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Pröll hält Grundsatzrede: "Schulden fressen Zukunft auf"

14.10.2009 | 10:23 |  Maria Kronbichler (DiePresse.com)

Der VP-Finanzminister hat am Mittwoch erklärt, wie er die Wirtschaftskrise bewältigen will. Konkret wurde er dabei kaum. Pröll will strengere Regeln für Finanzdienstleistungen und ein früheres Aus für die Hacklerregelung.

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VP-Chef und Finanzminister Josef Pröll hat sich am  Mittwoch in einer seit Wochen beworbenen "Grundsatzrede" dem Thema Wirtschaftskrise gewidmet. Unter dem Titel "Projekt Österreich - Die Zeit. Das Ziel. Die Chance" wollte er erklären, wie er die Krise bewältigen will. Der Vizekanzler gab sich staatstragend, große neue Konzepte präsentierte er aber nicht.

Pröll kündigte an, in den nächsten Monaten ein "Aufsichts- und Vertrauenspaket für den Finanzplatz Österreich" vorlegen zu wollen. Darin sollen folgende Maßnahmen enthalten sein:

- Strengere Regeln für Finanzdienstleistungen: Für Verbraucher müsse Risiko künftig klar erkennbar sein. Dazu soll eine entsprechende gesetzliche Regelung eingeführt werden.

- Die Finanzmarktaufsicht soll mehr Befugnisse erhalten.

- Finanz- und Wirtschaftserziehung sollen in der Schule unterrichtet werden.

- Eine europäische Finanztransaktionssteuer soll weiter vorangetrieben werden.

Pröll will schnelleres Ende für Hacklerreglung

Als zu teuer und ungerecht kritisierte Pröll die "Hacklerregelung". Hier müsse man "unverzüglich handlen". Damit stellt der Vizekanzler die von der Regierung vereinbarte Auslauf-Frist bis 2013 infrage.

Generell müssten im Pensionssystem Ausnahmen abgeschafft werden, die "einige wenige begünstigen", sagte Pröll. Als Ziel gab er vor, "dass mehr Menschen das Regelpensionsalter auch tatsächlich erreichen".

Gemeinsamer öffentlicher Dienst gefordert

Zum Thema Verwaltungsreform betonte der VP-Chef, der Föderalismus habe viele Vorteile. Es gebe aber Doppelgleisigkeiten und unklare Kompetenzverteilungen. Die müsse man beseitigen. Als langfristiges Ziel wünscht sich Pröll einen "gemeinsamen öffentlichen Dienst für Österreich".

SP-Bundeskanzler Werner Faymann will er vorschlagen, eine "Konklave" zur Verwaltungsreform einzuberufen. Kanzler, Vizekanzler, Landeshauptleute und Spitzen der Verwaltung sollten "so lange beraten, bis weißer Rauch auftsteigt".

Im Bildungsbereich sprach sich Pröll für den Ausbau von Ganztagsschulen aus.

Gegen "Verstaatlichungs-Nostalgiker"

Über weite Teile der einstündigen Rede führte der VP-Chef bekannte schwarze Wirtschafts-Positionen aus. Er wandte sich gegen "Verstaatlichungs-Nostalgiker": Der Staat dürfe sich nicht in das operative Geschäft der Wirtschaft einmischen.

Man dürfe auch nicht ständig über Umverteilung reden, rügte Pröll. Solidarität dürfe keine Einbahnstraße sein. "Es kann keine Verteilungsgerechtigkeit ohne Leistungsgerechtigkeit geben", so der Finanzminister. Er forderte mehr Eigenverantwortung von jedem Einzelnen.

Pröll wandte sich erneut strikt gegen neue Steuern. Dafür will er aber eine neue Steuerpolitik. Das Steurrecht müsse einfacher und klarer werden.

Pröll lobte in der Rede vor rund 400 Gästen auch die bisherige Arbeit der Regierung. Einen kleinen Seitenhieb auf den Koalitionspartner konnte er sich aber nicht verkneifen: "Nicht alle, die eingeladen wurden, konnten kommen." Die SPÖ-Spitze beriet zeitgleich zu Prölls Rede über ihre Wahlniederlagen-Serie.

