09.02.2010 21:33 | Meine Presse Merkliste0

Einigung: Pensionisten bekommen um 1,5 Prozent mehr

24.11.2009 | 16:06 |   (DiePresse.com)

Seniorenvertreter und Regierung einigen sich auf die Erhöhung der Pensionen im kommenden Jahr um 1,5 Prozent. Bei Pensionen bis 1300 Euro gibt es eine Einmalzahlung.

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Regierung und Seniorenvertreter haben sich am Dienstag auf die Pensionsanpassung für das Jahr 2010 geeinigt. Pensionen bis zu einem Wert von 2466 Euro monatlich werden um 1,5 Prozent angehoben. Das entspricht der gesetzlich vorgesehenen Inflationsabgeltung.

Bei Pensionen über 2466 Euro gibt es einen Fixbetrag von 36,99 Euro monatlich. Für niedrige Pensionen bis 1300 Euro wird es eine Einmalzahlung geben.

Für die Einmalzahlung werden laut SP-Bundeskanzler Werner Faymann 35 Millionen Euro zur Verfügung stehen. Etwa 1,43 Millionen Pensionisten werden die Zahlung erhalten. Die Details müssen allerdings noch geklärt werden. Die Pensionanpassung wird daher von der Regierung noch nicht am Dienstag im Ministerrat, sondern erst später mittels Rundlaufbeschluss abgesegnet.

Pensionserhöhung kostet 544 Millionen

VP-Finanzminister Josef Pröll zeigte sich nach der nur 20-minütigen Verhandlungsrunde zufrieden mit dem Ergebnis. Er verwies darauf, dass die nun beschlossene Pensionserhöhung 2010 insgesamt 544 Millionen Euro kosten werde. Damit bleibe man deutlich unter den im Budget eingeplanten Kosten von 608 Millionen Euro (so viel hätte eine Erhöhung um 1,8 Prozent gekostet). Noch teurer wäre laut Pröll die Abgeltung des von den Senioren geforderten "Pensionistenpreisindex" (plus 1,9 Prozent) gewesen. Diese hätte mit 644 Millionen Euro zu Buche geschlagen hätte.

Sowohl Pröll als auch Faymann verwiesen darauf, dass die 1,5 Prozent Pensionserhöhung auch mit den aktuellen Lohnabschlüssen vergleichbar sei. Zuletzt hatten etwa die Metaller eine Lohnerhöhung von 1,5 Prozent ausverhandelt - allerdings ohne Einmalzahlung.

Blecha will weiter kämpfen

Die Seniorenvertreter konnten sich mit ihrer ursprünglichen Forderung einer Pensionserhöhung nach dem Pensionistenpreisindex (plus 1,9 Prozent) nicht durchsetzen. SP-Pensionistenchef Karl Blecha betonte, dass er auch weiterhin für diese Forderung eintreten werde. Dennoch bezeichnete er die Einigung vom Dienstag als "sehr zufriedenstellendes Ergebnis". Denn die Einmalzahlung werde den speziell auf Senioren zugeschnittenen Inflationswert zumindest im Bereich der niedrigen Pensionen in etwa abdecken.

VP-Seniorenbundobmann Andreas Khol bezeichnete das Verhandlungsergebnis als für die niedrigen Pensionen "erträglich", für die mittleren und hohen Pensionen als "bescheiden". Dennoch könne er hinter dieser Einigung stehen.

(APA)

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93 Kommentare
1 2 3
Gast: Franz
07.12.2009 14:35
0 0

Angemessenheit

Der Pensionsabschluss der Pensionisten ist für die unteren Pensionsbezieher schon ok, die brauchen das auch. Die problematik ist bei den Beziehern der höheren Pensionen, hier wird abgezockt von den Jungen.
Gleiches spielt sich bei den Beamten ab.
Die Realeinkommen der aktiven sind durch diverse Lohnverzichtsabkommen, Kurzarbeit, etc. sehr stark reduziert.

