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Leopoldine Weidinger: Von der Demo in die Moschee

19.06.2010 | 18:24 |  von ERICH KOCINA (Die Presse)

Am Tag nach der Demonstration gegen ein islamisches Kulturzentrum besucht Initiatorin Leopoldine Weidinger am Tag der offenen Tür die Moschee am Hubertusdamm.

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Soll ich mir ein Kopftuch umbinden?“ Gleich beim Eingang bemüht sich Leopoldine Weidinger, nur ja nichts falsch zu machen. „Das ist eine Frage des Respekts.“ Noch am Freitag stand sie vor dem Floridsdorfer Bezirksamt auf einem Rednerpult und protestierte gegen den Bau eines islamischen Kulturzentrums in ihrer Gasse. Nun steht sie in der Eingangshalle von Wiens einziger Moschee am Hubertusdamm. Es ist „Tag der offenen Tür“ – oder besser „Tag der Nachbarschaft“, wie es die Initiatoren nennen.

Nachbarschaft – ein Begriff, mit dem Weidinger in den vergangenen Wochen wenig Freude hatte. Mitte April erfuhr sie, dass schräg gegenüber von ihrer Wohnung ein türkisch-islamisches Kulturzentrum entsteht. In der Rappgasse, einer kleinen, fast schon ländlichen Einbahnstraße mitten in Floridsdorf. Bis zu 500 Menschen sollen hier jeden Freitag zum Gebet kommen. Und damit die gelebte Ordnung in der kleinen Gasse massiv durcheinanderwirbeln.

Weil sie bei der Bezirksvorstehung auf taube Ohren stieß, stieg sie selbst auf die Barrikaden und gründete eine Bürgerinitiative. Bisheriger Höhepunkt: Am Freitag versammelte Weidinger bei einer Demonstration rund 200 Menschen am Floridsdorfer Spitz. Und stand plötzlich auf demselben Podium wie FPÖ-Obmann Heinz-Christian Strache, der dort gegen den Islam im Allgemeinen und Moscheebauten im Speziellen wetterte.


In Geiselhaft der FPÖ. „Sie können nichts dafür“, sagt SPÖ-Gemeinderat Omar Al-Rawi, dem Weidinger im Inneren der Moschee am Hubertusdamm begegnet, „aber der glatzerte Nazi, der dem Strache zugejubelt hat, der hat alles hingemacht.“ Tatsächlich war in den Berichten über die Demonstration nur mehr wenig von Weidingers Ängsten zu sehen oder zu hören. Dass 500 Menschen in der kleinen Gasse für Lärm und Parkplatznot sorgen würden, dass es mit der Ruhe vorbei sei, all das trat in den Hintergrund. Was hängen blieb, waren Straches Tiraden gegen den Islam und Bilder von Skinheads mit „Ehre, Freiheit, Vaterland“-Schriftzug auf dem T-Shirt.

„Was hätte ich denn tun sollen?“ Fast schon gebetsmühlenartig wiederholt Weidinger, dass sie Strache nicht eingeladen habe. Alle vier Parteien im Bezirk hätten Einladungen bekommen, nur die FPÖ habe sie wahrgenommen. FP-Bezirksobmann Wolfgang Irschik hätte fünf Minuten Redezeit gehabt – und auf einmal sei nicht er, sondern Strache auf dem Podium gestanden. Das war so nicht geplant.

Mit Islamfeindlichkeit, sagt Weidinger, habe sie nämlich nichts zu tun. Sie respektiere alle Kulturen. Mit einem kurdischen Nachbarn habe sie einmal gemeinsam Weihnachten gefeiert. Und auf ihren Reisen sei sie schon in so manchem Tempel, so mancher Moschee gewesen. Und so nickt sie auch zustimmend, als im Festsaal Moderator Tarafa Baghajati sich große und repräsentative Moscheebauten in Österreich wünscht. „Das will ich auch!“ Nur eben nicht direkt in ihrer Gasse, schräg gegenüber von ihrem Fenster.


