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Grüner Bundesrat Dönmez: „Bin nicht islamophob“

14.07.2010 | 16:28 |  Georgia Meinhart (Die Presse)

Rassismus bei den Grünen? Der Grüne Bundesrat Dönmez wehrt sich im "Presse"-Interview gegen den Vorwurf, er gebrauche „islamophobe Diskursstrategie“. Seiner Kollegin Korun wirft er „absurdes“ Verhalten vor.

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„Die Presse“: Herr Dönmez, sind Sie islamophob?

Efgani Dönmez:
Das bin ich nicht. Ich bin selbst aufgeklärter Moslem mit alevitischen Wurzeln.


Es wird Ihnen jedenfalls im kürzlich erschienenen Buch zur „Islamophobie in Österreich“ vorgeworfen.

Dönmez:
Ja,  ich werde hier diffamiert, aber nicht, weil ich die Religion kritisiert hätte, sondern weil ich islamische Organisationen und ihre Repräsentanten kritisiere. Unter dem Deckmantel der Religion und mithilfe politischer Parteien wird in Österreich die konservativ-religiöse Politik der Herkunftsländer sogenannter muslimischer Vereine betrieben. Religion wird benutzt, um damit politisches Kleingeld zu machen. Man wirft mich in einen Topf mit rassistischen und islamophoben Personen, weil ich das zum Thema mache.


Welche Organisationen und Repräsentanten meinen Sie konkret?

Dönmez:
Omar Al-Rawi als Abgeordneter der Sozialdemokraten und gleichzeitig Integrationsbeauftragter der IGGiÖ (Islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich, Anmerkung) ist meiner Auffassung nach die personifizierte Unvereinbarkeit von Politik und Religion. Hier macht die SPÖ in Wien eine ganz billige Rechnung, indem sie die wenigen jüdischen gegen die hunderttausenden muslimischen Stimmen aufrechnet. Es ist ein wesentlicher Punkt, der den SPÖ-Strategen offenbar überhaupt nicht geläufig ist, dass Omar Al-Rawi nicht jenes Sprachrohr aller Muslime in Österreich ist, als das er gilt. De facto ist es so: Die IGGiÖ vertritt nur ein Prozent der über 400.000 Muslime in Österreich.


Das oben genannte Buch war aber Thema einer Podiumsdiskussion im Parlament, die nicht die SPÖ, sondern die Grüne Bildungswerkstatt und die grüne Migrationssprecherin  Alev Korun, veranstaltet haben.(c) APA (Herbert Pfarrhofer) Efgani Dönmez

(c) APA (Herbert Pfarrhofer) Efgani Dönmez



Dönmez:
Das ist ja das Absurde an der Sache. Statt dass man den eigenen Abgeordneten in Schutz nimmt vor Diffamierungen, geben eine grüne Institution und meine Kollegin Korun dem politischen Islamismus eine Bühne um dessen Ansichten zu verbreiten.

Warum?

Dönmez:
Das weiß ich auch nicht. Es wird jedenfalls noch für Diskussionen sorgen. Ich habe ja kein Problem damit, dass auch Grüne meine Arbeit und meine Ansichten kritisieren. Wenn eine derartige Veranstaltung stattfindet, im Parlament, organisiert von Teilen der Grünen und von einer Abgeordneten, dann würde ich aber zumindest erwarten, dass Personen, die in diesem Buch kritisiert werden, die Möglichkeit bekommen, auf dem Podium dazu Stellung zu nehmen. Das war nicht der Fall.

"Diese öffentliche Selbstkastration ist für mich nicht nachvollziehbar"
Efgani Dönmez



Wie haben Sie von der Veranstaltung erfahren?
(c) APA (Herbert Pfarrhofer) Efgani Dönmez

(c) APA (Herbert Pfarrhofer) Efgani Dönmez



Dönmez:
Durch Dritte, später habe ich das Rundmail bekommen wie alle Abgeordneten.

