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Heinz Fischer gibt Wiederkandidatur im Internet bekannt

23.11.2009 | 15:25 |   (DiePresse.com)

Heinz Fischer will als "über den Parteien stehender Kandidat" wieder für das Amt des Bundespräsidenten antreten. Das verkündete er am Montag per Videobotschaft.

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Bundespräsident Heinz Fischer tritt 2010 wieder für das höchste Amt im Staat an. In einer Videobotschaft auf seiner Website www.heinzfischer.at verkündete er am Montag, dass er sich als überparteilicher Kandidat wieder bewerben wolle. Das Video ging eine Viertelstunde vor der offiziellen Aussendung online und wurde auch in einer Facebook-Gruppe angekündigt.

Fischer sieht sich als Brückenbauer

Fischer erklärt in der Videobotschaft, dass ihn verschiedenste Gruppierungen, aber auch seine Frau, dazu ermuntert hätten, als "über den Parteien stehender Kandidat" zur Wahl anzutreten. Er habe sich bereits in den vergangenen fünf Jahren als Bundespräsident verstanden, "der aus der sozialdemokratischen Bewegung kommt, aber sein Amt vom ersten Tag an absolut unparteiisch ausgeübt hat."

Er wolle als "ruhender Pol" und als "Brückenbauer" dem Land dienen, so Fischer. Die eigentliche Wahl-Kampagne will der Bundespräsident erst wenige Wochen vor der Wahl starten - "so kurz wie möglich und so fair wie möglich".

Fischers Video-Ankündigung

Bereits am morgigen Dienstag wird sich ein überparteiliches Personenkomitee für Fischer der Öffentlichkeit vorstellen. Dieser Initiative sollen "prominente Österreicherinnen und Österreicher" angehören. Als möglicher Vorsitzender war zuletzt in den Medien der Journalist Hugo Protisch genannt worden. Fischer selbst will am Mittwoch in einer Pressekonferenz Fragen zu einer Wiederkandidatur beantworten. Am Donnerstag wird außerdem seine Biografie vorgestellt.

Andere Parteien halten sich bedeckt

ÖVP, FPÖ und Grüne erklärten am Montag unisono, sie hätten über eine eigene Kandidatur noch nicht entschieden. Der ehemalige Grünen-Chef Alexander Van der Bellen, der immer wieder als möglicher Kandidat der Grünen gennant worden ist, betonte, er werde nicht antreten.

BZÖ-Chef Josef Bucher sprach sich für einen unabhängigen Gegenkandidaten und eine Plattform mehrerer Parteien und Initiativen aus. Darüber habe er auch schon mit VP-Chef Josef Pröll gesprochen. Pröll konterte darauf, er verwehre sich gegen "Anbiederungsversuche" anderer Parteien. Die ÖVP werde für sich alleine eine Entscheidung treffen. 

(Ag./Red.)

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132 Kommentare
 
1 2 3 4
Gast: Kleinmarxi
26.11.2009 20:59
0 0

Der Brückenbauer Fischer hat seine Genossen in der Hofburgkanzlei wohl verärgert!

Sie wählen alle nicht mehr SPÖ! Na so etwas!

0 0

Obama ist er keiner...

...aber ein gütiger Landesvater allemal, der unser Land angemessen repräsentieren kann (im Gegensatz zu gewissen anderen Kasperln). Obwohl ich mir wünschen tät, dass er den "Buam" öfter mal seine Meinung sagt...


Na endlich - Der Präsident gewinnt die nächste Wahl

Das ist ziemlich sicher, dass er gewinnt - aber er könnte wesentlich mehr gewinnen, wenn er sich profilieren könnte weg von Parteimaximen in Richtung der Herzen der Bürger.

Allein die Idee die drohende Steigerung der Arbeitslosigkeit abzuschwächen ( Weil die Kurzarbeit ausläuft u.a.) durch einen Pakt mit den Sozialpartnern ( freiwillige Kurzarbeit) zu Gunsten von Neueinstellungen, Chancen für neue Karrieren, Chancen für Seniorpartnern, die Jugendliche als "Opa" oder "Oma" weiterbliden und integrieren helfen in eine Welt, die nur Ignoranten vereinfachen können - also im Krieg gegen die Verdummung könnte der Senior-Präsident als "überparteilich" noch sein Scherflein beitragen.
Also mal ran Heinz an den Speck !
Ein bisserl was musst schon noch bringen...