Die Türken. „Sie haben das alles ohne Genehmigung gemacht“, schimpft Weidinger dann. Sie, das ist der türkische Dachverband Atib, der das Zentrum in der Rappgasse betreibt – jener Verein, der österreichweit schon rund 60 derartige Zentren eingerichtet hat. „Die reden zwar von Integration“, sagt Weidinger, „aber alles, was sie mir sagen ist ,null Problem‘. Sie verstehen einfach unsere Kultur nicht.“ Unsere Kultur, darunter fällt die deutsche Sprache, aber auch einfach oben ohne im Garten liegen. Was nicht mehr gehe, weil man vom oberen Geschoß des Zentrums in den Garten sieht.

Hier am Hubertusdamm, da sei es anders, meint sie. Da würden auch nicht nur Männer herumlaufen, so wie im Atib-Zentrum. Und mit den Menschen hier könne man sprechen, man verstehe ihre Sorgen, sagt sie nach einem Gespräch mit Carla-Amina Baghajati, Sprecherin der Islamischen Glaubensgemeinschaft. Und mit einem fast euphorischen Lächeln verlässt sie nach zwei Stunden die Moschee am Hubertusdamm. Aber bei aller neu gewonnenen Sympathie für den Islam – gegen das Zentrum in der Rappgasse werde sie weiter kämpfen.

Bürgerinitiative
Weil in der Rappgasse in Wien-Floridsdorf ein türkisch-islamisches Zentrum entstehen soll, gründete Leopoldine Weidinger eine Bürgerinitiative. Bei einer Demonstration am Freitag sprach auch FPÖ-Chef Strache auf dem Podium.
www.rfd.at/rappgasse

Tag der offenen Tür
Gestern, Samstag, feierte die Moschee am Hubertusdamm anlässlich des 30-jährigen Bestehens den Tag der Nachbarschaft.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 20.06.2010)

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65 Kommentare
 
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Gast: 1210
10.01.2011 22:12
0 0

...

WARUM seit ihr so rassistisch nur weil jemand eine andere sprache spricht, oder eine andere hautfarbe hat?
was ist so schlimm daran wenn frauen ein kopftuch tragen? das ist kein zeichen der unterdrückung sondern der religion, und im gegensatz zu vielen österreicher sind türken wenigstens religiös!
tut nicht so wie wenn euch der verkehr in der rappgasse interesieren würde, obwohl es euch nur um eine andere kultur geht !!!
ich kenne viele türken die sich besser benehmen als manche österreicher die von tag zu tag angesoffen im lokal sitzen und unbedingt auf eine schlägerei aus sind,
oder andere die täglich am karlsplatz stehen, mit spritzen in der hand und bei leuten um kleingeld fragen.

floridsdorf ist groß, und wie wäre das leben hier wenn es nur eine kultur gebe, ich glaube das hier kein einziger mensch leben würde weil das leben zu fad wäre.
und wenn leute eine straße mit dorf charakter wollen, wie in anderen interviews gesagt, dann sollen sie in ein dorf ziehen!!!!!

Gast: WienerGast
22.06.2010 10:39
1 0

Schlechte Nachrichten !

Für alle die sich hier aufregen habe ich schlechte Nachrichten. Das Spiel ist gelaufen, sie können es realistischerweise nicht mehr umdrehen.
Was passieren müsste, damit dieser Trend gestoppt würde, wiederspricht einerseits unzähligen Gesetzen und es müsste anderseits die politische Landschaft komplett auf den Kopf gestellt werden.

1. FPÖ müßte in Wien absolute Mehrheit haben und auch in der Bundesregierung mindestens der stärkere Partner einer Regierung sein.

2. man müsste europäische Gesetzte wie die Niederlassungsfreiheit verbieten denn es nutzt nichts zB. einem Türken keine Niederlassungsbewilligung zu erteilen aber gegen einen Deutschtürken können sie rechtlich nichts machen.

