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Fekter: "Es ist zynisch, das Haft zu nennen"

30.01.2010 | 18:37 |  von Martin Fritzl (Die Presse)

Innenministerin Maria Fekter bleibt im "Presse"-Interview dabei: Verpflichtende Anwesenheit von Asylwerbern sei notwendig. Nachdem ein Asyl-Zentrum in Eberau gescheitert ist, sucht sie andere Standorte.

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Frau Minister, haben Sie schon eine Alternative zum Standort Eberau gefunden?

Maria Fekter: Es gibt Standorte, wo man ein Erstaufnahmezentrum errichten könnte, aber es gibt nirgends die Solidarität, das auch zu tun. Wenn ich beispielsweise vom Herrn Minister Darabos höre, ich könnte ihm die Wolfsburger Kaserne abkaufen, und gleichzeitig sagt aber sein Parteikollege, der Bürgermeister, er weiß das zu verhindern, dann ist das kein umsetzbares Projekt.

 

Seit Anfang Jänner sind Sie gemeinsam mit Minister Darabos aktiv auf Standortsuche. Was genau haben Sie gefunden?

Ich habe die Landeshauptleute angeschrieben, die haben mir unisono ausgerichtet, sie haben kein Objekt. Die Bundesimmobiliengesellschaft hat mir eine Liste von möglichen Objekten genannt, da waren aber auch welche in Niederösterreich, Oberösterreich oder der Steiermark dabei. Die kommen nicht infrage, weil wir ja die Infrastruktur gleichmäßig verteilen wollen. Auf der Liste waren auch Gebäude wie Grenzstationen, die von der Quadratmeterzahl viel zu klein sind und die ich nicht verwenden kann, wenn ich dort keine Zubaumöglichkeit habe.

 

Was ist eigentlich mit den anderen neun Gemeinden, die sich gemeinsam mit Eberau um das Erstaufnahmezentrum beworben haben?

Die haben alle aufgrund des politischen und medialen Wirbels zurückgezogen.

 

Wenn ich Sie richtig verstehe, gibt es überhaupt keine Möglichkeit mehr, ein zusätzliches Erstaufnahmezentrum zu errichten?

Ich habe eine Möglichkeit geschaffen, ich habe ein baureifes Projekt.

 

Das halten Sie noch für durchsetzbar?

Juristisch ja, politisch schwierig.

 

Es wird also kein drittes Erstaufnahmezentrum geben.

Doch, wir werden mittelfristig eine diesbezügliche Infrastruktur brauchen.

 

Und wie genau wollen Sie das jetzt umsetzen?

Wenn die Suche nach alternativen Standorten gemeinsam mit dem Koalitionspartner nicht fruchtet, weil man keinen politischen Mut hat, dann werde ich als Ministerin selbst meine Kompetenz im Hinblick auf die Gebäudemöglichkeiten des Innenministeriums nützen müssen. Wir haben sehr viele, sehr große Gebäude in allen Bundesländern.

Das heißt, es wird irgendeine Polizeikaserne.

Wir haben nicht nur Polizeigebäude, sondern auch Bundesgebäude, in denen derzeit schon Flüchtlinge untergebracht sind.

 

Das wären dann eher kleinere Einheiten?

Ja.

 

Rückblickend betrachtet: Haben Sie im Fall Eberau Fehler gemacht?

Die Debatte wäre ohne baureifen Bescheid genauso gelaufen. Ich habe beide Prozesse, Vordernberg (Anm.: von der Bevölkerung akzeptiertes Schubhaftzentrum in der Steiermark) und Eberau, genau gleich aufgesetzt. Der Unterschied war, dass die Burgenländer ein Verhinderungsgesetz beschlossen haben, während die steirische Landesregierung keine Steine in den Weg gelegt hat. Als das burgenländische Gesetz beschlossen wurde, hatten wir zu entscheiden: Lassen wir es gleich zur Gänze sterben, oder machen wir ein baureifes Projekt fertig?

 

Glauben Sie nicht, eine frühere Einbindung der Bevölkerung hätte etwas geändert?

Nein. Weil Sie ja gesehen haben, was dann passiert ist. Ich glaube, dass das immer passiert wäre.

 

Um der Bevölkerung das Lager schmackhaft zu machen, planen Sie eine Anwesenheit von Asylwerbern. Prominente Juristen wie Bernd-Christian Funk sagen aber, das sei verfassungswidrig. Wollen Sie trotzdem daran festhalten?

