12.02.2012 01:09 | Meine Presse Merkliste0

Wer fürchtet sich vor dem Minarett?

30.11.2009 | 21:17 |  VON ERICH KOCINA (Die Presse)

Rechtspopulisten spüren Rückenwind nach dem Schweizer Ja zum Verbot von Gebetstürmen. Ein dezidiertes Verbot, dem die Schweizer zustimmten, ist in Österreich nicht durchzusetzen.

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WIEN. Kann Österreich Schweiz werden? Die Zustimmung der Schweizer zu einem Bauverbot für Minarette hat auch in Österreich der Debatte über den Islam im Allgemeinen und den Bau von Moscheen mit Gebetstürmen neuen Zündstoff gegeben. Schon 2007, als die Minarettdebatte in der Schweiz losgetreten wurde, gab es in Österreich Versuche, auf den Zug aufzuspringen. Und auch jetzt verspüren vor allem die rechtspopulistischen Parteien durch das Ergebnis der Abstimmung deutlichen Rückenwind.

1 Dürfen in Österreich Minarette gebaut werden?

Ja. Derzeit gibt es bereits drei Moscheen mit Minaretten – am Hubertusdamm in Wien, im Tiroler Telfs und in Bad Vöslau in Niederösterreich. Bei Letzterer wurden – nach Protesten aus Politik und Bevölkerung – die Türmchen in einem Hof und von außen nicht sichtbar angebracht. Rechtlich gibt es hierzulande allerdings kein dezidiertes Verbot, Moscheen oder Minarette zu errichten. Mit kleinen Ausnahmen: In Kärnten und Vorarlberg wurde im Vorjahr über die Raumplanung eine gesetzliche Möglichkeit geschaffen, Minarette faktisch zu verbieten – ohne das allerdings explizit festzuschreiben.

Mit dem schwammigen Terminus des „Landschafts- und Ortsbildschutzes“ kann in Kärnten theoretisch der Bau einer Moschee mit Gebetsturm verhindert werden, ähnlich wie in Vorarlberg, wo für „publikumswirksame Veranstaltungsstätten“ eine Sonderwidmung eingeführt wurde. Ob diese Regelungen vor dem Verfassungsgerichtshof halten würden, bleibt vorerst ungeklärt. Der türkische Verein Atib, Betreiber eines Moscheeprojekts in Bludenz, hat „aus Konsensgründen“ auf ein Minarett verzichtet. Und in Kärnten ist derzeit ohnehin kein Bau geplant.

Proteste gegen Verbot: Papier-Minarette und Kerzen

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2 Könnten die Österreicher ein
Minarettverbot erzwingen?


Nein. Im Gegensatz zur Schweiz sind die Instrumente der direkten Demokratie in Österreich schwach ausgeprägt. Um ein Minarettverbot in die Verfassung zu bringen, wäre ein Parlamentsbeschluss mit Zweidrittelmehrheit nötig. Eine Möglichkeit, den Gesetzgeber dazu zu verpflichten, gibt es aber nicht. Und selbst, wenn es zu einem Volksbegehren kommt, könnte man damit – selbst bei einer hohen Zustimmung – lediglich das Parlament dazu verpflichten, das Material zu behandeln.

3 Hätte ein Volksbegehren gegen Minarette in Österreich Chancen?

Unwahrscheinlich ist es nicht, dass das Ergebnis einer Befragung hierzulande ähnlich wie in der Schweiz ausfallen könnte. Laut einer OGM-Umfrage aus dem September 2007 sprechen sich 55 Prozent dezidiert gegen den Bau weiterer Moscheen in Österreich aus. Und laut der jüngsten Integrationsstudie des Innenministeriums halten 68 Prozent die Moralvorstellungen des Islam für überkommen und altmodisch; ein Punkt, der gemeinsam mit anderen gern auf nach außen sichtbare Zeichen wie das Minarett – oder auch das Kopftuch – projiziert wird.

Reaktionen: "Rassistisch und faschistisch''

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4 Wie reagiert die österreichische Politik auf das Ergebnis?

Erwartungsgemäß positiv reagierten die Vertreter von FPÖ und BZÖ auf das Schweizer Ergebnis und forderten ein ähnliches bundesweites Verbot für Minarette – nach Kärntner und Vorarlberger Vorbild über die Raumordnung. Konkrete Pläne, selbst eine bundesweite Initiative zu starten, gibt es aber nicht. ÖVP-Innenministerin Maria Fekter verweist auf die Religionsfreiheit, spielt den Ball aber an die Bundesländer weiter, die für die Raumplanung und das Landschaftsbild zuständig seien. Aus der SPÖ meldet sich die Wiener Integrationssprecherin Nurten Yilmaz, die darauf verweist, dass Integration durch intensiven Dialog mit Menschen und nicht durch die Bauordnung gemacht werde.

