09.02.2010 23:45 | Meine Presse Merkliste0

Strache: "Hass gegen demokratische Bewegung"

22.11.2009 | 12:52 |   (DiePresse.com)

FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache betonte die Friedlichkeit des Festkommers der Burschenschafter in der Wiener Hofburg. Rund 500 Personen demonstrierten am Ring.

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Im Zusammenhang mit dem umstrittenen Burschenschafter-Kommers am Samstag in der Wiener Hofburg haben linke Gruppierungen am Ring gegen Faschismus demonstriert. Die Polizei zählte rund 500 Teilnehmer. Die Demonstranten trafen sich vor der Universität und zogen gegen 19 Uhr am Ring zur Hofburg. Laut Polizeiangaben verlief die Aktion gesittet. Die Protestierer forderten in Sprechchören unter anderem "Nieder mit der FPÖ" oder "Nazis aus der Hofburg raus". Hinter dem Rathaus fand unterdessen die Aktion "Wiener Lichter" statt, bei der Kerzen symbolisch gegen die "dunkle Vergangenheit" entzündet wurden.

FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache hat betont, dass es sich bei dem Festkommers um eine "friedliche Veranstaltung" handle. Schon im Vorfeld habe man aber "deutlich erkennen können, wie es in Österreich im 21. Jahrhundert um die Versammlungs- und Meinungsfreiheit bestellt ist", kritisierte Strache bei einer Pressekonferenz die Gegendemonstrationen. Linke Gruppierungen würden "bewusste Hetze" gegen die Burschenschafter betreiben.

Hetze und Hass

Die "Vorväter" der Burschenschafter hätten stets für Demokratie und Freiheitsrechte gekämpft, meinte Strache, der bei der Veranstaltung auch die Festrede hielt. Daran wolle man sich bei der Feier anlässlich des 150-jährigen Bestehens der Burschenschaften erinnern. Die Gegendemonstrationen kritisierte der FPÖ-Chef heftig: Dem "linken Lager" gehe es nicht um eine objektive Debatte, sondern ausschließlich um "Hetze und Hass gegen eine demokratische Bewegung".

Wien: Demo und ''Wiener Lichter'' gegen Burschenschafter

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Warum sich die Medienöffentlichkeit der Veranstaltung auf eine Pressekonferenz mit ihm und dem Dritten Nationalratspräsidenten Martin Graf (F) beschränkt, wollte Strache nicht ausführlich kommentieren: Er wisse nichts davon, dass man Medienvertreter zunächst zum Kommers eingeladen und dann wieder ausgeladen hatte. In der Vergangenheit sei die Berichterstattung aber oft "einseitig" und "diffamierend" gewesen. Ein Sprecher der Burschenschafter bat daraufhin um Verständnis, dass die Feier "nicht gestört" werden wolle.

SPÖ: Straches Auftritt "peinlich"

SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Laura Rudas nannte Straches Auftritt beim Kommers unterdessen "peinlich". Statt an Lösungen für ein friedliches Zusammenleben interessiert zu sein, widme sich der FPÖ-Chef lieber "im Kreise dubioser Gestalten ewiggestrigem Gedankengut, Deutschtümelei und absurden Ritualen", meinte sie. Straches Auftritt sei aber "wenig erstaunlich", da sich die Freiheitlichen in den vergangenen Jahren zum "Auffangbecken von Burschenschaftern aus rechtsrabiaten Studentenverbindungen" entwickelt hätten. "Bezeichnend" ist für Rudas außerdem, dass Medien bei dem Kommers nicht zugelassen sind. Bei der Veranstaltung der Burschenschafter werden über tausend Teilnehmer aus ganz Europa erwartet.

(APA)

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205 Kommentare
12 3 4 5
Gast: Hans-Georg Peitl
29.01.2010 07:08
0 0

Wer stand wo

Die Freimaurer standen in der Geschichte für die französische Revolution, die katholische Kirche für die Kreuzzüge, etc.

Ich glaube nicht, dass es interessant ist, wo jemand in der Geschichte gestanden ist, sondern wo sie heute stehen.

Noch interessanter find ich allerdings die Tatsache, dass die Linken gegen eine Bewegung demonstrieren die einstmals die Monarchie abgeschafft haben sollen.

Dachte ich doch, dass Ziel der Linken wäre die Abschaffung der Monarchie gewesen.

