Einigung mit SVA: Brave Patienten, halber Selbstbehalt

10.06.2010 | 18:40 |  CLAUDIA DANNHAUSER (Die Presse)

Eine Übergangslösung beendet den vertragslosen Zustand der Selbstständigen-Sozialversicherung. 2012 löst ihn ein völliges neues System mit Belohnungs- und Service-Elementen ab.

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WIEN. Wirtschaftskammer-Präsident Christoph Leitl erklärt die Dinge gerne plastisch. Am Donnerstag wählte er für das Ende des Honorarstreits zwischen der SVA (Selbstständigen-Sozialversicherung) und der Ärztekammer folgenden Vergleich: „Wir haben uns beschwert, dass die Wurstsemmel zu teuer ist. Jetzt bekommen wir einen Apfel und ein Joghurt dazu.“

Beim Verhandlungsmarathon in einem Wiener Heurigenlokal waren in der Nacht auf Donnerstag neben Leitl und Ärztekammerpräsident Walter Dorner auch die monatelang gescheiterten Hauptverhandler– SVA-Obmann Martin Gleitsmann und Ärztekammer-Vize Günther Wawrowsky – dabei. Herausgekommen ist „kein billiger Kompromiss, sondern eine innovative Lösung“, so sieht es Leitl.

 

Vorerst einmal 0,65 Prozent mehr

Es ist jedenfalls eine Kombination aus einer simplen Tariferhöhung, die allerdings nur in einem bis Anfang 2012 limitierten Übergangsvertrag festgelegt wird. Demnach bekommen alle SVA-Vertragspartner um durchschnittlich 0,65 Prozent mehr. Die Labors müssen allerdings im Jahr 2010 mit einem Minus von 22 Prozent und 2011 noch einmal mit einer Kürzung von fünf Prozent leben. Dafür steigen die Honorare von Haus- und Fachärzten im Schnitt um vier Prozent. Das war eigentlich schon das Verhandlungsergebnis vom vergangenen Herbst. Dass es dann doch noch zum Bruch und zum vertragslosen Zustand kam, lag an der SVA-Forderung, einen Finanzpfad mit stetig sinkenden Tarifen für die nächsten Jahre festzulegen. Stichwort teure Wurstsemmel.

 

Lohn für eingehaltenen Behandlungspfad

Der Apfel und das Joghurt für die Versicherten wird aus einem neuen Gesamtvertrag bestehen, den SVA und Ärztekammer in den nächsten Monaten aushandeln. Er soll dann ab 2011 flächendeckend für alle SVA-Versicherten in einem Pilotversuch erprobt werden und 2012 in Kraft treten. Für diesen müssen allem Anschein nach sowohl die Ärzte als auch die Patienten umdenken. Angedacht ist nämlich die Verpflichtung zu einem moderneren Terminmanagement in den Ordinationen und zu geringeren Wartezeiten. Und es nimmt die Patienten in die Pflicht: Mit seinem Vertrauensarzt kann sich jeder Versicherte einen Behandlungspfad ausmachen. Hält er ihn ein, wird sein Selbstbehalt halbiert (zehn statt 20 Prozent bei jedem Arztbesuch). Parameter können das Gewicht, der Cholesterinwert oder das Rauchen sein.

Wie das im Detail funktionieren soll, ist allerdings noch gänzlich unklar. Fix ist nur, dass automatisch der vertragslose Zustand wieder in Kraft tritt, hat man sich bis 2012 nicht auf das neue Modell geeinigt. Beide Partner verzichten nämlich auf die Anrufung des Schiedgerichts. Das Kriegsbeil scheint aber ohnehin begraben zu sein, weil sich die SVA vertraglich und Wirtschaftskammerpräsident Leitl auch noch mündlich zur Unterstützung der bisher umstrittenen Ärzte-GmbH hinreißen hat lassen.

Die 676.000 SVA-Versicherten, von denen im Übrigen 420.000 nicht doppelt versichert sind und daher vom vertragslosen Zustand betroffen waren, konnten also ab Donnerstag wieder mit ihrer E-Card bezahlen. Die ersten Tage handelte es sich freilich um eine von der Ärztekammer empfohlene Good-will-Aktion. Vertraglich bindend ist die neue Vereinbarung für die Ärzte nämlich erst ab Montag, nachdem sie von allen Gremien abgesegnet worden ist.