3. Sie müssten die Religionsfreiheit abschaffen
4. ........
usw., usw., ...

Wie ich immer sage, die "Verbrechen" der Politiker wurden vor Jahrzehnten begangen und jetzt müssen wir damit leben.

Antworten Gast: //77
22.06.2010 16:34
2 0

Re: Schlechte Nachrichten !

Ergänzung: Meinungsfreiheit!

Sofortiger Stopp für Muslimische Zuwanderer.

Sofortiger Stopp des Kindergeldes für Muslime.

Saftige "Kopftüchlsteuer", wie sie auch in den Niederlanden angedacht wird.

Rückwanderungsprämie (aus den Einnahmen der Kopftuchsteuer)

Nicht integrierbare und Arbeitsunwillige ausweisen und falls vorhanden: Staatsbürgerschaft aberkennen.

Aber für solche Maßnahmen sind die Politiker viel zu feige und das Volk zu träge um zu den Urnen zu gehen.

Daher müssen wir , wie "Wiener Gast"
sagt, für die Verbrechen von Politikern, die schon vor Jahrzehnten begangen wurden, weiterhin büssen und leiden.

Und unsere allerliebsten "Gäste" lachen sich ins Kopftuch.

Antworten Antworten Gast: gast
01.07.2010 00:01
0 0

Re: Re: Schlechte Nachrichten !

hallo? warum soll den Musliminnen und Muslimen das Kindergeld abgesprochen werden? Kümmern sich Mutter und Vater denn nicht um ihre Kinder, helfen sie ihnen nicht beim Erwachsenwerden und erfüllen damit eine wichtige Funktion in der Generationenfrage? Und mir meine Staatsbürgerschaft aberkennen? Das will ich sehen! Mit welchem Recht? Mit welchem Argument? Also wirklich... wenn man jmd die Staatsbürgerschaft mit dieser Leichtfertigkeit aberkennensoll, wie sie es sagen - dann stehen sie ganz oben auf der Liste!

derpradler
22.06.2010 10:28
2 0

Die Dame

sollte sich einmal übersetzen lassen, was da in diesen so friedlichen Orten gepredigt wird.......

Fipo1
22.06.2010 10:11
4 0

Es ist schon etwas eigenartig.....

... die Berichterstattung des ORF gerade im "Wien-Heute". Wann immer von einem Auftritt von Strache berichtet wird, scheinen sich die Reporter unter Hunderten von Teilnehmern einen glatzerten und tätowierten Menschen zu suchen, der - wenn möglich - die Hand so bewegt, daß man es als Nazigruß interpretieren kann.

Antworten Gast: 1opif
22.06.2010 15:30
0 1

...

wenn schon am Leiberl "Ehre, Freiheit, Vaterland" steht, ist der Gruß gar nicht mehr nötig und solange solche Leute die Nähe Straches suchen, braucht man sich über die Berichterstattung nicht wundern...

Gast: Koinig 3
21.06.2010 20:34
9 0

Treiste Besitzergreifung

Ungeheuerlich, die Vermessenheit der Muslime.
Integrieren bedeutet nicht eigene Schulen und Kindergärten!!!

Einziges Ziel des Islams ist erobern, sich in den eroberten Bezirken festkrallen und weiterhin alle Sozialleistungen des Gastlandes abzucashen.

21.06.2010, 18:05

Geheime Pläne für neue Islam-Schule in Brigittenau?

Nach dem Wirbel um den Moschee-Ausbau in der Dammstraße haben sich erneut Gewitterwolken über dem 20. Bezirk zusammengebraut: In der Romanogasse wird still und leise ein altes Bürohaus umgebaut. Einziehen sollen eine islamische Schule, Kindergarten und Hort.

