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Nationaler Aktionsplan: Deutsch für Einwanderer

19.01.2010 | 12:41 |   (DiePresse.com)

Der "Nationale Aktionsplan für Integration" wurde heute im Ministerrat beschlossen. Zuwanderer, die nach Österreich einreisen wollen, müssen künftig schon vorher Basiskenntnisse der deutschen Sprache nachweisen.

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Zuwanderer, die nach Österreich einreisen wollen, müssen künftig schon vorher Basiskenntnisse der deutschen Sprache nachweisen. Und zwar dann, wenn sie aus Drittstaaten zu ihrer Familie nach Österreich nachreisen wollen, nicht aber, wenn sie beruflich höher qualifiziert sind. Im Gegenzug werden Familienangehörige leichter Zugang zum Arbeitsmarkt bekommen. Auch ausländische Studenten werden leichter in Österreich arbeiten dürfen, sobald sie ihr Studium positiv abgeschlossen haben. Das ist der Kern des "Nationalen Aktionsplans für Integration", den SPÖ und ÖVP am Dienstag im Ministerrat abgesegnet haben.

Zuletzt war das Paket zwischen Innenministerin Maria Fekter (ÖVP) und Verteidigungsminister Norbert Darabos (SPÖ) noch umstritten. Jetzt ist man sich einig in dem Ziel, das Aufenthaltsrecht und die Arbeitserlaubnis besser aufeinander abzustimmen. Parallel zum Aktionsplan setzen die Koalitionspartner Maßnahmen gegen Lohndumping durch. Der Grundsatz laute "Integration vor Neuzuzug", so heißt es in der Regierung. Auch Sanktionen sind vorgesehen: Falls 18- bis 21-Jährige keine Leistungsbereitschaft zeigen, können sie die Familienbeihilfe verlieren.

Spezielle Sprachförderung

Besonders groß sind die Unterschiede zu den jetzigen Bedingungen bei der Sprache: Gefordert ist das höhere Sprachniveau "A1". Für Frauen mit Migrationshintergrund sind eigene Sprachkurse geplant, für Migrantenkinder im letzten Kindergartenjahr soll dieses der Sprachförderung gewidmet sein. Der Aktionsplan sieht vor, dass Migranten die Bekämpfung von Zwangsehen und weiblicher Genital-Verstümmelung in Österreich akzeptieren.

Grüne: Nur unverbindliche Absichtserklärungen

Die Grünen haben am Dienstag ihre Kritik am beschlossenen Aktionsplan erneuert. "Die neuen Verschärfungen dienen nicht der Integration, sondern der Verhinderung von Migration", kritisierte Integrationssprecherin Alev Korun.

"Das sind Beruhigungspillen für die Bevölkerung, um Integrationspolitik vorzutäuschen", sagte Korun. Der Plan sei ein Sammelsurium an unverbindlichen Absichtserklärungen, für konkrete Umsetzungen positiver Maßnahmen sei kein einziger zusätzlicher Cent vorgesehen. Ein echter Aktionsplan würde für beide Seiten Rechte und Pflichten definieren, dies sei hier nicht der Fall.

Stattdessen würden - etwa bei der Deutschkurspflicht für Neuzuwanderer noch vor der Einreise - Regeln aufgestellt, die von den Menschen gar nicht eingehalten werden könnten. Die Handschrift der Sozialdemokraten sei außer bei der Abschottung des Arbeitsmarktes nicht zu erkennen, sie lasse sich von der Volkspartei am Nasenring herumführen, meinte die Grüne.

(APA/Red.)

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282 Kommentare
 
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Gast: BerndVonKraut
03.02.2010 22:04
0 0

Ich zieh nach Österreich

Danke, Österreich, jetzt kommen die ganzen Leute nach uns Deutschen weil die Idioten im Bundestag nicht in der Lage sind so etwas mal zu beschließen.
ICH WANDER AUS, am besten nach euch Österreichern!

