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Antiterror-Gesetz: SPÖ verweigert Zustimmung

28.01.2010 | 12:44 |   (DiePresse.com)

Die SPÖ fordert Ministerin Bandion-Ortner auf, ihren Entwurf für ein "Terrorismuspräventions-Gesetz" zu überarbeiten. Sie verweist auf die Kritik von Experten, das Gesetz greife massiv in Grundrechte ein.

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Die SPÖ will dem geplanten "Terrorismus-Gesetz" von Justizministerin Claudia Bandion-Ortner nicht zustimmen. Man bekenne sich zwar zum Regierungsprogramm, das eine derartige Regelung vorsieht, sagte SP-Justizsprecher Hannes Jarolim am Donnerstag. Verschiedene Stellungnahmen zum Entwurf würden aber vor einem massiven Eingriff in die Grundrechte warnen. Außerdem sei zu befürchten, dass das Gesetz die Falschen treffe. Die SPÖ fordert daher eine Überarbeitung des Entwurfs.

Mit dem geplanten "Terrorismuspräventionsgesetz" soll unter anderem die Ausbildung in "Terrorcamps" unter Strafe gestellt werden. Damit würde man vor einer "ähnlichen Situation" stehen wie beim sogenannten "Mafia-Paragrafen" (278a StGB), sagte Jarolim. Dieser führte dazu, dass Verfahren gegen Tierschutzorganisationen eingeleitet wurden.

Jarolim befürchtet, dass das Gesetz im Endeffekt auch gegen NGOs verwendet werden könnte. Er verweist auf mehrere Stellungnahmen zum Gesetzesentwurf, etwa der Staatsanwaltschaft Graz, des Oberlandesgerichts Graz oder der Strafrechtsexperten Alexander Tipold und Ingeborg Zerbes. Diese würden vor einem "massiven Eingriff in die Grundrechte" warnen und bemängeln, dass die Formulierungen unklar und zu weit gefasst seien.

Jarolim fordert von der Justizministerin eine "vernünftige" Bestimmung, die dem Ziel der Terrorismusbekämpfung gerecht werde und gleichzeitig den Grundrechten Rechnung trage.

Kritik an Personal-Politik

Kritik von der SPÖ erntete Bandion-Ortner auch in Sachen Personal im Justizbereich: Die Aufregung der Staatsanwälte und Richter, die mehr Mitarbeiter fordern, sei für ihn "nicht unverständlich", meinte Jarolim. Die Justizministerin müsse VP-Finanzminister Josef Pröll signalisieren, was sie brauche. Ob er die in Aussicht gestellte Aufstockung um 35 Staatsanwälte plus Assistenzpersonal für komplexe Wirtschaftsstrafsachen für ausreichend halte, wollte Jarolim nicht beantworten.

Der SPÖ-Justizsprecher hält aber weiterhin an seiner Idee fest, den Staatsanwälten bei Wirtschaftsfällen Experten von den Universitäten zur Seite zu stellen, die bei der Klärung von Rechtsfragen helfen sollen. Dazu gebe es auch schon positive Signale seitens der Universitäten. Außerdem müssten endlich eine Kronzeugenregelung, wie es sie bereits im Kartellrecht gibt, und Gruppenklagen ermöglicht werden, so Jarolim.

(APA)

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36 Kommentare
 
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jowmosc
31.01.2010 14:37
0 0

terrorismus paragraf

Österreich ist in der Verfassung,fortschrittliche politik in europa,ihr mittel um in europa ein zeichen zu setzen,ihr eigen zu nennen-dies aufgrund ihrer besonderen lage und der vergangenen 10 jahre drogenpolitik und entwicklung,zudem informationen um beobachtungen um die niederlande,die defintiv politisch,als auch menschlich in der causa cannabis versagten-mit der zuzüglichen Präembel,um abspaltung ihrer freigabe-,sogar mit offiziellen statements gegenüber sogar zugehörigen anderer EU staaten.Insofern die österreichische politik nicht realitätsfremd,dem bsp.tschechischen bsp folgt und die politik der"mindestmenge" freigibt,welche bedeutet,gegen die bisherige illegale (be)wirtschaftung(bereicherung)aufzugeben,sondern nur das volk in schutz zu nehmen,dann muss in betracht gezogen werden,dass das freisetzen von grösseren mengen drogen,dem terrorismusgesetz unterstehen muss,da die reguläre polizei weder dem reichtum,noch der waffengewalt oder geheimen terrordrohungen,im falle des versuches der begehung von verbrecherbastionen,widerstehen oder trotzen kann,sowie auch die terroristische Beurteilung um die aussaat von drogen,wie bspweise folgeverbrechen,wie zahllose abnehmer und verteiler der drogen(folgeschwarzwirtschaft),-dem entgegen die einzigen in solchen situation, technisch fähig der auskundschaftung,spezialeinheiten wie cobra oder jägereinheiten des BH sind,welche jedoch bisher erst zu rate gezogen werden,wenn die angelegenheit schon offiziell und ohne ausweg war.