Der Herr Professor Funk gehört zu meinen größten Kritikern. Er hat noch nie etwas goutiert, was ich vorgeschlagen habe. Das war auch schon beim humanitären Aufenthalt und beim Fremdenrecht so. Und das war schon so, als ich Justizsprecherin war. Ich würde doch bitten, dass die Herren Professoren mit ihrer Beurteilung warten, bis ein Gesetzestext vorliegt. Und sie können davon ausgehen, dass wir einen verfassungskonformen Text vorlegen.

 

Das ist verfassungskonform machbar?

Ja, davon bin ich überzeugt. Wir sind in engem Kontakt mit Experten, wir orientieren uns an der europäischen höchstgerichtlichen Judikatur genauso wie an unserer Verfassungsjudikatur.

 

Zu beachten ist ja nicht nur die Verfassungskonformität, sondern auch, ob man das aus humanitären Gründen machen soll. Im Vorjahr wurde in 3151 Fällen Asyl gewährt, es handelt sich also um tatsächlich verfolgte Flüchtlinge. Und solche Leute, die gerade in ihrer Heimat der Verfolgung entkommen sind, sollen bei uns als Erstes einmal eingesperrt werden?

Ich verwehre mich gegen diesen falschen Vergleich. Die Asylwerber kommen in ein Gelände, das mehrere Hektar groß ist. Dort ist eine ärztliche Infrastruktur vorhanden, ein Shop, in dem sie sich mit den Artikeln des täglichen Bedarfs eindecken können. Sie haben eine menschenwürdig schöne Unterkunft, sie haben Bewegungsfreiheit im gesamten Areal. Es ist zynisch und falsch, das Haft zu nennen.

 

Aber die Bewegungsfreiheit wird eingeschränkt.

Es ist niemandem in Österreich zu erklären, warum das Untertauchen in die Illegalität nicht unterbunden wird. Und das passiert immerhin bei einem Viertel der Fälle. Die Anwesenheit ist gerechtfertigt für den Erstzeitraum, wenn wir nicht einmal wissen, wer sind sie, woher kommen sie, wie sie zu uns gekommen sind, und ob wir überhaupt zuständig sind. Für jene, die mit uns kooperieren, ist das relativ rasch abklärbar, nämlich in den ersten 120 Stunden. Bedauerlicherweise haben wir aber sehr viele, die uns nicht sagen, wer sie sind, die nicht sagen, woher sie sind, die nicht sagen, wie sie zu uns gekommen sind. Dann dauert diese Abklärung eben etwas länger.

 

Wie lange kann das maximal dauern?

Im Durchschnitt sind wir unter einem Monat. Monatelange Anwesenheitspflicht wird es aber nicht geben, das ist nicht verfassungskonform ausgestaltbar.


Kommen wir zum Thema Staatsbürgerschaft. Ein russischer Unternehmer ist im Interesse der Republik eingebürgert worden, weil er einem Kärntner Rennfahrer ein Cockpit in der Formel 1 finanziert hat. Wo liegt da das Interesse der Republik?

Ich kenne den Fall nicht, außerdem gebe ich keine Auskunft zu Einzelfällen.

 

Dann anders gefragt: Welche unternehmerischen Aktivitäten liegen derart im Interesse der Republik, dass eine Einbürgerung sinnvoll ist?

Da gibt es klare gesetzliche Bestimmungen. Worauf es ankommt: Das Staatsinteresse darf nicht ein ausschließlich vergangenes sein, sondern auch pro futuro. Das heißt, die Staatsbürgerschaft ist nicht eine Belohnung, sondern es muss etwas sein, was auch in der Zukunft nützt. Es muss ein tatsächlicher Bezug zu Österreich gegeben sein, also beispielsweise ein Wohnsitz. Und vor allem muss es sich um eine außergewöhnliche Leistung handeln und nicht um etwas, was viele andere auch tun.

 

Trotzdem ist der Eindruck entstanden, dass man sich eine Staatsbürgerschaft quasi kaufen kann.

Den Eindruck kann man nicht gewinnen, wenn man unsere Vorgangsweise kennt. Reden Sie mit dem Chef der Albertina, das hat ihn zwölf Millionen Euro gekostet. Oder reden Sie mit dem ehemaligen Chef des kunsthistorischen Museums. Es gab auch andere Wünsche, bei denen unsere Kulturinstitute wirklich viel Geld bekommen hätten, und wir das dann abgelehnt haben. Man kann sich die Staatsbürgerschaft in Österreich nicht kaufen.