Für alle ÖsterreicherInnen - und für die Jugend vor allem. Setz Dich mehr durch ! Die Chance hast Du ja !

Bürgerpräsident könntest Du werden - obwohl Titel Dir weniger bedeuten - der Inhalt ist hoffentlich für Dich bedeutender...

Heinz Feichtinger

0 3

Re: Na endlich - Der Präsident gewinnt die nächste Wahl

Ich denke, die Herzen der Bevölkerung fliegen ihm eh zu. Und dass er irgendwelche Parteimaximen blind verfolgt hätte, kann ich auch nicht sehen.

Stachel
23.11.2009 19:46
3 0

Idiotischer ORF Kommentar!

Na und- hat halt Fischer seine Wiederkandidatur im Internet angekündigt. Sehr wichtig.
Daß der ORF sich aber nicht entblödet diese Fußnotentatsache vom Chefkommentator in der Nachrichtensendung um 19.30 Uhr noch zusätzlich kommentieren zu lassen und damit Sendezeit versc hwendet, ist eine Frechheit. Auf diese Art der " Berichterstattung" muß man einfach verzichten. Will man wissen, was auf der Welt los ist muß man ARD, ZDF oder ARTE andrehen. Ich frage mich, welches Würschtel für diese "Nachrichtensendung" verantwortlich ist. Dieser ORF ist zum Krenreiben.

0 1

Re: Idiotischer ORF Kommentar!

Find ich auch etwas seltsam, jetzt in der ZiB24 auch wieder, große Analyse, wie er sich im Youtube-Video präsentiert hat. Saure-Gurken-Zeit ist doch gar nicht...

Die Berichterstattung im ORF allerdings finde ich in Ordnung. Übrigens sagen viele Deutsche Ähnliches über ZDF und ARD und schauen lieber ORF-Nachrichten.

Gast: UKW
23.11.2009 18:50
3 1

Besser als sein Vorgänger

Ich bin sicher kein Sozi, aber ich muss sagen, mich haben andere Entscheidungen der Sozis schon mehr auf die Palme gebracht.

Als Steuerzahler denk ich mir, den Heinzi müssten wir auch nach seiner Abdankung noch mit üppigen Appanagen in Form einer Multipension durchfüttern. Dann müssten wir zusätzlich noch den neuen Bundespräsidenten samt neuem Hofstaat zahlen. Den Bruno-WauWau-Aigner würde wohl kaum ein anderer Bundespräsi neben sich dulden.

Als Wähler denk ich mir, er ist immer noch besser als sein Vorgänger, der ja ein lupenreiner, latenter Sozi war. Der mich aber andererseits auch zum Lachen brachte. Wenn ich etwa an seine Fra.tze bei der Angelobung vom Schüssel, denke muss ich heut noch lachen.

Als ernstzunehmender Gegner kommt meiner Meinung nur einer in Frage: Heinz Fiedler. Dann würde ich auch zur Wahl gehen.

Antworten Luzius
24.11.2009 12:07
0 0

einen Fiedler

sollte sich dieses Land mehr als wünschen, denn dann wäre schnell schluss mit Proporz und Korruption.
Da man das aber weiterhin völlig straffrei betreiben will, kommt so jemand natürlich nicht in frage.

Viele Österreicher haben es auch satt immer wieder monoton und völlig inhaltslos von diesem BP samt seiner Gefolgschaft Faymann ... belehrt zu werden.

Zum lachen brächte mich auch eher ein Lugner als der angeblich überparteiliche Fischer !

Gast: Ekelpaket
23.11.2009 18:35
6 0

Traurig aber wahr.....

HF wurde nicht aus Überzeugung, sondern als das kleinere Übel gegenüber Ferrero-Wallner gewählt. Er war mitverantwortlich für die EU-Sanktionen gegen Österreich !
Er ist so farblos und nichtsagend daß es nicht mal auffallen würde sollte er mal ein Jahr Urlaub machen.


2 0

Re: Traurig aber wahr.....

Vollkommen richtig: Fischer ist ein farbloser und nichtsagender Universalcharakter ohne jedes Profil dafür aber zahm....