 

--> Reaktionen der Opposition auf Prölls Rede

--> Josef Prölls Rede im Wortlaut

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233 Kommentare
 
1 2 3 4 5 6
heri3
17.10.2009 01:34
0 0

wer ist an den schulden schuld?

die schwarzen,denn die haben der wirtschaft und den zockerbanken milliarden in ihren gierogen rachen geworfen!

Antworten Gast: derrichter
17.10.2009 19:36
0 0

Volltreffer!


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das Ende aller Forderungen

von wem nur fordern unsere tüchtigen Politiker all diese Dinge. Sind mit fetten Mehrheiten augestattet in großen Koalitionen, haben die meisten Probleme jetzt seit 20-40 Jahren ausführlichst diskutiert und - es wurde hier erwähnt - haben die schönsten Arbeitskreise gebildet, die dieser schöne Planet je gesehen hat. Sitzen jahrelang in ihren Polstersesseln und schwingen sich dann zu gewaltigen Reden auf. Könnte man diese enorme Energie nicht einmal dazu nützen, um etwas umzusetzen ? Was hindert diese Menschen daran, ihre Arbeit zu tun ?

Gast: ASVG-Opfer
16.10.2009 16:02
3 1

Erst einmal Privilegien streichen

Pröll sollte sich einmal mit den Privilegien der SV-Bediensteten, vor allem der PVA befassen. Nicht nur, daß sie Unkündbarkeit und Überbezahlung genießen, sie genießen das DOPPELPRIVILEG von Abfertigung UND der (alten) Beamtenpension nachgebildeten Dienstpension.

DER DECKUNGSGRAD dieser DIENSTPENSION ist minimal. Bezahlt wird sie von den ASVG-Versicherten, denen bei jeder Gelegenheit immer noch mehr weggenommen wird.

Mit dieser empörenden Ungerechtigkeit sollte endlich einmal Schluß gemacht werden. Aber dazu sind die Politiker, deren Freunderln zuHauf in diesem Privilegienstadel sitzen nicht bereit. Das ist eine Schande sondergleichen!

Antworten Gast: josef schuessel
20.10.2009 22:16
0 0

Re: Erst einmal Privilegien streichen

Naja, es kann sich ja jeder um einen Posten bei der PVA bewerben. Den meisten ist halt der Anfangsgehalt zu niedrig. Aber es hat ja einige FPOE Sozialminister gegeben die das auch nicht abschafften.

1 1

Die ÖVP – eine Gefahr für den sozialen Zusammenhalt

Aus der Krise nichts gelernt – Josef Prölls Rede zum „Projekt Österreich“ entpuppt sich, ihrer zahllosen Floskeln entkleidet, als klassisch neoliberales Programm. Mit Vollgas weiter wie bisher, als hätte es die Wirtschaftskrise nie gegeben.

zum weiterlesen:
http://martinmargulies.wordpress.com/2009/10/15/die-ovp-%E2%80%93-eine-gefahr-fur-den-sozialen-zusammenhalt/

Martin Margulies
Landtagsabg. der Wiener Grünen

Gast: Melanie Gatzke
15.10.2009 12:31
0 0

Die Menschen wollen es so , Am Ende werden alle alles verlieren

Zitat.
"Schulden fressen Zukunft auf"-
---
Richtig.
Aber hoffentlich auch die Zukunft derer, die diesen Schuldenberg - ist ja europaweit und weltweit so-verrursacht haben und diejenigen, die das Geld kassiert haben, das der Staat in der Krise so großzügig verteilt hat.
Am Ende werden alle alles verlieren, das Spiel beginnt von vorne. Keiner hat aus den vergangenen Zusammenbrüchen und Währungsreformen etwas gelernt.
Es kommt so regelmäßig immer wieder , wie die Naturkatastrophen, mit all ihrer Vernichtungskraft, niemand hält das auf.
Auch nicht den kommenden Niedergang mit all den bekannten Folgen.
Die Menschen wollen es so , sie spielen immer wieder das gleiche Spiel und , sie sind eben Spieler. So wird das auch bleiben. Der kleine, wird dabei immer verlieren, auch wenn er vom Gegenteil träumt.
Die Gier hat schon immer das Gehirn ausgeschaltet und die Zukunft gefressen.
Die gegenwärtig Agierenden, denken wohl nicht daran, dass sie die Zukunft nicht nur von "Irgendjemanden" zerstören, sondern die ihrer eigenen Kinder.
Das sind die, die eigentlich im Alter für sie sorgen sollten.
Doch-- "womit denn Karl Otto"--
Dieses Lied kennen sicher alle.
Es heißt -- ein Loch ist im Eimer....Karl Otto Karl Otto...
Wir haben so große Löcher im Eimer, dass es über Jahre nicht mehr aufzufüllen ist.
Das haben wir der Politik- der letzten 20- -30 Jahre zu verdanken.
Eure Kinder werden es euch ebenfalls danken.
Die Qituung kommt, verlasst euch drauf.