 

Können Sie ausschließen, dass es Staatsbürgerschaft für eine Parteispende gegeben hat?

Man kann sich die Staatsbürgerschaft nicht kaufen.

 

Es gibt ein Tonband, auf dem der stellvertretende Kärntner Landeshauptmann genau darüber spricht. Ist das ein Anlass für Sie, alle vergangenen Fälle zu prüfen, ob nicht doch Parteienfinanzierung eine Rolle gespielt hat?

Im aktuellen Fall gibt es laufende Ermittlungen. Aber ansonsten gilt: Da dies alles unbescholtene österreichische Staatsbürger sind, halte ich ein Screening in Hinblick auf Generalverdacht nicht für legitim.

Die Kriminalität ist im Vorjahr stark gestiegen. Wann wird es da eine Trendwende geben?

Die Trendwende ist schon eingeleitet. Wir erkennen das in manchen Bereichen signifikant, in manchen Bereichen noch nicht ganz befriedigend. Aber ich bin sehr zuversichtlich, dass die besonderen Aktivitäten, die ausgearbeitet wurden, um speziell der Massenkriminalität Herr zu werden, zu greifen beginnen, und dass auch die Aufklärungsquoten steigen. Wir haben sehr gute Erfolge in der Steiermark, in Salzburg und in Oberösterreich. Noch nicht so gut sieht es in Einzelbereichen im Ballungsraum aus.

 

Fallen die Einbrecher immer noch wie Heuschrecken über uns her?

Nein, wir haben Rückgänge, speziell im Bereich Wohnungen und Wohnhäuser. Das ist erfreulich. Die Aufklärungsquote steigt. Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir bis Jahresmitte sehr erfreuliche Zahlen haben werden.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 31.01.2010)

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98 Kommentare
 
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Gast: Koarl
11.02.2010 07:37
0 0

Es ist sicher...

wenn jemand aus einem Krisengebiet nach Österreich flüchtet, dann die paar Tage mit voller Verpflegung und Unterkunft keine Rolle spielt...Die sind noch immer in Österreich besser versorgt...

Gast: schonwieder
11.02.2010 01:00
0 0

Primitiver Managementfehler ?

Fekter, Schmied, Kdolsky haben etwas gemeinsam - sie verhandeln nicht mit allen wichtigen Betroffenen. Schmied und Gewerkschaft fanden zwar eine schreckliche Lösung, Kdolsky gibt es nicht mehr, und Fekter hat nichts dazugelernt. In der Wirtschaft bekämen sie zumindest die rote Karte oder einen Handshake. Fekter überhört die Experten: Eberau ist wegen fehlender Infrastruktur ungeeignet.
Statt einem vernünftigen Neustart wird an dem verunglückten Projekt herumgemurxt, als Juristin müßte sie wissen dass Freiheitsentzug eine strafbare Handlung ist!
Und an der Sicherheit unseres Landes wird nur Alibi-gehandelt!
Wann werden endlich die Hausaufgaben gründlich gemacht? Bis zur nächsten Wahl ist nicht mehr viel Zeit.


4 2

Eigentlich fragt man sich, warum es diese

höchst vernünftige Regelung und Anwesenheitsplicht nicht schon längst gibt in Ö. Denn die paar weltfremden und verbohrten Idioten bei den Grünen etc., die also weiterhin für das einfache Abtauchen von tausenden SCHEIN-As:ylanten jährlich in die Illegalität eintreten, sollten einfach ignoriert werden. Die Mehrheit der Österreicher (innen) ist sicher für eine Regelung, die Kriminaliät etc. in Ö reduziert. Und die Asylwerber, die kooperieren, die bekommen ev. sogar schneller ihren Platz in der Bundesbetreuung.

Antworten Gast: rosa parks
09.02.2010 18:46
2 1

Re: Eigentlich fragt man sich, warum es diese

wenn die mehrheit der österreicherInnen für eine regelung ist, nach der menschen, die nichts verbrochen haben, eingesperrt werden können, so verstößt dies dennoch gegen die menschenrechtskonvention. die mehrheit der österreicherInnen ist wahrscheinlich auch für die todesstrafe. und?