„Offiziell wird geschwiegen, aber alle wissen, was da entsteht, meint eine Anrainerin"

Gast: Ösi
21.06.2010 19:10
0 9

Österreich und sein "wir sind keine Ausländerfeinde-Kopftuch"

Alles was anders ist, bringt den Österreicher ausser Rand und Band. Nur keine Veränderungen, nur nichts Neues, Hauptsache Wohlstand für sich selber und das Menschenrechtstarnmäntelchen.
Geschichtslüge ist die nationale Identität der "ersten Opfer des Natio...".
Deutschland ist geläutert, die Österreicher sind mehrheitlich so, wie sich der A.H. sie sich gewünscht hat.
Gegen alles andere und voar allem immer gegen dien Schwachen. Österreicher haben gelernt, ja nicht gegen stärkere zu wettern.
Österreicher sind die Geschichtsmolluskeln dewr schlimmsten Ausformung und fühlen sich auch noch gut dabei.
Wer andere unterdrückt und ihre Lebensgrundlagen zerstört idt aber einfach das letzte, einfach österreichisch. War in der kuk-Zeit so, in der Zwischenkriegszeit, unter dem Paradeösterreicher A.H. und jetzt.
Auch mit viel "Menschenrechtsstaat"-Makeup wird das Hundstrümmerl der Menschheitsgeschichte immer stinken. Darum richtet sich das Österreich immer nach der Windrichtung aus und spielöt das Fähnlein im Wind damit keiner die Gesinnung des Österreichers riecht.
Und, bei unserer Österreicher-Ehr, wer wird schon als Mensch freiwillig Österreicher? 1000 im Jahr? Wer heir geboren wird, der wird ja nicht einmal gefragt´, ob er/sie so werden will.

Antworten poldionkel
21.06.2010 20:56
5 0

Re: Österreich und sein

ihr posting spricht für sich, jeder sinnerfassend lesende wird sich seinen reim darauf machen können. aber wie gesagt, in österreich herscht ja meinungsfreiheit, in manchen bereichen.

Antworten Gast: Üztrüllö
21.06.2010 20:36
8 0

Re: Österreich und sein

ÖSI-Kasperl!

Ratio
21.06.2010 14:46
12 0

Einfach 90% aller Moslems, die keinen Job haben,

verabschieden.
Hatte ein Gespräch mit einem in Österreich geborenen und lebenden Türken.
"Als was fühlen Sie sich, als Österreicher oder Türke?"
"Da gehts mir so wie allen Türken. Wir sind und bleiben Türken, denn seine Wurzeln darf man nicht verleugnen. Und da ist es egal, wo wir geboren sind, ob in Österreich, Schweiz, Deutschland."
OK. Dann sind sie also Türken. Dann wissen wir auch die Zieladresse und - gute Reise.
Im Übrigen mag ich Als Pojer ja nicht unbedingt, aber gestern sprach er wahre Worte gelassen aus!

Antworten tomschi
21.06.2010 15:22
0 0

Re: Einfach 90% aller Moslems, die keinen Job haben,

Was hat er denn gesagt?

Antworten Antworten Gast: h
22.06.2010 10:51
2 0

Re: Re: Einfach 90% aller Moslems, die keinen Job haben,

Der Salzburger freiheitliche Akademikerbund hat ein fertiges Rückführungskonzept ausgearbeitet.

Antworten Antworten Ratio
21.06.2010 16:55
8 0

Re: Re: Einfach 90% aller Moslems, die keinen Job haben,

Sinngemäß meinte er, dass es ihm auf die Nerven geht, wenn die Kulturbereicherer bestimmen, was er tun darf und was nicht. Das ist ihm in Wien z.B. u.a. bei einer Disko passiert, in die er hinein wollte, ihn aber der türkische Türsteher nicht einließ - "Du nix kommen rein".
Und es geht ihm auch auf die Nerven, wenn Gutmenschen Probleme schönreden, die sie selbst gar nicht kennen, da sie in ruhigen Bezirken wohnen.
Und es stört ihn auch massiv, dass wenn seine Freundin mal einen etwas kürzeren Rock anhat, sie immer ausschließlich von Türken angepöbelt wird.
Und deshalb sollte endlich mal was geschehen, damit die Österreicher wieder sie selbst sein können.

