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Pröll sucht den "Superpraktikanten"

03.11.2009 | 14:12 |   (DiePresse.com)

ÖVP-Chef Pröll will zeigen, dass seine Partei "viel jünger ist, als man glaubt" und startet dafür eine "Casting-Kampagne". Gesucht wird Österreichs "Superpraktikant". Bezahlt wird der Gewinner aber nicht.

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ÖVP-Chef Pröll will zeigen, dass seine Partei "viel jünger ist, als man glaubt". Dafür startet seine Partei mit Unterstützung von "ATV", "Heute" und "Kronehit" eine "Casting-Kampagne". Gesucht wird der "Superpraktikant". Ihn erwartet eine Woche an der Seite des ÖVP-Chefs, das Praktikum bleibt aber unbezahlt.

Ab sofort können sich angehende "Superpraktikanten" im Internet bewerben. Das Anforderungsprofil dürfte wohl nicht viele Bewerber abschrecken. "Wir suchen nicht den angepassten Polit-Profi, sondern den schrägen, innovativen Typ, der einmal sehen will, wie es in der Politik zugeht", meinte Pröll bei der Präsentation der Kampagne am Dienstag. 

Kein Entgelt - aber Urlaub

Die Bewerbungsphase läuft bis 11. Dezember, danach kann man einen von 100 übriggebliebenen Kandidaten unterstützen. Beim Finale am 21. Jänner 2010 wird schließlich eine Jury, bestehend aus Vertretern von "ATV", "Heute" und "Kronehit" und Pröll, aus fünf Teilnehmern auswählen. Diese müssen, laut Homepage, "schwierige und auch lustige" Aufgaben erfüllen. Entgelt bekommt der Gewinner keines, das soll aber durch eine Woche Urlaub ausgeglichen werden ("denn Politik ist kein Zuckerschlecken").

Pröll selbst ist von der Aktion begeistert: Die Idee sei "genial, toll, extrem spannend". Auch JVP-Chef Sebastian Kurz schwärmt, naturgemäß, von der jungen Kampagne. Nicht besonders "jung" ist übrigens der Original-Klingelton von "Bist du Österreichs Superpraktikant". Der ist, neben den "lässigen TV- und Hörfunk-Spots" auf der Homepage zum Download.

(APA/Red.)

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47 Kommentare
 
1 2
Gast: Wi
27.11.2009 10:52
0 0

Hu

Von wegen "Entgelt bekommt der Gewinner keines, das soll aber durch eine Woche Urlaub ausgeglichen werden ("denn Politik ist kein Zuckerschlecken")."

Der Herr Pröll soll mal froh sein, dass er fürs Nichtstun so viel Geld schöpft!
Und wenn ers mal nimma dabläst geht er in die Pension und bekommt noch mehr Kohle fürs nuweniger-tun!

So ein Pfosten!

Gast: Galileo
12.11.2009 23:45
0 0

verzweifelte linke

in den unis richten die sozis schon genug schaden an... man kann nur hoffen das man sich irgendetwas einfällen lässt um dieser linken-manipulation einhalt zu geben.

die voten bestimmt vernetzt den ganzen tag ihre linken fanatiker um anderen das gefühl sie wären in der mehrheit(traurig wenn man es nur so schafft bei wahlen vorne zu liegen)... was nie stimmt wenn man sich die wahlergebnisse ansieht... die realität sieht anders aus

ÖSTERREICH IST BÜRGERLICH und wird nie ein linkssozialistisches land werden

Gast: UKW
11.11.2009 20:24
0 0

Ein Blinder hätte das vorausgesehen ...

... dass eine solche Aktion die linke Scheria auf den Plan ruft. "Heute"-Chefideologe Schmitt wird schon dafür sorgen, dass auch ein solcher gewinnt. In der DDR hat die Stasi versteckte Mikrofone benutzt um den Gegner zu bespitzeln. In Österreich kriegen die Sozialisten und Kommunisten eine offizielle Einladung zur Bespitzelung.

Hauptsache die Backhenderln sind schön knusprig, das scheint Herrn Prölls Hauptsorge zu sein. Und natürlich, dass ihn der Werner noch lieb hat.

Gast: eg
11.11.2009 18:41
0 0

Solche Sachen können nicht erfunden werden, dafür haben wir die OEVP

Für eine PraktikantInnenstelle ist ein Auswahlverfahren angesagt, Bundeskanzler und Vize wird heutzutage Hinz und Kunz, von einen Minister ganz zu schweigen, da geht es noch tiefer, siehe Bures, - Infrastrukturministerin, welche Ausbildung hat die Dame? Vielleicht sagt nach dem Hearing der oder die PraktikantIn unseren PolitikerInnen wo es lang geht.