Alexander Van der Bellen, außenpolitischer Sprecher der Grünen, sieht sich um zwei Jahrhunderte zurückversetzt – als durch das Toleranzedikt von Josef II. Protestanten zwar die Ausübung ihrer Religion erlaubt, der Bau von Kirchtürmen jedoch verboten wurde. Groß ist die Enttäuschung in der Islamischen Glaubensgemeinschaft: Die Schweizer, so Integrationssprecher Omar Al-Rawi, hätten verabsäumt, Verhetzung und Populismus eine Absage zu erteilen.

5 Drohen nun Unruhen wie nach den Mohammed-Karikaturen?

Ob nach dem Schweizer Nein zu neuen Minaretten in den Straßen muslimischer Länder nun eine Welle des Zorns losbrechen wird, ist noch nicht abschätzbar. Auch nach der Veröffentlichung der dänischen Mohammed-Karikaturen Ende 2005 dauerte es Monate, bis die Reaktion kam. Die Organisation der Islamischen Konferenz OIC, die 57 Länder vertritt, und muslimische Organisationen im bevölkerungsreichsten islamischen Land Indonesien riefen – trotz scharfer Kritik – jedoch zur Zurückhaltung auf: Die Muslime sollten „nicht übertrieben“ reagieren und ausschließlich mit friedlichen Mitteln protestieren. Auch der Imam der größten Moschee in der Schweiz, Youssef Ibram, wollte am Montag eine „Botschaft der Ruhe“ senden: Die Muslime müssten die Entscheidung der Schweizer zwar nicht akzeptieren, wohl aber respektieren. Warnende Worte kamen vom Rechtsprofessor an der Ostjerusalemer Al-Quds-Universität Abou Eisheh – er meinte, dass die Schweizer zwar nicht rassistisch, sondern einfach egoistisch abgestimmt hätten. Er sieht jedoch die Gefahr, dass das Minarettverbot Extremisten als Vorwand für Gewalt dienen könnte.

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2469 Kommentare
 
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Gast: WahloesterreicherIn
24.08.2010 17:53
0 0

Kishon 1979

BEVÖLKERUNGS-SCHICHTWECHSEL

http://fact-fiction.net/?p=4867#more-4867

Gast: whybye
16.02.2010 14:42
0 0

Warum ?

warum lasst ihr uns mussliemen nicht einfach in ruhe warum wollt ihr uns verbieten minarette zu bauen ?
ok ich meine wir sind euch christen auch nicht immer ganz toleranz aber trotzdem wie soll das auch gehen bei einer monoteisteschin religion .

Gast: islamgirl11
16.02.2010 14:37
0 0

Warum ?


Gast: plebs potus
30.12.2009 02:11
0 2

was passt besser in das Landschaftsbild unserer heilen kleinen Heidi-Welt?

Ein Minarett oder diese unnädigen Stahlglasbeton-Würfel?

Übrigens, es gibt zahllose Kirchentürme, Wasser-, Wehr- und Aussichtstürme, die aussehen wie Minarette. Das Problem muss also eher ein psychologisches sein.

Aber wer die Richtigkeit subjektiver Realitäten nicht anerkennt, kann über seinen engen Horizont nuneinmal nicht hinausdenken und wird deshalb das Prinzip und die Gründe der Religionsfreiheit hierzulande NICHT verstehen.

Manche Menschen haben die Aufklärung halt einfach verpennt oder versoffen.

Gast: insider
22.12.2009 11:23
2 0

Toleranz

Soviel Freiheit wie in der Schweiz in Saudi Arabien - meine Frau würde kommen. So müssen dort hunderttausende von Berufstätigen als Singles leben. Die Verlogenheit ist unerträglich.

Gast: Tomj
15.12.2009 09:04
0 0

Wer ist der Herr Vertlib?

Ein Schmalspurkummerl?

Gast: Gast (BRDler)
15.12.2009 00:29
1 0

Und die Erde dreht sich weiter...