Mit Gottes Segen

Pastor Hans-Georg Peitl
www.chefpartie.net

Till Eule
11.01.2010 17:11
0 0

Demokratie der Burschenschaften

Und wieder beweist HC sein Unwissen - oder seine wahre politische Haltung.

Die Burschenschaften standen - historisch gesehen (und manche heute noch) - für die Abschaffung der Monarchie, der Einigkeit des Deutschen Volkes (Ups, wo hama das den schon mal gehört) und für eine Ständedemokratie ala Dollfus.

Das ist natürlich auch der Schnittpunkt mit der ÖVP - aber wollen wir wirklich mit "Heil Strache" herumlaufen (Heil Dolfus wurde nämlich damals gegrüßt)

Antworten Gast: Hans-Georg Peitl
29.01.2010 07:11
0 0

Re: Demokratie der Burschenschaften

Die Freimaurer waren zuständig für die französische Revolution, die katholische Kirche für die Kreuzzüge.

Es erscheint mir daher nicht wichtig, wo jemand in der Geschichte gestanden ist, sondern vielmehr wo sie heute stehen.

Historisch finde ich es allerdings noch interessanter, dass die Linken gegen eine Organisation demonstrieren wollen, die angeblich die Monarchie abgeschafft hat.

Dachte ich doch, dass wären erklärte Linke Ziele.

Hans-Georg Peitl
Präsident des
Verbandes der Unabhängigen-
Journalisten

Irmgard41
24.11.2009 09:16
0 0

Tatsachen

Straches Vokabular und die Art, wie er damit in der Öffentlichkeit umgeht, braucht nur mit dem Gedankengut, das Deutsch-Nationale einst verbreiteten, verglichen zu werden, um zu erkennen, wes Geistes Kind er ist. Er benützt für seine Bedürfnisse die Unwissenheit (besonders junger- auch hier eine Parallele!) Menschen, deren Frust und Unorientiertheit, er lockt jene, die sich nach wie vor nach der "großen Zeit", die ihnen, als sie Kinder und Jugendliche waren, versprochen wurde und die sich bis heute weigern, sich der Realität zu stellen. Die Taktik heißt: Beschimpfung, Unterstellung, Vereinheitlichung (jeder, der Kritik übt, wird als linksradikal, dumm, unanständig etc. bezeichnet) ohne fundierte Nachweise. Das Ziel ist politische Macht in irgendeiner Form. Die Frage stellt sich, zu wessen Nutzen und zu welchem Zweck St. diese Macht erreichen will...

Antworten Gast: Freiheit45!
24.11.2009 17:43
0 0

Tatsache!

Da wird mit schwerster Artillerie auf Spatzen geschossen!
Mich wundert immer wieder, warum sich die FPÖ gegen solche hanebüchenen Vorwürfe und Unterstellungen nicht selber wehrt. Zeigt eigentlich, wie miserabel diese Partei organisiert ist. Die FPÖ ist mir aber wurscht. Mir persönlich geht es nur um den Ruf Österreichs. Der wird von den Linksradikalen und manchen Medien ramponiert.
Das trifft ALLE. Egal ob Linke oder Rechte oder sonstwer. Da kommen sogar Zuwanderer in den Verdacht Neonazis zu sein, nur weil sie in Österreich leben.
Na Danke!

Irmgard41
24.11.2009 20:59
0 0

Bestätigung

Dieser Kommentar bestätigt meine Worte, und ich bin alles andere als linksradikal :-)):

"Die Taktik heißt: Beschimpfung, Unterstellung, Vereinheitlichung (jeder, der Kritik übt, wird als linksradikal, dumm, unanständig etc. bezeichnet) ohne fundierte Nachweise."

Wer einigermaßen zeitgeschichtliche Kenntnisse hat, weiß, was ich meinte:

Einzig und allein Straches Wortwahl, Rhetorik und den Vergleich mit der Wortwahl, Rhetorik Deutschnationaler des vorigen Jahrhunderts. Dieser Vergleich genügt, um sich Sorge um die wieder mal verführte Jugend zu machen, die unser Land vertreten wird.