Hubert20
09.11.2009 14:14
0 0

wozu aufregen?

Ich versteh nicht ganz die Kritik ...

Die Leute, die sich ja anmelden haben ja irrsinnigen Spaß an der Sache ... ich kann das zumindest von mir sagen =)

Wo und wann hat man schon eine Chance so nahe bei einem Minister zu arbeiten? Vor allem im Finanzministerium, wo der Job die Woche sicher voll kuhl sein wird ...

Antworten Theodoric
09.11.2009 18:11
0 0

Re: wozu aufregen?

Das wird sicher ur-fein, total genial, spannend, ein irrsinniger Spaß, lieber Huber20 ... und vor allem "kuhl" ... kuhl???? Ah, wahrscheinlich ein neues Modewort ... da sind gleich ein paar weitere Fehler im Suchbild: von "Arbeit" ist da keine Rede, aber vielleicht würde es helfen wenn ein Superpraktikant ein wenig im Finanzministerium helfen würde. So mit dem Budget, den Steuern und so. Auch mit den Studiengebühren könnte man super was machen. Eher wird es ein "heutnahes" dransein sein. Ob das so cool ähm sorry: kuhl ist, ist halt so eine Frage. Und macht sich sicher gut in den nachgereichten Bewerbungsunterlagen, nachdem der Vati den Job gerichtet hat, nach dem IBWL Studium. Und der Urlaub nachher ist auch sicher kuhl. Gottseidank gehts im Finanzministerium ja hoffentlich ums 1x1 und nicht um Orthographie ...

Antworten Antworten yoshi
11.11.2009 18:58
1 1

Re: Re: wozu aufregen?

Du liebe Güte, Ihnen trieft das Gift ja nur so aus dem Mund.. wegen so einem Schmarrn. Ärgern Sie sich, dass sie den Bewerb nicht gewinnen?

Antworten Antworten Antworten Theodoric
11.11.2009 21:33
0 0

Re: Re: Re: wozu aufregen?

Falter-Journalistin, Werber, Clown ... nein, das regt mich nicht auf. Ausserdem brauche ich keinen Praktikantenjob, denn ich habe einen. Einen richtigen. Was mich ärgert? Dass eine Partei, die den Führungsanspruch in Oesterreich stellt, bzw. deren Jugendorganisation (wobei die andere Seite um nichts besser ist) sich für solch dämliche Aktionen hergibt. Mal abgesehen vom Spassfaktor - ich nehme an, hier stimmen wir überein, ausser sie halten D sucht den Superstar oder wir den Dancingstar für Nobelpreisverdächtig - und der kommt - siehe oben - nicht mal rüber, ein Schuss nach hinten. Wenn die Falterjournalistin, die über die Aktion berichten will (ich bin Falter, aber auch Presseabonnent) auf Platz 1 rangiert, dann hat das ca. die Qualität oder den Nutzen wenn Heinz Prüller ein Formel 1 Rennen gewinnt. Oder Edi Finger ein Tor schiesst. Das ist kindisch, doof, nutzlos. Dass die Partei (Mittelstand) deren Kinder heute in der Praktikanten-Falle festhängen (ich erlebe regelmässig DDr mit 35, die noch nie einen geregelten Job hatten) sich über so etwas lustig macht, dann ist das peinlich. Gut gemeint ist das Gegenteil von gut. (sagte auch Schüssel). Und ja, ich wähl(t)e diese Partei.

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Kruger
12.11.2009 23:37
0 0

Re: Re: Re: Re: wozu aufregen?

wir leben nun einmal im zeitalter des fernseh-entertaiment, auch wenn manche diese show's vlt.nervig finden, sind und bleiben sie für die meisten sender ein quottenbringer.

Ich finde es mutig von pröll das er sich das ganze antut. Es ist immerhin ein eine komplett neue idee unter den diversen "casting shows" denn es kann sich POSITIV aber auch NEGATIV auf ihn auswirken mit dem risiko muss er jetzt leben...

aber gleich im vorhinein mit gift auf diese neue idee spucken finde ich mehr als unfair!

gib dem ganzen eine chance... es könnte ja interssant werden

Gast: Hubert20
09.11.2009 14:05
1 1

warum so negativ?

Ich versteh die Kritik nicht ganz ...

Der Superpraktikant ist ja wirklich eine coole Sache, die sich dafür begeiern. Man kann 1 Woche neben einem Minister arbeiten. Wie oft hat man schon die Chance dazu?