Rund zwei Wochen und 2456 Kommentare nach dem Volksentscheid in der Schweiz sitzen wir jetzt hier. Was hat sich geändert? Den Artikeln nach sind wir alle ein bisschen Hoffnungsvoller angesichts der Entscheidung der Schweizer, und enttäuscht und ängstlich angesichts der Positionen der etablierten Parteien in unseren eigenen Systemen. Die öffentliche Diskussion in der Politik findet (zumindest hier) nicht statt. Dabei sind die Artikel hier nur die Spitze des Beitrags, die Mehrzahl wurde gar nicht erst veröffentlicht und dazu kommen noch all die anderen Foren und Diskussionen. Objektiv geändert hat sich nichts. Ich persönlich bin ein wenig am grübeln, welche Parteien reden noch mit dem Bürger? Welche Parteien nehmen sich wirklich dem Problem mit dem Islam an. Im Gegenteil, in dem Zusammenhang hört man höchstens Blödsinn wie Kulturbereicherung. Was für sich schon hanebüchen ist, die Kultur ist das was uns Identität stiftet. Das ist der Faktor der unsere Werte bestimmt nach der sich unsere Erziehung und später unser Empfinden richtet. Kultur hat man, Kultur lebt man, Kultur kann man verändern aber niemals "bereichern". Und wenn ich höre das rote und braune Parteien von Schweizer Zuständen schwärmen und im nächsten Atemzug Israel kritisieren oder von Mohammedanischen Chancen sprechen, weiß ich die werden den Teufel tun, wenn sie die Chance bekommen, und sich auf die Seite des Volkes stellen.

Wenn sich unser System, wenn sich Europa nicht ändert, gibt das ein böses erwachen.

Gast: Vater
14.12.2009 14:43
2 0

Abendlich untergehende Sonne

Normalerweise fährt man dort in den Urlaub um sich vom orientalischen berieseln zu lassen ,schätzt doch lieber die Kultur dort dann werden sie die Abendliche Sonne auch in diesen Flair geniessen können.Hier spüren sie nur Kälte das sagen auch die fremden .Und damit ist die Kultur so wie sie eins geschaffen wurde nähmlich da wo sie hingehört.

Gast: Vater
13.12.2009 20:01
1 0

zu geiselnehmer

Das sind hier 2 verschiedene Schuhe.Die Kirche selbst hat zum Dialog mit den Islam gesucht ,es wäre ja auch riskant für die christen in den arabischen Ländern wenn sie es nicht täte,sicher wird das durch Politik noch gefördert also ist es nicht möglich den Islam zu verbieten .
Grundsätzlich bin ich gegen neue Moscheen da der Islam nur gefördert wird.

4 0

Umfrageergebnisse zum Minarettverbot

Entweder die Umfrageergebnisse zum Minarettverbot sind manipuliert oder die Gehirnwäsche seitens der Unus-Mundus-Eliten hat ganze Arbeit geleistet. Die Feigheit der Leute bewirkt, daß sie um keinen Preis außerhalb dessen stehen wollen, was "angesagt" ist. Man hat gefälligst der Meinung zu sein, daß es auf das Territorium, auf welchem jemand etwas darf oder nicht darf, in keiner Weise mehr ankomme. Die Förderung des Untergangs der abendländischen Kultur ist offenbar beschlossene Sache, auch wenn man zum Schein irgendetwas vom "friedlichen Miteinander" phantasiert. Im Hinblick auf die Lage im Nahen Osten: was sagen denn eigentlich die Juden zu diesem Thema?

Antworten Gast: Dr.Gernot Stöckl
13.12.2009 17:55
2 0

Re: Umfrageergebnisse zum Minarettverbot

Das ist voll und ganz zu unterstreichen!

3 0

Schmalspurfaschismus à la Suisse?

Geht's dem Autor dieses Artikels noch ganz gut?

Antworten fireone
21.12.2009 11:17
0 0

Re: Schmalspurfaschismus à la Suisse?

Wieso, der hat seine Meinung kundgetan. Nicht einmal ignorieren, sag ich, das ist das Beste. Wenn man ihm seine Meinung verbietet, betitelt er uns sicher als Nazis, Rechte und sonst noch was. Also, nicht einmal ignorieren.

Antworten Gast: Nemesis
13.12.2009 10:20
3 0

Re: Schmalspurfaschismus à la Suisse?

Ist nur ein bedeutungloser linker Multikultischwätzer!
Widmen wir ihm nicht zu viel Aufmerksamkeit...

Antworten Antworten Arethas
13.12.2009 16:47
0 0

Re: Re: Schmalspurfaschismus à la Suisse?

D¿accord.

Antworten Antworten Antworten Gast: Dr.Gernot Stöckl
13.12.2009 17:59
2 0

Re: Re: Re: Schmalspurfaschismus à la Suisse?

Geistlose Wiederkäuer der political correctness gibt es eben auch in der Presseredaktion und insbesondere der Zensurabteilung hier!