Antworten Antworten Gast: schlÄchter
10.02.2010 09:19
0 1

Re: Re: Eigentlich fragt man sich, warum es diese

sg frau parks!
75 %negative asylbescheide - diese personen wollen i l l e g a l einreisen/es gibt kein recht auf niederlassungsfreiheit.

75% begehen rechtsverstoß-bringen das ganze asylwesen inmißkredit-betreiben rechtsmißbrauch.
unterstützen oder sind teil eine menschenhandels/schleppereiunwesens - das sind gerichtlich starfbare handlungen.

das ist ihnen alles egal?
die menschenrechtskonvention stammt aus dem jahr 1946 - jetzt vergleichen sie einmal die weltlage 1946 und heute und nehmen sie als beurteilungskriterien an: demographische entwicklung, anzahl der konfliktherde, der failed states (damals waren noch 1/3 der welt westl. kolonien mit einer gut funktioniwerenden verwaltung, ein weiteres drittel der ostblock - der keine massenauswanderung zuließ uswusf, heute massenhaft nichtfunktionierende staatswesen, bes. in afrika, eine markante abwendung großer teile der welt von westl. werten- da deise zu recht als kulturfremd und inkompatibel empfunden werden - schlgworte: china, ilsamische welt, indien...)

es wäre höchts an der zeit die MR-konvention inkl. dem asylwesen dieser neuen weltlage anzupassen statt völlig weltfremd von universalen menschenrechten zu fabulieren und diese völlig falsch in (sozialistischer einheitsmensch)richtung "anrecht auf wohglstand und niederlassungsfreiheit für jeden" umzudeuten und damit eigenen quasireligiösen gewissensberuhigungen zu huldigen.

schönen tag noch
s.

Antworten Antworten Antworten Gast: unlogisch
11.02.2010 18:54
0 0

Re: Re: Re: Eigentlich fragt man sich, warum es diese

aber diese 75% sind erfasst und nicht untergetaucht, deshalb braucht man keinen Freiheitsentzug!
Und die Schlepper erwischt man dadurch erst recht nicht.

Gast: fasching
09.02.2010 08:50
3 0

fasching ist...

..."Geldstrafen von bis zu 5.000 Euro" ... selten so gelacht...

Antworten pmxpt
09.02.2010 13:22
0 0

Re: fasching ist...

Für die Schlepper werden auch merher tausend Euro gezahlt - insofern gibts vielleicht ein paar dei Geld haben

Antworten parapente
09.02.2010 10:13
1 0

Re: fasching ist...

Kann man einem Nackten in die Taschen greifen??

Gast: Wiener
09.02.2010 08:13
4 1

Bin gespannt ob die Gutmenschne wenigstens nach der nächsten Wahl anfangen den Mund zu halten!

Dann wenn sie vom Wähler nämlich unter die politische Wahrnehmungsgrenze katapultiert wurden.
Aber vermutlich werdens dann in den Medien nur mehr Amok laufen.

da_el
09.02.2010 07:47
2 8

und wieder einmal

wird es österreich schaffen sämtliche menschenrechte nochmal derb zu unterbieten.

warum bringt fr innenministerin nicht gleich den vorschlag ein, den begriff "asylwerber" in "Gefängnisinsasse" um zu ändern. und kasernisierung in haft. das hätte dann ja auch vorbildwirkung für die asylwerber die noch nicht aus ihren heimatländern geflüchtet sind ...

dann brauchen wir noch weniger zimperlich mit menschenrechten sein ... einfach einsperren .. wo ist das problem ...

HALLOOOOO ? gehtz noch? irgendwas rennt da bissl gewaltig schief!
wie kann man leute die aus ihrem heimatland GEFLOHEN sind gleich amal wieder einsperren wenn sie bei uns sind ?

Antworten karinb
09.02.2010 11:16
1 4

Re: und wieder einmal

mille grazie für aussage.. mein post schaut bei menschen-feindlichkeit im forum meist so aus:
banana:republic... so attraktiv. der aschenbecher europas und bildungsmässig am a....
fremdenfeindlich bis zum geht nicht mehr. und stolz drauf

Antworten karinb
09.02.2010 11:14
0 4

Re: und wieder einmal

mille grazie für aussage.. mein post schaut bei menschen-feindlichkeit im forum meist so aus:
banana:republic... so attraktiv. der aschenbecher europas und bildungsmässig am arsch.
fremdenfeindlich bis zum geht nicht mehr. und stolz drauf..

