26.05.2012 11:06 | Meine Presse Merkliste 0

Wahlbeteiligung mit Briefwahl bei 53,6 Prozent

30.04.2010 | 20:05 |   (DiePresse.com)

Das Gesamtergebnis der Präsidentenwahl ändert sich nach der Auszählung der Briefwahlstimmen geringfügig. Fischer gewinnt leicht und kommt 79,3 Prozent, Rosenkranz verliert wenig, sie liegt auf 15,2.

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Nach der Bundespräsidentenwahl vom vergangenen Sonntag hat die Wahlbehörde im Innenministerium am Freitagabend das vorläufige Endergebnis unter Berücksichtigung der Briefwahlstimmen veröffentlicht. Damit erreichte die Wahlbeteiligung nun doch noch den Sprung über die fünfzig Prozent-Marke, insgesamt lag sie bei dieser Präsidentschaftswahl bei 53,6 Prozent (im Jahr 2004: 71,60 Prozent). Das Gesamtergebnis veränderte sich nur geringfügig.

Wahlsieger Heinz Fischer kommt nun auf 79,33 Prozent, der Amtsinhaber gewann damit 0,39 Prozentpunkte gegenüber dem vorläufigen Ergebnis hinzu. Barbara Rosenkranz (FPÖ) verlor durch die Briefwahl ein wenig (0,38 Prozentpunkte) und liegt nun bei 15,24 Prozent. Christen-Kandidat Rudolf Gehring rangiert nach Auszählung der Briefwahlstimmen weiter bei 5,4 Prozent.

Wahlergebnis noch nicht amtlich

Mit Wahlkarte wählen mussten jene Wahlberechtigte, die sich der Briefwahl bedienen wollten - oder die ihre Stimme am Wahlsonntag in einem "fremden" Wahllokal abgegeben haben. Letztere waren beim vorläufigen Ergebnis am vergangenen Sonntag bereits mitausgezählt worden. Die Briefwahl im Inland war bei diesem Urnengang zum ersten Mal möglich. Dementsprechend erhöhte sich auch die Zahl der Briefwähler. Während es beim Urnengang 2004 nur rund 50.000 Wahlkarten aus dem Ausland waren, so stimmten heuer insgesamt 279.245 Wähler per Brief ab.

Die Wahlkarten mussten bis Freitag, 14 Uhr, bei den zuständigen Landeswahlbehörden eingelangt sein und wurden dann ausgezählt. Das Ergebnis wurde von der Bundeswahlbehörde im Innenministerium auch im Internet  veröffentlicht. Amtlich ist aber auch dieses Ergebnis noch nicht - das wird es erst nach der Sitzung der Wahlbehörde am 10. Mai.

Das vorläufige Ergebnis der Bundespräsidentenwahl 2010 inklusive aller Wahlkarten:
Wahlberechtigte6.355.568
Abgegebene Stimmen3.404.64653,57 %
Gültige Stimmen3.161.96492,87 %
Heinz Fischer2.508.37379,33 %
Rudolf Gehring171.6685,43 %
Barbara Rosenkranz481.92315,24 %


http://www.bmi.gv.at/wahlen


(APA)

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23 Kommentare
Gast: catz
03.05.2010 09:55
0 0

Stillstand oder Rückschritt?

Bei dieser Bundespräsidentenwahl konnten sich die Österreicher nur zwischen einmal Stillstand oder zweimal Rückschritt entscheiden.
Die Österreicher haben das geringere Übel Stillstand gewählt.

Die Leute werden erst auf die Starße gehen und den Fortschritt einfordern wenn der Wohlstand unter ein gewisses Niveau fällt. Nur dann ist es zu spät und gewaltsame Konflikte sind nur noch schwer zu vermeiden.

Geldfux
01.05.2010 23:10
0 0

Die Überschrift führt in die Irre!

Nur die abgegebenen gültigen Stimmen spiegeln die echte Beteiligung der Wähler an der Wahl wieder. Zieht man die ungültigen Stimmen ab, dann war die Wahlbeteiligung nur 49.75%, hat also knapp die Hälfte verfehlt. De facto hat nur eine Minderheit der Österreicher Dr. Fischer im 2. Wahlgang gewählt. Gesetzlich reicht es. Undemokratisch haben sich vor allem die ÖVP und das BZÖ verhalten! Die grüne Wahlempfehlung für Dr.Fischer zeigt aber auch, dass die "Grünen" nur mehr eine "quantitè négligeable" sind!!

Antworten Gast: Gast
02.05.2010 17:35
0 0

Re: Die Überschrift führt in die Irre!

Herr Dr. Fischer hat sich zu Zeiten der EU-Sanktionen AKTIV gegen Österreich gestellt. Damit war er für mich keinesfalls wählbar ... von den anderen "Alternativen" ganz zu schweigen... Für mich gab es bei dieser Wahl keinen wählbaren Kandidaten, daher habe ich weiß gewählt, das habe ich auch auf meinem Wahlbogen vermerkt. Ich stehe zu dieser Entscheidung!

