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Burgenland: SPÖ und ÖVP über Zusammenarbeit einig

22.06.2010 | 06:52 |   (DiePresse.com)

Man habe in wesentlichen Punkten zu einem Konsens gefunden, sagt SP-Landeshauptmann Niessl. Am Donnerstag soll ein gemeinsamer Vorschlag zur Wahl der Landesregierung eingebracht werden.

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Im Burgenland sind SPÖ und ÖVP über eine Zusammenarbeit in der Landesregierung und im Landtag einig. Das haben SP-Landeshauptmann Hans Niessl und VP-Landeshauptmann-Stellvertreter Franz Steindl am Montagnachmittag in Eisenstadt bekanntgegeben. Nun sollen noch einige Feinabstimmungen getroffen und die Gremien informiert werden.

Beide Parteien wollen in der Konstituierenden Sitzung des Landtages am Donnerstag einen gemeinsamen Vorschlag zur Wahl des Landeshauptmannes und der Regierungsmitglieder sowie zur Wahl des Landtagspräsidiums einbringen.

"Konsens in wesentlichen Punkten"

Mit der ÖVP habe es "gute Gespräche" gegeben. "Aus meiner Sicht haben wir in wesentlichen Punkten Konsens gefunden", die Voraussetzung für ein Arbeitsübereinkommen zwischen beiden Parteien seien, sagte Niessl. Was jetzt noch offen sei, sei eine Frage der Formulierung und der Feinabstimmung. Details des Regierungsübereinkommens sollen am Mittwoch in einer gemeinsamen Pressekonferenz von Niessl und Steindl präsentiert werden.

Ihm sei wichtig, dass man ein "Zukunftspaket" geschnürt habe, bei dem die Beschäftigung im Vordergrund stehe. Arbeitsmarktpolitik, Sicherheit und Bildung sowie Sozial- und Gesundheitswesen seien "jene Bereiche, wo es kein Sparpotenzial aus unserer Sicht gibt", so Niessl. In vielen anderen Bereichen werde es zu Einsparungen kommen.

Einsparungen in Verwaltung

Im Bereich des Tourismus, wo es in der vergangenen Legislaturperiode stärkere Differenzen gab, habe man eine Lösung gefunden, mit der beide Parteien leben könnten. Einsparungen soll es etwa in der Landesverwaltung und im Landesschulrat geben. Nach der für Anfang Juli geplanten Regierungserklärung soll bereits mit den Vorarbeiten für das Budget begonnen werden, im September soll eine Budgetklausur stattfinden, so Niessl. Für gemeinsame Budgetbeschlüsse in den nächsten Jahren gebe es "eine fixe Absichtserklärung". Er gehe davon aus, dass ein Doppelbudget verhandelt wird.

Man habe sich auf ein "Fünfjahresprogramm für das Burgenland" geeinigt, so Steindl. Es werde auch einen "Kassasturz" geben. Die ÖVP wolle deutliche Akzente im Gesundheits- und Sozialbereich setzen. Im Bereich der Wirtschaft habe man sich klar zu Klein- und Mittelbetrieben sowie auch zu den Leitbetrieben bekannt. Man werde die Förderungen in Richtung Export und Innovation modernisieren. In den Gesprächen sei es auch darum gegangen, dass alle sieben Regierungsmitglieder ein Budget hätten, wo sie handeln können, "und das wurde sichergestellt", so Steindl.

(APA)

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7 Kommentare
2 0

Preisfrage:


In welchem Land der Welt kommt IMMER das Gleiche raus, egal wann und wo gewählt wird?

Tipp: Ö........!

PS: sollte mal nicht Rot-Schwarz rauskommen gibt es:

Sanktionen
Bedenkenträgergesichter
soziale Kältegeschwafel
und bald wieder --> siehe oben!

0 1

Ganz schön schwieirg die Wahl - aber die Entscheidung war Alternativlos

Die Bürgerin hatte gewählt, und was sie uns sagte wurde gehört. Wie bereits erwartet, wurde Hanns Niesl wieder zur Nr. 1. Unschlagbar und unwiederlegbar waren einfach seien Argumente. Ein Soziales, faires und kompetentes Burgenland, da konnte die mutige und aufgeklärte Bürgerin nicht wiederstehen.

Die ÖVP wurde beinhart für ihre Gier und für das Vertretten des Neo-Liberalismus abgestraft.

Aber Hans Niessl ist großherzig und großzügig im Verzeiehen.

Wenn es um das Burgenland geht, da kennt er keine Gnade und arbeitet hart.

Diesen Weg möchte er aber nur gemeinsam gehen.

Deswgen stellt er persönliche Befindlichkeiten hinten an, um so der Bürgerin zu zeigen, dass er das Vorlebt, was er sagt.

Antworten Gast: MartinS
22.06.2010 19:27
1 0

Re: Ganz schön schwieirg die Wahl - aber die Entscheidung war Alternativlos

Buhaha - selten so gelacht. Der machtgeile und giftspuckende Niessl bekam einen ordentlichen Tritt in den Hintern, und beide Wahlziele zerplatzten ins Nichts. Da muss der Niessl natürlich am Boden kriechend zu den Schwarzen sabbern, denn allein wäre er ungefähr so mächtig wie ein Eis am Stiel in der Sonne...

Gast: gast
22.06.2010 10:56
0 0

wie üblich

Pack schlägt sich - Pack verträgt sich
Das ist unser politisches Dilemma !
Freundschaft !

Calvin
22.06.2010 10:43
0 0

"eine fixe Absichtserklärung"

Noch depperter kann man das ja nicht umschreiben.

Gast: gast
22.06.2010 10:09
0 0

das

die übliche packelei

cellardoor
22.06.2010 08:45
3 0

Clowns...

...und dafür brauchte es eine Wahl.