Antworten Antworten Antworten tomschi
21.06.2010 18:13
8 0

Re: Re: Re: Einfach 90% aller Moslems, die keinen Job haben,

Immer mehr Prominenten, Künstlern, Wissenschaftern u.s.w. fällt es auf, dass wir gerade dabei sind, unser Wertesystem der political correctness zu opfern und sie äußern das auch. Bei den Politikern ist es leider nur der rechte Rand. Gerade die Linken müssten doch frauenfeindliche Kulturen ablehnen, würde man denken. George Orwell hatte in "1984" ein schönes Wort dafür: "doublethink".

Karl Kater
21.06.2010 13:57
2 0

Geiselhaft

Frau Weidinger wollte doch eigentlich nur ihre Ruhe im Gartenbezirk - kein Einkaufszentrum, aber auch keine Moschee?

Dann geriet die mutige Dame von der "Geiselhaft der FPÖ" endlich in die Hände von wirklich guten Menschen!

Wer denn auch immer die pösen rechten Recken zum Fototermin geschickt hat - der österreichische Erbschuldreflex greift noch immer, vor allem wenn man selbst schlechte Argument hat.
Mir ekelt vor solchen Glatzen auch, aber nicht weniger als vor den offenbar weniger fotogenen linkslinken Berufsdemonstranten, die nur 200m daneben herumgestanden sind.

Sollte dieser Artikel aufzeigen wollen, dass sich das Thema Islamisierung auf Mitmenschen, die sich ohnedies nur um den Blick aus ihrem Fenster scheren, und ein paar glatzerte Vollkoffer beschränken lässt, werden sich die HCs wieder einmal freuen.


Karl Kater
21.06.2010 10:35
11 1

.

Muss man wirklich ein Rechter sein, um sich selbst in der Umgebung eines HC Strache wohler zu fühlen als in jener solcher aggressiven Kültürbereicherer?

Gast: Taksim
21.06.2010 09:22
18 1

Islamfeindlichkeit oder berechtigte Ängste?

Es geht hier nicht nur um Flächenwidmungsplan,
Bauordnung, Lärm und Gestank, sondern auch um berechtigte Ängste vor dem Islam!!!

Ist das die Ausdrucksweise des ach so friedlichen Islam?

Nachrichtenüberblick
Erdogan: "Sie werden im eigenen Blut ertrinken"
20.06.2010 | 18:35 |   (Die Presse)
24 Tote in der Türkei nach blutigem Wochenende. Droht nun auch Terrorwelle gegen Touristen? Die Nationalisten im Parlament von Ankara fordern bereits die Wiedereinführung des Ausnahmezustands im Kurdengebiet.


wuzi1970
21.06.2010 06:40
0 12

Bei aller Sympathie und bei allem Verständnis für die Sorgen von Frau Weidinger

Wenn das Gebiet laut Flächenwidmungsplan gemischtes Baugebiet der Bauklasse I ist (siehe Homepage der Bürgerinitiative http://www.rfd.at/rappgasse/), ist eine Bebauung bis 9 m Höhe möglich, und es darf so ziemlich alles gebaut werden was nicht geeignet ist "durch Rauch, Ruß, Staub, schädliche oder üble Dünste, Niederschläge aus Dämpfen oder Abgasen, Geräusche, Wärme, Erschütterungen oder sonstige Einwirkungen, Gefahren oder unzumutbare Belästigungen für die Nachbarschaft herbeizuführen" (http://portal.wko.at/wk/format_detail.wk?AngID=1&StID=331118&DstID=756)

Ich weiß nicht wann die Anwohner dort hingezogen sind, wenn es damals schon gemischtes Baugebiet war hätten sie sich das vorher überlegen müssen. Wenn das Gebiet zwischendurch umgewidmet wurde wäre der Zeitpunkt der Umwidmung die Möglichkeit gewesen Bedenken zu äußern.

