12.02.2012 03:24 | Meine Presse Merkliste0

Sparpaket: Was auf die Österreicher zukommt

19.05.2010 | 18:55 |  KARL ETTINGER (Die Presse)

Die Regierung hüllt sich zum Budget noch in Schweigen. "Die Presse" zeigt, wo überall gespart wird. Vor allem bei Familien, Sozialleistungen und Beamten gibt es Abstriche.

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Wien. Die Bundesregierung werde bis zum Herbst „das größte Paket der letzten Jahrzehnte zu schnüren haben“. Finanzminister Josef Pröll (ÖVP) sparte am Mittwoch im Parlament vor dem Beschluss des Finanzplans bis 2014 nicht mit starken Worten, um zu betonen, dass alle Ministerien Einsparungen vornehmen müssen. In nackten Zahlen sind das schon für 2011 um 1,6 Milliarden Euro weniger Ausgaben als heuer (bisher war eine Steigerung um 500 Millionen Euro vorgesehen). Was passiert und wen dies betrifft, hat auch gestern weder der Finanzminister noch sonst ein Regierungsmitglied wissen lassen.

„Die Presse“ listet aufgrund von Hintergrundinformationen aus Ministerien auf, was die Österreicher erwartet und wie wahrscheinlich die Maßnahmen sind.


Familien/Jugend: Insgesamt sind 2011 knapp 235 Millionen an geringeren Ausgaben vorgesehen. Große Brocken im mit gut sechs Milliarden Euro dotierten Kapitel sind die Familienbeihilfen und das Kinderbetreuungsgeld. Die erst vor der Nationalratswahl 2008 eingeführte Auszahlung einer 13. Familienbeihilfe könnte fallen, womit schon ein Großteil der vorgegebenen Sparsumme hereinkäme. Ein Teil der Einsparungen dürfte sich aus einem Rückgang der Geburten ergeben, schon 2009 lagen die Ausgaben insgesamt um 69,8 Millionen Euro unter dem Voranschlag (weniger Pensionsbeiträge für Kindererziehungzeiten, weniger Ausgaben für Familienbeihilfen und Kindergeld).

Beamte:Das ist der einzige Bereich, in dem mit dem nun beschlossenen Stellenplan schon genau festgelegt ist, dass bis 2014 insgesamt 2914 Posten im Bundesdienst abgebaut werden müssen. In absoluten Zahlen sind die mit Abstand größten Personalreduktionen im Unterrichtsbereich mit 978 Stellen (nur in der Schulverwaltung) und beim Heer (minus 984 Posten) fixiert. Wichtigste Maßnahme dazu: Neben einem Sozialplan beim Heer soll nur jede zweite durch Pensionierung frei werdende Stelle nachbesetzt werden. Eine Variante ist eine Nulllohnrunde bei den Beamtengehältern.

Beamtenpensionen: In Summe müssen 75 Millionen Euro – bei einem Gesamtvolumen von knapp 7,9 Milliarden – gespart werden. Der Weg dazu: eine niedrigere Pensionserhöhung oder eine Einmalzahlung (die nachhaltig dann noch mehr Einsparungen bringt) bis hin zum regierungsintern überlegten Ausfallen der Erhöhung. Doch wahrscheinlich dürften die niedrigen Pensionen moderat erhöht werden, die höheren dagegen nur per Einmalzahlung.

Politikergehälter: Eine Nulllohnrunde für Politiker auf Bundes- und Länderebene gilt nicht zuletzt als symbolische Spargeste für 2011 als praktisch fix.

ASVG-Pension/Sozialversicherung: Sozialminister Rudolf Hundstorfer steht wegen der Sparpläne bei den Pensionen besonders unter Druck. Nach der „Presse“ vorliegenden SPÖ-Berechnungen macht der Sparbeitrag bis 2014 immerhin knapp 1,7 Milliarden Euro aus. Allein im kommenden Jahr muss Hundstorfer 204 Millionen Euro sparen. Varianten sehen einen Verzicht auf eine Erhöhung vor. Wahrscheinlicher ist, dass niedrigere Pensionen – wegen der geringen Inflation ohnehin nur leicht – angehoben werden, höhere Pensionen könnten nur einen monatlichen Fixbetrag oder eine Einmalzahlung erhalten.