Diese Realeinkommem sollten als Basis für die Beamten (die haben ja null Gehaltsrisiko) für die Bemessun der Gehaltserhöhung, oder sogar des Gehaltes mit herangezogen werde.


Gast: gast
25.11.2009 15:20
0 0

gast

Hier posten offensichtlich hauptsächlich Pensionisten.

Gast: Wütender
25.11.2009 13:27
0 0

"Und hinter uns die Sintflut",

scheint das Motto der lieben Politiker und Pensionistenvertreter sein. Das zukünftige Generationen nur noch blechen dürfen und wahrscheinlich selbst keine Pensionen mehr bekommen werden, kann den Herrschaften egal sein, weil dann gibt es sie ja eh nimma. Von Pensionen über 2000€ kann man dann nur noch träumen aber Hauptsache heute wird abgecasht.

Was kann man wirklich dagegen machen? Wählen? Aber wenn? Die meisten Politiker stehen doch auch kurz vor Ihrer Pension, das die sich selber nicht beschneiden ist doch klar. Es gibt einfach keine Alternativen. Als Junger kann man nur ohnmächtig zuschauen, wie hier das Geld "sozial" gerecht verteilt wird. Es ist zum Heulen.

fireone
25.11.2009 11:15
0 1

Was

soll dieser Titel? Es ist Unterschied ob man von € 700.-- oder von € 2000.-- 1,5 % bekommt. Bei € 700.-- sind das € 10,5, bei € 2000.-- € 30.--, also fast 3 Mal soviel. Will die Presse damit den Eindruck erwecken, Pensionisten würden besonders behandelt?

Gast: mike
25.11.2009 10:11
1 0

Die "junge Wirtschaft"

sollte ihre Empörung bis zum Beamtenlohnabschluß sparen ..

0 0

Jetzt werden die 10.-€ der Kleinstrentner schöngeredet!

Ihr Kleinrentner, bekackt von Blecha, Khol&Konsorten, merkt euch diese Herren gut - sie caschen beide weit über 10000.-€ mtl. ab.

Beide wollen nichts zur Elendsbeseitigung der Minirenten beitragen - die wollen mit Kabaretteinlagen Redlichkeit vortäuschen.

Die Leute, die jetzt meinen sie ersparen sich etwas, wurden im Irrum belassen. Sie werden auch diese Minirenten erhalten.

Was immer geht krallen sich die Selbstbereicherer und dazu gehört ordentliche Armut bei so vielen wie möglich, bis die Aufregung zur Revolte neigt.

Dann gibt es wieder einmal 14.- € mehr - wer den Frotzel nicht merkt soll weiter Grokonelle wählen und bezahlen.

fireone
25.11.2009 11:18
0 0

Re: Jetzt werden die 10.-€ der Kleinstrentner schöngeredet!

Genauso ist es, diese beiden Herren und noch einige andere Herrschaften machen sich wichtig. Wobei ihnen ihre Klientel nicht einmal wurscht ist. Hauptsache ihre Pension stimmt.

ichmeine
25.11.2009 06:31
3 2

wenn es um Ausgleichszulagen von polnischen oder rumänischen

Pensionisten geht, wenn es um die Einführung einer Mindestsicherung für alle (auch für Wirtschaftstouristen) geht, dann ist nichts zu teuer.

Wenn es um die Einhaltung von verbindlichen Zusagen an Pensionisten, die idR 45 Jahre in gutem Glauben ihre Beiträge geleistet haben, geht, dann ist jeder Cent zu viel.

So forderten beispielsweise die Uni-Besetzer ein arbeitsloses Einkommen von monatlich 1.500,-- für alle.
Die durchschnittliche ASVG-Pension beträgt weniger als 2/3 davon.

Nur mit der Schmähung der Pensionisten wird die Wirtschaftskrise ganz sicher nicht überwunden werden.

Oder ist es in der heutigen Gesellschaft schon ein Verbrechen alt und dem Tode nahe zu sein?


fireone
25.11.2009 11:20
1 0

Re: wenn es um Ausgleichszulagen von polnischen oder rumänischen

Nichts dagegen, wenn die Unibesetzer das von ihrem Geld bezahlen.

