26.05.2012 10:48 | Meine Presse Merkliste 0

Ungarische Polizei sucht Uwe Scheuch

14.01.2010 | 18:43 |  MARTIN FRITZL UND PETER MARTOS (Die Presse)

Ein alter Versicherungsbetrugsfall ist noch nicht abgeschlossen, die Polizei will den FPK-Chef einvernehmen. Wegen des Parteispendenverdachts hagelt es Rücktrittsforderungen.

Artikel drucken Drucken Artikel versenden Senden Merken AAA Textgröße Artikel kommentieren Kommentieren

Wien. Uwe Scheuch, Chef der Kärntner Freiheitlichen, kommt nicht nur wegen des Korruptionsverdachts unter Druck. Auch eine alte Versicherungsbetrugsaffäre könnte ihn wieder einholen. Wie „Die Presse“ von der ungarischen Polizei erfuhr, ist das Verfahren, in dem man Scheuch beschuldigt, im Jahr 2000 ein Auto verkauft und dann als gestohlen gemeldet zu haben, noch nicht abgeschlossen.

Sollte Scheuch nach Ungarn kommen, werde er zu der Angelegenheit befragt. Dafür gebe es einen Auftrag der österreichischen Behörden – und der sei immer noch aufrecht. „Solange Österreich schläft, werden wir das aber nicht aktiv betreiben“, heißt es in Ungarn.

Ein Mitarbeiter von Scheuch – dieser war damals Geschäftsführer einer Firma – ist in Ungarn rechtskräftig verurteilt worden, weil er das Fahrzeug verkauft hatte. Im Gerichtsurteil ist festgehalten, dass der Auftrag dazu von Scheuch kam. Scheuch selbst ist in Ungarn nicht angeklagt worden: Da eine österreichische Versicherung geschädigt werden sollte, ist Österreich für die Strafverfolgung zuständig. Dazu kam es aber nicht, nachdem sich der Politiker mit der Versicherung in einem Zivilverfahren geeinigt hatte.

Uwe Scheuch: Der blaue Großbauer im Porträt

Alle 9 Bilder der Galerie »

Scheuch kündigt Klagen an

Zu den am Mittwoch aufgetauchten Korruptionsvorwürfen kündigte Scheuch Klagen gegen Medien und eine Anzeige gegen denjenigen an, der das Gespräch mit ihm mitgeschnitten hat. Der Gesprächspartner werde „ganz sicher ins Gefängnis gehen“, sagte Scheuch. Laut Zitaten, die in „News“ veröffentlicht wurden, hat Scheuch einem russischen Investor die Staatsbürgerschaft versprochen und eine Parteispende für das BZÖ in Höhe von fünf bis zehn Prozent (der Investition?) eingefordert. Scheuch blieb am Donnerstag dabei, dass er sich nicht erinnern könne, ein solches Gespräch geführt zu haben. „Und selbst wenn es das gegeben hat, so ist daran nichts ehrenrührig oder strafbar“, gab er sich überzeugt.

Der Koalitionspartner ÖVP sieht das anders. Parteichef Josef Martinz will zwar die Koalition noch nicht aufkündigen und erst einmal den FPK-Parteitag am Samstag abwarten. Doch er fordert von Scheuch rasche Aufklärung der Vorwürfe. Man müsse den Ruf des Landes wieder herstellen. SPÖ und Grüne wiederholten ihre Rücktrittsforderungen. Keine Stellungnahme gab es von der FPÖ.

Zu der Korruptionsaffäre gibt es jedenfalls eine Reihe offener Fragen. Hier einige Antworten:

1. Sind die aufgetauchten Zitate authentisch?

Da ist noch einiges aufzuklären. Es wurde weder bekannt gegeben, wer das Gespräch aus welchem Grund geführt hat, noch, warum es erst Monate später den Weg zur Illustrierten „News“ gefunden hat. Auch der Verdacht einer möglichen Manipulation ist noch nicht aus dem Weg geräumt. Denn „News“ hat nur einige wenige Zitate aus dem Gespräch veröffentlicht. Die könnten durchaus auch aus dem Zusammenhang gerissen sein. Allerdings: Scheuch hat die Zitate auch nicht bestritten.

2. Darf man ein Gespräch überhaupt mitschneiden?

Das ist rechtlich auch ohne Wissen des Gesprächspartners durchaus möglich. Doch man dürfte dieses Tonband niemandem vorspielen. Derartige Verstöße sind mit bis zu einem Jahr Freiheitsstrafe sanktioniert.