Ein Land, das wie Österreich - durch eine große Koalition des Stillstands gelähmt wird, verdient Politiker die nicht anecken und keinen Staub aufwirbeln.

Antworten Kito
23.11.2009 20:27
2 0

Denn es war eine Wahl zwischen Fußpilz und Hämmorrhoiden


Gast: Lieber_VdB
23.11.2009 18:27
1 1

Sorry HeiFi

aber meine Stimme bekommst du sicher nicht, die bekommt lieber noch VdB.

Theodoric
23.11.2009 18:07
3 0

Bedenklich ....

... man mag jetzt zum Sinn/Unsinn des Amtes, der Person etc. etc. stehen, wie man will - aber ist es in Ordnung, wenn der amtierende Bundespräseident noch VOR dem Auftreten seines Unterstützungskomitees AUS der Hofburg VON seinem Arbeitsplatz aus Wahlwerbung (dies ist eine Ankündigung der Absicht zu kandidieren zweifelsohne, noch dazu, wenn so medienwirksam vorangekündigt und dann noch vorverschoben und im Internet verbreitet)?

Wo soll dann Lugner seine Statement abgeben? Aus der Lugner City? Scherz beiseite, aber nicht jeder Parteichef, der den Kanzleranspruch stellt, darf aus Faymanns (oder wessen auch immer) Büro wahlwerben ...

... (da ich keiner bin): als Sozialdemokrat/in würde es mir den Magen umdrehen, wenn "mein" Kandidat vor Gold und Brokat wie der Kaiser persönlich wahlwirbt ... sehr unpassend.

Da gabs doch noch die Zeit der roten Polos von Vranz, Viktor und Heinz ... lang, lang ists her. Auf der anderen Seite: das Wählerpublikum der SP rekrutiert sich ja sowieso mehrheitlich aus Pensionisten ... und die Mizzioma und den Koarlopa wirds freuen, wie der HBP "so fesch, hast das Foto gesehen, und die äpfel, nein, so ein gesunder Mensch ... und Mannerschnitten isst er auch" rüberkommt.

Also fader ist ja kaum was. Schliessen sie mal die Augen und überlegen sie, wie sie NICHT für ihren eigenen Job werben würden ... öffenen sie sie wieder. Auch so, das ist Heinz Fischer an seinem Arbeitsplatz, der uns erzählt, wie schwer und wichtig das alles ist. Und doch so schön.

Theodoric
23.11.2009 17:54
1 0

bedenklich


0 9

Ein Lieblingsbundespräsident, der Moderne! Nochmals Herzliche Gratulation und Danke!

Noch nie gab es so einen modernen Lieblingsbundespräsidentals Heinz Fischer es ist. Er verwendet neue und modernste Medien, um seine WählerInnen die Botschaft zu übermitteln.

Wir entnehmen starke Signale, dass er uns signalisieren will - ich bin einer für die Zukunft und nicht jemand, der die Konzepte in die Vergangenheit sucht.

Es ist auch ein Signal an die Jugend - wo er spielend Mithalten kann. Er ist zum Idol einer ganzen Generation geworden. Heinz Fischer - unser Lieblingsbundespräsident.

Er weiss: Worte können verletzten. Deswegen wählt er Sie so aus, als wären Sie aus Glas und zerbrechlich. Er ist auch für Populistische Aussagen nicht zu haben. Das lieben die Menschen und er mag die Menschen. Weil er unser Lieblingsbundespräsident ist.


Antworten Sam Lowry
23.11.2009 19:24
1 0

Re: Ein Lieblingsbundespräsident, der Moderne! Nochmals Herzliche Gratulation und Danke!

@Michi_Austria:
Bitte erlauben Sie in Ihrem Profil unter "5 Meine Kommentare" den Zugriff auf alle Ihre gesammelten Beiträge.

1 0

Re: Ein Lieblingsbundespräsident, der Moderne! Nochmals Herzliche Gratulation und Danke!

(Ein schöner Aufsatz! Schau ma mal, ob die Rechtschreibung mit der Begeisterung mithalten kann.)