Bin gespannt, ob das der gestrenge Zensor passieren läßt!

Gast: Vater
12.12.2009 12:48
2 0

Hinweis

Erfolgreich ist ,wenn die Gefahr erkannt wird ,das der Islam in Europa sich rasant verbreitet und die eigene Kultur verdrängt. Das Grundgesetz verstärkt diese Angelegenheit noch durch ständig neuer Zugeständnisse ,so wird der Islam nur gefördert zu lasten der Europäer.Ein verbot ist unsinnig da die Christen in ferne Länder sonst gefährdet wären.

Antworten Gast: Dr.Gernot Stöckl
13.12.2009 18:04
1 0

Re: Hinweis

Sie sind also dafür, daß Geiselnehmer immer ihre erpresserischen Forderungen erfüllt bekommen?

Auch Menschenrechte sind nicht grenzenlos! Sie enden genauso wie die Freiheit an der Freiheit des Nächsten!!!

Gast: demokratika
11.12.2009 19:08
0 0

kommentar selbstkritik

zum einen sind es keine "islamistischen" länder, sondern islamische länder. zum anderen: welche islamischen länder kennen sie denn?

und kennen sie bosnien und herzegowina? wo z.b. vor einigen jahren, ein imam in einer kirche gesprochen hat? wo kirche neben moschee steht? wo über einer stadt am berg ein riesiges kreuz ragt?

wieso setzt man sich mit den religionen nicht auseinander? und damit meine ich nicht, die zeitung lesen und fernsehen.

wenn der islam so schlecht ist, wieso sind die 10 gebote des islam mit den des christentums (fast) wort wörtlich ident?

und von welcher moschee in österreich hört man den muezzin?

und für frauenrechte einsetzen...? aber das tragen des kopftuches, dass für sehr viele musliminnen ein zeichen der FREIHEIT und nicht der unterdrückung ist verbieten?
da fehlt es mir an der logik.

abgesehen davon, nicht nur "die türken" oder "die araber" sind moslems- also bitte ein bisschen mehr mit dem islam auseinandersetzen, bevor man schwachsinn von sich gibt.

wieso erwähnt nicht jemand königin rania von jordanien? schauen sie sich doch bilder von dieser bildhübschen MUSLIMIN an.
und es gibt so viele beispiele...

wenn sie minarette, das kopftuch, etc verbieten wollen, dann müssen sie wohl auf alle religiösen symbole verzichten- kreuz, kirchenturm, buddha und was weiß ich.

bitte nehmen sie sich doch das B-VG (=BUNDESVERFASSUNGSGESETZ) zur hand und lesen mal darin.

natürlich nicht so leicht verständlich... ist mir schon klar...

Antworten fireone
21.12.2009 11:20
0 0

Re: kommentar selbstkritik

...über einer stadt am berg ein riesiges kreuz ragt?...
Was, so etwas gibts noch? Hat sich noch keiner gefunden, den das stört? Bei uns haben sie die kleinen Kreuze im Kindergarten gestört. Ebenso der Hl. Nikolaus, der übrigens Bischof von Myrha (heute Demre, Türkei) war.

Antworten Gast: Dr.Gernot Stöckl
14.12.2009 12:09
1 0

Sie haben schon Recht! Aber!!!

Es gibt DEN Islam nicht, es gibt unter diesem Dach viele verschiedene islamische Richtungen, die sich mehr oder minder "freundschaftlich" gegenüberstehen!

Daher kann man auch nicht jeden einzelnen Moslem für jeden Terroranschlag verantwortlich machen.

Aber unser tolerantes Entgegenkommen wäre für uns viel, viel leichter, wenn die überwiegende Mehrheit der friedlichen Moslems bei jedem neuen Anschlag der Fundamentalislamisten laut aufschreien und ihrer Abscheu darüber Ausdruck gäben und vor allem auch die Haßprediger aus den Moscheen jagten!!!

Gast: demokratika
11.12.2009 19:06
0 0

kommentar selbstkritik

zum einen sind es keine "islamistischen" länder, sondern islamische länder. zum anderen: welche islamischen länder kennen sie denn?

und kennen sie bosnien und herzegowina? wo z.b. vor einigen jahren, ein imam in einer kirche gesprochen hat? wo kirche neben moschee steht? wo über einer stadt am berg ein riesiges kreuz ragt?

wieso setzt man sich mit den religionen nicht auseinander? und damit meine ich nicht, die zeitung lesen und fernsehen.

wenn der islam so schlecht ist, wieso sind die 10 gebote des islam mit den des christentums (fast) wort wörtlich ident?