3. Sind die Aussagen für Scheuch rechtlich ein Problem?

Wenn tatsächlich eine Parteispende als Gegenleistung für eine Einbürgerung verlangt wurde, könnte Bestechung vorliegen. Staatsbürgerschaften aus besonderem Interesse für die Republik werden zwar von der Bundesregierung verliehen – aber die Landesregierung muss dafür den Antrag stellen. Scheuch hat also durchaus Einfluss. Ob das Geschäft tatsächlich zustande gekommen ist, ist übrigens unerheblich: Schon die Geldforderung ist strafbar. Die Korruptionsstaatsanwaltschaft hat Ermittlungen aufgenommen.

4. Sind die Aussagen für Scheuch politisch ein Problem?

Auf lange Sicht sicher, der FPK-Chef ist schwer angeschlagen. Für den Landesparteitag am Samstag, bei dem Scheuch die Ablösung seiner Landesorganisation vom BZÖ und den Anschluss an die FPÖ durchsetzen will, muss das nicht unbedingt ein Problem sein. Scheuch kann sich als von den Medien und vom Bundes-BZÖ verfolgt darstellen – und er dürfte einen großen Teil der Delegierten hinter sich haben.

Vom ''Mann mit dem Koffer'' bis zur Hypo: Parteispenden-Affären

Alle 18 Bilder der Galerie »

("Die Presse", Print-Ausgabe, 15.01.2010)

Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo
Als Gast kommentieren

...oder einloggen um als registrierter Benutzer zu kommentieren (Vorteile dieser Variante)


Mit dem Absenden Ihres Kommentares erklären Sie sich mit den Forenregeln einverstanden.

*... Pflichtfelder

Sicherheitscode
(Was bringt das?)*



Schwer lesbar?
Neuen Code generieren

Verbleibende Zeichen

646 Kommentare
 
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14
Gast: Lazarus
03.08.2011 23:24
0 0

Verbrecher

Endlich hat ein Richter den Mut diesen korrupten Verbrecher dorthin zu schicken wo er und viele andere von diesem Sauhaufen hingehören ~ ins Gefängnis! Dort hat er dann die vielgepriesene ordentliche Beschäftigungspolitik! Kartoffelschälen in der Gefängnisküche !

Gast: woertherseemandl
27.01.2011 18:09
0 0

part of the game

Grundbucheintrag, Grunderwerbsteuer, Notariatskostent ergeben auch einen part of the game von 5-10%...

Hauptsache ein verurteilter Betrüger darf sich heute als Bildungsgenie auftun und Schattenkanzler spielen... Sozial(istisch)e Gerechtigkeit

Antworten Gast: Gerhard Kolarik
03.08.2011 13:16
0 0

Re: part of the game

Was sind Sie denn für einer? Dürfen Kärntner Politiker Ihrer Meinung nach denn wirklich alles machen?

Gast: peter fichtner
16.06.2010 22:53
0 0

Anklagen

Anklagen und einsperren diesen arroganten miesen Drecksack! keine Gnade
Druck ausüben und absetzen!

Gast: retrograd
21.01.2010 08:39
0 0

schade

damit sind die blauen unwählbar, für mich, geworden. warum sollten sie auch anders sein.

fireone
20.01.2010 19:33
0 0

Da hat

sich Strache einen sauberen Partner angelacht. Das nur könnte ins Auge gehen.

Gast: powerslave
19.01.2010 13:18
0 0

Scheuch und das Gewissen

"Er hatte ein reines Gewissen. Er benutzte es nie...."
Stanisław Jerzy Lec

Luzius
18.01.2010 13:23
0 2

hätte oder hat man jemals einen solchen Wirbel

veranstaltet als es um andere Persönlichkeiten (Schüssel, Mock, Zilk usw) ging ?
Diese jetzige Hetzjagd wird deshalb betrieben, weil man Angst vor einem weiteren Stimmenzuwachs der Freiheitlichen befürchtet, welche die eigene altgewohnte Macht bedroht.
Ansonst wär wie in unzähligen anderen Fällen wohl wenig bekannt geworden, geschweige derart aufgebauscht.