 

Keine generelle Rückerstattung

Ungeklärt ist hingegen die Frage der Rückerstattung der im vertragslosen Zustand bezahlten, höheren Arzthonorare. Die Ärztekammer hatte ausgegeben, 20 Prozent über den bisherigen SVA-Tarifen zu verrechnen. Manche Ärzte legten allerdings 100 oder gar 200 Prozent drauf. Die SVA zahlt jedoch immer nur 80 Prozent des alten Tarifs und hält eine generelle Rückabwicklung für zu aufwändig. Womit die Initiative prinzipiell den Versicherten überlassen bleibt, sie können nun bei ihren Ärzten vorstellig werden. In Härtefällen können sie auch bei der SVA anfragen, wie Gleitsmann versprach. Ärztekammerpräsident Dorner will übermäßigen Honorarsteigerungen persönlich nachgehen und auf seine Kollegen entsprechend einwirken.

APA

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 11.06.2010)

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63 Kommentare
 
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Gast: Hans B
15.06.2010 09:58
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K(l)assenkampf

Es war so, dass der Rechnungshof den Anstoss zu Neuverhandlungen der Tarife gegeben hat, weil die Tarifabgeltung an die Ärzte bei Selbstständigen bis zum doppelten des eines unselbstständigen Kranken betragen haben! Wie jetzt? Ist ein selbstständiger denn anders gebaut als ein Arbeiter/Angestellter? Ist da das Blut "dicker", dass ein Labortarif 50% mehr ausmacht? Mein Arzt schickt das Blut nach Deutschland ins Labor. Ist wohl billiger - So bleibt unterm Strich dann mehr Gewinn fürs Arztbörserl. Wieviel Gewinn macht das in Prozent? Nicht, dass mir jetzt ein Hedge-Fond-Manager zum weinen anfängt.
Ich sehe die SVA der Gewerblichen bloss als Spielball. Ärzte/Ärztekammer gegen Rechnungshof/Politik. Und der Ball ... das ist der Kranke (dem gehts e schon schlecht).

Antworten Gast: ziggy duststar
15.06.2010 18:30
0

Re: K(l)assenkampf

es scheint wohl der o-ton zu sein dass ALLE ärzte SOWIESO VIEL ZU VIEL verdienen und sich an ihren patienten EH NUR bereichern wollen. wenn ich ein arzt wär, ich würd langsam ganz schön sauer werden. schließlich haben sich die ärzte zu mehr leistungen verpflichtet ... darüber sollt auch mal wer schreiben!

Antworten Antworten Gast: Hans B
16.06.2010 15:57
0

Re: Re: K(l)assenkampf

Wurde falsch verstanden: Hut ab vor der ausgezeichneten Arbeit der Ärzte. Was ich nicht versteh: Wenn schon Medizin Ihr Fach ist, erklären Sie mir bitte, warum ein und dieselbe Untersuchung beim einen Menschen mehr als beim Anderen kostet. Und man deshalb den vertragslosen Zustand herbeiführt um diesen Mißstand beizubehalten. Ich finde die Tarife sollen für alle Menschen gleich sein. PS: kann man die Mehrleistungen aufzählen?

Gast: milkyway
11.06.2010 14:46
0

ab montag

kann dann wieder wirklich jeder mit seiner ecard zum arzt gehen und bekommt seine behandlung ohne dass man irgendwas vorfinanzieren muss. gott sei dank haben die sich geeinigt!

Gast: sva-versicherter
11.06.2010 06:37
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Und warum nur für SVA-Versicherte?

Wenn man sowas wie ein "Bonus-Malus-System" einführt, warum nur für die Selbständigen?
Entweder für alle oder für niemanden! Oder sollen die Selbständigen nur einmal vorweg als Versuchskaninchen gelten....
Das alles ist doch eine Mega-Frechheit. Die Selbständigen rackern sich hier ab, schaffen Arbeitsplätze, kämpfen sich mühsam durch die Krise, die andere verursacht haben und dürfen dann wegen irgendwelcher Interessenskonflikte zwischen den "Interessens"vertretern und "Sozial"partnern (wo sind die bitte sozial???) alle möglichen Absurditäten ausbaden!
EINE KASSE FÜR ALLE, GLEICHE RECHTE UND PFLICHTEN FÜR ALLE - JETZT!!!!!!!!

Antworten Gast: saxxe
11.06.2010 08:00
0

Re: Und warum nur für SVA-Versicherte?

Begreiffen Sie Enddlichhh!!!
Das geht nicht.
Erinnern Sie sich an Haider(le) - der hat das auch gefordert, als "er" in der Regierung war wurde nix davon geredet,
weil das die ÖVP nicht will !!!
2/3 aller SVA-Ehrenämter in diversen Ausschüssen werden von der ÖVP besetzt!
(bei Arbeiter und Angestellten die Hälfte und bei SVA und SVB alle)
Wollen Sie die 2. Linie der Parteifunktionäre "brotlos" machen, das sind die Einkünfte die niemand sieht !!!

Dick und Doof

einigen sich über eine komplexe Materie beim Heurigen auf dem Rücken der Patienten und Ärzte.