Eine Aufhebung der begünstigen Hackler-Frühpension vor 2013 gilt als ausgeschlossen, Korrekturen (etwa Anrechnung der Krankenstandszeiten) wären möglich.

Arbeitsmarkt: Bei den ebenfalls zu Hundstorfers Ressort gehörenden Arbeitsmarktagenden hilft ihm ein „Trick“ bei den Einsparungen. Auf dem Papier muss er zwar die Ausgaben um 264 Millionen Euro senken. Allerdings ergibt sich ein großer Teil der Summe schon dadurch, dass man sich Ausgaben „spart“, weil die Arbeitsmarktlage günstiger prognostiziert wird.

Verkehr/Technologie: Die Sparvorgaben im Finanzplan belaufen sich auf 75 Millionen. Ministerin Doris Bures lässt derzeit alle Großprojekte und Bauvorhaben prüfen: Straßen- und Bahnausbauten werden teilweise einfach später erfolgen. Das Verschieben von Projekten ist fix.

Bundesheer: 81 Millionen müssen 2011 eingespart werden, bei Investitionen, Auslandseinsätzen sowie Übungen.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 20.05.2010)

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167 Kommentare
 
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Gast: 123
25.05.2010 16:09
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Ätsch, das kommt davon - wenn man nicht rechtzeitig die Notbremse zieht

Seit Jahrzehnten stimmt hierzulande das hohe Wohlstandsniveau nicht mehr mit der geringen Produktivität überein. Lange konnte (und wurde) die Differenz durch noch mehr Staatsschulden ausgeglichen werden. (Nach dem Motto: Wieso Wettbewerbsfähiger werden wenn man mit einem riesen Staatsapparat noch mehr verwalten kann?)

Jetzt endlich wird die Rechnung dafür präsentiert und dem letzten traumtänzerischen Politiker dämmert es (angesichts der griechischen Schuldenfratze) dass es nicht so weitergehen kann. Man muss was tun - Doch was tun? Man will ja schließlich wiedergewählt werden?
Wie wärs mit Ehrlichkeit. Einfach die Fakten auf den Tisch legen und der mündige Bürger wird es (hoffenlich ) verstehen.
Wir müssen wegen des Überflusses in der Vergangenheit und für die Zukunft der nächsten Generation JETZT Opfer bringen. Da die Schulden so gewaltig sind, verteilt sich das Opfer bringen sowieso auf mehrere Generationen, so das alle etwas davon haben.
Außer die diesen Wohlstand zu lange genossen haben
Auch Rentner oder Beamte können sich nicht mehr von der wirtschaftlichen Realität einfach abkoppeln. Wenn das BIP sinkt müssen es alle spüren. Auch das ist Verteilungsgerechtigkeit.
Da hilft kein jammern. Jeder muss seinen Beitrag leisten.
Nur, werden dies auch die Ineressengruppenvertreter eines Tages lernen?
Denn wenn man es zu lange zu bunt treibt gibts am Ende gar nichts mehr. Da funktioniert dann nicht einmal mehr das Florianiprinzip. Dann tut es richtig weh.

Gast: andreas
25.05.2010 11:07
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bundesheer abschaffen

und einen effizienten katastrophenschutz einführen - sicherheit ist mehr als grenzschutz

Gast: ueberlegung
25.05.2010 06:22
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einsparungen durch personalabbau = einfallslos

wenn ein neu eingestellter ceo (frueher) seinen erfolg dadurch beweisen wollte indem er stellen eingespart hat so ist er als einfallslos, schlecht ausgebildet, untragbar etc. kategorisiert worden.meistens war er dies wirklich und a ufgrund anderer vorkommnisse (schlechte problemloesungskompetenz) seinen job los.
jetzt aber gibt es eine ganze regierungsriege die derart vorgeht, nicht aber unmittelbar einsparungen auf ihre personen bezogen vornimmt (zb massive gehaltskuerzungen, einsparungen von dienstwaegen, verbilligten dienstwohnungen etc.). es gibt geld fuer schlecht wirtschaftende, sich verspekuliert habende banken, fuer griechenland (dies jedoch durchaus nicht so ganz unberechtigt).