Antworten jowmosc
31.01.2010 15:58
0 0

Re: terrorismus paragraf und hintergründe

Vor etwa 10 jahren fand die etalblierung von hanf geschäften in österreich statt,diverse schritte um verbot von samen oder zuchtpflanzen scheiterten,zudem der generalschritt der bestimmung von adressen der zulieferer auf postweg(bsp.für privatadressen)-von samen oder gerätschaft wurde nicht getätigt um dem möglichen verbot stütze zu leisten.Reguläre lieferanten von cannabis,vorallem aus holland,erfuhren eine enorme umsatzeinbusse,da die gefahr,trotz schon lange gesicherter schmiergelderfahrten jedoch mit langem fahrtweg,trotzdem riskanter waren,als in österreich einer hausdurchsuchung zum opfer zu fallen,vorallem doch sichere orte finden liessen.Die Macht der internationalen mafia und des cia am hanfdrogenmarkt sank rapide,da nun doch sehr viele fähig waren selber zu züchten oder in kreisen involviert zu sein-niemand schöpfte verdacht,als etwas später die schweiz hanf legalisierte,als duftsäckchen(in trafiken erhältliche säcke mit blüten) vertrieb und somit das angebot für österreichische kunden versuchten lukrativer zu machen.Der offiziellen hanfpolitik ist eher schwäche vorzuwerfen,da sie mit den untergrundmächten nicht fertig wird-die polizei selbst seit jeher-schwer für nichteingeweihte zu verstehen-wie kann der neu eingesetzte polizist im organisierten spiel sofort teil werden-einfach jedoch tiefgründig die antwort ist:die macht des cia über die polizei war und ist,wie auch der int.organisierten-zudem derer örtlichen niederlassungen,real und nicht zu unterschätzen.

Gast: hasi
29.01.2010 09:04
0 0

Wer soll die SPÖ noch ernst nehmen,

einerseits stimmt sie der totalen
Überwachung zu, anderseits soll es keine Konsequenzen geben.
Ihr Lieblingsprojekt die 2 Parteien Pseudodemokratie nach USA Vorbild
und Motto wer treibt der jeweils anderen Partei mehr Wähler.

0 0

Strenge Antikorruptionsgesetze und transparente Parteispendengesetze statt Antiterrorgesetze ist das Gebot der Stunde

Aber die richten sich dann gg. z.B. den Hr. Amon und Co.

Gast: Wiener
29.01.2010 07:28
0 1

Die schützen halt ihr Moslems und Linksextremeiten die Genossen!

Klar wenn sie Gesetzen nicht zustimmen die diesen schaden würden.

0 0

Re: Die schützen halt ihr Moslems und Linksextremeiten die Genossen!

Banause: Schon überlegt, dass Gesetze gg. die Meinungsfreiheit ALLLE betreffen können?

Oder geht das über Ihren parteipolitischen Horizont hinaus?

Gast: Beobachter
29.01.2010 06:01
1 0

DIESE OeVP ist UNWAEHLBAR

Wenn man denkt, dass einer der wichtigsten Wirtschaftsberater der Christlich-Sozialen in dem Konstrukt nach dem Untergang der Donaumonarchie Ludwig von Mises war! Deshalb gab es in Oesterreich auch KEINE Hyperinflation wie im Deutschen Reich, und die Goldreserven waren ein vielfaches (eiener der Hauptgruende fuer die "Lust" AHs Oesterreich zu erobern).
Und was hat die OeVP heute: Eine Brillenschlange, die nicht einmal in ihrem vorigen Job die Sache gruendlich gemacht hat (und verantwortlich fuer die vieleicht laengste U-Haft aller Zeiten ist). Und Merke: der TERRORISSMUS ist IMMER nur Vorwand, die Freiheit des Buergers einzuschraenken.

1 0

Darum gehts der Bande

Albewährtes Rezept und Frau Ortner eine willige Gehilfin:
http://de.wikipedia.org/wiki/Strategie_der_Spannung

Gast: Gastname
28.01.2010 22:23
0 0

Überschrift

Übersetzung

Liebe Innenministerin es wäre uns peinlich wenn Sie unsere korrupten Funktionäre dabei abhören würden wie wir uns von Migranten hinten und vorne bedienen.

redram
28.01.2010 22:11
1 0

Besser so

Ein weitreichendes, schwammiges Gesetz ist nur dann sinnvoll, wenn es verantwortungsvoll und sinngemaess eingesetzt wird.

