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Frauenquote: SP-Männer gegen Strafe für eigene Partei

08.11.2009 | 09:26 |   (DiePresse.com)

Frauenministerin Heinisch-Hosek will Sanktionen für die SPÖ, weil diese die Frauenquote von 40 Prozent nicht einhält. Für Minister Stöger ist die Idee "unrealistisch".

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Dem Vorschlag von SP-Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek, die Frauenquote von 40 Prozent innerhalb der SPÖ notfalls auch mit Geldstrafen durchzusetzen, können ihre männlichen Parteikollegen nur wenig abgewinnen. SP-Gesundheitsminister Alois Stöger etwa nennt die Idee "unrealistisch". "Als Ultima Ratio kann man so etwas diskutieren", gibt sich Bundesgeschäftsführer Günther Kräuter zurückhaltend.

Heinisch-Hosek, die seit einigen Monaten auch Vorsitzende der SPÖ-Bundesfrauen ist, hatte unlängst ihre eigene Partei kritisiert, weil diese die Frauenquote von 40 Prozent nicht einhält, und auch mit Sanktionen gedroht. Er unterstütze solche Offensiven wie jene der Frauenministerin "voll inhaltlich", erklärte Kräuter. Man müsse aber vor allem "auf Verständnis appellieren", denn zum Großteil hänge die Erfüllung der Quote mit "Motivation" zusammen. Geldstrafen könne man höchstens als "Ultima Ratio" diskutieren.

Auch Stöger hält eigenen Angaben zufolge "sehr viel" von der "Herausforderung, Quoten zu erfüllen", dies sei ein "zentrales Thema". Geldstrafen könne er sich aber nicht wirklich vorstellen - vor allem deshalb, weil dies innerhalb der Parteistrukturen "unrealistisch" wäre.

Knapp angebunden zum Thema Sanktionen für die eigene Partei gab sich auch SP-Chef Bundeskanzler Werner Faymann: Er sei dafür, die Quoten zu erfüllen und auch "überzeugt", dass man bis zum Parteitag nächstes Jahr "gemeinsam" zu einem entsprechenden Vorschlag kommen werde.

Im Nationalratsklub der SPÖ sind nur 37 Prozent der Mandate von Frauen besetzt. In die Kärntner und Oberösterreichische Landesregierung haben die Sozialdemokraten keine einzige Frau entsandt. Von den Landesvorsitzenden ist nur eine weiblich, Landeshauptfrau Gabi Burgstaller in Salzburg. Dazu werden auch der Parlamentsklub und die Fraktion sozialdemokratischer Gewerkschafter von Männern angeführt. Immerhin gibt es in der Bundesgeschäftsführung einen Mann und eine Frau. Dazu kommt noch die Nationalratspräsidentin. In der Regierung gibt es hingegen bei sechs roten Männern nur drei rote Frauen.

(APA)

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38 Kommentare
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zwei kleine Fragen

muß der Wähler (und pardon natürlich auch die Wählerin) dann bei der Stimmabgabe auch Quoten einhalten ?

zweite Frage: wie kontrolliert man das dann ?

P.S. bitte beide Fragen an Frau Heinisch-Hosek und Frau Rudas weiterleiten. Die wissen bestimmt auch darauf eine Antwort.

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Straft die Roten streng

denn nur so werden sie die Frtauenquote erfüllen, auf das wir von echten Quotenproletinnen regiert werden.

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frauenquote

ist sowieso lächerlich, wieso auch, keiner frau wird es verboten in die politik zu gehen, keiner frau werden steine in den weg gelegt, aber quoten sind übertrieben, es soll leistungsdenken herrschen, die besten sollen nach vorne, nicht fix mann oder frau
geldstrafen innerhalbe der spö, für wen denn?
faymann häupl???

derpradler
09.11.2009 11:01
1 0

Kreis6

auch meine Amtwort auf Ihre Frage wurde zensuriert!

Kreis6
09.11.2009 09:37
1 0

Weshalb wurde

mein Beitrag rausgenommen?, ist es nur
Frauen erlaubt dummes Zeug zu verbreiten.

derpradler
09.11.2009 10:57
1 0

Re: Weshalb wurde

Genau so ist es! In allen Redaktionen sitzen die Überflieger der angepaßten Medien und zensurieren. Dazu braucht es heute keine "Polizei......." mehr! Elektronik gepaart mit Schleimertum sind viel besser, als Metternich es je war.

Gast: t1
09.11.2009 07:55
3 0

Alles Quote...

Alles gehört quotiert !!!
+ Volksschullehrerinnen
+ Friseure
+ Krankenbrüder
+ Mechanikerinnen
+ Maschinenbauerinnen
+ Hebammern
+ Kosmetiker
+ Fingernagellackierer
+ Esoteriker...

Merlin
09.11.2009 15:55
0 0

Re: Alles Quote...

... mit Spannung und diebischer Freude warte ich auch auf die erste Kanalräumerin und die erste Müllfrau. Wenn Wampo, der böse Macho, diese letzte Bastion wahrer Männer endlich aufgibt.