Antworten Gast: TU Student
25.11.2009 09:51
0 2

Re: wenn es um Ausgleichszulagen von polnischen oder rumänischen

Die Pensionisten (unter 80) sind Schuld an der Wirtschaftskrise!

(Wer hat den das System zu verantworten?)

Antworten Antworten Gast: Krise
25.11.2009 13:53
1 0

Re: Re: wenn es um Ausgleichszulagen von polnischen oder rumänischen

Das stimmt nicht: Empfehle hierzu im Buch "Verlorenes Vertrauen. Das Tsunami Modell der Finanzkrise" nachzulesen, wie das Ganze wirklich entstanden ist.

ichmeine
25.11.2009 12:40
1 0

Die Pensionisten (unter 80) sind Schuld an der Wirtschaftskrise!

das wusste ich nicht. Diese Reinigungsfrauen, diese Chauffeure, diese Arbeiter und diese Bürohengste.

Da stürzen sie Weltwirtschaft mit ihren Malversationen in das Chaos und wollen dann bei einer durchschnittlichen ASVG-Pension von Euro 938,-- noch einmal 1,5 % mehr.

Gott sei Dank bemerkten das unsere TU-Studenten noch rechtzeitig.

Gast: doppi
24.11.2009 21:02
1 0

Lasst Euch doch nicht verrückt machen

Hier wird von Politikern und Ex-Politikern als Seniorenvertreter, mit Millionen und Prozenten herumgeworfen.
Die halten das Volk doch wirklich für blöd!
Rechnet doch einmal nach welche Summe das für den Einzelnen ergibt.
Ein Pensionist mit 1500.- Euro Brutto erhält um 22, 50 Euro monatlich mehr.
Jener mit 1200.- Euro um 18.- Euro mehr, plus einer Einmalzahlung von 24.- Euro im Jahr, also 2 Euro pro Monat, sind zusammen 20.- Euro Brutto Pensionserhöhung.
Nach Abzug der Sozialversicherung und Steuer, was deckt der verbleibende lächerliche Restbetrag ab?
Also darum braucht den Senioren niemand neidig zu sein!

fireone
25.11.2009 06:31
1 0

Re: Lasst Euch doch nicht verrückt machen

Bei dem fetten Betrag, der übrig bleibt, können wir es noch richtig krachen lassen und die Puppen am Tisch tanzen lassen. Das wird ein Spaß.

Antworten Antworten Gast: gast
25.11.2009 13:54
0 0

Re: Re: Lasst Euch doch nicht verrückt machen

das mag schon sein, aber warum bekommen pensionisten mehr als die aktiven?

Antworten Gast: Martin S
24.11.2009 23:07
0 0

Re: Lasst Euch doch nicht verrückt machen

Und ein Arbeiter und ANgestellter bekommt NOCH weniger netto, ausserdem kann der Pensionist mit dem halben Geld mit den Öffis fahren, ist meist von Rezeptgebühr und Telefon und ORF befreit... Das ist ungerechtigkeit zum Quadrat!

fireone
25.11.2009 11:23
0 0

Re: Re: Lasst Euch doch nicht verrückt machen

Bitte kann ich auch von GIS-Gebühr und Rezeptgebühr befreit werden? Die GIS-Gebühr ist sowieso der helle Wahnsinn, viel Geld und dafür miese Leistung.

parapente
25.11.2009 09:28
1 0

Re: Re: Lasst Euch doch nicht verrückt machen

Und was nützen mir deine billigen Öffis, wenn ich im Eisengraberamt, nahe Mottingeramt, also in der Näche von Scheutz, Ladings, Ebergersch, also hinter den sieben Bergen, bei den sieben Zwergen wohn??
Telefon und Gis bin ich auch nicht befreit, wenn das der Fall ist, kannst dir nicht einmal eine Milch leisten, so wenig hast!

Ich find es schön von dir, dass du dafür bist, dass du selbst einmal eine Nasenbohrerpension (oder gar keine) bekommst.
Obs gscheit is, das bezweifle ich!