... sident der Moderne ...
... Nochmals, herzliche ... (Komma von vorigen Satz verwenden. Alternative: Nochmals: Herzliche...)
... Lieblingsbundespräsidenten als ...
... seinen ...
... vernehmen ... (wenn's schon sein muss)
... in der Vergangenheit ...
... mithalten ...
... sie ... (wenn nicht ICH gemeint bin. Das hatten wir aber schon.)
... populistische ...

(3-, zuzüglich eines Heiterkeitsplus)

LG
l.h.

3 0

Re: Ein Lieblingsbundespräsident, der Moderne! Nochmals Herzliche Gratulation und Danke!

Sie finden, dass Faymann der Lieblingskanzler ALLER Österreicher ist und sie finden auch, dass Fischer der Lieblingsbundespräsident ALLER Österreicher ist. Ich möchte Sie nur darauf hinweisen, dass es auch Menschen gibt, die anders denken als Sie. Also hören Sie mit diesen Verallgemeinerungen auf und beschränken Sie sich darauf, Ihre Meinung kundzugeben, ohne dabei auch für andere sprechen zu wollen.

Ihre Beiträge wurden zurecht zu 87 % negativ bewertet.

Antworten Gast: Seppl_Österreich
23.11.2009 18:19
1 0

Wieviel...

... bekommt man für so ein Posting, kann man davon leben?
Wo kann ich mir bewerben, direkt in der Löwelstrasse?

Freundschaft

Gast: cyril84
23.11.2009 17:39
2 1

erzherzog

Laut spanischem Recht ist König Juan Carlos Erzherzog von Österreich. Ist Heinz Fischer etwa Erzherzog von Nordkorea?

slccrsl02
23.11.2009 17:22
3 1

Kim Il Fisch

Ich schlage vor, den Fisch in Personalunion auch zum Präsidenten von Nordkorea zu ernennen - Freunde hat er dort ja genug.

Gast: peteranton
23.11.2009 17:19
3 1

Schafft doch

dieses unnötige Amt endlich ab. Beispiel Schweiz.
Freundschaft " Roter Hei nzi"

Antworten Theodoric
24.11.2009 09:03
0 0

Re: Schafft doch

Als Auslandsösterreicher mit mehreren Jahren in der CH kann ich nur sagen: tut das ja nicht! Die Bundesräte - je mehr man über die berühmte "schweizer Urdemokratie" liest, umso mehr zweifelt man, dass es sich hier um Volksvertretung handelt - blockieren die Arbeit eines Ministers/Rates pro Jahr, in der dieser "Bundespräsident" spielt ... weder Fisch noch Fleisch. Nun ist die CH Aussenpolitik sowieso etwas engstirnig (sowohl Calmy-Rey wie auch Schmid/Maurer brachten es an einer Hand abzählbaren Besuchen in Brüssel), aber stellen sie sich vor, wenn zB Seppi Pröll oder der Kasperls grosser Bruder auch nicht zusätzlich HBP wären, für ein Jahr. Nicht zu vergessen, dass dann strahlende Lichter der österreichischen Politik wie Darabos (Auftritte ausschliesslich im Burgenland), Plassnik (ständiger Arbeitsplatz in Brüssel), oder gar der Nation liebster Schwiegersohn mit Hang zum Coiffeur-Boykott KHG plötzlich auch in der Hofburg auftreten. KHG mit nacktem Oberkörper im Vogue bei der Neujahrsansprache? Naja, letztlich sind ja auch Aktfotos von Bruni unverkauft liegengeblieben ...

4 1

Re: Schafft doch

Sehe ich ganz genauso. Das Amt des Präsidenten ist vollkommen überflüssig in Österreich, da er ohnehin eine rein repräsentative Aufgabe hat (abgesehen von einigen wenigen anderen Rechten und Pflichten).

2 0

Überparteilich?!?

Naja... wieso soll er den nicht beliebt sein, er äußert sich ja nur wenn ein Großteil der Bevölkerung etwas an der Regierung auszusetzen hat und dann nur ganz allgemein.
Meine Frage ist wer den Wahlkampf des "Überparteilichen Kandidaten" finanzieren wird. Er selbst?? Sicher nicht...

Gast: Hans
23.11.2009 16:52
8 1

?

Hofburgsesselfurzer!
(sonst ist bei diesem Typen nichts zu Sagen!)

 
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