1. einsparmassnahmen durch personalabbau ahnden (entzug der inhaltlichen verantwortung, sprich absetzung des jeweils dafuer verantwortlichen, denn in anderen bereichen wird ein derart agierender "manager" auch nicht gerade erfolgreiche kreative loesungsansaetze und loesungen zeigen)

2. politikergehaelter und -pensionen gehoeren stark reduziert ; ein sehr gutes einkommen kann nur derjenige erwarten, der verantwortungsvoll in seiner position als "chef" umzugehen weiss und erfolgreich arbeitet - dies ist ja mit billigen loesungen endeutig nicht der fall)

3. viele laender investieren gerade jetzt in wissenschaft und forschung (va in geisteswissenschaften, da denkende und wissen vernetzende wiss(!)): zB usd 50,000 /jahr/ bachelor; euro 100.000 post doc/jahr. oesterreich investiert in???

Gast: Nebbiolo
24.05.2010 21:26
1 0

Immer auf die Kleinen

Man sollte bei der Beamtenprügelei schon etwas differenzieren. Ich kenne genügend Beamte die absolut nicht in das Schema des hochbezahlten Sczhmarotzers passen. Was aber stört und ziemlich einfach angestellt werden könnte, sind Mehrfachpensionen von Politikern und Konsorten. Wenn einer Anspruch auf mehrere Pensionen hat, dann sollte nur die höchste Pension ausbezahlt werden. Das wäre dann auch gerecht gegenüber den ASVG-Pensionisten die auch nur minimal dazuverdienen dürfen.

Ratio
24.05.2010 13:57
1 0

In Summe alles Peanuts im Vergleich zu den realen und zu erwartenden Zahlungen an Griechenland und Co.

Wir stehen vor einer Währungsreform, die Frage ist, wann sie kommt. Heuer oder nächstes Jahr. Das ist die einzige Möglichkeit Europas, an das Geld der Sparer heranzukommen und damit die Lücken zu stopfen. Steuererhöhungen sind bald nicht mehr möglich, will man nicht die gesamte Wirtschaft ins Verderben stürzen und dann gehts erst richtig los.
Seien wir uns ehrlich - die Mißwirtschaft ist ja nicht nur in Griechenland, Portugal usw. sondern auch bei uns und zwar massiv. Minister heben die stets freundlich grüßende Nachbarin, die die richtige Parteifarbe hat, nachdem er sie ins Ministerium gebracht hat, in eine Schlüsselposition, von der sie der nächste Minister nicht mehr absetzen kann (ist Tatsache!!!) und das ist seit Androsch und Vranitzky so, man erinnere sich allein an deren "Sekretäre" und Freunderln, die allesamt auf teuren Positionen sitzen und bei erwiesener Unfähigkeit in die wohlbestallte Pension gehen. Genaugenommen müßten alle Proteges, die unfähige Personen in wichtige, öffentliche und damit vom Steuerzahler zu tragende Position gehievt haben, vor den Richter und in Folge in den Knast. Kommen derartige Maßnahmen nicht, dann brauchen wir über Griechenland aber schon gar nicht die Nase zu rümpfen, da wir selbst im S au stall leben und nichts dagegen tun.
Alle, die Österreich massiv zerstören, sollten rund um den Erdball gejagt und sodann vor heimischen Richtern zur Verantwortung gezogen werden - sofern die Justiz nicht politisch vom Hinterzimmer aus gesteuert wird.

Gast: Helmut Hauer
22.05.2010 17:47
0 0

SPARVORSCHLAG VIERFACHPENSIONEN

Mir sind sehr viele Lebensgemeinschaften von verwitweten Pensionisten bekannt, die auch an einem Ort in einer Wohnung pol. gemeldet sind.
Die meisten von ihnen leben von vierfachen Pensionen: zweimal Eigenpension, zweimal Witwen/Witwer-Pension. Das war doch bei der Schaffung der Vorsorge für Verwitwete nicht gedacht!
Mein Vorschlag:
Also, ab 1. Jänner 2011 bekommen verwitwete Personen, die auch eine Witwen/Witwer-Pension beziehen die letztere nicht mehr, wenn sie mit einem ebensolchen Partner zusammenleben. Zwei eigene Pensionen müssen doch genügen ...
Bitte einmal durchzurechnen, was das an Einsparungen, besonders bei Beamten, bringen würde!