Gast: Karl
01.05.2010 22:17
0 0

Wählen nach Wahlschluß ???

Wenn den Wahlbeteiligung nach Wahlschluß um 5% steigt, dann riecht das nach Wahlmanipulation.

0 0

Re: Wählen nach Wahlschluß ???

Ich würde die OSZE bitten doch ein paar Wahlbeobachter zu schicken, die sollen DEN (sic!) späte Wahlbeteiligungn doch mal überprüfen *rofl*

immer diese Verschwörungstheoriefanatiker....

Antworten vlijen
02.05.2010 09:54
0 0

Re: Wählen nach Wahlschluß ???

Speziell bei einem derart knappen Ergebnis ... (c;

1 0

Falsche Voraussetzungen!

Die Briefwähler haben dafür zu sorgen, daß ihre Wahlkarten AM WAHLTAG BEI DER BEHÖRDE EINGETROFFEN S I N D !!!

Dafür ist auch die gesetzliche Grundlage zu schaffen bzw. zu ändern!

Ohne diesen fixierten Termin sind dem Wahlbetrug, aber zumindest der Manipulation, Tür und Tor geöffnet!!

Gast: OrangerausWien
01.05.2010 10:01
0 0

zugegeben

Fischer hat gewonnen.
Aber, teilweise auch verloren!!!

wien.gv.at überprüfen wegen den Ergebnissen aus 2004 und mit 2010 vergleichen ist sehr interessant:

Meidling 2004
Ferrero-Waldner 10737
Fischer 22276

Meidling 2010
Dr. Heinz Fischer 22.074 (-202)
Dr. Rudolf Gehring 852
Barbara Rosenkranz 3.933

Simmering 2004:
Ferrero-Waldner 9221
Fischer 23753

Simmering 2010:
Dr. Heinz Fischer 21.884 (-1.869)
Dr. Rudolf Gehring 705
Barbara Rosenkranz 4.748

Favoriten 2004
Ferrero-Waldner 18727
Fischer 45628

Favoriten 2010
Dr. Heinz Fischer 41.560 (-4.068)
Dr. Rudolf Gehring 1.415
Barbara Rosenkranz 8.833

Das sollte den roten schon zu denken geben, wenn man gegen eine ÖVP-Kandidatin in 3 SPÖ-dominierten Bezirken mehr Stimmen erreichte als gegen Rosenkranz und Gehring.
Jedenfalls hat die SPÖ in 3 roten Hochburgen Stimmen verloren.
Ich darf hiermit meinen Freunden im 12. gratulieren, wir haben es geschafft in einem Arbeiterbezirk(wenn auch knapp ) den roten Parteisoldante eine richtige Wählerohrfeige zu verpassen.
Das die roten in Wien im Herbst noch mehr verlieren sieht also sehr gut aus.
Wir (Orange) haben jedenfalls nicht zu verlieren.
Nur der Häupl muss sich fürchten ,dass er den roten Thron nach 90 Jahren mal abgeben muss.

Antworten Gast: schumpeter
01.05.2010 21:32
0 0

Re: Gemach, gemach ...

... Du ziehst die falschen Schlüsse. Es gab verschiedenste Motive, n i c h t zur Wahl zu gehen. Demoskopen haben ermittelt, dass sich 60% aller Nichtwähler mit der Arbeit von Dr. Fischer zufrieden zeigten und an den bestehenden Verhältnissen auch nichts ändern wollten. Die Zustimmung für Fischer liegt demnach nicht bei 37%, sondern bei 67% ... und das ergibt eine satte 2/3-Mehrheit.
Einen Watschentanz sondergleichen hat`s einzig und allein für Rosenkranz gegeben. Sie wurde selbst von den eigenen Wählern im Stich gelassen: Über 60% jener, die 2008 für die FPÖ ihre Stimme abgegeben haben, sind der Urne ferngeblieben. Wohl ein eindeutiges Zeichen ...
Die Mobilisierung hat bei der FPÖ nicht geklappt. Und die ÖVP-Wähler waren nach den mauen Wahlempfehlungen ihrer Granden auch wenig motiviert. 580.000 ÖVP-Wähler des Jahres 2008 haben die Wahl geschwänzt. Verweigert haben sich auch 360.000 BZÖ-Wähler. Relativ brav hingegen die Wähler von SPÖ und Grüne. Geringe Mobilisierung war sicher nicht das Problem der SPÖ ...

Antworten Antworten Geldfux
03.05.2010 07:41
0 0

Re: Re: Gemach, gemach ...

