26.05.2012 07:39 | Meine Presse Merkliste 0

BZÖ: "Ungleichbehandlung durch Justiz bestätigt"

02.10.2009 | 10:49 |   (DiePresse.com)

Der BZÖ-Mandatar Ewald Stadler will einen eigenen U-Ausschuss zu den Strasser-E-Mails und der ÖVP-"Postenschieberei". BZÖ möchte die außerberufliche Immunität abschaffen.

Artikel drucken Drucken Artikel versenden Senden Merken AAA Textgröße Artikel kommentieren Kommentieren

Das Bündnis Zukunft Österreich ortet bereits die ersten Ergebnisse des Spionage-Untersuchungsausschusses: "Es gibt eine unglaubliche Ungleichbehandlung von Vertretern der Opposition und Regierungsmitgliedern durch die politische Staatsanwaltschaft in Wien", erklärte Fraktionsführer Ewald Stadler bei einer Pressekonferenz am Freitag.

Stadler regte zudem - sobald die Einsetzung eines U-Ausschusses Minderheitenrecht ist - einen eigenen Ausschuss zu den E-Mails des ehemaligen konservativen Innenministers Ernst Strasser über Postenbesetzungen an.

Ein Amtsmissbrauch-Vorwurf gegen den früheren Innenminister verjährte, weil dem zuständigen Staatsanwalt die Anzeige in dem Akt entging. Der Staatsanwaltschaft ignoriert mit teilweise grotesken Begründungen den Strasser-Amtsmissbrauch und stürzte sich auf die undichte Stelle. Das wurde im "Spitzel-Untersuchungsausschuss“ bekannt und wird von Ewald Stadler massiv kritisiert.

"Postenschieberei der ÖVP"

Während die Staatsanwaltschaft bei der Rufdatenerfassung des Handys vom BZÖ-Abgeordneten Peter Westenthaler "besondere Eile und Beflissenheit" an den Tag gelegt habe, habe man sich im Fall der Strasser-E-Mails "viel Zeit bis zur Verjährung" gelassen, meint Stadler. Er sieht die "Ungleichbehandlung" durch Angaben von Auskunftspersonen im U-Ausschuss bestätigt: "Das ist wasserdicht."

Die "Postenschieberei", um die es in den E-Mails geht, soll im Parlament mittels Anfragen thematisiert werden, kündigte der BZÖ-Fraktionsführer an: "Wir müssen somit jene Arbeit erledigen, die Staatsanwaltschaft und das Büro für Interne Angelegenheiten im Innenministerium nicht gemacht haben. Strasser soll nicht glauben, dass er ungeschoren davon kommt." Der ehemalige Innenminister soll in den momentan stattfindenden U-Ausschuss geladen werden, Stadler räumte aber ein, dass "die ÖVP das fürchtet, wie der Teufel das Weihwasser."

BIA existiert nur wegen Strasser

Ein weiteres Ergebnis, das der Ausschuss bereits gebracht habe, sei die Tatsache, dass mit den unterschiedlichen Ermittlungsbehörden ein "riesiger Apparat" bestehe. "Das muss abgebaut werden, denn dahinter stehen eindeutig parteipolitische Interessen", sagte Stadler. Er forderte deshalb ebenfalls die Ladung von ÖVP-Justizministerin Claudia Bandion-Ortner und ÖVP-Innenministerin Maria Fekter. Außerdem wies er erneut darauf hin, dass dem BIA die gesetzliche Grundlage für seine Tätigkeit gegen Abgeordnete fehlt: "Das BIA existiert nur aufgrund des sogenannten BIA-Erlasses durch Strasser."

"Der Untersuchungsausschuss hat sich bereits bezahlt gemacht", meinte Stadler jedenfalls und erwartet eine Änderung des Immunitätsgesetzes. Er sprach sich für die Abschaffung der außerberuflichen Immunität für Abgeordnete aus. Bürger, die sich aufgrund von Missständen an Politiker wenden, sollten zudem den gleichen Schutz genießen, wie wenn sie sich an Journalisten oder Anwälte wenden.