Gast: Müller
21.01.2010 17:36
0 0

Arbeitskräftemangel....???!!!!............

wird uns doch dauernd gepredigt, daß die Wirtschaft händeringend Arbeitskräfte braucht

abgestufte Deutschkenntnisse je nach Verwendung.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,672412,00.html

Gast: 123
21.01.2010 11:38
0 1

Eine Frage der Perspektive

Es ist falsch die ganze Thematik über Sprachkenntnisse nur von einer Perpektive (der österreichischen) aus zu sehen. Ein Beispiel für eine andere Perspektive. Viele Österreicher arbeiten in Osteuropa, aber nur die wenigsten lernen die lokale Sprache dort. Mit Ausreden wie, dass die Sprachen im Osten sehr schwierig zu erlernen seien, drücken sich die meisten davor, aber die lokalen Mitarbeiter werden gezwungen in ihrem Heimatland Deutsch zu lernen. Im Wissen dass Osteuropäer sehr gewillt sind, sich für einen guten Job eine neue Sprache anzueigen.Wie wird es erst sein wenn sich Heerscharen von Österreichern aufmachen um in die Zukunftsmärkten Asiens zu emigrieren, um dort einen vernünftigen Job zu finden? Ich bezweifle dass auch nur einer davon bereit sein wird Mandarin oder Kantonesisch zu pauken, weil ja die lokale Bevölkerung dort gefälligst Deutsch zu lernen hat, wenn wir Östereicher kommen. So wird es aber nicht gehen, weil uns die Chinesen nicht brauchen um ihre Volkswirtschaft am laufen zu halten.
Von dem einmal abgesehen dass man EU Bürger, die in Österreich leben wollen, sowieso nicht zu Spracherwerb zwingen kann da es kein Gesetz gibt dass vorschreibt welche Sprache im Alltag zu verwenden ist. So ein Gesetz gibt es nur in der Türkei, wo den Kurden verboten wurde ihre Sprache zu benutzen. Wollen wir so sein wie die teilweise noch nicht EU-reife Türkei?

Antworten Gast: Pensionär
22.01.2010 11:23
0 0

Re: Eine Frage der Perspektive

123 - fertig ist die Litanei ... Ich weiss nicht, woher sie ihre Informationen nehmen, richtig sind sie allerdings nicht. Wir haben an den Berufsschulen schon in den 70er-Jahren Deutschkurse angeboten, weil sie ja im Handwerksbetrieb das Sprachvwerständnis zur Instruktion bzw. für die Sicherheit brauchen. Unsere Berufsschüler!! hatten Kurse für tschechoslowakisch, um sich mit den Kunden verständigen zu können. Die Facharbeiter, die in Rumänien die Erdölfelder bestückten, haben bereits 1962 rumänisch gelernt. Englisch war auch schon 1960 Voraussetzung für eine Industriebeschäftigung.
Nun wollen wir den Usus bei Erlangung der Green Card für die USA nicht heranziehen, wo außer der Sprachkenntnis noch eine Prüfung über amerikanische Geschichte verlangt wird. Dauernde Arbeitsbewilligung in den nordischen Ländern ist an die Sprachkenntnis gebunden. Dabei habe ich noch nicht einmal die Voraussetzungen für die Gastronomie genannt. Die Sprachenvielfalt des Fernen Ostens kann selbst dort keine problemlose Kommunikation garantieren.

Antworten Gast: mh
21.01.2010 17:06
0 0

Re: Eine Frage der Perspektive

Wenn es mit den "Familienzusammenführungen", der Islamisierung, dem Asylmissbrauch und der steigenden Kriminalität so weiter geht wie bisher werden vielleicht tatsächlich "Heerscharen von Österreichern" emigrieren (müssen)

Österreicher haben in der Emigration immer die Sprache des neuen Heimatlandes gelernt und sich angepasst und werden das auch in Zukunft tun. Und ihr Bildungsniveau ist wohl auch ein höheres als jenes der (in Massen) nach Österreich Zugewanderten.

Sie haben schon Recht, "zwingen" kann man die Einwanderer nicht zum Spracherwerb, aber ganz schnell würden die lieben Einwanderer deutsch lernen, würden sie keine Sozialleistungen (wie Kinderbeihilfen etc.) erhalten so sie sich nicht anpassen und nicht deutsch sprechen!

Gast: saxo
21.01.2010 11:17
0 0

Billige Debatte

Die ganze Debatte scheint mir ein nur billiger Vorwand zu sein, um potentiell Zuwanderer abzuschrecken. Weil diese Regelung ist in der Praxis sowieso untauglich. Die Innenministerin sollte den Mumm haben gleich zu sagen was sie will und nicht eine Scheinheilige Diskussion über Sprachkenntnisse vorschieben.

2 0

Auswandern jene, die nicht Deutsch sprechen - das wärs!

Aber das trauen sich unsere Feigline nicht.