0 0

Es tut mir wirklich leid, Herr Scheuch

Nicht zuletzt deswegen, weil Sie und Ihr „Vorgehen“ von den Kärntner Delegierten mit einer satten Mehrheit von 90% demokratisch legitimiert wurden.
Jeder weiß noch worum es geht, deswegen erspare ich mir die Hinweise darauf.
Also: Es handelte sich bei der ganzen Angelegenheit um eine Wertfrage und die kann man keiner objektiven Beurteilung unterziehen. Das Strafrecht wurde - weil ohnehin nichts geklappt hat - höchstwahrscheinlich nicht verletzt. Warum sollte Scheuch also ein schlechtes Gewissen haben? Er hat sich an die Prämisse gehalten, ethisch gut ist, was der Partei nützt! Basta! Und er steht mit dieser Ansicht nicht nur im Kreise vieler politischer Kollegen - sondern hat auch noch das vielgerühmte Denkmodell des „Utilitarismus“ amerikanischer Prägung auf seiner Seite. (Gut ist, was nützlich ist!)
Und die Parteikollegen haben es ihm ausgiebig gedankt. Er hat also nicht nur „gut“ gehandelt, sondern war auch noch, allerdings ohne es damals zu wissen, das Vollzugsorgan des latenten demokratischen „Parteiwillens“. Damit beantwortet sich die Frage, warum dieser Typus Mensch prädestiniert dazu ist, bis in die obersten Spitzen von Politik und Gesellschaft vorzudringen: Es ist ganz einfach statistisch begründet: Die Mehrheit (von uns?) ist halt so und schickt ihre Vertreter! Das nennt man „Repräsentationsprinzip“!

mako
16.01.2010 21:59
0 0

komisch...

Merkwürdig. Wenige vertrauen ihnen, viele wählen sie.

2 2

Scheuch; vom eigenen Gewissen "beschi...."

Ein reines Gewissen Herr Scheuch bedeutet noch lange nicht, „keinen Dreck am Stecken“ zu haben. Die Politiker vergangener und gegenwärtiger Tage samt ihren Gefolgsleuten (die ganze sog. 3. Reich-Partie, Stalin, Mao, Bush etc.) hatten sicher auch ein reines Gewissen.
Es ist einfach so, dass das Gewissen bei vielen selbst dann, wenn grundlegende und allgemein akzeptierte ethische Vorgaben verletzt werden, einfach nicht mehr „anschlägt“.
Der Grund: eine ethisch-mangelhafte Internalisierung des gesellschaftlichen Wertekanons im Rahmen der Sozialisation. (Irrationalisten und Mystiker nennen das Erbsünde). Was also, müsste sich Herr Scheuch fragen, ist bei meiner Sozialisation schiefgegangen, dass ich meine eigene korrupte Einstellung gar nicht mehr als solche erkenne. Die Verantwortlichen in den Parteien hingegen müsste sich angesichts der vielen ähnlich gelagerten Fälle (Gratz, Sinowatz, Rabelbauer, Waldheim, Meinl, last but not least KHG unser angeblich bester Finanzminister Europas a.D) fragen, was in den Allokationsprozessen innerhalb der Parteien schief läuft, anders ausgedrückt: Warum gerade Charaktere mit mangelhaft ausgeprägten Gewissensstrukturen in den Parteien so leicht bis in die Führungsgremien vorstoßen? Und wir alle müssten uns fragen, wieso kommen diese Brüder immer noch so gut an.

Antworten Gast: schumpeter
20.01.2010 22:40
0 0

Re: Kommen die Scheuchs ...

... denn wirklich so gut an? Der Vertrauensindex weist Uwe als zweitschlechtesten aller Radikalinskis aus. Und was da schiefgelaufen ist, lässt sich auch erklären: Vermutlich keine "Erbsünde", sondern das verkommene Beispiel eines Jörg Haiders sind die Ursachen seiner Denkschemata. Solange es Speichellecker gibt, die diese Narren hofieren, wird es wohl Nachahmetäter geben ...

Antworten Gast: halloo
17.01.2010 01:19
0 0

Re: Scheuch; vom eigenen Gewissen

Super Kommentar von Dir! Danke dafür! Brilliant und echt auf den Punkt gebracht!

Gast: Jorge
16.01.2010 14:50
3 1

Ist doch nichts dabei

solange er die Partei sponsert, ist uns jeder Ost-Gangster willkommen. Jeded der dagegen ist, ist kein Patriot und ein Nestbeschmutzer!!

Svenfekter
16.01.2010 14:48
4 2

Das ist Österreich aus der Sicht der Deutschen!

