08.02.2012 18:13 | Meine Presse Merkliste0

Militär-Experte: "Wehrpflicht in Österreich abschaffen"

07.07.2010 | 12:26 |   (DiePresse.com)

"Die Bedrohung des Kalten Krieges ist vorbei", sagt der ehemalige Bundesheer-Brigadier Gerald Karner. Er spricht sich für ein billigeres Berufsheer aus. Die Abschaffung der Wehrpflicht sei ein Tabu-Thema.

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Die allgemeine Wehrpflicht wird vom Militärexperten Gerald Karner in Frage gestellt. Der ehemalige Bundesheer-Brigadier spricht sich im "Ö1-Morgenjournal" stattdessen klar für ein Berufsheer aus. Dies sei langfristig kostengünstiger und entspreche den heutigen militärischen Anforderungen mehr als ein Heer mit Wehrpflicht. Die Verteidigungsfähigkeit im klassischen militärischen Sinn ist für Karner nicht mehr notwendig.

"Kalter Krieg ist vorbei"

"Eine Verteidigungsfähigkeit Österreichs im klassischen militärischen Sinn ist ja nicht notwendig, die Bedrohung des Kalten Krieges ist vorbei", sagt Karner. Ein Berufsheer wäre flexibler einsetzbar. Auslandseinsätze könnten auf Weisung der Regierung oder auf Beschluss des Parlaments angeordnet werden. Der Militärexperte Karner erwartet, dass das Thema spätestens nach der nächsten Nationalratswahl wieder politisch thematisiert wird.

Zivildienst könnte bleiben

"Es ist eine politisch-ethische Frage, inwieweit sich der Staat über die allgemeine Wehrpflicht sich billige Hilfskräfte schaffen soll oder darf", sagt Karner. Der mit der Wehrpflicht verbundene Zivildienst müsste somit mit der Abschaffung der Wehrpflicht nicht unbedingt fallen, meint Karner. In anderen Ländern bezahle der Staat die Sozialdienste in anderer Form. "Die allgemeine Wehrpflicht beruht ja im Prinzip auf dem Grundsatz, dass sofern es eine militärische Gesamtbedrohung gibt, der Staat das ethische Recht hat, die gesamte männliche Bevölkerung zum Wehrdienst zu verpflichten. Wenn jetzt diese Gesamtbedrohung wegfällt, dann steht aus meiner Sicht dieses politisch-ethische Recht in Frage."

Finanzielles Hindernis

Von einer allgemeinen Wehrpflicht auf ein Berufsheer umzusteigen wäre aber nur mit einem vorübergehend höheren Finanzaufwand machbar, sagt Karner. Es gebe Studien, die nachzuweisen versuchen, dass ein Berufsheer langfristig günstiger ist als eine Wehrpflicht. Kurzfristig wären aber Investitionen nötig, weshalb Karner bezweifelt, dass unter der gegenwärtigen Budgetsituationen ein rascher Umstieg auf ein Berufsheer möglich sein könnte. "Wenn man nur mehr uniformierte Hilfskräfte haben will, worauf ja derzeit einiges hindeutet, könnte man ja natürlich auch ohne wesentliche Mehrkosten auf ein Berufsheer übergehen. Ich glaube nur nicht, dass das der richtige Weg für Österreich wäre", sagt Karner.

(Red.)

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159 Kommentare
 
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Gast: 0001
14.07.2011 21:59
0 0

Traurig

Ich überlege derzeit mich nach meinen 6 Monatigen Pflichtdienst zu verpflichten um Berufsunteroffizier zu werden aber durch das kündigen von Militärpersonal und das schliessen einer Kaserne nach der anderen berreitet mir Kopfschmerzen ob das wirklich so ratsam wäre beim bundesheer später mal zu arbeiten

Gast: OSTI
18.01.2011 00:40
0 0

Für unsere Jugend, nicht mehr dagegen!!!!