Gleichzeitig wäre das Greencard Model des BZÖ nicht schlecht. (Einwanderung wenn tatsächlich am Arbeitsmarkt die Leute benötigt werden)

Gast: gedanke
20.01.2010 14:06
0 0

Wer zuwandern will, muss in Ansätzen Deutsch können

Wer keine Zuwanderung will,sollte für den nötigen Nachwuchs sorgen.
Wie heißt es so schön:Vögeln allein nützt nichts,ihr müßt auch befruchten können.

Waschlappen damische........

Antworten Gast: Ausgewandert
20.01.2010 15:58
0 0

Re: Wer zuwandern will, muss in Ansätzen Deutsch können

Laß die Relly und die Lilly schön grüßen.

Gast: Kailash-Erstbesteiger
20.01.2010 13:57
2 3

Deutsch, ansatzweise:

Arbeitslosengeld
Familienbeihilfe
Gratisfahren
Heizkostenzuschuss
Kindergeld
Mietbeihilfe
Sozialdienste
Wohnbeilhilfe
Zuschüsse für dies und jenes und maßgeschneidert für die individuelle Hängematte.

Aus dem Brevier: Wo gehts lang im Sozialstaat Österreich.


Antworten enzo
21.01.2010 14:35
0 0

Re: Deutsch, ansatzweise:

Gestern im ORF wurde eine Deutsche Kellnerin interviewt (Tirol) wie es ihr hier gefällt.
"Ich habe vorher noch nie ein 14 Gehalt gehabt die Leute sind nett und die Sozialleistungen sind viel besser als in Deutschland.
Das wissen die Asylanten und die besten Reklameträger sind die NGO industrie.
Die stillen Helfer der Schleppergomorra.

Gast: Gast
20.01.2010 13:22
4 2

Zuwanderer

Bitte bitte wir (ausser vielleicht die Gutmenschen) wollen keine Zuwanderer mehr - nicht mit oder ohne Deutsch, warum begreifen das unsere Volksvertreter nicht?

Antworten Ch. Seidl
20.01.2010 17:37
1 0

Re: Zuwanderer

Na, das ist wenigstens mal eine ehrliche Aussage, die sich nicht lange mit Integrationserfordernissen und ähnlichem Gequatsche aufhält.

Gast: basics
20.01.2010 13:13
1 0

Sprache lernen

Es ist eine Selbstverständlichkeit, dass man die Sprache des Einwanderungslandes beherrscht! Darüber viele Worte zu verlieren ist vollkommen unnötig.

Antworten Ch. Seidl
20.01.2010 17:38
0 0

Re: Sprache lernen

Das gilt aber nur für Zuwanderer von außerhalb der EU. Die aus der EU werden von dieser Forderung nicht erfasst.

Gast: NanoServer
20.01.2010 12:09
0 5

Quo vadis Austria? - Hin zur Bananenrepublik, wohin denn sonst? (Teil II)

Wien, 2010. [Anmerkung: Österreicher wie in Teil I]

Österr.: Ach, die Krise, sie macht mir das Leben schwer.
Freud: Da muss die Wissenschaft her.
Österr.: In Österreich haben wir nur Idioten wie Sand am Meer.
Freud: Unglaublich. So viele Köpfe und alle leer.
Österr.: Mitnichten leer - vor lauter Alkohol schmerzen sie jedoch sehr.
Freud: Ich warnte dich zuvor. Du wolltest nicht hören auf mich mehr.
Österr.: Wo Geld und Prestige nun her?
Freud: Nach Österreich komme ich sicher nimmermehr.
Österr.: Da stehe ich nun, ich bettelarmer Tor und bin dumm und xenophob wie zuvor.
Freud: Wer zuletzt lacht, der lacht wohl noch immer am besten.
Österr.: Und wer zuerst jodelt, dessen Echo verhallt am schnellsten.
Freud: Toll - ein Physiker.
Österr.: Nein, von Bio-, Computer- und Nanotechnologie keine Ahnung ich habe.
Freud: Nun, dann. Viel Spaß in der Bananenrepublik, du Made. I've got better things to do than to waste my time in a banana republic of alpine taste.

In an age of significant intelligence and means, our superiority doesn't allow us to endure your stupendous stupidity!!!

Antworten Gast: Gast
20.01.2010 13:31
2 0

Re: Quo vadis Austria? - Hin zur Bananenrepublik, wohin denn sonst? (Teil II)

Thema verfehlt, "Nicht genügend" - setzen!