APFELSYS
09.11.2009 10:17
2 0

Re: Alles Quote...

Genau!
Aber bitte die Vollidioten nicht vergessen.

Re: Re: Alles Quote...

*lol*

also, ich nehme mal an, sie können mir auch nicht erklären, wieso mein beitrag gelöscht wurde, während ihrer stehen bleiben "durfte" - obwohl wir vermutlich den selben terminus des anstoßes verwendet haben.

ich meine, ich habe auch schon mitbekommen, dass die zensur hier manchmal einfach würfelt oder nach sympathie entscheidet oder was auch immer - aber das ist doch ein recht krasser fall, muss ich sagen.

Gast: Schüler
09.11.2009 07:34
1 0

halt auch eine Lehrerin..

grundsätzlich liebe ich alle die im Lehrberuf tätig sind!
Es gibt aber auch die "deformation professionell" der Rechthaberei und des Erziehungswillens durch Strafen! Beiden Kriterien wird Frau H.H. mehr als gerecht. Kann sie jemand aufklären.dass sie nicht in der Schule unterrichtet, sonder Ministerin ist?

Gast: peter
08.11.2009 22:12
1 0

die sägt am eigenen ast

ich bin gespannt wie lange die sich mit der art noch halten kann

3 0

Heinisch-Hosek

Frauenquote hin oder her. So wie die obengenannte sich aufführt, ist es kein Wunder, dass man keine Frau einstellen will (Angst wg. der besagten Quote).
Posten gehören nach Befähigung und nicht nach Geschlecht besetzt!

Schwarzrot
10.11.2009 12:54
0 0

Re: Heinisch-Hosek

In nomine Matris et Filia et Domina Christa, Amen

Merlin
08.11.2009 20:25
3 0

Schon erreicht

Bundeskanzler Faymann muss man ohnehin auf die Frauenquote anrechnen, so wie er sich anstellt.

Gast: paulo
08.11.2009 20:01
1 0

Will sich die SPÖ

denn selbst vernichten? Jetzt geht es mit noch einem relativ geringen Frauenanteil schon so bergab, wie wird das dann erst mit 40 % Frauen a la Rudas, ... sein. Ich habe ja kein Problem damit, wenn es diese Partei (Pensionistenpartei, Nichtstuerpartei, ...) dann schlussendlich nicht mehr gibt und ich glaube auch Österreich wird nichts fehlen!

Gast: LvMises
08.11.2009 19:50
1 0

quoten fuer unterbelichtete

Ich fordere eine quote fuer geistig unterbelichete und einen unterbelichteten-minister.

vorschlag: der anteil der unterbelichteten in der privatwirtschaft muss auf 40 % gesteigert werden. derzeit konzentrieren sich die geistig minderbemittelten in verwaltungs- und politiker stellen.

mfg

Peregrin
09.11.2009 11:19
1 0

Re: quoten fuer unterbelichtete

Das ist einmal eine Quote, mit der die Politik kein Problem hat.

poldionkel
08.11.2009 17:35
1 0

bezüglich quoten

die spö könnte rasch den wahrheitsbeweis antreten dass sie es ernst meint mit der umsetzung der frauenquoten und anstatt des eingeschlafenen politsesselkleber fischer heinzi eine dynamische frau als kanditatin für das höchste amt im staate nominieren. aber wer daran glaubt glaubt auch noch an den weihnachtsmann, denn diese verkrustete mit betonkopfapparatschiks durchwachsene partei ist nicht mehr in der lage eine vernüftige wendung zu machen.

APFELSYS
09.11.2009 10:20
0 0

Re: bezüglich quoten

Tut leid!
Die Plassnik ist bei der ÖVP.

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Re: Re: bezüglich quoten

interessant wäre die frage, ob laura rudas schon unter frau fällt!
eher jugendliche schwätzerin

gerifro
08.11.2009 16:50
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Solange es

in der Sozialdemokratie keine anderen Sorgen gibt, als die Frauenquote in der Politik, möchte man/frau meinen, dass Menschen hierzulande nicht an der Armutsgrenze leben müssen.
Leider ist dem aber nicht so. Ähnliches gilt für Arbeitslose um nur zwei Beispiele zu nennen.
Vielleicht besinnt man sich wieder etwas mehr der Solidarität in diesem Land. Eine uralte sozialdemokratische "Weisheit", welche in allen Lebenslagen ihre Gültigkeit besitzt.

Gast: hihi
08.11.2009 16:38
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ohne hirn

ein totaler roter schwachsinn wie immer.

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Frau Minister Penisneid-Hosek

Soll nur streng sein gegenüber der SPÖ. Erst wenn sie bei den Roten alles umgesetzt hat, kann sie es auch von anderen verlangen.

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Strenge Frauen ...

da finde ich Bestrafungen nur konsequent!

Auch als "ultima ratio" *lach*.

Gast: Fadisierter Beobachter
08.11.2009 13:58
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Für die tägliche Wortspende

der Frau Minister ist auch die SPÖ als Angriffsgegner jederzeit möglich.

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