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Dörfler: "Verdiene weniger als ein Fliesenleger"

26.02.2010 | 13:18 |   (DiePresse.com)

Kärntens FPK-Landeshauptmann beklagt sich über sein Gehalt von brutto 13.794 Euro im Monat. Die anderen Parteien reagieren empört. Das BZÖ spricht von einem "Schlag ins Gesicht eines jeden Arbeiters".

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Kärntens Landeshauptmann Gerhard Dörfler (FPK) ist wieder einmal ins Fettnäpfchen getreten. "Ich verdiene weniger als ein Fliesenleger bei der berühmten Nachbarschaftshilfe", sagte Dörfler zur "Krone" (Freitagausgabe). Dafür erntete er heftige Kritik der anderen Parteien.

Dörflers persönliche Arbeitszeitrechnung sieht so aus: Er arbeite an 330 Tagen im Schnitt 13 Stunden täglich, was sich im Jahr 2009 auf immerhin 4290 Stunden summiere. Der Bruttogehalt des Landeshauptmannes beträgt 13.794 Euro und das 14 Mal. "Netto bleiben davon nach Abzug von Sozial-, Lohn- und Parteisteuer 5.720 Euro." Das ergebe einen Stundenlohn von 16 Euro. Dörfler: "Jeder soll versuchen, einen Fliesenleger zu diesem Stundentarif zu kriegen. Er wird scheitern."

BZÖ: "Schlag ins Gesicht jeden Arbeiters"

"Diese Aussagen sind ein Schlag ins Gesicht eines jeden Arbeiters und Beleg für die Abgehobenheit und Arroganz der FPK-Landesregierung", erklärte BZÖ-Generalsekretär Stefan Petzner am Freitag. Er forderte erneutdie Kürzung der Bruttogehälter der Landesregierungsmitglieder um vierzig Prozent.

"Kein Wunder, dass Gerhard Dörfler in der Volksschule sitzen geblieben ist", meinte SPÖ-Sozialsprecherin Ines Obex-Mischitz zu den "zur Schau gestellten Rechenkünsten" des Landeshauptmanns. Jeder Fliesenleger würde sich freuen, würde er 5720 Euro netto verdienen. Hätte sich Dörfler mit den Einkommen von Arbeitern beschäftigt, wüsste er, dass der höchste Stundenlohn laut Kollektivvertrag für Facharbeiter nach dem zweiten Verwendungsjahr 10,93 Euro brutto betrage. Das seien monatlich 1847 Euro brutto, so Obex-Mischitz.

Dörfler hat bereits mehrmals mit umstrittenen Aussagen für Aufregung gesorgt - etwa mit seinem Sager zur "Brennnesselsuppe", seinem "Negerwitz" oder seinem Tipp zu privatem Gemüseanbau als Mittel gegen die Krise.

(APA)

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86 Kommentare
 
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Gast: PP
20.07.2010 20:37
0 0

Kärnten zurück an Slowenien

Ein Bundesland, welches so einen LH gewählt hat, sollte sich von Österreich lossagen und das slowenische Landesgebiet erweitern. Dann haben wir endlich nicht mehr die Probleme Ortstafeln und Hypo.

Silvester
03.03.2010 13:21
0 0

Irgendwie ist es gut

daß die Vertreter der Rechten dann und wann etwas Klärendes vom Stapel lassen. Das zeigt wie es wirklich steht mit ihrer Einstellung zu Arbeitnehmern. Fast gelänge es ihnen sich als Arbeitnehmerfreund darzustellen. Für die Tüchtigen und Fleissigen seien sie! Jaja ...
Man lasse sich nicht täuschen!
Das Gleiche ists leider auch mit Frau Rosenkranz! Ehe- und Familienfreundlichkeit vorschützend will sie ja doch was anderes. Ist alles nur Mittel zum Zweck. Dass sie für die Aufhebung des Verbotsgesetzes ist beweist meine These!


jopc
02.03.2010 22:38
1 0

erstens interessiert seine parteisteuer kein schwein

wenn ich in einer firma angestellt wäre und dort meinen obulus leisten müsste damit sie mich nicht an die frische luft befördern kann ich auch nicht schreien: huch, was bin ich arm, muss auch noch "nichtandiefrischeluftsetzsteuer" (parteisteuer) zahlen.

und ganz nebenbei:
die 13 stunden die er urgiert hat ist er ANWESEND. arbeiten ist was anderes. ein fliesenleger hält 13 stundentage x 47 wochen nicht aus. WEIL er eben arbeitet.
das gesichtsbad in der menge, mit hunderten um sich schmeißen, sich auf die schulter klopfen lassen, im auto hinten sitzen und sich durch die gegend chauffieren lassen - da tue ich zwar auch was, aber als arbeit möchte ich das eigentlich nicht bezeichnen.