Antworten Gast: neugast
15.10.2009 13:01
0 0

"Die Menschen wollen es so "?? nicht schon wieder

also liebe gnädige Melanie !
nicht schon wieder.
die Hacklerpension ist unfinanzierber, die Pensionen sind zu teuer!--
aber für die Banken da hamma¿s
für die Agrarförderungen haben wir¿s auch, darüber verliert Pröll-Bubi kein Wort

Aber die Pensionen - und die Beamten --
man hat so seine Lieblingsfeindbilder.

Dass immer die Kleinen sparen sollen demit die Großen ihr "nie genug kriegen" bis zu Exzeß ausleben können.

Irgendwie schräg diese (auch meine) ÖVP

Gast: Posa
15.10.2009 12:04
0 0

Erstaunlich

endlich die richtigen Worten, nun muss es in die Tat umgesetzt werden. Es bleibt ohnehin kein anderer Ausweg, auch wenn sich noch einige aufregen, aber es ist halt zu Ende mit:mir san mir! Also anpacken!

Gast: Wahrer Hackler
15.10.2009 11:48
0 0

Missgeburt

Die Hacklerregelung in der heutigen Form ist skandalös. Bei mehr als 20 Berufsjahren am Schreibtisch darf es keine Hacklerbegünstigung geben. Dafür sollen die Menschen welche wirklich mindestens 30 Jahre körperlich gearbeitet haben in Genuss dieser Begünstigung kommen.

0 0

wenn pröll versucht, ein konklave zwecks verwaltungsreform abzuhalten:

wer wird ihm wohl als erstes den (symbolischen) stinkefinger zeigen?
jemand aus der eigenen partei vermutlich!

Antworten Gast: neugast
15.10.2009 13:07
0 0

Re: wenn pröll versucht, ein konklave zwecks verwaltungsreform abzuhalten:

zuerst beendet die Verwaltungsreform-Debatte wie seinerzeit bei Fiedlers Staatsreformkommission (zur Schüsselzeit) der Onkel Erwin.
man hat alles hundertmal besprochen und dann sagt der Onkel Erwin nein
und nix geschieht.

Soll er doch zuerst in Radlbrunn fragen und dann eine große Inzenierung aufführen.

1 1

hacklerpension

ein beispiel dafür, wie eine an sich gute idee schlecht umgesetzt wird und konsequenterweise missbraucht wird.

mE ist es eine tatsache, dass nicht jeder ältere gleich fit ist.
mancher ist körperlich und/oder geistig ausgebrannt, mancher erlebt mit 60 seinen 2. frühling und stürzt sich als frischgebackener pensionist in einen irren freizeitstress.

somit ist es nur vermeintlich gerecht, den pensionsantritt an einem best. alter oder an versicherungsmonaten festzumachen.
leider scheint aber ein bedürfnisorientierter pensionsantritt solange unmöglich zu sein, als es gefälligkeitsgutachten und andere formen von freunderlwirtschaft gibt (also in ö bis in alle ewigkeiten).

Steirer
15.10.2009 10:49
2 0

Alles nur mehr Inszenierung?

Im verbreiten von heisser Luft ist Pröll ja Meister. Steht ja alles im Koalitionsabkommen. Als Finanzminister habe ich mir eigentlich konkrete Zahlen erwartet. Dass er immer noch die inzwischen legendere Verwaltungsreform erwähnt ist sehr lustig. Wie wäre es einmal mit Arbeit. Sparen sollen alle, ausgenommen die Klientel der ÖVP wie Beamte, Bauern, Wirtschaftstreibende und nicht zu vergessen die Banken. (Raiffeisen läßt grüßen).

Antworten Antonio
15.10.2009 10:54
0 0

Die Analysen nach der ÖO-Wahl

listet ein ganz anderes ÖVP-Klientel auf.