 

(APA/Red.)

Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo
Als Gast kommentieren

...oder einloggen um als registrierter Benutzer zu kommentieren (Vorteile dieser Variante)


Mit dem Absenden Ihres Kommentares erklären Sie sich mit den Forenregeln einverstanden.

*... Pflichtfelder

Sicherheitscode
(Was bringt das?)*



Schwer lesbar?
Neuen Code generieren

Verbleibende Zeichen

28 Kommentare
 
1 2
Kantig
04.10.2009 10:58
0 0

Wäre al Cap one als sein eigener Richter eingesetzt, er fürchtete sich vor nichts!

Cap ohne Parteilichkeit wäre auch undenkbar.

Gast: Niederösterreicher
04.10.2009 01:57
0 0

Im Eifer, der Justiz "eines auszuwischen", hat der JA doch glatt das Entschlagungsrecht der Zeugen übersehen!

Wenn nämlich die Beantwortung von Fragen den Zeugen der Gefahr einer strafgerichtlichen Verfolgung aussetzen würden, kann sich der Zeuge der Beantwortung entschlagen. Davon wurde doch in den Justizausschüssen bereits reichlich Gebrauch gemacht. Es fragt sich nur, warum nicht auch die vernommenen Staatsanwälte auf die Fragen des JA zu reagiert haben. Vermutlich, weil sie genau wußten, daß der vom Grünpilz in den Raum gestellte "Mißbrauch der Amtsgewalt" gar nicht vorliegt, weil das Amt nicht wissentlich mißbraucht wurde.

Das kommt halt davon, wenn die Mitglieder des JA a) von Jus wenig Ahnung haben; b) teilweise an div. Delikten "vorbeigeschrammt" sind und jetzt der Justiz zeigen wollen, wie mächtig sie als Abgeordnete (die Gesetze beschließen dürfen, an die sich die Justiz halten müssen) sind!

Mein Vorschlag wäre primär: a) Die Justizausschüsse durch Verfahrensvorschriften verrechtlichen: Etwa durch die Bestimmung, daß selbst strafverfolgte Abgeordnete nicht in eigener Sache daran teilnehmen dürfen (Ausgeschlossenheit bzw. Befangenheit);
b) die außerberufliche Immunität der Abgeordneten (die häufig mißbraucht wird) - dem europ. Trend folgend - sofort abschaffen (Privilegienabbau). Sonst werde wir wirklich noch der Operettenstaat, für den uns ein Großteil des Auslands ohnehin schon hält!

derpradler
03.10.2009 15:09
0 0

so umschreiben

Systemopportune Medien Korruption!

Gast: ET
03.10.2009 10:21
0 0

@CanisLumpus, dazu fällt Ihnen nichts ein?

Schon kurz nach der Machtergreifung des Hrn. Dr. Schüssel kamen Gerüchte von einer Kontrolle der ÖVP über das Rechtswesen auf. Das galt nicht nur für den Bund, sondern ganz besonders für die Länder NÖ und V. Damals erschienen die Gerüchte noch sehr unglaubwürdig. Heute, nicht nur durch den Fall Haidinger und die aktuellen Vorfälle, scheinen sich die Gerüchte zu bestätigen. Das Ganze hat auch eine Logik, welche gut zum Dottore Schüssel passt. Diese Kontrolle war einfach notwendig um, in allen Ebenen, gänzlich freie Hand zu bekommen und jeder möglichen Verfolgung zu entkommen.
Am Ärgsten hat des der BM Barteinstein getrieben. 1991 noch knapp an der Insolvenz, heute ein Multimillionär. Ob da die Geschäfte mit dem Staat etwas zu tun haben? Auch die Vorgänge um das Unternehmen Pharmavit sind nur ein Geschäft gewesen. Korruption niemals.

Ihr Held hat auch andere Gesichter, welche an Dr. Jekyl und Mr. Hyde erinnern. Wahrscheinlich konnten Sie nur die gute Seite erkennen, weil der KHG Strizzi Burli ein so exzellenter Kosemetikexperte war.