Antworten Gast: oldnwise
24.05.2010 05:09
0 0

Re:VIERFACHPENSIONEN

. . . sinnvoll wäre, wenn Pensionisten zusammenleben, dass nur eine, die höchste fällig wäre.

pivo1
21.05.2010 13:45
16 0

ÖBB Pensionsalterdurchschnitt bei dzt. 51 Jahre

Ha, ha und bei der ÖBB ist zuletzt das Pensionsantrittsalter von 52 auf 51 gesunken!!!
Zitat Lopatka: "Im Jänner 2010 sei das Pensionsantrittsalter bei 49,6 Jahren gelegen, im Februar bei 52,0 und im März bei 51,4 Jahren. Im Schnitt habe damit im ersten Quartal das Antrittsalter exakt 51 Jahre betragen. In der Vorjahresperiode (1. Quartal 2009) sei das Antrittsalter noch um ein halbes Jahr höher gelegen."
Das kostet!!! Muß man dazu noch mehr sagen?

Antworten Ratio
24.05.2010 14:10
1 0

Re: ÖBB Pensionsalterdurchschnitt bei dzt. 51 Jahre

Da tut man den Frühpensionisten bei der ÖBB großteils unrecht. Es war unter der SPÖ (!) gang und gäbe, die teuren, älteren Mitarbeiter zum Teil gegen der ausdrücklichen Willen in die Pension zu schicken und mit billigeren jungen Mitarbeitern nachzubesetzen. Die Frühpensionisten waren zwar früh daheim, hatten aber wenig Pension, da ja die Jahre fehlten.
Es liegt allein an der ÖBB und deren Beriebsrat und Gewerkschaft, ob sie die Bedingungen für die Mitarbeiter nach Eintritt in die Pension durch längere Arbeitszeit verbessern wollen oder nicht. Wenn sie sich weiterhin gegen die Ausdehnung der Arbeitszeit sperren, werden die ÖBB-Pensionisten über kurz oder lang im Ruhestand verarmen, da es keine Inflationsabgeltung gibt, jetzt nicht und in Zukunft schon gar nicht mehr. Da werden auch die (Dienst-)Wohnungen mit den bescheidenen Mieten nicht mehr finanzierbar sein.

Antworten Herman
22.05.2010 07:29
9 0

Re: das Problem, soziale Gerechtigkeit

. . . leider kann sich der Österreicher von Rot, die den Arbeiter bloss was vormachen und Schwarz, welche von den Katholiken leben, nicht trennen.
Was der Österreicher wirklich will, wäre eine Christliche Union für Familie und soziale Gerechtigkeit!

Gast: F16
21.05.2010 10:02
1 0

Sinnvolles Kindergeld

Sechs Milliarden Euro für Familienbeihilfen und das Kinderbetreuungsgeld.
Einsparungspotential Kindergeld:
Nur mehr an jene auszahlen, die sich integrieren, die Werte der Republik achten, Sitten und Gebräuche respektieren und einen Beitrag für unser Sozialsystem leisten.

Antworten Herman
22.05.2010 07:37
4 0

Re: Sinnvolles Kindergeld

. . . degressiv ab überdurchschnittlichem Einkommen und
nur für Kinder, welche in Österreich leben.

5 0

Familien und Bildung

kommt es nur mir so vor oder wird wirklich vor allem bei den Familien mit Kindern und der Bildung gespart?

das sind genau die beiden Bereichen bei denen es meiner Ansicht nach keinerlei Einsparung geben darf. Da sägt man unsere Zukunft ab.

0 0

.....Geht's den Menschen

gut, dann geht's auch der wirtschaft gut.....

4 0

Erbärmlich kleine "Einsparungen"

75 Mio bei den Beamtenpensionen, die insgesamt ca. 7,9 Mrd. ausmachen. D.h. nicht einmal 1 % (!) soll eingespart werden! In jedem Privatunternehmen wäre die Vorgabe von 1 % Einsparung etwas, was sicherlich auch die Putzfrau zustande bringen könnte. Erbärmliche Feigheit und Verschwendungssucht für Klientelpolitik auf Kosten der ASVG-Allgemeinheit. Genauso das Nicht-Korrigieren des Privilegs "Hackelerpension" für Beamte etc. (die ja schon mehr als 50 % der "Hackler" ausmachen). Erbärmliche und feige Politik.