Antworten Antworten Antworten Gast: Freiheit45!
24.11.2009 22:48
0 0

Re: Bestätigung

Völlig übertrieben und irgendwie konfus.
Was wollen Sie ständig vergleichen?
Ich habe zeitgeschichtliche Kenntnisse.
Welche Wortwahl meinen Sie?
Wo sind IHRE eingeforderten fundierten Nachweise?
Und lassen Sie doch die Jugend in Frieden. Die ist nämlich weit intelligenter als Sie glauben.
Sie verrennen sich da in etwas oder leiden einfach an der Strache-Phobie.
Wie Pröll schon sagte: Die FPÖ gehört auf der politischen Bühne geschlagen
(und ich ergänze) und nicht auf der Straße!
Die FPÖ ist eine legitime Partei. Deren Ansichten und Aussagen sind eine Sache des Geschmackes. Da könnte man monatelang darüber schreiben.
Und ich muss mich wiederholen. Mir geht es um das Ansehen Österreichs und wundere mich echt, warum sich die FPÖ-Funktionäre nicht selbst die Mühe machen Ihnen zu antworten.
Pfiat Gott!


Gast: Freiheit45!
23.11.2009 22:44
0 1

Viele Medien geben den Linksradikalen Rückendeckung!

EIN GROßER VORTEIL FÜR DIE LINKSRADIKALEN
ABER EIN RIESEN NACHTEIL FÜR DIE MERHEIT ÖSTERREICHS!
Kein vernünftiger Mensch wird doch im Ernst glauben, dass die Rechten jemals die „Macht“ ergreifen werden und das Land wieder in die 1930er zurückführen können. Wenn irgendein V.olldepp meint, er sieht da eine Parallele zur Nazizeit, dann kann derjenige mit Hausverstand nur noch lachen. H.C. müsste zuerst nach München gehen und dort politisch groß werden, den Kanzler in Deutschland stellen und dann in Österreich einmarschieren. Völlig absurd!
Die Linken benützen die Geschichte nur für ihre Zwecke. Von „Nie mehr wieder“ kann keine Rede sein. Mehr als lächerlich. Probleme der Zeit zu erkennen und zu lösen sind angesagt. Nicht in der Vergangenheit herumkramen und die Geschichte sich so hinzudrehen wie es einem passt sind nötig.
Aktuelle Probleme sind zu lösen! Vielleicht ein wenig Umweltschutz? Na da gebe es noch so vieles…

Antonio
23.11.2009 18:18
0 0

Kühlerer Kopf täte gut

Die ganze Aufregung, jedes Mal wenn irgendeine wirkliche oder angebliche „rechte“ Gruppierung auftritt, ist doch für die Würscht und dient nur dem Mobilisierungseifer gewisser Gruppen, die sonst nichts haben, wogegen sie demonstrieren dürfen/können. Die goldenen Jahre der Donnerstagsdemos sind leider vorbei, jetzt trillern beschmierte Kleinkinder aus der Kaderschmiede der „Kinderfreunde“ und Gott sei Dank Studenten, die einen „rechten“ Minister zu bekämpfen haben. Sogar die Kirche hat schon kapiert, dass sie nicht auf jede Provokation mit Rosenkranzfeldzügen aufmarschieren muss/soll, da das nur den Provokateuren nützt.

Irmgard41
23.11.2009 09:31
0 0

Fanatismus

bringt sich immer selbst zu Fall.

Irmgard41
23.11.2009 09:28
1 1

Fanatismus

Fanatiker bringen sich immer selbst zu Fall.

Das zeigt die Geschichte.

michi: Wer also warnend die Stimme gegen solche erhebt, die nationalsozialistisches Gedankengut und dessen Parolen aufleben lassen, ist ein herziger, linker Demoprolet, gehört zu einer Dodelpartie? Heißt es nicht: Wehret den Anfängen!? - Wir haben schon einmal erlebt, was Schweigen auf der einen Seite bringt und Erschaffen von Feindbildern zur Befriedigung eigener Machtbedürfnisse auf der anderen.

0 0

Re: Fanatismus

Wehret den Anfängen ?Fürchten sich etwa ein paar Linke, daß die FPÖ die MAcht ergreift und mit dem Bundesheer deun Osten überfällt ?Und was hilft Demorandale dagegen ?

Gerald
23.11.2009 10:57
2 0

Re: Fanatismus

"Fanatiker bringen sich immer selbst zu Fall."

So ist es. Deswegen reißen die GrünInnen bei den Wahlen auch nix mehr. Und bezüglich "Wehret den Anfängen":
Gerade die Linken haben ein großes Problem mit Meinungsfreiheit, demokratischen Grundrechten und Rechtsstaatlichkeit.