Gast: Strauss Peter
02.03.2010 12:43
3 0

Verdienen oder bekommen ist ein großer Unterschied

Als erstes , lieber LH Dörfler ,möchte ich Ihnen sagen das es keine Schande ist in der Volksschule
sitzen zu bleiben. Das kann jeden passieren. Aber dass man in Ihrer Position als LANDESHAUPTMANN
solche Äußerungen von sich gibt verschlägt einen echt die Sprache. Sie Armer Mensch, tun mir echt
leid. Am meisten zu grübeln gibt mir , warum Sie sich gerade mit den Fliesenlegern vergleichen.
Haben Sie etwa eine sogenannte „Nachbarschaftshilfe“ in Anspruch genommen und somit Steuern
hinterzogen???? Oder haben Sie einen Fliesenleger gesehen als er mit einer Limosine und Chafeur
(die von unseren Steuergeldern bezahlt wird )auf seine Schwarzbaustelle gebracht und wieder geholt
wurde?? Irgendetwas muss doch denn Neid gegenüber einen Fliesenleger in Ihnen geweckt haben.
Oder war Ihnen nur grad langweilig als es Ihnen in den Sinn gekommen ist ,mal eben über das
Kärntner Arbeitsvolk ,welches noch mit Müh und Not ,brav ihre Steuern abliefert , damit Leute wie
Sie ,€ 193116.- brutto pro Jahr bekommen können. Ein Fliesenleger zum Vergleich, bekommt sage
und schreibe € 35000.- brutto pro Jahr .Verdienen ,würde er mehr das können Sie mir glauben.Der
Hauptunterschied ,lieber Herr Landeshauptmann , zwischen Ihnen und einen ehrlichen Arbeiter
liegt darin , dass – wenn ein Fliesenleger Scheiße baut er zur Verantwortung gezogen wird.

Antworten A.E.
16.03.2010 17:36
0 0

Re: Verdienen oder bekommen ist ein großer Unterschied

Noch was fehlt: 13. und 14. Gehalt sind bei 13.000 EUR schon etwas mehr als 5.270 EUR. Aber das Rechnen ist eben nicht Dörflers Stärke.....

Antworten Gast: Fliese
04.03.2010 21:40
0 0

Re: Verdienen oder bekommen ist ein großer Unterschied

Peter Strauss eine sehr wichtige sache haste vergessen,ein Fliesenleger ist nach 20jahren körperlich kapput.

Gast: doredtana undsogtnix
01.03.2010 10:20
1 0

Empfehlung

...da könnte man dem Herrn Dörfler doch glatt empfehlen, den Beruf zu wechseln...
Voraussetzung wäre, dass ihm ein "ehrliches Handwerk" auch liegt...!!

Gast: gast1
28.02.2010 19:52
3 0

einer spricht es aus,

was leider viele Politiker denken:sie verdienen zu wenig für ihre Leistung.

Dieser Kärntner Vollk...er,soll sich mal erkundigen,wie "schön" die arbeit eines Fliesenlegers ist.Mit 50 kaputte Knie und kaputte Bandscheiben.
Und diese Herren aus Kärnten,die besonders viel Dreck am Stecken haben,reißen das Maul besonders weit auf

Gast: Piccolruaz R.
26.02.2010 22:27
0 0

Die politische, mathematische und intellektuelle Qualität..

..der Vergkleich Dörflers wurden in diesem Forum bereits ausreichend "gewürdigt". Es ist nur noch ein Faktum nachzutragen.

Ein LH kommt ja auch eine Pension, und die ist doch auch ein Resultat seiner "Arbeit", oder?