Wer übrigens gegen ein islamisches Kulturzentrum demonstriert und dazu die FPÖ als Redner einlädt muss damit rechnen dass Strache die Veranstaltung für seine Zwecke vereinnahmt.

http://www.wuzi.at/?p=27114

Antworten giftwitwe
21.06.2010 15:57
7 0

Re: Bei aller Sympathie und bei allem Verständnis für die Sorgen von Frau Weidinger

wenn sich die politischer der anderen parteien nicht aus feigheit fernhielten, müsste man nicht strache einladen ...

14 0

Re: Bei aller Sympathie und bei allem Verständnis für die Sorgen von Frau Weidinger

wuzi - mit dem Strache stimme ich Ihnen zu. Wenn man die FPÖ einlädt, muss man leider damit rechnen, dass auch gleich einige Glatzköpfe auftauchen, was schade ist, weil das jegliche ehrliche Bürgerinitiative ad absurdum führt.
Wie Sie aber schreiben, darf auch durch diese Flächenwidmung dann nix gebaut werden, was Lärm oder Belästigung der Nachbarn herbeiführt. Versteh ich das richtig?
Weil, dann kann sie da ja einhaken, denn Lärm und Belästigung der Nachbarn entsteht sicher, wenn 500 Kültürbereicherer sich regelmäßig treffen und dann heraußen vor der Moschee stehen und sich lautstark unterhalten. Wie wir wissen, ist der Lärmpegel bei südl. Nachbarn allemal viel höher.

Antworten Antworten Gast: Ösi
21.06.2010 19:19
0 5

Re: Re: Bei aller Sympathie und bei allem Verständnis für die Sorgen von Frau Weidinger

Schün, dass Sie keine auch nur annähernd mutmassliche Stereotypen wiedergeben.
Wie wir alle wissen, sind unter allen Nationen immer die Frauen die, die am meisten und am lautesten schnattern.
Sind ASie damit einverstanden, dass wir alle Friseursaloons, Make-up-Studios, Wellness-Oasen und Solarstudien in die Industrieareale verbannen, weil ja schließlich die mehrheitlich weiblichen Konsumenten dieser Etablissments, abgesehen von der alimentefinanzierten Herausputzmanie, nur Frauen sind und uns ruhigeh und allgemeinverträglichen männlichen Bevölkerungsschicht die Ohren zutrönen? Und genügt es nicht, dass diese weibliche Bevölkerungsschicht, weils halt so allgemein bekannt ist, den Männern nach Erpressungsschwangerschaften und Nötigungsnachwuchs Geld herauspressen, um ja nur nicht selbst jemals arbeiten zu müssen?
Ist das eh so seriös und realwirklich ausgeführt, wie Sie die Moslems einschätzen?

Gast: Niederösterreicher
20.06.2010 19:10
22 1

Was in Traun/OÖ geschah:

Traun, eine tolerante Stadt mit sozialistischem Bürgermeister war gegenüber den Muslimen offen (im Gegensatz zu den vielen anderen oö.Gemeinden. Was war die Folge? Traun wurde bei muslimischen Zuwanderern besonders beliebt und bekam ebenfals ein muslimisches Zentrum. Ergebnis: die ansässigen Geschäftsleute beklagten Umsatzeinbussen.... Warum wohl?

13 0

Re: Was in Traun/OÖ geschah:

Ja, SehenS - und ich suche eine ruhige Wohnung, damit ich von der Lärmbelästigung der Kültürbereicherer wegkomme. In Traun gibt es die günstigsten Wohnungen und keine 10 Pferde bringen mich dorthin. Günstig oder nicht. Eben aus Ihrem aufgeführten Grund.

Gast: Hr.Zyni
20.06.2010 18:42
7 2

Ich rate

der Dame, in den (noch) grün verwalteten 7. oder 8. Bezirk zu übersiedeln. Da sieht man praktisch kein Kopftuch

 
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