0 0

Tipp für Schüssel-Verfolgte: Alufolie


Wenn SIE von Schüssel Tag und Nacht verfolgt werden, er hinter jedem Baum und jedem Busch auf SIE lauert, wenn er sie rund um die Uhr bespitzelt und so wie weitere millionen Öszterreicher hinterhältig fernsteuert:

Falten sie sich einen großen Hut aus Alufolie und tragen sie diesen rund um die Uhr - dann kann Schüssel sie nicht sehen und sie sind auch vor seinen gefährlichen Strahlen geschützt!

http://www.bastelratgeber.de/origami/hut-falten.php

Wenn sie aber, wie zu vermuten steht, eher ein Angstbeisser sind, der dem einzigen integeren Politiker der letzten Jahrzehnte ans Bein pinkeln will: nur zu.

Antworten Antworten Gast: ET
03.10.2009 15:43
0 0

Zurück zur Realität

Der Hr. Dr. Schüssel sieht mich mindestens 50 x pro Jahr. Ich fühle mich auf keine Fall verfolgt. Es bleibt aber dabei, dass einiges schwer in die Hosen gegangen ist, wenn auch nicht direkt bei Ihm, umso massiver bei seinen Parteifreunden.

Ich dachte eigentlich, Sie hätten es darauf zur Sache (Haidinger, Buwag, Parteikontrolle im Rechtswesen) etwas beitzutragen. Leider ist da sehr still um CanisLumpus.

0 0

Das Kasperltheater zu kommentieren sollte naturgemäß den Kasperln überlassen werden.


1 0

Ö V P

wieder hat die

Österr. Vertuscher Partei

erfolgreich zugeschlagen, nur nichts aufklären denn das wäre ein politisches Tribunal.

1 0

ÖVP als Staatsparasit?

Ich habe Hr. Strasser einmal in einer Podiumsdiskussion an der FH-Wien zum Thema "Networking" erlebt. Mit dem, was da jetzt zutage gefördert wird, kann man das "System Strasser" bzw. "System ÖVP" immer besser verstehen. Parteifarbe, Interventionen, Machtgelüste, Intrígen ... All das geht bei der Postenbestellung VOR Kompetenz, Eignung, Bildung. Dass Österreich eine schwer korrupte Verwaltung zu haben scheint, wird uns ja immer wieder durch Untersuchungen bescheinigt (u.a. Transperancy International). Wie schlimm es wirklich ist, zeigt dieser Fall nur zu gut. Aber egal, was bei den weiteren Untersuchungen noch herauskommt: Hr. Strasser ist Österreichischer EU-Mandatar, und die anderen protegierten Staatsdiener sitzen weiter auf ihren Posten und liegen als unfähige und nichtsnutzige Staatsschmarotzer dem Steuerzahler auf der Tasche. TU FELIX AUSTRIA ...

Gast: ulrich
03.10.2009 01:27
1 0

wie deppert muss man als Österreicher sein um dass zu glauben ?

150 Seiten-Konvolut mit Emails Strasser betreffend verschwand am Weg von der Staatsanwaltschaft zum Büro für Interne Angelegenheiten? Jetzt wirds aber peinlich !

Da muss es doch noch Menschen mit Courage bei der Staatsanwaltschaft geben die jetzt aufstehen, sich in den Spiegel schauen und sagen jetzt reicht¿s ? Wie erklärt man so etwas anständigen Menschen die rechtschaffend sind und sich an Gesetze halten ?