Sehr geehrter Gast Schumpeter, ich habe einiges gelesen, das Josef Alois Schumpeter geschrieben hat. Er war ein Nationalökonom, der sich mit dem Sozialismus sehr kritisch auseinandersetzte! Aber ganz sicher hätte er nicht die Demoskopen ermitteln lassen, um zu beweisen:"dass sich 60% aller Nichtwähler mit der Arbeit von Dr. Fischer zufrieden zeigten und an den bestehenden Verhältnissen auch nichts ändern wollten".
Ich kenne einige Sozialisten die sich von Ihrer Methode distanzieren. Da könnte man ja, wie es auch einige Diktaturen schon gezeigt haben, alle geheimen Wahlen durch das IFES oder ähnlich agierende Institute ersetzen lassen und sich viel Geld ersparen! Schade, Sie haben dem Namen Schumpeter heute missbraucht!!

Antworten Antworten Geldfux
03.05.2010 07:41
0 0

Re: Re: Gemach, gemach ...

Sehr geehrter Gast Schumpeter, ich habe einiges gelesen, das Josef Alois Schumpeter geschrieben hat. Er war ein Nationalökonom, der sich mit dem Sozialismus sehr kritisch auseinandersetzte! Aber ganz sicher hätte er nicht die Demoskopen ermitteln lassen, um zu beweisen:"dass sich 60% aller Nichtwähler mit der Arbeit von Dr. Fischer zufrieden zeigten und an den bestehenden Verhältnissen auch nichts ändern wollten".
Ich kenne einige Sozialisten die sich von Ihrer Methode distanzieren. Da könnte man ja, wie es auch einige Diktaturen schon gezeigt haben, alle geheimen Wahlen durch das IFES oder ähnlich agierende Institute ersetzen lassen und sich viel Geld ersparen! Schade, Sie haben dem Namen Schumpeter heute missbraucht!!

Antworten Gast: hir
01.05.2010 19:14
0 0

Re: zugegeben

das amt des BP soll man abschaffen, bei zeiten wie diesen

Antworten Vedl
01.05.2010 14:42
0 0

Re: zugegeben

Das Problem war schlicht weg die Mobilisierung, weil von Anfang an völlig außer Zweifel stand, dass der Fischer gewinnt. Deswegen waren dann sehr, sehr viele einfach zu faul hin zu gehen bzw. sahen keinen Anreiz....

Gast: gast
01.05.2010 09:32
1 0

Na toll.

Demzufolge haben 39.47 % der Wahlberechtigten Herrn Fischer gewählt ..
Und das nach einer Amtsperiode .

Antworten Gast: Gast
01.05.2010 12:33
1 0

Re: Na toll.

Und 2004 haben ihn 35,9% der Wahlberechtigten gewählt. Aber wer nicht wählen geht, hat auch nichts zu melden. Selber schuld.

Gast: Youngster
01.05.2010 08:13
0 0

Weiswähler und Nichtwähler sind über 50%

Also finde die Worte 79% für Fischer nur mehr als eine Verhöhnung der Demokratie.
Nächstes mal gehe ich auch nicht mehr wählen soll sich doch die Republik aufteilen wer will.
Ich habe meine Schäfchen im Trockenen und nach mir die Sintflut.

Antworten Gast: Gast
01.05.2010 12:27
1 0

Re: Weiswähler und Nichtwähler sind über 50%

Die einzige Verhöhnung der Demokratie hier ist die Wahlverweigerung.

wuzi1970
01.05.2010 06:45
1 1

Ein Grund zum Jubeln?

Jetzt wurde also doch noch die magische 50 %-Hürde überschritten, zumindest solange man die ungüligen Stimmen nicht berücksichtigt.
Ein Grund zum Jubeln? Wohl kaum. Jetzt wäre es an der Zeit sich zu überlegen wie man des Amt des Bundespräsidenten wieder attraktiver gestalten könnte und ob parteipolitisches Kalkül bei der Bundespräsidentenwahl nicht doch fehl am Platz ist.
http://www.wuzi.at/?p=25107

1 3

Welch ein triumph.............

des lieblingsvolksbundespraesidenten - jetzt kann zumindest die gesetzlich zugewiesene lieblingsfraudeslieblingsvolksbundespraesidenten die hofburg neu tapezieren - lassen wir und das nochmals auf der zunge zergehen - fast die haelfte des wahlvolkes ging nicht zur wahl - und der lvbp grinst wie ein neuer eurocent - tu felix austriae.........................

Antworten Gast: gast
01.05.2010 19:18
0 0

Re: Welch ein triumph.............

was hast du für ein armseliges leben

Gast: semmler
01.05.2010 00:18
2 2

nomals bravo heifi!

bravo! bravo! bravo!

Antworten Gast: Nemesis
01.05.2010 07:18
1 0

Re: nomals bravo heifi!

Über so etwas jubeln kann nur ein Sozi -ein besonders roter Sozi...

Antworten Antworten Gast: gast
01.05.2010 19:25
0 0

Re: Re: nomals bravo heifi!

wie recht du h a s t

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