"Der Untertan

Von Norbert Mappes-Niediek

Wer sich ansieht, wie Österreichs Justiz mit den Hypo- und sonstigen Skandalen der vergangenen Wochen umgeht, reibt sich die Augen. Dabei war das nie anders. Als zum Beispiel Kärntens Landeshauptmann Gerhard Dörfler 2009 einen Spruch des Verfassungsgerichts zur Aufstellung zweisprachiger Ortsschilder einfach ignorierte, wurde er, wie es hier der Brauch ist, wegen Amtsmissbrauchs angezeigt. Die Staatsanwaltschaft stellte das Verfahren, ebenfalls nach Brauch, umgehend ein. Dazu wählte sie unter anderem die haarsträubende Begründung, der Regierungschef eines Bundeslands sei "als juristischer Laie" nicht in der Lage gewesen, "die strafrechtliche Tragweite seiner Handlungen" einzuschätzen. Regierende ignorieren Gesetze. Die Staatsanwälte interessieren sich nicht dafür. So geht es immer.

Österreich fehlt, was in westeuropäischen Staaten eine Selbstverständlichkeit ist: eine ernsthafte Verwaltungsgerichtsbarkeit. Weil der Weg zum Verwaltungsgericht verschlossen ist, bemühen düpierte Bürger das Strafrecht. Den Staatsanwaltschaften ist das lästig. Dass sie politische Kontroversen nicht mit den Mitteln des Strafrechts entscheiden wollen, kann man ihnen nicht verdenken - zumal da der einschlägige Paragraf sie auch noch zwingt, dem Täter Vorsatz nachzuweisen. Das gelingt nie. So bleiben Rechtsverstöße durch Behörden und ihre Chefs regelmäßig ungesühnt. Wer in Österreich ein Staatsamt hat, kann machen, was er will."

Antworten Gast: smrtl
17.01.2010 14:26
0 0

Re: Das ist Österreich aus der Sicht der Deutschen!

Natürlich war dieses Verfahren bzw. das Ergebnis haarsträubend aber andererseits heißt es ja nichts anderes als G. Doofler ein IDIOT ist, da er ja die Konsequenzen seines Handelns nicht abschätzen kann. Somit hat er die schriftliche Bestätigung des Gerichts ein Trottel zu sein und das Beste ist, dass er dies, da ja freigesprochen, nicht berufen kann. Somit darf ihn jeder ungestraft einen Idioten nennen. Ist ja auch was. Oder?

Antworten Antworten Luzius
18.01.2010 13:30
0 0

Wer in Österreich ein Staatsamt hat, kann machen, was er will

Leider und zum Leidwesen einer aufrechten Demokratie beschämend wahr !

Dörfler ist sicher gerne ein Idiot, der mittels Steuergeldern ein sehr gutes Leben führen darf. Andere dementieren halt was das Zeug hergibt, obwohl Beweise vorhanden wären.

Antworten Cuchulainn
17.01.2010 09:01
1 0

Deutschland

ist nicht einmal ein souveräner Staat und noch immer besetzt. Sollen sich die einmal um ihren eigenen Laden kümmern.

Antworten Gast: Karntnabua
16.01.2010 17:46
1 0

Re: Das ist Österreich aus der Sicht der Deutschen!

wir sind schwerst beeindruckt, aber in eigenen Worten kuntatans des net sogn, ha?


derpradler
16.01.2010 14:47
2 2

Die Saubermänner

entpuppen sich immer mehr als Syndikat!

Gast: gast
16.01.2010 14:38
3 0

Strauchelt die FPÖ wegen den Scheuchs?

Herrn Straches Fehler scheint zu sein
- aus meinem begrenzten Einblick -
dass er sich mit den
< SCHEUCH'S >
ohne wenn und aber
und
ohne nähere Überprüfung
verbündete.

- Bei den Scheuch
- respektive dem BZÖ -
(Hypo-Adria)
scheinen noch weitere LEICHEN IM KELLER
zu liegen!
- Mein Gott Walter?
Dies wird wohl,
der FPÖ mannigfaltige Stimmen kosten?

Gast: Karntnabua
16.01.2010 14:34
2 0

Heiraten!! den reichen Russen heiraten!!

So verschaffen sich schließlich die armen Russinnen unsere Staatsbürgerschaft und eine Rente, also heiratet doch den reichen Russen, Mandl oder Weibl, ist jetzt ja egal. Pecunia non olet!

0 1

Jetzt muß Ursula Haubner

nach Kärnten gehen und die Erste des Landes machen.

0 0

Österreich bekommt ein zehntes Bundesland.