Antworten Iason
20.05.2010 15:03
8 1

Re: Erbärmlich kleine

Die erzielbren Preise in meiner Firma sind seit der Finanzkrise um ca. 15% gefallen. Da heißt es diese 15% irgendwo einsparen. Das ist auch möglich!
Aber was Politiker zusammenbringen, fällt schon teilweise unter unbedeutend und wird jetzt trotzdem als DIE große Lösung verkauft.

1 22

"...erzielbren..."

Rme Firm, die einspren muss!

1 21

Re:

lol. zunge raus u. a, a Sagen!

Antworten Antworten Antworten Iason
20.05.2010 16:27
25 1

Re:

Viel haben Sie anscheinend nicht zu sagen. Gut, lassen, sie's.

0 2

"Viel haben Sie anscheinend nicht zu sagen."

Nicht auf die Quantität, auf die Qualität kommt's an!
"...lassen, sie's." = falsch
...lassen Sie's!" = richtig

Antworten Antworten Antworten Antworten gastl
22.05.2010 09:54
11 1

Re: Re:

Das verstehen wir nicht!

"menschelt" ist soviel wie Menschen ver*rschen.

Gast: Geheimrat
20.05.2010 14:06
12 0

Aber die Hacklerpension ist sakrosankt,

ein wohlerworbenes Recht und eine ???soziale??? Errungenschaft. Auf Kosten der Allgemeinheit!

Antworten Ratio
24.05.2010 14:15
1 0

Re: Aber die Hacklerpension ist sakrosankt,

Sie können jeden die Hacklerpension neidig sein, wenn Sie selbst länger als 45 Jahre gearbeitet haben. Wenn nicht, dann bitte einfach ruhig sein und weiterarbeiten!

Antworten Antworten Gast: Geheimrat
25.05.2010 11:22
0 0

Re: Re: Aber die Hacklerpension ist sakrosankt,

...Und genau diese verantwortungslose und selbstherrliche Einstellung ist maßgeblich dafür, daß Ö. pleite ist und der Staatsbankrott abzusehen ist.

Leute wie Sie, die unseren Kindern und Kindeskindern, den Ungeborenen, rücksichtslos Schulden in unbewältigbarem Ausmaß an den Hals hängen, für die sie nichts können und gegen die sie sich nicht wehren können.

Hauptsache Ihnen gehts gut!
Schämen Sie sich


Antworten Antworten Antworten Gast: Ratio
25.05.2010 13:04
0 0

Re: Re: Re: Aber die Hacklerpension ist sakrosankt,

Ihre Argumentation ist nicht besonders helle, denn:
a.) Ein Großteil der Männer und Frauen gehen viel früher in Pension, als dass sie ihre 45 bzw. 40 Jahre beruflich hinter sich gebracht haben.
b.) Es gibt viel mehr Frauen als Männer. Weiters leben Frauen viel länger als Männer. Daher sollten vor allem die Frauen 45 Jahre oder länger arbeiten und die Männer nach 45 Jahren in Pension gehen. Im Schnitt werden Männer 74 Jahre alt. D.h., dass wenn sie 45 Jahre berufstätig waren und zwischen 60 und 65 Lebensjahren in Pension gehen, dann haben sie lt. Schnitt lediglich neun Jahre Pension vor sich, obwohl sie 45 Jahre eingezahlt haben.
So, ich vermute, dass Sie entweder noch lang nicht genug gearbeitet haben, um in Pension gehen zu können oder Sie sind in Frühpension gegangen. Frage: Haben Sie genug Kinder in die Welt gesetzt, damit Sie Pension und Nachfolgegenerationen überhaupt richtig beurteilen können?
Noch rasch eine Erklärung: Schulden entstehen dann, wenn jemand zu wenig arbeitet, aber volle Leistung bezieht oder wenn der Staat Ausgaben tätigt ohne Rücksicht auf Verluste.
Was ist in Ihren Augen selbstherrlich? Wieviele Jahre waren oder sind Sie berufstätig? Wieviele Kinder haben Sie, die Ihre Pension einzahlen werden?

alterfuchs
20.05.2010 13:47
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Hauptverlierer-Mittelschicht!

Der Hauptverlierer ist wieder einmal, die Mittelschicht!

Das ist so, wie das Amen im Gebet!

 
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