Gast: gepoppter
24.11.2009 20:06
0 0

Wieder der übliche infaire Schwachsinn.

Die prozentuelle Erhöhung. Mit Varianten. Ein fixer Betrag als Inflationsabgeltung, weil ja die Dienstleistungen und die Lebensmittel für alle gleich teuer geworden sind. Und ein Ausgleich ohnedies über die Einkommensteuer stattfindet. Die abgelutschte Politik der Roten wird von den Schwarzen übernommen. Warum auch nicht. Ihre Klientel profitiert ja davon.Und trotzdem wird die Einkommensschere bei den Pensionisten immer weiter geöffnet. Dank unserer schwachköpfigen Volksvertreter.

Antworten Gast: UKW
24.11.2009 22:14
0 0

Re: Wieder der übliche infaire Schwachsinn.

Völlig richtig. Wir brauchen zwar keine Einheitspension, aber einheitliche Pensionerhöhungen in Form von Fixbeträgen - wenn schon Pensionerhöhungen unbedingt sein müssen.

freeman
25.11.2009 14:35
0 0

Wieso Fixbeträge

Die Leute, die heute über zu kleine Pensionen klagen haben im Allgemeinen auch kaum etwas eingezahlt.


Kreuzhans
25.11.2009 10:13
0 0

Re: Re: Wieder der übliche infaire Schwachsinn.

Einheitliche Pensionserhöhung wird leider nicht gespielt. Wer arm ist bleibt für immer arm.

Gast: boris die klinge
24.11.2009 19:53
0 2

Rechnen!

Wisst ihr was ich mich wirklich frage? Warum hier jeder nur auf dem Prinzip herumreitet, dass "die Alten" eine Pensionserhöhung bekommen.
Aber keiner hat noch daran gedacht, dass 1,5% auf oder ab für eine einzelne Person sowieso kaum einen Unterschied machen. Für den Staat selbst jedoch ist es ein riesiger Brocken Geld. Und keiner hat wirklich was davon!

Meine eigene Großmutter (Pensionistin) hat selbst gesagt: "Wegn jedn € wiairi do ned streidn geh! Wanni auf de 10€ im Monat ned vazichtn ko - donn bini nix wert."

Und zu behaupten dass es die Alten damals viel schwerer hatten als die Jungen, ist genau so ein Blödsinn.
Der Alte, der behauptet, dass es heutzutage leichter ist, kann sich ruhig selbst überzeugen!

parapente
25.11.2009 09:37
1 1

Re: Rechnen!

Geh komm, Klinge,
ich hab mit 14 Jahren EH-Kaufmann gelernt, das war 1960.
50 Wochenstunden - zu einem Nasenrammel an Lohn!
Und stell dir vor: Keine Hydraulik, kein Hubstapler, keine Ladebordwand, nicht einmal Arbeitshandschuhe . . . .

Saskatoon
24.11.2009 19:15
0 0

nicht wundern - in 10 jahren gibts keine pension mehr

durch die viele leihfirmen die nur kurzfristig arbeit anbieten wird sich pensionsystem in luft auflösen - niemand bekommt mehr die jahre zusammen.
blödsinn - dann warte halt 10 jahre !!

die jungen die jetzt in pension einzahlen müssen - werden hint und vorne beschissen, betrogen und ausgenützt.
nicht nur das keine lehrplätze vorhanden sind, nein pension ist auch aus.

POLEMIKER
24.11.2009 18:50
2 2

Liebe Neidhammeln:

Viele der heutigen Pensionisten haben mit einer 48-Stundenwoche und mit 2 Wochen Urlaub zu arbeiten begonnen. Dazu kam noch eine Unmenge an Überstunden. Wer etwa 45 Jahre gearbeitet (und Beiträge bezahlt hat) kommt in seinem Arbeitsleben oft zusätzlich noch auf 10.000 Überstunden (entspricht ca. der Arbeitsleistung von 5 Arbeitsjahren) - das sollten die heutigen Neidhammeln und Klugscheisser auch nicht vergessen!

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