HS001
05.10.2010 19:55
1 0

Wundervolle Zukunft

Wenn ich die Kommentare der Berufsoptimisten hier lese , denke ich mir , dass es gut ist , dass es solche Leute gibt , die so weit in die Zukunft sehen koennen?
.
Wenn ich mich zurueckerinnere , wie grauenvoll die Haeuser in Kroatien neben der Strasse nach dem Krieg (und teilweise bis heute ) ausschauen , dann glaube ich , dass ein Bundesheer nicht umsonst ist.
.
Wenn eine F16 mit Ueberschall ueber jemanden fliegt , wie bei meinem Urlaub damals in Kroatien , dann landet man schnell wieder auf dem Boden der Realitaet.
.
Die Sicherheitslage in Oesterreich kann sich in kurzer Zeit aendern. Die Nato-Staaten haben sicher kein Interesse einen Nichtmitgliedsstaat zu schuetzen. So bloed waren Sie nicht und werden es auch nie sein.
.
Ein EU Heer gibt es nicht und wird es nur in Miniversion geben.
.
Ein wenig mehr Realitaetssinn wuerde auch in Oesterreich nicht schaden. Mit " We are from Austria " singen,kommt man heutzutage nicht mehr weit. Vielleicht sollte man sich ein wenig zurueckerinneren , wie viele Freunde wir hatten als Haider in der Regierung war.

Gast: wansuk
05.10.2010 12:22
0 0

zivi

die allgemeine wehrpflicht gibts ja nur weil mit deren abschffung auch der zivildienst abgeschafft wuerde.

Antworten Gast: sasgruber
06.10.2010 19:32
0 1

Re: österreichische Tradition Kriege zu führen

ist doch mehr als 100 jahre her

welchen krieg wollen wir führen welche länder erobern'?!
All unsere näheren Zielobjekte DL, Pl, TCH, SLW, Hu, Kroat, Slow, It, CH, Liecht ....!
liechtenstein könnten wir wahrscheinlich besiegen und etwa 10 Milliarden einstreifen.
Aber die CH verspricht sicher 500 Mrd. CHF
aber wir werden die Schweizer nicht bezwingen können! Eine Niederlage bevor es überhaupt zu Krieg und Außeinandersetzung kommt!

BH wozu? damit Tausende Trotteln von RoT und Schwarz ----
SPÖ-Trotteln und ÖVP Trotteln die jeweils 10000 -ende Gehaltsbezieher stellen.
200 Generäle die das Ö BH hat
Das mit 10 MIO Kriegern operierende US -HEER hat keine 10 Generäle

In Ö wird das halt 100 roten und 100 schwarzen Generälen ( Kosten mehr als 1.0 Mio € pro Kopf) zugeschantz ( natürlich alles Parteibuch TROTTELN.)


Trader
24.09.2010 07:58
1 0

Der Vergleich macht sie sicher......

All diese Befürworter der Abschaffung der Wehrpflicht haben vermutlich eine Menge an praktischer Erfahrung - oder auch nicht. Ich habe im Zuge von Auslandseinsätzen die Möglichkeit gehabt den direkten Vergleich zwischen Soldaten einer kanadischen Berufsarmee und österreichischen Soldaten einer Wehrpflichtigenarmee zu vergleichen. Ich würde nicht einen österreichischen Soldaten, der seinen Präsentsdienst mit seinen Ausbildungsinhalten bei unserem Heer geleistet hat gegen einen "Profi" der kanadischen Armee tauschen. Die Vielseitigkeit unserer Soldaten war den kanadischen Berufssoldaten immer überlegen. Herr Karner, wie so viele aus seinen Reihen, war nie im Auslandseinsatz und können daher nur theoretisieren. Erfahrung läßt sich durch noch so viel " Experten - BlaBla" ersetzen. Was Herr Karner genau weis sind jedoch die fürchterlichen Erfahrungen der Belgier, Niederländer Franzosen, Italiener etc. mit der Abschaffung der Wehrpflicht. Diese Länder hätten sie gerne wieder zurück und jede andere Aussage ist eine glatte Lüge wider besseren Wissens. Das eigentliche Problem ist die Halbherzigkeit unserer politischen Führung sowie die Gefälligkeitsgutachten der militärischen. 6 Monate sind nicht seriös und nicht genug. Sie verbrauchen zu viele Soldaten und belasten in weiterer Folge den Arbeitsmarkt. Es gab keinen Grund - ausser einen politischen - die 8 Monate zu reduzieren. Jede Berufsausbildung brauch ihre Zeit - Soldat im Dienste Österreichs zu werden eben auch!!!!!

komajo
21.09.2010 18:10
0 0

Wenn die Kärtner Schützenvereine

revoltieren, die Macht übernehmen und einen Freistaat gründen, dann muss der Rest von Österreich ohnmächtig zusehen.
Oder wenn die Ungarn Deutschwestungarn wieder magyarisieren wollen, kann das Österreich nicht verhindern.
Wer Frieden will, rüste zum Krieg!

heri3
17.09.2010 21:35
0 0

wie auf befehl lässt der karner seine övp sager los!

natürlich ist er für ein berufsheer,am besten unter der führung eines jungen hahnenschwanzlers!
wenn möglich einer aus der pröll familie!