und von welcher moschee in österreich hört man den muezzin?

und für frauenrechte einsetzen...? aber das tragen des kopftuches, dass für sehr viele musliminnen ein zeichen der FREIHEIT und nicht der unterdrückung ist verbieten?
da fehlt es mir an der logik.

abgesehen davon, nicht nur "die türken" oder "die araber" sind moslems- also bitte ein bisschen mehr mit dem islam auseinandersetzen, bevor man schwachsinn von sich gibt.

wieso erwähnt nicht jemand königin rania von jordanien? schauen sie sich doch bilder von dieser bildhübschen MUSLIMIN an.
und es gibt so viele beispiele...

wenn sie minarette, das kopftuch, etc verbieten wollen, dann müssen sie wohl auf alle religiösen symbole verzichten- kreuz, kirchenturm, buddha und was weiß ich.

bitte nehmen sie sich doch das B-VG (=BUNDESVERFASSUNGSGESETZ) zur hand und lesen mal darin.

natürlich nicht so leicht verständlich... ist mir schon klar...

Gast: Vater
11.12.2009 14:07
2 0

Einbürgerung

Nach den Politikern geht es nur ums Grundgesetz der alle glaubensgemeinschaften gleichstellt so zu leben wie es die heimische Religion erfordert das heisst wenn eine Handvoll Muslime keine Moschee im Dorf hat kann dort auch eine errichtet werden( Wir bieten euch euer Glauben und ihr folgt unseren Gesetzen),sicherlich hat der Polizeistaat schon ein wachsames Auge von feindseeligen Islamisten.Aber um es mal deutlich zu sagen geht auch die heimische Kultur flöten durch ständig neuer zugeständisse und wer will das.

Antworten Gast: Gast (BRDler)
12.12.2009 01:25
2 0

Re: Einbürgerung

Sie sprechen mir mal wieder weitgehend aus der Seele, wie so oft in den letzten Tagen, aber ich betone weitgehend.

Thema Grundgesetz, leider wird unser GG gerne besser gemacht als es ist, zumindest meiner Meinung nach. Vor allem stört mich ein Zusatz bei den aller meisten Artikeln (Sinngemäß) dieser Artikel kann nachfolgend durch gesetzliche Bestimmungen beeinflusst oder Geändert werden.

Es gibt aber einen Artikel der mich mit außerordentlicher Hoffnung erfüllt und zwar Artikel 146:

Dieses Grundgesetz, das nach Vollendung der Einheit und Freiheit Deutschlands für das gesamte deutsche Volk gilt, verliert seine Gültigkeit an dem Tage, an dem eine Verfassung in Kraft tritt, die von dem deutschen Volke in freier Entscheidung beschlossen worden ist.

Das GG sollte von Anfang an flexibel sein, das war gerade in der Vergangenheit wichtig. Nur der kalte Krieg ist vorbei, Deutschland wieder frei (die 25% der Deutschen Ostgebiete die noch von Polen und Russland besetzt werden mal ausgeklammert), es gibt nur noch ein Deutschland. Ich bin der festen Überzeugung daß das GG zwar eine gute aber sicher nicht die beste aller Möglichkeiten darstellt, vor allem verdient das VOLK eine selbst bestimmte Verfassung die dem Bürger wesentlich mehr Entscheidungsgewalt einräumt.

Die von Ihnen aufgeführten Probleme sind Real aber die Ursache ist in der Auslegung nicht in den Regeln zu suchen, unser System ist verknöchert und entsprechend schwer tun sich unsere Politiker damit sich zu bewegen.

Gast: kindheit
11.12.2009 05:05
5 1

meidlinger hauptstrasse heute

wo einst ein maronistandl war, steht heute ein kebabstandl

wo einst weihnachtlich dekorierte spielwarengeschäfte kinderaugen zum leuchten brachten, sind heute lieblos arrangierte auslagen mit vergammelten plüschramsch, winterstiefel, wasserpfeifen, kochtöpfen.....

die festlich weihnachtliche strassenbeleuchtung wirkt in dieser atmosphäre , wie ein verkümmertes relikt längst vergangener tage.


Antworten fireone
21.12.2009 11:24
0 0

Re: meidlinger hauptstrasse heute

Nicht nur die Meidlinger Hauptstraße, die Simmeringer Hauptstraße schaut auch so aus Kebap, Callshops, Ramschläden, Wettbüros, Spielsalons, türkische Friseure, Nagelstudios usw.) Lauter Geschäfte, die wir ganz dringend brauchen. Wenn ein Geschäft zusperrt, kann man drauf wetten, was dort neu aufsperrt.

 
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