Wie schräg ist das denn? :-)

Antworten Gast: saxxe
11.06.2010 08:03
0

Re: Dick und Doof

Also der Heurige hätte nicht sein müssen.

Aber - auf den Rücken der Ärzte wohl auch nicht, wo sich doch heute jeder junge Arzt gleich mal um ein paar Mio Euro eine Praxis bauen kann, da muß schon was übrigbleiben !!
Also die Ärztekammer hat noch nie etwas verzichtet ---
letztendlich gibt es immer nur Beitragserhöhungen, Selbstbehalte und Leistungskürzungen für die versicherten
--- ja vielleicht die Labors, dass halt auch jemand Haare lassen muß

Antworten Antworten Gast: frau bach
11.06.2010 15:06
0

Re: Re: Dick und Doof

najaa also mutwillige bereicherung kann man den ärzten ja nicht grad vorwerfen. -20% bei den labors und nur +4% für die praktischen ärzte, das ist doch mehr als okay.

Antworten Gast: gast
11.06.2010 06:29
0

Re: Dick und Doof

Und der Dicke soll gleich mal als Vorbild vorausgehen mit gesundem Lebensstil (Gewichtsreduktion, Cholesterin) vorausgehen, auch wenn er nicht in der SVA-Versichert ist....

Gast: das eh
11.06.2010 00:59
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wurstsemmel für den preis eines haubenmenüs

wieviele selbstständige hat die sva eigentlich schon mit ihren unverschämten forderungen in den bankrott getrieben? dass man bei den horrenden beitragssummen auch noch selbstbehalt zahlen muss, ist sowieso schon eine frechheit. und wenn dann noch dazu kommt, dass man ständig zum arzt pilgern muss, um seinen selbstbehalt zu senken, weil dem herrn doktor jetzt durch obskure ziele neue pfründe erschlossen worden sind - kann mir da jemand erklären, was daran ein toller erfolg ist?
weg mit der zwangsmitgliedschaft bei der sva!
und hört endlich auf, uns von allen seiten zu entmüdigen und zwangszubeglücken!

Gast: Nichtraucher123
10.06.2010 23:24
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Weltmeister - oder Totalversager ?

ob Österreich Weltmeister ist (in was bitte?) wird sich erst rausstellen - eines ist aber 100% sicher: Stöger ist Totalversager; der Nichtraucherschutz ist lachhaft und das Gebettel bei den Wirten, man möge doch bitte die Gesetze einhalten, einfach lächerlich.

Herr Stöger, wann treten sie endlich zurück !!!

Antworten Gast: saxxe
11.06.2010 08:06
0

Re: Weltmeister - oder Totalversager ?

Und nach dem Stöger kommt ein "eloquenter" Schwarzer, der richtet es dann seiner Klientel !
Schließlich ist auch der Herr Stöger auf "Kompromisse" angewiesen ???

und die Klüngel- und Klientenpolitik der ÖVP ist kein leichter Partner !!!

Gast: johnT
10.06.2010 22:02
0

man muss

froh sein, dass es zu einer einigung gekommen ist. ebenso sind die neuen ansätze zur kostenreduktion für die versicherten ein guter ansatz, mal sehn wie sich das umsetzen lässt.

die ärzteschaft hat was die laborkosten betrifft doch sehr patientenfreundlich reagiert. die kleine erhöhung im wichtigen bereich der praktischen ärzte geht in ördnung.

die 400.000 versicherten werden sich freuen.

Gast: Lukas
10.06.2010 21:22
2

eingebildete Kämmerer

wollen die Steuerzahler entmündigen und toll abkassieren. Ob sich die Zwangsmitglieder das gefallen lassen?

Gast: gast
10.06.2010 21:13
2

gehts noch

mein arzt entscheidet also in zukunft über meinen selbstbehalt die haben wohl beim heurigen ein paar zu viel genommen

Gast: Novalis
10.06.2010 20:12
2

Versicherte die gesund leben, sollen weniger Selbstbehalt zahlen. Die Gesundheitsziele werden individuell mit dem Hausarzt festgelegt.

Wieso brauchte das eine Vereinbarung zwischen Ärzten und Krankenkassen ? Die Höhe des Selbstbehaltes ist doch lediglich eine Sache zwischen Versicherten und Versicherungsgesellschaft ???

Regelrecht verrückt ist, wenn gerade die Kasse der Selbständigen ihre Mitglieder teil-entmündigt und durch finanziellen Druck unter die Kuratel der Hausärzte stellt. Der Arzt soll in Zukunft also meine Gesundheitsziele festlegen - und nicht mehr ich selber.

Das mit der "Dickheit" dürfte übrigens schon wieder veraltet sein : es gibt anscheinend Studien, die dicken Menschen höhere Lebenserwartungen bescheinigen, als schlanken Menschen.