Gast: Finsy
26.02.2010 22:24
0 0

13 Stunden am Tag

13 stunden täglich lassen auch einen anderen schluss zu ...... wenn man so inefizient ist muss man halt länger im büro bleiben andere schaffen so etwas in der halben zeit.

Gast: weanabeinhart
26.02.2010 21:51
2 0

hoffentlich

bekommt er nicht was er verdient...

Gast: eckige fliese
26.02.2010 21:50
4 0

naja

mit einem sitzenbleiber in der volksschule bekommt man heutzutage schon fast keine gelegenheit mehr, eine fliesenlegerlehre zu beginnen :-)

Gast: weanabeinhart
26.02.2010 21:49
5 0

Wahl

Bei den nächsten Wahlen -> ab in die Versenkung!

Gast: jö öljk jlö ökj
26.02.2010 21:41
3 0

Dann sollens dem Deppen mal ein Jahr den Fließenlegerlohn laut Kollektivvertrag zahlen, damit er sieht wie wenig Geld er verdient


3 0

Ein ldiot, der schon in der Volksschule überfordert war

und eine Klasse wiederholen mußte, beklagt sich, weil er "nur" 13.794 Euro pro Monat dafür bekommt, dass er ein wenig warme Luft produziert.

mako
26.02.2010 21:30
3 0

Arbeit?

Díe Saufgelage durch die der Haider umgekommen ist nennt er wohl Arbeit.

erxxich
26.02.2010 21:25
0 0

Dörflers Denken

Der Villacher Fasching läßt grüßen ! Ich zitiere :
-
Wie soll Dörfler wissen was er denkt, bevor er
hört was er sagt !
-
-
Kommentar überflüßig
-

1 0

Dörfler hat aber richtig gerechnet

Er vergleicht ja den pfuscherlohn und nicht den KV-Lohn. Daher ist Dörfler auch ein Pfuscher allerdings mit Dienstauto und Fahrer.

fmoedrit
26.02.2010 21:04
1 0

Einbildung ist auch Bildung

Sehr schlimm, dass Politiker ihr (meist nutzloses) Dasein als Arbeit empfinden :-)
Sehr schlimm auch, dass bei den Gehältern nicht Steuergeldvernichtungsaktionen gegengerechnet wird. Da müssten manche (Häupl, Dörfler) Geld drauflegen, dass sie weiter Politiker sein dürfen!

heri3
26.02.2010 21:03
1 0

für den mist den er arbeiten nennt,

müsste er noch bezahlen, anstatt zu kassieren!

0 0

Unter dem Bild fehlt der Text,

was Döfler da gerade bekanntgegben hat:

"So klein ist mein Spatzi, wenn es groß ist!"

Gast: Hans
26.02.2010 20:55
1 0

-

Er is ja aber auch schlechter qualifiziert wie ein Fliesenleger.

Kreis6
26.02.2010 20:20
1 0

Fliesenleger arbeiten

durchwegs in Akkord und wenn was nicht abgenommen wird, gehts unbezahlt von
vorne los. Auch bekommt ein Fliesenleger seine
Jause nicht wie ein Politiker gratis und schon gar nicht bekommt er seine Schmatzzeiten gelöhnt. Natürlich kann sich der Herr
Facharbeiter auch nicht 330Tage a 13 Stunden sich krumm machen, das geht nur bei einem
lockeren Hacken, Herr Landeshauptmann.

pk
26.02.2010 20:16
0 0

gäbe es die politischen funktionen nicht,

dann wären die meisten österr. funktionäre sozialhilfeempfänger

anna89
26.02.2010 20:14
0 0

TIPP: Job wechseln.


Gast: irgendwer
26.02.2010 19:58
1 0

zum Lachen

Die Arroganz dieses Herrn Dörfler schreit doch geradezu in den Himmel...

so ein armer Jammerlappen, leistet nichts, tut nichts... lebt aber ein luxuroriöses "Parasitendasein", durchs gute Einschleimen hochgekommen...

irgendwann wird das Volk aufwachen und solche Typen zum Teufel jagen...ich hoffe das ist bald der Fall ( jetzt funktioniert noch der Trick, die Leute gegeneinander auszuspielen)

 
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