Das ist derzeit in Oesterreich nicht moeglich, wie die Verarschung der Tierschuetzer zeigt.

Man mag zu den Aktionen der Tierschuetzer stehen wie man will, aber in so einem Fall ein Anti-Mafia Gesetz zur Anwendung zu bringen spottet einfach jeder Beschreibung.

Gast: ceterum censeo
28.01.2010 20:33
1 0

Wenn das Gesetz

in Kraft wäre und man schriebe dazu etwas im Zusammenhang mit dem Justizpalast und 1927 - dann säße man schon im Tschumpas!

3 1

ÖVP verabschiedegt sich endgültig vom Rechtsstaat

Die ÖVP bleibt ihrer Linie treu, dass alles der "Sicherheit" unterzuordnen sei; Grundrechte sind unwichtig, wenn nicht gar lästig für eine effektive Überwachung, pardon, Terrorbekämpfung!

Frage ist: Wer glaubt den diesen Schmahfu noch?

In Wahrheit hat die ÖVP Angst vor der Zivilgesellschaft und NGOs; in Wahrheit will die ÖVP halt ihre Seilschaften schützen - Stichwort: Medienindustrie etc.; in Wahrheit will die ÖVP auch die unguten Poster in diversen Foren einmal richtig effektiv ausforschen können.

Die ÖVP, das Erbe der Schüssel Ära, ist zu einer rechtsrechtskonservativen Partei verkommen; kein Platz mehr für liberale Elemente, denen der Rechtsstaat und die inviduelle Freiheit etwas wert ist!

Leute wie ein Neisser, ein Busek oder andere auch liberale VP Politiker, auch ein Krainer jr. gehörte dazu, haben ja heutzutage alle keinen Platz und schon gar keinen Einfluss mehr auf die VP Politik.

Den Ton geben die Rechtsaußen wie Fekter, Amon oder wie sie alle heißen an: Erschreckend!

Last but not least: Die Fr. Justizministerin, die so einen Gesetzesantrag, der dermaßen massiv und dermaßen und unspezifisch formulierten, akzeptiert und mitträgt, ist rücktrittsreif!

Antworten Justin
29.01.2010 00:53
2 1

Re: ÖVP verabschiedegt sich endgültig vom Rechtsstaat

Naja, Engelbert Dollfuß, auch bekannt als Mini-Metternich, lässt grüßen!

Gast: ASVG-Sklave
28.01.2010 17:49
0 0

das Gesetz greife massiv in Grundrechte ein

........ und soetwas ist Richterin.

hw
28.01.2010 17:40
3 0

gegen wen richtet sich das?

soweit ich mich erinnern kann, bekommen echte terroristen in österreich sowieso freies geleit.
bsp: opec-überfall, kurdenmorde.

was österreich wirklich brauchen würde wären ein wirtschaftsverbrechergesetz. aber wer richtet schon die waffen gegen sich?

Gast: IPR
28.01.2010 16:29
2 1

Bei der Vorratsdatenspeicherung war die SPÖ aber GANZ ruhig.

Klar, denn bei der Vorratsdatenspeicherung werden ja nur die Einheimischen wie Verbrecher behandelt.

Der Terrorismusparagraf würde hingegen das gelobte Ersatzvolk betreffen.

0 0

Re: Bei der Vorratsdatenspeicherung war die SPÖ aber GANZ ruhig.

Beides ist grundfalsch und mit einem demokratischen Rechtsstaat nicht vereinbar!

Abgesehen davon frage ich mich wer mit diesem Paragrafen getroffen werden soll.

0 0

Re: Bei der Vorratsdatenspeicherung war die SPÖ aber GANZ ruhig.

Beides ist grundfalsch und mit einem demokratischen Rechtsstaat nicht vereinbar!

Abgesehen davon frage ich mich wer mit diesem Paragrafen getroffen werden soll.

Gast: gast
28.01.2010 16:18
0 0

uniexperten bei der klärung von wirtschaftsverbrechen

sorry .. aber wirtschaftskriminalität ist im Prinzip watscheneinfach ..

es werden doch ohnehin nur entweder papierln gefälscht, oder scheinrechnungen von firmen gelegt, die weil nur briefkasten, die leistung gar nicht erbringen können ..

modell meischberger .. beratungsleistung wird halt von jemand verrechnet, der keine ahnung hat, ausser eine mega rechnung zu schreiben ..