Antonio
15.10.2009 10:48
0 0

Ist die komplette Profi-Raunz-Diffamierungs-Truppe nun

vom Standard in das Presse-Forum geschick worden? Es ist zwar nicht schade um diese ihre Zeit - Beschäftigungsprogramm - aber ein sinnloses Unterfangen, weil zu durchsichtig!

Gast: Abzocker
15.10.2009 10:43
0 0

Wer weiß wohin die Millarden vom Steuerzahler wandern?

Natürlich zu mir - aber ich bin ein Geschützter - ätsch!

Gast: Shaz
15.10.2009 10:39
0 0

... was war bei der Rede Neues?

Also im Großen und Ganzen hat er nur heiße Luft verbreitet ... die war aber auch nur lauwarm

Klang außerdem wie gewohnt nach NLP, Rhetorik und sonstigem "Phrasen dreschen".

.... "staatstragend" ist anders.

Arbeitgeber "Staat" ist "gleicher" als die "ASVG"-Arbeitgeber....

und zahlt daher auch keinen Arbeitgeberbeitrag zur Pensionsversicherung - sondern nimmt sich dann, wenn er's braucht, ganz einfach die Steuer"Euro" ALLER Verdienenden um seinen "Hacklern" den (Früh)Ruhestand (dürfen "die" dann weder sitzen noch liegen?)zu bezahlen. Schon die erste gigantische Frechheit. Denn ohne diese vorsorge MUSS der Aufwand ungleich höher werden! DAS zu ändern, wäre schon einmal ein (erster) Ansatz.

Gast: Christ
15.10.2009 10:24
0 0

Welche Gesellschaftsmoral ist das? Christlich-demokratisch sicher nicht

Leute die 45 Jahre im Erwerbsleben gestanden sind, haben sich ihre Pension verdient.

Die meisten (oder alle?) Lehrer gehen nach 35 oder gar noch weniger Dienstjahren in Pension.

Die Pensionsreform könnte doch endlich eine Vereinheitlichung aller Pensions- und Sozialversicherungssysteme vornehmen. Da gäbe es genug Einsparungspotenzial und treffen würde es die Privilegienritter.

Warum gibt es mehrere Witwenpensionen nach einem Todesfall? Kann ja wohl nicht im Interesse einer Gesellschaft sein, dass sich jemand scheiden lässt und die Gesellschaft für die Witwenpensionen seiner zweiten und dritten Frau/Mann aufkommen muss?

Und zum Drüberstreuen wird auch noch die Homo-Ehe mit neuerlichen Belastungen aber keinen Vorteilen für die Gesellschaft eingeführt.

Gast: Richter
15.10.2009 10:12
1 0

Die Botschaft hör ich wohl, allein.........

Der Vizekanzler als Weltverbesserer im kleinen Österreich. Die hochkarätigen Zuhörer werden gewiss pflichtgemäß applaudiert haben. Ob das reicht die echten Hackler, Wähler und besonders jene Politiker und Parteien zu überzeugen die diese Regelung ungeniert für ihre Versorgungs- und Verteilungsmechanismen missbrauchen. Erster Ansprechpartner von Pröll müsste der liebe Onkel Erwin sein. Der Rechnungshof kritisiert, dass NÖ Spitzenreiter bei der Frühpensionierung der Landeslehrer ist. Die Pädagogen vertschüssen sich hier im Schnitt mit zarten 55 Jahren in die Pense. Wieviele Versicherungsjahre mögen da ins System geflossen sein - vielleicht 30? Der gleichaltrige echte Hackler, der zu diesem Zeitpunkt schon zehn Jahre harter Abeit mehr am krummen Buckel hat, wird da noch für irgendwelche Mac-Jobs tauglich erklärt. Wird wohl keinen "Vertrauensarzt" haben, der ihm ein unheilbares Burnout-Syndrom bescheinigt. Denn hier setzt der Rechnungshof mit harter Kritik an. Nahezu 80% der Landeslehrer gehen krankheitsbedingt in Frühpension. Großteils wegen psychischer Erkrankungen. Gegen organisierte Gaunerei ist jener mit Anstand machtlos und ballt die Faust im Sack. Selbst einfältigen wird klar, dass die Hacklerregelung als beschäftigungstherapeutisches Instrument für Landeslehrer missbraucht wird. Ob Pröll das Match gegen Pröll derhebt ist fraglich. Die wahrscheinliche Antwort in Bälde: "Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern". Danke Herr Vizekanzler für's Luftballonsteigen.