Antworten analogo
20.01.2010 12:42
2 0

Re: Quo vadis Austria? - Hin zur Bananenrepublik, wohin denn sonst? (Teil II)

Ja ja, so sind sie unsere linken Kabarettisten. Herrlich wenn die sich so giften.

0 6

Deutsche Sprache lernen bedeutet Diskriminierung pur - weil eben manche Bürgerinnen phobisch sind!

Österreich leidet an Phobisches Denken wie in den 30er Jahren.

Wenn ein Zuwanderer - die wir bitter benötigen, nur aufgrund seiner Herkunft oder Haut.farbe Deutsch lernen müssen, bedeutet das Diskriminierung pur.

Sie werden Diskriminiert, weil es die ÖVP und FPÖ zulässt. Sagen wir nein zu diskriminierungen und Ja zur Anständigkeit.


Antworten Gast: dfhafhkaskd
20.01.2010 12:48
2 0

Re: Deutsche Sprache lernen bedeutet Diskriminierung pur - weil eben manche Bürgerinnen phobisch sind!

Boa was für`n Zeugs nimmstn du?
Kann i das a probiern?

Antworten Gast: till uilenspygel
20.01.2010 12:38
0 0

Re: Deutsche Sprache lernen bedeutet Diskriminierung pur - weil eben manche Bürgerinnen phobisch sind!

Stermann&Grissemann?
Laura?
Meister Yoda?

Antworten kinumisch
20.01.2010 12:24
0 1

Re: Deutsche Sprache lernen bedeutet Diskriminierung pur - weil eben manche Bürgerinnen phobisch sind!

Mein Gott, ich hoffe daß ihr Posting sarkastisch gemeint ist!

Wenn nicht, dann haben sie ein schweres Problem, ich meine ein wirklich schweres Problem!

Antworten analogo
20.01.2010 12:17
1 0

Re: Deutsche Sprache lernen bedeutet Diskriminierung pur - weil eben manche Bürgerinnen phobisch sind!

Ach wirklich ? Na ja, unser "Problemkind" albern wie immer.

Antworten gamikoe
20.01.2010 12:09
1 0

Re: Deutsche Sprache lernen bedeutet Diskriminierung pur - weil eben manche Bürgerinnen phobisch sind!

?????? -- wie kann ein Mensch mit so wenigen Wörter so viel Mist verzapfen??!! Das ist schon eine Kunstform!

2 0

Re: Deutsche Sprache lernen bedeutet Diskriminierung pur - weil eben manche Bürgerinnen phobisch sind!

tja, wenn man nicht einmal selbst die dt. Grammatik beherrscht......

Gast: NanoServer
20.01.2010 11:48
0 2

Quo Vadis Austria? - Hin zur Bananenrepublik, wohin den sonst? (Teil II)

Wien, 2010. [Anmerkung: Österreicher wie in Teil I]

Österr.: Diese Krise macht uns alle fertig. Kein Geld, die Lederhose ungewaschen und alle Kühe dürr.
Freud: Mit Wissenschaft lassen sich viele Probleme lösen.
Österr.: Wir Bergbauern haben keine wirklich nennenswerten Wissenschaftler. Bio-, Computer- und Nanotechnologie - wir Autochthonen verstehen nichts davon, leider, leider.
Freud: Ich kenne einige intelligente Personen, die auf diesen Gebieten einsame Klasse sind.
Österr.: Her mit ihnen, sonst machen die Räusche bald keinen Spaß mehr.
Freud: Sorry, dear Austrian. They've got better things to do than to waste their time in a banana republic.
Österr.: Duh! Ich elender Wurm, was soll ich tun?
Freud: Schon mal deine Sachen packen, denn die NanoSoldaten sind bereits auf dem Weg in die Alpen, um Platz für internationale Forschungszentren zu schaffen. So richtig multikulti - nicht ganz dein Geschmack.
Österr.: Umvolkung? Nein - nicht möglich.
Freud: Was der Homo Sapiens mit dem Neanderthaler, das wird der Homo Evolutis mit dem Ösi machen.
Österr.: Da stehe ich nun, ich armer Tor und bin so dumm und xenophob wie zuvor.
Freud: Ich wollte dir ja helfen... Bereits 1938.
Österr.: Zu dumm - her mit dem weißen Spritzer.

In an age of significant intelligence and means we no longer have to endure your stupendous stupidity!!!

 
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