Gast: katrin
02.10.2009 23:33
1 0

jetzt habe ich einmal eine blöde Frage ?

wenn ein Staatsanwalt einen Akt liegen lässt und dieser verjährt kann der Beschuldigte nicht mehr angeklagt werden ?
Aber dann ist es ja für einen Staatsanwalt ein leichtes aus einem Unschuldigen einen Schuldigen zu machen ?
Den Menschen die sich keinen guten Anwalt leisten können(weil sie nicht täglich 1 Million Euro bekommen haben - wie Meischi) wird in die Anklagesuppe richtig viel Einbrenn gegeben damit sie richtig dick wird ?
Im Gegensatz zu den Menschen die mit schweren Anwaltsgeschützen gegen die Anklage auffahren - sowie eben die Millionendiebe die derzeit in Österreich immer mehr werden - da wird dann die Suppe immer dünner ? Also irgendetwas müssen wir in Österreich überdenken ? ?

Antworten Gast: biserl
03.10.2009 22:37
0 0

Re: jetzt habe ich einmal eine blöde Frage ?

Ok, weils viele nicht kapiert haben, bzw. uns was anderes mit der Kindermilch als Propaganda mitgegeben wird:

Die Justiz ist nicht gerecht.

Das Ungleichgewicht der Macht ist ganz brutal.

Auf der einen Seite Staatsanwalt. Der wird dafür bezahlt das er Dreck über Sie ausgegräbt. Wenn er einen Fehler macht, müßten seine Kollegen ihn wegen relativ "harmloser" Vergehen wie Amtsmissbrauch belangen.

Auf der anderen Seite Sie als potentieller Beschuldigter/Angeklagter. Alleine auf breiter Flur. Sie werden nicht vom Dienst bei voller Bezahlung freigestellt um den Akt zu studieren und sich zu verteidigen. Und den Rechtsanwalt bezahlen Sie auch mal schön selbst, der braucht aber potentiell noch entweder Ihre Arbeitszeit oder Sachverständige um die Sachlage zu verstehen.

Im Klartext, Sie werden aufgerufen vom "Boxverein Wien" sich bitte gegen einen Profiboxer der fürs Boxen bezahlt wird zu verteidigen. Sie können falls Sie die Kohle haben sich auch einen Profitrainer kaufen. Aber das gebrochene Gebiss haben Sie nachher, egal ob Sie gewinnen oder nicht.

Es ist ganz einfach. In Österreich steht Ihnen seit kurzem schon während der Voruntersuchung ein Anwalt zur Verfügung. Aber nur wenn die Behörden nicht der Meinung sind das die Beiziehung eines solchen die Ermittlungen behindern täte. Ah ja, und wenn Sie sich zuviel wehren und kein Promi sind, dann landens halt für paar Tage, Wochen oder Monate in Untersuchungshaft. Bin neugierig ob sie noch einen Existenz haben danach.

Gast: charles bronson
02.10.2009 22:26
1 0

DER WITZ DES TAGES

ÖVP-Justizministerin Claudia Bandion-Ortner will die Vorwürfe der Opposition gegen die Staatsanwaltschaft Wien prüfen lassen. "Wo Fehler geschehen, muss das untersucht werden, gerade in der Justiz", so die Ressortchefin. Die Staatsanwaltschaft wies die Vorwürfe, politisch zu agieren, zurück: "Wir handeln sicher nicht politisch willfährig." hahaha
UND WAS BITTE SOLL DA RAUSKOMMEN WENN SIE SICH SELBER UNTERSUCHEN ??
LUSTIG GEHT DIE WELT ZUGRUNDE !

Gast: Tante Klothilde
02.10.2009 21:40
0 0

ich hoffe aber Strasser behält sein Pöstchen in Brüssel

und kommt nicht wieder nach Wien zurück!

Alle alten lahmen Dackel die wegen dem joggenden Strasser und der seinetwegen beflissen Leinenpflicht kontrollierenden Polizei - sonst passiert ja nix in Wien, nicht wahr? -
im Türkenschanzpark bestraft wurden hoffen das inständig mit mir!

Gast: ASVG-Sklave
02.10.2009 20:55
1 0

eine "zahme Justiz"?

Eine verbrecherische Justiz.

Gast: gepoppter
02.10.2009 19:19
1 2

Ich schätze Sie zwar, Herr Stadler,

aber ihre Häme oder Beschwerde ist unangebracht, wenn ich an die Vorgangsweise der FPÖ, der auch Sie angehört haben, denke. Da war Postenschacher auch nicht verpönt. Zumeist mit Vesorgungsjobs für minder Begabte.