Das Ammerland wird sich mit Kärnten den höchsten Berg teilen, obwohl es sinnvoll wäre, Heiligenblut und die Osthälfte der Schobergruppe bis zur Großblocknerstraße und durch das Mölltal anzugliedern. Ich will nicht stören sondern die Entwicklungsländer Ostirol und Oberpinzgau aufbauen und die Gewässer für die Zeit mit mehr Niederschlägen auch für die Nachbarländer sicherer machen. Ich lasse Kärnten den Großglockner und die halbe Schobergruppe, aber als Gegenleistung für meine Großzpügigkeit brauche ich das Lesachtal und die Osthälfte der Lienzer Dolomiten bis Ötting, weil ich vom Freisinger Mohren komme und in Weihenstephan studiert habe. Im oberen Gailtal ist meine Geschichte und nicht die eines Kärnten und Salzburg. Mit der Landeshauptfrau Haubner und dem Landeshauptmann Platter möchte ich brave Nachbarn haben, die mirch unterstützen, weil wir eh einen schweren weg in die Zukunft vor uns haben. Ich möchte Frieden und ein bisserl Gaudi bei der Sache haben, und das kann ich mit der Frau Haubner mir besser vorstellen als mit dem Dörfler, wenn der ein Schuhputzer bei Pimpf Strache wird.

1 0

Meinetwegen heißt das Land auch Kristallspitze

oder Hohe Tauern. Wichtig ist nur, daß die Menschen nicht weiter im Stich gelassen werden in ihrer Not mit dem faschistischen Rudiment "Nationalpark Hohe Tauern". Bei den schlimmsten Hochwässern des vergangenen Jahrzehntes war auch die Weltstadt Salzburg in ihrer historisch einmaligen Substanz bedroht durch die Verwahrlosung hinter den Krimmler Fällen und in den Sulzbachtälern. Da hat nur noch der Eisstau gefehlt, und Salzburg wäre eine Lacke an der Salzach gewesen und eingefroren, weil das Hochwasser nicht rechtzeitig bei Dauerfrost abrinnen kann. Ich distanziere mich sehr scharf von Horror-Unken, wie sie die Klimadiskussion diktieren. Ich habe sogar Ozeanologen fachlich widerlegt und sehr oft hier in Die Presse die Prognosen der ZAMG verworfen und sehr stark davon abweichend dann richtige Prognosen ausführlich beschrieben mit der Bandbreite an zu erwartender Abweichungen, und ich habe auch in diesen Wochen wieder bewiesen, daß ich den Ostalpenraum wettermäßig ganz gut kenne. Dabei habe ich nur ein bisserl Landbau studiert und Forstingenieure im Chemiepraktikum betreut, bevor mir das Hochschulwesen unter flächendeckendem Scientologen- und Ökologisteneinfluß zu deppert geworden ist. Mit den besten Meteorologen, Biologen und Geologen sehe ich in Gottesfurcht abseits verludernder Unis die Welt anders und sehe die Zukunft mit allen konkreten Problemen im Alpenraum so, daß ich gerne anpacken möchte mit den richtigen Lösungen, ohne von Scheinheiligen mit Terror behindert zu werden

0 0

Wenn der Bürgermeister von

Neukirchen am Großvenediger erzählt, daß Leute in seiner Umgebung zu viele Schneekanonen gekauft haben in Erwartung schlechterer Verhältnisse, lacht er heute über deren Leichtgläubigkeit, weil sie schon investiert haben, wie nur davon gesprochen wurde, daß es keine Winter wie bisher mehr geben würde. Ich will lieber sagen: die haben ein bisserl zu früh eingekauft, weil der Handel forsch geworben hat. Das ist aber eine gute Investition, weil wir alle Schneekanonen brauchen, um in einem kurzen Krieg die Nazis zu verjagen: wir erobern friedlich und zivilisiert den Nazipark mir Wasserleitungen, Radladern und Schneekanonen, um den Ammerländer Gletschergarten zu bewahren. Wenn heute noch an der unteren Salzach beim Geburtsort von Papst Benedikt XVI. darüber geklagt werden muß, daß bei gesteigerter Aluminium- und Kupferauswaschung im Oberpinzgau die Aale sterben, wird fürderhin das Wasser aus drei
Tälern im Kraftwerk Sulzau bei Neukirchen zur Rohstoffgewinnung aufbereitet in Trinkwasserqualität. Mit dem gestauten Wasser machen wir von 2000m bis 2800m die Dauerbeschneiung des Gletscherskigebietes Kristallspitze vom Krimmler Törl bis zum Viltragenkees und Frosnitzkees möglich. Wir retten mit Verhüllung à la Cristo den Untersulzbachkees und machen das Maurertörl zur Bergstation für zwei schönste Abfahrten, weil wir von der Seilbahn aus auch beschneien. Der Obersulzbachgletscher ist auf der Krimmler Seite gleich einmal fertig präpariert, aber auch die Ostzungen werden in wenigen Jahre

 
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14

Mein Parlament