Gast: Karli
15.10.2009 10:10
1 0

Wahlbetrug

Interessant ist, dass der Herr Pröll seine Rede nach den Wahlen in Vbg und OÖ gehalten hat. Er hätte dies vorher tun sollen. Dann wären sie mit Sicherheit anders ausgegangen. Aber auch so hat er wieder einmal bewiesen, was man von der ÖVP zu halten hat. Jetzt sollen sogar Gesetze aufgehoben werden. Bezeichnend auch das Klientel, dass er für seine Rede eingeladen hat. Ich bin mir sicher, da war kein einziger Arbeitnehmer darunter sonder nur Unternehmer, Banker, Bauern und sonstige Nutznießer der ÖVP. Danke nein Hr Pröll.

Gast: ET
15.10.2009 09:53
7 0

Prölls Angriff gegen GÖD / ÖAAB?

Die Hacklerpension wird angeblich zu grossen Teilen von den öffentlichen Bediensteten genossen. Eindeutig ein GÖD / ÖAAB Klientel, welches die Vorteile geniesst und, durch die geltenden Rechtslage, noch dazu ohne Einbussen den Ruhestands antreten können. Diese Gruppe wird dadurch angegriffen.

Gleicher Lohn für alle Beamten bedeutet auch eine Angriff auf die Privilegien der Landesbeamten. Damit geht es wieder gegen GÖD / ÖAAB.

Die Verwaltungsreform wird ohne Einbussen der öff. Bediensten nicht funktionieren. Daher wieder ein Angriff auf GÖD / ÖAAB.

Ganztagsschule wird auch nur mit Mehrleistung der GÖD / ÖAAB Mitglieder möglich sein. Auch in diesem Fall ein Angriff auf bestehende Privilegien.

Die ÖVP besteht heute zu >70% aus der Interessengruppe der Staatsdiener, welche auch die treuesten ÖVP Wähler darstellen. Immerhin eine Bevölkerungsgruppe von etwa 1 Mio. Menschen, wenn man die Ruhestandsgeniesser dazu rechnet. Das Wählerpotential ist, durch Ehepartner / Familienmitglieder, noch viel grösser und wird sicher über 1,5 Mip. Wähler liegen.

Für Österreicher wären Korrekturen in diesem Bereich sicher überlebensnotwendig. Ob die ÖVP das aushält wird sich erst zeigen.


Antworten Gast: ASVG-Sklave
15.10.2009 10:27
0 0

ERST WENN ÖSTERREICH PLEITE IST, IST ÖSTERREICH FREI

Wenn wir Glück haben, werden die Reformen durch das Diktat der leeren Kassen erfolgen (müssen ). Daher: Erst wenn Österreich pleite ist, ist Österreich frei. Freiheit und Gleichheit für ASVG-Sklaven!

Gast: Achilles13
15.10.2009 09:46
2 1

Gewissenserforschung nötig...

Klingt doch ganz plausibel und vernünftig, was der Herr Vizekanzler da von sich gegeben hat.
Allerdings, wir sollten auch nicht vergessen, dass Unternehmen wie Post und Bahn abertausende Mitarbeiter, die sich bester Gesundheit erfreuen (und daher wohl noch lange leben werden) in Frühpension geschickt haben. Und die Hacklerpension wird zu einem guten Teil von den ach so schwer arbeitenden Beamten in Anspruch genommen. Für diese traurigen "Errungenschaften" trägt dieser Herr Mitverantwortung. Rücktritt überfällig !

draken
15.10.2009 09:03
3 3

Pröll bräuchte...

...nur den, seiner Partei zugehörigen ehemaligen Politikern und deren Witwen die Pension um die Hälfte kürzen!
Die Parteienfinanzierung zu streichen und schon hätten wir eine bedeutend besseres Budgetsituation!
Den Bundesrat abschaffen, den Nationalrat zu halbieren, und den Nettozahlerbeitrag der Diktator-EU für die Krisenzeit auszusetzen!
Die Ansätze zur Zusammenlegung des Staats und der Länderdienste sind ausgesprochen gut, aber nicht, durch den Widerstand der Sozialpartner, durchzubringen!

 
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