7 1

Herzig die linken Demoproleten

Mit eiserner Treue kommen sie zu jeder Veranstaltung der Freiheitlichen, um ihnen Aufmerksamkeit und Publicity zu verschaffen. Diese Dodelpartie hat als einzige Existenzberechtigung den Kampf gegen Feindbilder.

2 5

herzig, der strache...

ausgerechnet der hassprediger himself beschwert sich über hass!
und beschwört den einsatz dieser burschenschafter für "Demokratie und Freiheitsrechte" - seltsam, das war doch vor 150 jahren. sooo alt also sind die kommers-heinis? oder stecken sich deren nachfolger ein paar schöne blumen ans dreckig-braune revers?

Teutone
23.11.2009 08:47
3 0

Re: herzig, der strache...

Warum sagen Sie denn "Heinis" zu anderen Leuten ? ist das nicht eigentlich abwertend oder sogar diskriminierend ?
Hassen Sie sie denn ?

7 1

Zur DEMO.

Ich stehe den RECHTEN in keinster Weise nahe. Genauso stehe ich der JUNGEN SPÖ, den GRÜNEN und manchen NGO’S nicht näher. Ich war auch noch nie am OPERNBALL.

Als überzeugter Demokrat stehe ich jedoch voll zum Versammlungsrecht und natürlich auch zum Demonstrationsrecht !!

Daher müssen auch alle Organisationen und Vereine, soferne sie rechtskonform sind, Veranstaltungen abhalten können. Gleich ob mir ihre Ansichten gefallen oder nicht.

Eine Gegendemonstraton die ausschließlich darauf abzielt eine Veranstaltung Andersdenkender zu sprengen ist für mich daher ein Mißbrauch des Demonstrationsrechts !!!
h
Mit freundlichen Grüßen

P.S.: Soweit ich mich erinnern kann (Baujahr 1947) wurden in der letzten Zeit Gegendemonstrationen ausschließlich von LINKEN durchgführt.

Antworten Gast: Beobachter
23.11.2009 10:02
0 0

Re: Zur DEMO.

Waeren Sie bitte so freundlich und wuerden uns mitteilen, wer wo irgendetwas "gesprengt" hat?

0 0

Re: Re: Zur DEMO.

Sie wissen natürlich, mit sprengen meinte ich keinesfalls ein Sprengstoffattentat. Daß es zu keiner ernsten Störung der Veranstaltung gekommen ist, basiert eher auf den Polizeieinsatz, als auf dem guten Willen des HARTEN KERNS der Demonstranten. Ich bin kein Fan rechts rechtem Gedankengutes (bei radikal wäre ich etwas vorsichtig), nur dürfen sie (wie alle anderen Vereinigungen) ihre Veranstaltungen abhalten, solange sie die Gesetze einhalten.

MfG

3 0

Pauschal

alle Burschenschaften als nationalsozialistisch zu verurteilen ist natürlich ein Humbug. Die meisten vertreten durchaus bestrebenswerte Ideale, jedoch gibt es leider auch einige, die in ihren Idealen eine Nähe zur Ideologie der Nationalsozialisten aufweisen wie z.B Olympia. Allerdings sagt es doch einiges aus, wenn die sogenannte Bildungselite den Herrn Strache als Festredner einlädt...

Gast: Niederösterreicher
22.11.2009 23:16
1 3

BLA BLA BLA


Da bekommt man ja bald den Eindruck der Stra-Che ist eh ein Linker und die rechtsextremen Burschenschafter wären alle brave, österreichische Demokaten ...

Wozu diese Lügen?

Es weiss eh jeder, wo diese Personen einzuordnen sind?

GANZ WEIT RECHTS-AUSSEN !

Wieso wird das Offensichtliche geleugnet?

Gast: Alfred O. Germ
22.11.2009 22:53
0 0

verliebt

in heike p.! weiter so!

Gast: Lukas
22.11.2009 21:52
2 1

solange Medien linkes Gesindel unterstützen

werden solche antidemokratischen Hassausbrüche weitergehen. Was will man bezwecken - einen Bürgerkrieg?

6 3

Gut, daß Medien nicht zugelassen sind

Die Freiheitlichen haben das sehr gut organisiert. Am nächsten Tag könnte man sonst wieder linke Hetze und Wortverdrehungen lesen.

Firemage
23.11.2009 02:05
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Re: Gut, daß Medien nicht zugelassen sind

sie sind satirike, wie ich annehme?

Firemage
23.11.2009 02:59
1 1

Re: Re: Gut, daß Medien nicht zugelassen sind

satiriker sollts heissen...

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