Antworten Gast: Hochwürden
09.02.2010 10:26
4 2

Re: und wieder einmal

Die Einwanderung nach Österreich ist ein fundamentales Menschenrecht. Daran darf keinesfalls gerüttelt werden. Und die lebenslange Alimentierung der Einwanderer durch den österreichischen Steuertrottel auch. Und ein Häuschen mit Garten im Grünen natürlich auch. Sonst sind sie ja beleidigt, die unerwünschten Einwanderer.

Antworten Antworten Gast: Omega
09.02.2010 11:18
4 1

Re: Re: und wieder einmal

nicht zu vergessen die goldene Uhr.

Antworten spanky
09.02.2010 10:26
5 2

Re: und wieder einmal

Wenn Ihnen diese armen "Flüchtlinge" so leid tun, dann können Sie diese Menschen gerne bei sich zu Hause aufnehmen und durchfüttern.

Antworten Gast: Kaktus
09.02.2010 10:16
4 1

Re: und wieder einmal

Alle sind geflohen? Auch die Betrüger?

Antworten Silvester
09.02.2010 07:56
1 3

Re: und wieder einmal

"HALLOOOOO ? gehtz noch?"

heute wieder ganz zeitgeistig unterwegs?

ekelhafte wortwahl, sag ich ihnen!

erko07
08.02.2010 23:56
3 7

Aber warum denn so zimperlich?

Schutzhaft, Lager und Ghettos sind doch nichts Neues; Schottermitzi pflegt nur die Tradition.

Und (fast) ganz Österreich freut sich wieder mal!

Antworten karinb
09.02.2010 11:23
1 1

Re: Aber warum denn so zimperlich?

ja. das entspricht tatsächlich der österreichischen seele.. wenn unsere bananen-republik mehr seefahrer als vorfahren hätte, würde das ganz anders aussehen... aber so müssen die "nicht-freuer" einfach weiter-kämpfen...

Banana-Joe
08.02.2010 21:15
4 10

Warum schweigt der VfGH?

Das Wegsperren von Asylanten, die nix angestellt haben, war schon mal Gesetz. Und es wurde vom VfGH aufgehoben. Frage: Warum schweigt er dann? Sonst meldet er sich doch auch gerne und wortreich, um zum 398ten Mal die Ortstafeln einzufordern. Ah so! Beim Fekter-Lager ginge es gegen SPÖVP (Darabos tut ja nur so zögerlich, der stimmt bestimmt zu), das ist was anderes, als wenn¿s gegen eine Oppositionspartei geht. Na dann, Verfassungsschutz gute Nacht.

daPeda
08.02.2010 21:11
2 10

ich hoffe,

die SPÖ bleibt EINMAL standhaft.
So kanns einfach nicht gehen.

Gast: Bunter Vogel
08.02.2010 20:51
4 9

Die Wegsperr-ÖVP wähl ich nicht

Ich weiß, ich weiß. Es stehen Wahlen bevor, und da wollten wir alle still halten und nur in den Gremien... Ich habe auch lange geschwiegen, aber politische Flüchtlinge, die nix angestellt haben, weg zu sperren - da kann ich nicht mehr mit. Da kann ich ja gleich Lega Nord oder die Martin-Graf-Partie wählen.

Liebe Freunde, hier trennen sich unsere Wege (bis sich die Partei von Fekter trennt).

P.S.: Alle, die brav das aus dem Partei-Argumentarium von der Kriminalität posten: Kleiner Hinweis. Die Fakten stehen in der echten Kriminalstatistik ("Gerichtliche", nicht die Anzeigensammlung). Und, bitte, welcher ausländische Kriminelle ist schon so bescheuert, dass er sich extra als Asylwerber registrieren lässt (Fingerabdrücke werden genommen!). Die leben doch davon, dass sie im Dunkeln sind.

Antworten pmxpt
09.02.2010 13:24
0 1

Re: Die Wegsperr-ÖVP wähl ich nicht

Irgendwie unlogisch "die leben davon im dunkeln sind".

Und wie erleichtert man das? in dem man ein total offenes Aufnahmezentrum macht. Ist sogar noch praktischer dann braucht man sich nicht um einen Schlafplatz umzschauen und essen gibts auch zwischen den Aktionen

curcuma
08.02.2010 20:39
9 4

alle guten gesetzesvorschläge -

werden von neid zerfressenen roten und selbsternannten experten bekämpft.
wann nimmt diese inländerfeindliche partei abschied.

 
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