Cosinus62
13.07.2010 06:17
0 0

Der Kampf gegen das Bundesheer

wird die Grünen mit ihrer morschen 68er Moral auch nicht mehr retten.

Gast: jowmos
12.07.2010 14:27
0 0

Karner-der Mann der Stunde

Konkret,weitsichtig und objektiv,als ob er nur zu spät kam um als Bundespräsident zu kandidieren.

Die Lösung des Konfliktes ist natürlich,endlich diesem System der Ungerechtigkeit ein Ende zu bereiten und ausnahmslos alle Männer in den Wehrdienst zu rekrutieren-dagegen ,dafür alle Frauen in den Zivildienstzu berufen,womit eine sogar geschlechtlich fundierte rollenunterscheidung Manifest und Spielraum erhält.

Die Zeit ist gekommen um für dieses Land geradezustehen,sich diesem anzunehmen und zu bestätigen ein Teil dessen zu sein - ein Auftrag,ein Bürger,eine Demokratie und- ein Staat.


Gast: Niederösterreicher
12.07.2010 14:12
0 0

Ein Bundesheer nach Art der Freiwilligen Feuerwehr schaffen!

Auch unsere sehr bewährte Freiwillige Feuerwehr ist militärisch organisiert und einsatzfähig und beruht auf dem Grundsatz der Freiwilligkeit. Es sollte in gleicher Weise Männern und Frauen offen stehen. Auf Auslandseinsätze sollte man weitgehend verzichten, für den Einsatz in Katastrophenfällen war schon bisher die FFW gut genug!

Es könnten sich beim Freiwilligen Heer am Soldatenspielen Interessierten reichlich betätigen, auch an einer Entschädigung für die Einsätze sollte man denken!

Das Heer ließe sich wie die FFW flexibel organisieren mit Hauptberuflichen und Teilzeitsoldaten im Nebenberuf! Man könnte Leistungsshows und Wettkämpfe zur Steigerung der Motivation der Soldaten veranstalten. Und das Odium der "Zwangsarbeit" fiele endlich weg!

Antworten Gast: EinfachHatl
12.07.2010 15:42
0 0

Re: Ein Bundesheer nach Art der Freiwilligen Feuerwehr schaffen!

In Ermangelung ausreichender Freizeit sehe ich davon ab, unangebrachtere Kommentare zu suchen - ich würde wohl keines finden. Am Tische würde ich Sie wohl fragen, ob Sie ein fundamentalistischer Anhänger der Klimaerwärmung sind, doch Geschriebenes erzeugt keine heiße Luft.

Die Feuerwehren waren bislang in anspruchsvollen Einsätzen nach 1-3 Tagen ausgebrannt, legitim - da es ja ihr Sinn ist, akutes Unheil abzuwenden bzw. zu verringern. Danach kommen Organisationen wie das BH in Österreich zum Einsatz. Soviel zur Katastrophenhilfe.

Ich begnüge mich damit, mich zum Thema Feuerwehr und Katastrophenhilfe zu äußern.

Grund: Den Rest sollten Sie in Eigenregie durch gründliches Nachdenken "erarbeiten". Ich lege Ihnen jedenfalls nahe, Ihr staatsbürgerliches Wissen aufzufrischen!

Cymry
09.07.2010 15:25
0 0

Das ist doch lächerlich!

Die zukünftigen Berufssoldaten werden immer noch ihren, dem Proporzsystem entsprechenden Vorgesetzten gehorchen.Somit ändert sich nichts am ÖBH. Nur die Querulanten sind wir dann losgeworden.

Staunton
09.07.2010 07:31
1 0

Nicht die allgemeine Wehrpflicht gehört abgeschafft, sondern dieser so genannte Militärexperte Karner und Gleichgesinnte gehören wegen schwerer Gefährdung von Volksinteressen degradiert und aus dem politischen Verkehr gezogen.

