Wirtschaftskammer-Präsident Christoph Leitl will nicht Bundespräsident werden. Es sei für ihn zwar eine Ehre, von Erwin Pröll (ÖVP) dafür genannt worden zu sein, sagte er am Montag.
Er sei aber aus dem gleichen Holz wie der niederösterreichische Landeshauptmann geschnitzt, der vergangene Woche ein Antreten abgelehnt hatte. Auch er wolle in stürmischen Zeiten die Verantwortung für jene wahrnehmen, die ihm das Vertrauen ausgesprochen haben: "In stürmischen Zeiten wechselt der Kapitän nicht das Schiff".
Sehr reserviert äußerte sich auch der ebenfalls von Erwin Pröll ins Spiel gebrachte Seniorenbund-Obmann Andreas Khol. "Ich fühle mich geehrt. Aber ich bin kein Kandidat. Jetzt ist zuerst einmal Bundespräsident Heinz Fischer am Zug. Wenn Heinz Fischer kandidiert, verändert das die Situation", sagte Khol in der Montag-Ausgabe der Zeitung "Österreich". Sollte Fischer kandidieren, ist Khol weiterhin gegen einen eigenen ÖVP-Kandidaten.
(APA)
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