Cymry
02.10.2009 17:40
0 5

U-Ausschuss

dein Name ist Frechheit Niedertracht und Anarchie. Schafft endlich diese demokratieverhöhnenden Rituale ab. Sperrt den Zugang für die übelsten Demagogen der 2. Republik: für Pilz und Stadler.

Gast: ossi
02.10.2009 16:13
5 0

Österreich lebt derzeit in einer Diktatorischen rechtslosen Zeit...

...Kaugummidiebe werden erschossen und die Millionenbetrüger bekommen Auszeichnungen !
Gesetze gelten nur für Arme?
Eine solche Zeit hat es doch schon einmal gegeben ? Und was kam dann?

Antworten hw
02.10.2009 18:02
2 0

Re: Österreich lebt derzeit in einer Diktatorischen rechtslosen Zeit...

sag ich ja schon die ganze zeit, mit dem auslaenderthema werde die ösi abgelenkt und hinten ziehen euch die _echten_ gauner der moenten aus der tasche.

hw
02.10.2009 13:05
1 0

was sollen die ganzen U-ausschüsse

man sollte endlich die häfntüren aufmachen, oder die gesetze außerkraftsetzen, wenn sie eh keiner mehr beachtet.

da gehts zu bei den nachbarn, zum fürchten!

Antworten Cymry
02.10.2009 14:15
1 2

Re: was sollen die ganzen U-ausschüsse

Das Ziel ist es, die Anarchie zu errichten. Die eigentlichen Gesetze gelten nicht beim U-Ausschuss, nur Demagogie, Populismus und Hohn: Die Fratze der Demagogie blickt uns entgegen. Vor allem als billige Wahlpropaganda sind U-Ausschüsse sehr beliebt. Aus obengenannten Gründen ist von vornherein klar, dass ein derartiges Gremium zu allem möglichem fähig ist, allerdings bestimmt nicht zur Wahrheitsfindung, da diese nicht auf dem Programm steht. An sich als sinnvolles Kontrollinstrument des Parlaments geplant, ist es heute zur Propaganda degeneriert.
Solange rücksichtslose Demokratiefeinde wie Stadler oder Pilz dabei sind, kann nur die Zersetzung staatlicher Institutionen die Folge sein.

0 0

Stadlers nächstes Wahlziel: "Ziel ist es die KPÖ zu überholen"


Cymry
02.10.2009 12:45
1 1

Derartige Untersuchungsausschüsse

geben den beglaubigten Hochstaplern, Heuchlern und Pharisäern eine illustre Bühnen.

0 0

Wie soll eine Partei benachteiligt werden, die weniger als 2% Wähleranteil hat?

Immerhin ist das BZÖ in diesem Ausschuss - die KPÖ regt sich ja auch nicht auf?

Antworten mm6015
02.10.2009 13:41
0 0

Re: Wie soll eine Partei benachteiligt werden, die weniger als 2% Wähleranteil hat?

Soweit mir bekannt ist, ist das BZÖ die 4.-stärkste Kraft im Lande, mit über 10 % und 21 Abgeordneten

Antworten Antworten Ka_Sandra
02.10.2009 16:39
1 0

Re: Re: Wie soll eine Partei benachteiligt werden, die weniger als 2% Wähleranteil hat?

Derzeit nur 20 - der Tiroler BZÖ Obmann Gerhard Huber sitzt derzeit als "wilder Abgeordneter" im Nationalrat, bis diese höchst seltsame Geschichte (angeblich Erpressung und Mordauftrag) geklärt ist.

Das wäre doch ein Fall für Ewald Stadler. Der ist doch sonst auch so ein guter und gnadenloser Spürhund. Wer in seiner eigenen Partei derartige Fälle verschämt "ruhen lässt", macht sich als Aufdecker in U-Ausschüssen unglaubwürdig.

 
1 2

Mein Parlament