Denn was ist denn ein Berufsheer anderes als ein Söldnerheer, das in der Regel völlig widerspruchslos die Befehle der Mächtigen und Generäle befolgt und sich fast völlig der Einflussnahme durch das Volk entzieht? Während ein Berufsheer ja in der Regel aus einer mehr oder weniger in den Soldatenausbildungsstätten geformten meinungslosen, folgsamen Masse besteht ("Befehl ist Befehl"), bringen hingegen Wehrpflichtige, die aus dem Volk kommen, keineswegs das gleiche obrigkeitshörige und kritiklose Denken in ihren Wehrdienst mit ein.

Ein Heer, das zum größten Teil aus Menschen aus dem Volk besteht, wie das derzeit der Fall ist, lässt sich mit Sicherheit auch nicht so leicht in rechtlich bedenkliche und rechtswidrige Kämpfe(!!!) rund um die Welt schicken, wie das bei einem Berufsheer aber in den meisten Fällen ohne Weiteres ginge.

byrig
08.07.2010 22:04
1 0

berufsheer und karner

herr karner möge zwar militärexperte sein-unbenommen-aber in die zukunft sehen kann auch er nicht.dabei möchte ich v.a an den völlig unerwarteten zusammenbruch des ostblocks und an die rezente krise des euro ubd der eu insgesamt erinnern.
nichts ist unmöglich.
das sollte ein ehemaliger militärstrage wie karner eigentlich wissen.
umso rätselhafter seine äusserungen,die vielleicht seiner jetzt doch schon längerdauernden zivilen karriere zu danken sind.
unter diesen prämissen sollte er doch wissen:österreich war eigentlich nie bereit,auch nur annähernd genug für eine suffiziente landesverteidigung auszugeben.ein suffizientes berufsheer kostet aber sicher ein vielfaches der jetzigen verteidigungsausgaben unseres landes.ausser karner ist wie die linken bereit,aus dem heer eine art polizeitruppe mit etwas anderen ausgaben zu schaffen.
und herr karner sollte auch wissen,dass es nicht möglich ist,im falle eines schnell auftretenden bedrohungszenarios schnell notwendig gewordene kapazitäten aufzubauen.

fazit:karner agiert verantwortungslos-oder ist eine art linkspazifist geworden.

Antworten Cymry
09.07.2010 15:42
1 0

Re: berufsheer und karner

Karner ist nicht nur Militärexperte, sondern auch immer ein loyaler Offizier der Republik Österreich gewesen. Wenn er Überlegungen öffentlich darbietet, bedeutet es lediglich, dass er seine Dienste der Republik kostenlos zur Verfügung stellt.
Ob diese offiziell angenommen werden, liegt nicht im Bereich seiner Möglichkeiten, dafür ist die offizielle Politik verantwortlich. Ich sehe nicht ein, warum einem Experten die öffentliche Meinung verboten werden sollte.

Antworten Antworten Gast: grande
10.10.2010 20:21
0 0

Re: Re: berufsheer und karner

Karner hat sich vom Status des Militärexperten längst verabschiedet.

Seien "Analysen" wiedersprechen nicht nur seinen eigenen Aussagen vor wenigen Jahren sondern auch jeder realen Erfahrung.
Loyal ist er lediglich seinem Geldgeber, nötigenfalls, wie hier, auch zum Schaden der gesamten Bevölkerung.

Antworten Antworten byrig
10.07.2010 00:51
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Re: Re: berufsheer und karner

cymry,seine meinung kann er immer kundtun-er muss allerdings damit rechnen,dass selbige kommentiert und wie in meinem fall sogar kritisiert wird.
und meine kritik halte ich in seinem fall mehr als aufrecht-ich behaupte sogar,er argumentiert in diesem fall wider besserem wissen.

Antworten Antworten Antworten Cymry
10.07.2010 09:49
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Re: Re: Re: berufsheer und karner

Vor 89 war ein Massenheer mit 300 000
Reservisten notwendig. Heute brauchen wir ein sehr schlankes, aber hochspezialisiertes Bundesheer. Nachdem Waffenübungen nicht mehr stattfinden, ist die allgemeine
Wehrpflicht obsolet geworden.

Antworten Antworten Antworten Antworten byrig
10.07.2010 23:12
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Re: Re: Re: Re: berufsheer und karner

cymry:worauf "hochspezialisiert"?auf welche aufgaben?welche vorgaben?noch mit katastrophenschutz?
wie ich oben erwähnt habe,kann nicht einmal der supergescheite karner in die zukunft schauen,und gerade er will sich aller militärischer möglichkeiten begeben.
und "schlank" heisst in österreich das militär betreffend immer nur eines:weniger geld.auch das sollte unser oberstratege wissen.
als interessierter laie fordere ich folgendes:weitereine suffiziente panzerwaffe,allgemeine wehrpflicht,erhöhung des wehrbudgets,weiterhin eine existenz aller militärisch relevanten waffengattungen.
und herr karner sollte endlich zugeben,dass ihm die effektivität der österreichischen landesverteidigung seit seiner privattätigkeit wurst ist.