So werden aus gesunden Menschen mit einem Federstrich behandlungsbedürftige Patienten gemacht. (So geschehen auch bei den Herabsetzungen der Normal-Grenzen beim Blutdruck !)

Antworten Gast: Melly
10.06.2010 22:40
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Re: Versicherte die gesund leben, sollen weniger Selbstbehalt zahlen. Die Gesundheitsziele werden individuell mit dem Hausarzt festgelegt.

Ja sie haben schon recht, ein paar Kilo mehr auf den Hüften (nicht Bauch) können durchaus gute Reserven für schwere Erkrankungen darstellen. Höchste Lebenserwartung etwa bei BMI von 22 (bei den Studien die ich kenne).

und was die "Teilentmündigung" angeht, sehen Sie sich einmal den Großteil (90%!!!) der Diabetiker Typ II an --> übergewichtig, metabolisches Syndrom (wo z.B. auch Cholesterin einbezogen wird).
Die resultierenden Kosten sind enorm (z.B. stellen Typ II Diabetiker in Ö die größte Gruppe der dialysepflichtigen Patienten dar, kardiovaskuläre Komplikationen wie KHK, Schlaganfall, pAVK) --> viele sind aber nicht interessiert daran, ihren Lebensstil zu ändern, was aber viele "heilen" könnte (da bei vielen nur relativer Insulinmangel).

Der derzeitige Krankheitsbegriff impliziert aber, dass ein Patient nicht schuld an seiner Krankheit ist, aber ob das in der heutigen Zeit, wo z.B. überall vor den Folgen von Rauchen gewarnt wird, noch so angewendet werden kann??

Antworten Antworten Gast: gast
11.06.2010 06:31
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Re: Re: Versicherte die gesund leben, sollen weniger Selbstbehalt zahlen. Die Gesundheitsziele werden individuell mit dem Hausarzt festgelegt.

"aber ob das in der heutigen Zeit, wo z.B. überall vor den Folgen von Rauchen gewarnt wird, noch so angewendet werden kann?? " - Und warum kann man sich dann nicht endlich für ein Rauchverbot im öffentlichen Raum durchringen? Ich als Nichtraucher finde das echt eine Zumutung!

Antworten Antworten Gast: Novalis
11.06.2010 04:26
0

Re: Re: überall vor den Folgen von Rauchen gewarnt wird

- Was mir neu war : dass Rauchen vor Alszheimer schützen dürfte.

- Die geringere Lebenserwartung von Rauchern führt auch dazu, dass behandlungs- und kostenintensive Zeiten des hohen Alters wegfallen - sowie Zeiten der Pflegebedürftigkeit. (Ist jetzt nicht zynisch gemeint.)

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Re: Versicherte die gesund leben, sollen weniger Selbstbehalt zahlen. Die Gesundheitsziele werden individuell mit dem Hausarzt festgelegt.

sie leben in einen kommunistischen staat, und da entscheidet nun mal der staat über ihre tätigkeiten und das wohlbefinden.

also immer den arzt schön brav grüß gott sagen, er wird es ihnen mit der herabstufung des selbstbehaltes danken und sie als gesund einstufen ;-)

hoch lebe die unterwürfigkeit der untertanen!


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verhandeln

"..Erreichen die SVA-Versicherten bestimmte, mit dem Hausarzt gemeinsam festgelegte Gesundheitsparameter (zum Beispiel reduziertes Gewicht oder Cholesterinwerte), dann wird der bei jedem Arztbesuch zu bezahlende Selbstbehalt, derzeit zwanzig Prozent, halbiert.."

also liebe wirtschaftstreibende: gut verhandlen spart geld.

0

erfolg

"..SP-Gesundheitsminister Alois Stöger hat die Einigung als einen "Riesenerfolg für die Versicherten" bezeichnet.."

eine selbstverständlichkeit wird wieder mal als erfolg verkauft. danke an alle.

êin Verat am Vesciherungsprinzip, und ausserdem

wie verträgt sich das damit, dass der Versichrungsunterschied aus geschlechtlichen Risikos heraus verboten wurde und jetzt über die Hinterüre wieder eingführt werden sóll.

Übel, übel

Gast: gast
10.06.2010 17:42
0

beim selbstbehalt

hatten sie offenbar schon ein paar gläser zuviel

Gast: gast
10.06.2010 17:11
0

Das Bild daneben ist problematisch.

Muss der Sportler jetzt mehr oder weniger Selbstbehalt zahlen? Denn seinem Herz-Kreislaufsystem nutzt er aber er setzt sich der erhöhten Gefährdung seines Bewegungsapparates aus und verursacht somit möglicherweise höhere Kosten

 
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