FPÖ ist eine österreichische partei!

Antworten Antworten Antworten Gast: ricola
02.09.2009 17:23
0 0

Re: Re: Re: ...

Tja, Du kennst aber schon den berühmten ausspruch vom jörg zur österreichischen nation, oder?

Antworten Antworten Antworten Austrian
28.08.2009 01:00
0 0

Re: Re: Re: ...

Eieiei.

Ihr tut ja alle so, als ob das Schlachtfeld von Königsgrätz noch rauchen würd...!

Einfach deppat und peinlich wie sich manche hier aufführn.

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: wg
28.08.2009 23:04
0 0

Re: Re: Re: Re: ...

schrieb der S.a.u.preuße
Österreich hat seine eigene Geschichte!!!!!

Gast: Crusader
26.08.2009 21:06
0 12

_L_O_L_


Die Kellernazis und Parteiposter kriechen aus ihren Löchern !

F-ler, euer Dauerposten ist so peinlich wie euer Führer.

HA HA HA HA HA HA HA

Antworten Gast: wg
26.08.2009 21:49
3 0

Re: _L_O_L_

wow!
du traust dir was.
die sind sicher gerade dabei deine IP-Adresse herauszufinden.
versteck dich – schnell!
na los!

 
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