Antworten Gast: no eye
09.07.2010 10:59
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Re: berufsheer und karner

das hat nichts mit pol. links/mitte/rechts zu tun - diese Unterscheidung erfanden die Globalisten nur zu des Volkes Verwirrung und z.T. Bespaßung

Gast: 08/15
08.07.2010 08:44
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Kein Söldnerheer


Södnerheere haben in der Geschichte die größten "Verheerungen" angerichtet. Eine Handvoll Landsknechte haben beispielsweise im 30-jährigen Krieg (1618-1648) die Bevölkerung in Europa in Angst und Schrecken versetzt und damals durch Brandschatzung, Mord und Plünderung Millionen Menschen das Leben gekostet.

Und sagen sie ja nicht:
Die Menschheit ist lernfähig. Das gibt es nie wieder!



Antworten Cymry
09.07.2010 15:50
0 1

Re: Kein Söldnerheer

steht zur Debatte, sondern ein Berufsheer. Das ist deutlich etwas anderes. Die Söldnerheere des 30-jährigen Krieges waren inernational zusammengesetzte Truppen, die jeweils für den Besserbezahlenden gekämpft und auch häufig die Seiten gewechselt haben.
Ein Berufheer besteht aus österreichischen Freiwilligen, die in jeder Situation loyal zu Österreich stehen.

Antworten Antworten Gast: HalliHallo
11.07.2010 17:13
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Re: Kein Söldnerheer

Liebe(r) Cymry! Bitte träumen Sie weiter den romantischen Traum vom Österreichischen freiwilligen Beufsheer!
Friewillige Rambos: unbrauchbar.
Riesiger Arbeitslosigkeit: Viele strömen aus wirtschaftlichen Zwang zum Heer - Freiwilligkeit Fehlanziege aher auch kaum Motivation.
Gute Leute = Gute Bezahlung und Gute Ausrüstung.
Auslandseinsätze wie von unseren Politikern gewünscht? Kein Problem! Eine Staffel Eurofigther ersetzen ein Battailion.
Als Anreiz für einen Berufssoldaten sollte ein Mindesgehalt von rd. 3000 € netto/monatl. vorgesehen sein. Und wieviele Leute soll das Heer gross sein? Mindestens 12 - 15 000 Mann Kämpfende Truppe, mit Flugzeugen, mit modernen Panzern mit KFZ mit Hubschraubern. Zusätzlich noch die ganze Verwaltung! Da haben wir mit viel viel Glück ein paar Leute für die Katastrophenhilfe in Ö übrig!
Mit einem Wort - UNBEZAHLBAR!!!

Antworten Trader
09.07.2010 15:41
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Re: Kein Söldnerheer

Den schrecklichsten und mörderischsten Krieg aller Zeiten haben Wehrpflichtigen Armeen angerichtet.

2 Weltkriege mit Gebirge von Toten

Vietnamkrieg etc.

Man sollte schön langsam dieses falsche und fast dumme Argument eines "Söldnerheeres" ablegen. Selbst das Bundesheer der 1. Rep. wurde auf Befehl der Politik und nicht aus eigener Entscheidung tätig.
Die Polizei die auf die Demonstranten vor dem Justizpalast losging - eine Berufspolizei - wird ja auch nicht in Frage gestellt.

Söldner können auch Ausländer sein die für Sold ihre Dienste anbieten.
Das ist wohl nicht die Basis eines Berufheeres in Österreich.
Ich bin auch nicht für ein Berufsheer weil viele nützliche Fähigkeiten die Wehrpflichtige mitbringen verloren gehen. Ich wollte nur diesen unzulässigen Schluss Berufsheer ist ein Söldnerheer und daher schlecht und latent putschverdächtig aufzeigen.-


Antworten Gast: alatheus
08.07.2010 11:15
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Re: Kein Söldnerheer

Die Söldnerarmeen des 30-jährigen Krieges als "eine Handvoll" zu bezeichnen, ist ein starkes Stück. Tatsächlich dienten allein in der Armee von Fürst Wallenstein über 100.000 Mann.

 
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