Ich finds echt eine coole Sache, vorallem auch weil man ja eigentlich wenig Aufwand betreiben muss. Anmelden und hoffen das man gewählt wird =)

heri3
06.11.2009 20:38
1 1

ein praktikant soll was lernen!

da ist er aber bei den schwarzen fehl am platz!denn ausser günstlingswirtschaft und postenschacher können die nichts!

1 0

Schwierige und lustige Aufgaben,

da darf man gespannt sein. Bei eben einer solchen Castingshow im deutschen Fernsehn war ein "schräger, innovativer" Teilnehmer zu sehen, der mit seinen Blähungen die Kerzen auf einer Torte ausgeblasen hat.

Ob "Österreichs Superpraktikant" dies toppen wird? Man darf gespannt sein.

Gast: hk1190
05.11.2009 14:02
0 0

Kolossal!

Ohne den lustigen Bestellmodus kriegen wir aber auch jetzt schon solche Politiker.
Mit dem einzigen Nachteil, daß sie aktuell noch Geld kriegen.

Gast: Kunstblume
05.11.2009 08:05
2 0

Faustschlag ins Gesicht

Au! Damit schlägt die ÖVP der Generation Praktikum aber wirklich mitten ins Gesicht.

Gast: Dr.Gernot Stöckl
04.11.2009 18:40
2 0

Die größte Gefahr für einen Politiker, Herr Pröll, ist sich lächerlich zu machen!


Gast: ET
04.11.2009 16:44
2 0

Das sind die Zukunftsthemen!

Dass der SPÖ selten etwas zu den drängenden Problemen einfälllt ist der Österreicher ja schon seit Jahren gewöhnt. Jetzt kippt die ÖVP auch noch komplett weg. Auch von der Opposition kann man sich nicht wirklich etwas erwarten.

Symbolisch ist das aber schon was Schönes:
Die Beamtenpartei ÖVP möchte Menschen für sich arbieten lassen ohne diese überhaupt zu entlohnen oder auch ohne diesen Menschen das Minimum zu überleben lassen. Ist der Pröll der Diener vom Neugebauer?

Gast: Sam
04.11.2009 13:01
1 0

Suche erledigt

Warum sucht er noch?
Er hat ja schon den ewig grinsenden Praktikanten Faymann!

Gast: Hellboy
04.11.2009 12:51
1 0

Was regen sich alle auf ?

der Pröll will auch einmal eine ordentliche Praktikant(in) wie damals der B. Clinton mit seiner "Moni"...
;-))

Gast: Seattle
04.11.2009 09:14
0 0

ernsthaft?

und nochmal: ERNSTHAFT? das is ja lächerlichst!!

Gast: Guest
04.11.2009 08:47
1 0

Der werte Parteiobmann Pröll...

... soll mal selber eine Woche den Praktikanten machen.

Dann hätte er wenigstens einmal im Leben nicht nur (partei-)politischen Schwachsinn verzapft.

Gast: Ex-ÖVP-Wählerin
04.11.2009 08:35
3 0

Tief-tiefer-ÖVP

Ich habe mir eigentlich nicht vorstellen können, dass eine einst staatstragende Partei auf dieses Lugner-Niveau herabsinken könnte, nun ist es aber doch passiert ! Unbegreiflich !

0 0

Re: Tief-tiefer-ÖVP

So ist das halt in der Politik zur Zeit. Immer, wenn man glaubt, es ginge nicht mehr tiefer, fällt einem ein noch größerer Unsinn ein. Lugner lässt grüssen ...

LG
l.h.

Antworten Antworten Gast: Dr.Gernot Stöckl
04.11.2009 16:31
1 0

Sie alle verstehen die geniale Strategie der Prölls nicht!

Alles dient ausschließlich dazu, dem Lugner den Weg in die Präsidentschaftskanzlei in der Hofburg zu ebnen.

Fischer ist schon so nervös geworden, daß er ernstlich daran denkt....

(Naja, es ist ohnehin bekannt, wohin er bei drohender Gefahr flüchtet!)

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LUPO
04.11.2009 08:34
0 0

Wow!!

das wird ein in die Kamera Gegrinse und ein so tun als ob!

Die Seite schaut ja wie eine Phishing-Seite von einem türkischen Hacker aus, funktioniert nur mit dem Microsoft Browser vernünftig.

Ja, so sammelt man im Internet Adressen.

Gast: Student
04.11.2009 07:28
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Typisch ÖVP

Das sieht der ÖVP mal wieder ähnlich: Arbeiten aber nix dafür bekommen.

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eine zeitungsente?!

ich habe doch eine bessere idee: wie waere es mit einem casting fuer einen neuen FINANZMINISTER!!! Anm. und er kriegt auch kein geld sondern gleich einen Urlaub, in die Sahara!

 
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