... und jetzt groß herumzurechteln ob der das nicht doch konnte, oder wissen muste, dass er das gar nicht kann, ist ja wohl müssig.

also wozu man da experten braucht, ist schleierhaft .....

Gast: Ösi
28.01.2010 16:02
0 1

Auf die Achse Rot-Grün ist Verlass!

Zum Glück gibts noch ein paar in Österreich, die mitdenken.

Gast: ohdumeinösterreichmittöchternundsöhnen
28.01.2010 15:53
3 2

ich habe da eine Vermutung

die övp hat die Hosen voll, weil durch ihre Finanzminister (Grasser/Buwog,Molterer/Verspekulierte Bundesfinanzen, Pröll/Milliarden an die Banken)Österreich derart abgewirtschaftet wurde dass man mit solchen Antiterrorgesetzen(wo gibt es in Österreich eine Terrorbedrohung?) bei der österreichischen Bevölkerung ein Aufbegehren gleich im Keim ersticken will? So auf die Art " Seids froh dass wir euch nur das Geld weggenommen haben, wir könnten euch auch das Leben nehmen? Gute Nacht Österreich!

jopc
28.01.2010 15:52
2 0

wer will mit mir wetten

es kommt ein windelweicher kompromiss heraus der wie folgt ausschauen könnte:

ÖVP läßt sich Zustimmung zu mehr Staatsanwälten abkaufen in Form der Zustimmung zum Terrorgesetz seitens der SPÖ.

Fazit:
Der Bürger ist wieder mal der gelackmeierte, weil so viel Personal als gebraucht würde werden sie niemals kriegen. Vielleicht eine Alibilösung von 10 Mann.
Im gegenzug wieder der Abbau von Bürgerrechten durch Zustimmung der SPÖ zum Terrorgesetz.

Gast: Peregrin
28.01.2010 15:31
3 1

Danke SPÖ ! Jeder ÖVP-Schmarrn, der verhindert werden kann, bedeutet weniger Schaden für Österreich


Gast: Muslim
28.01.2010 15:30
0 0

Wie schon an anderer Stelle von mir erwähnt...

Wenn Sie mich über gewaltbereite, fanatische, barbarische Gruppen befragen, die vorgeben, im Namen des Islam zu handeln, so kann ich Ihnen nur antworten: Diese Leute erwartet ewiges Leiden - im Diesseits und im Jenseits.

Das ist leider nichts Neues! Es hat dies, laut Bibel, in der Menschheitsgeschichte schon gegeben!

Hochtrabend und lästerlich ist es, vor den ewigen Richter in seiner Allmacht und Herrlichkeit hintreten zu wollen, und zu sagen:

"Herr, wir morden, um Dein Recht auf Erden zu wahren und der Welt Deinen Frieden zu bringen; Herr, wir bringen Dein Feuer über unsere Leute zu Deinem Glanze; Herr, wir verbünden uns mit solchen Taten in Deinem Dienste; und, Herr, all diejenigen, die uns dies in Deinem Namen tun sehen, mag durch uns verwehrt sein, Dich als Gott der Liebe und des Friedens zu erkennen, denn nur uns hast Du erkoren als Erben Deines Reiches" (Off. 13/5-6).

Gott dingt keine Mordbrenner und stützt Seine Macht nicht auf Maschienen und Bomben. Seine Macht ist die Ewige Gerechtigkeit, die der Schöpfung als ein Gesetz mitgegeben ist, nach welchem sich das Böse gegenseitig, das Böse in sich vernichtet. Die wahre Liebe ist nur bei Gott! Denn, die Liebe vereint, Haß entzweit!

Und so besteht auch die Hölle darin, daß sich die ungläubigen, teuflischen Wesen im Haß gegenseitig verurteilen, strafen und quälen - Wer Gott absagt, und dort mitmacht, ist dann auch in ihr: "Wer nicht glaubt, der ist schon gerichtet" (Joh. 3/18).

Re: Wie schon an anderer Stelle von mir erwähnt...

es gibt keinen gott. darum werden dich deien fantasien auch nicht weiterbringen.

ich werde der herrscher der welt sein, denn ich bin nur mir verpflichtet. alle anderen sollen gefälligst mir zu diensten sein. denn ICH lebe, während die anderen nur vegetieren.

Antworten Gast: Gast 304
28.01.2010 17:40
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Re: Wie schon an anderer Stelle von mir erwähnt...

Wo kann man das Pendant dazu im Koran nachlesen?

 
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