Wie passt denn das eigentlich zur Parteilinie der Grünen, dass man konservativ-klerikalen Strömungen eine Plattform bietet?

Dönmez:
Darauf habe auch ich keine Antwort.


Steckt dahinter ein Schielen auf die Wählerschaft im IGGiÖ-Umfeld?


Dönmez:
Nein, sicher nicht. Denn diese Wählerschaft werden die Grünen, die aufgeklärte, eher hohe Bildungsschichten ansprechen, ohnehin nie erreichen.


Was dann?

Dönmez:
Ich weiß nicht, warum Kolleginnen diese Strömungen unterstützen. Vielleicht ist es eine nicht enden wollende Toleranz allem und allen gegenüber. Ich sehe, dass es innerhalb der Grünen im Bereich der Migration und Integration unterschiedliche Herangehensweisen gibt. Wir in Oberösterreich sind der Überzeugung, dass man sich auch fragen muss, mit wem erreiche ich dieses Ziel der Integration und mit wem nicht. Wir müssen über das sprechen, was wir in der Migrationspolitik nicht haben möchten – nämlich Gruppen, die überhaupt kein Interesse an Österreich und der österreichischen Gesellschaft haben. Für diese sollte es die Möglichkeit von Sanktionen geben – bis zum Entzug des Aufenthaltstitels. Da gibt es innerhalb der Grünen noch keine erkennbare  Linie. Das sorgt offensichtlich für Irritation in Wien.(c) APA (Herbert Pfarrhofer) Efgani Dönmez

(c) APA (Herbert Pfarrhofer) Efgani Dönmez




Sorgen die Turbulenzen in Wien, etwa rund um Bezirksparteispaltungen im Grünen Wahlkampf, auch für Irritation in den Länderorganisationen?

Dönmez:
Diese öffentliche Selbstkastration ist für mich nicht nachvollziehbar.


Wie konnte es soweit kommen? Anders gefragt: Sind Sie zufrieden mit der Bundesparteiführung?

Dönmez:
Fußballtechnisch ausgedrückt: Ein Trainer kann nur so gut sein wie seine Spieler und wenn man gewinnen will, müssen diese eine Symbiose ergeben.


Das heißt, es gibt zu viele Einzelkämpfer und zu wenige Teamplayer bei den Grünen?

Dönmez:
Das heißt, dass man Wahlen nur dann gewinnen kann, wenn man diejenigen, die an die Spitze der Partei gewählt wurden, nicht öffentlich demontiert.

Auf einen Blick
Ein ganzes Kapitel in dem Buch „Islamophobie in Österreich“ (Studienverlag) ist dem türkischstämmigen Bundesratsabgeordneten Efgani Dönmez (34) gewidmet. Ihm wird der Gebrauch „islamophober Diskursstrategie“ vorgeworfen. Als das Werk Mitte Juni im Parlament diskutiert wurde, saß Parteikollegin Alev Korun auf dem Podium.

 

("Die Presse" Printausgabe vom 15. Juli 2010)

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144 Kommentare
 
1 2 3 4
Woda
22.07.2010 14:45
0 0

Bravo

Vielleicht ist es eine nicht enden wollende Toleranz allem und allen gegenüber. <- mehr braucht man zu der Partei der Grünen nicht sagen.

tomschi
19.07.2010 15:20
3 0

So was, ein Grüner,...

...der des Doppeldenks nicht mächtig ist, der hat aber Glück, dass seine Partei nichts zu reden hat, sonst müsste er gleich ins Umerziehungslager.
(Doppeldenk: Frauen sind super, frauenverachtende Gesellschaftsformen sind super.)

8 0

der zensi

Ach - jetzt lässt er meine positive Kritik am Dönmez nicht durch.
Whg: Ich erlebe es noch, dass ich was Positives über einen Grünen sage: ich finde der Mann hat Hausverstand und damit ist er in seiner Partei der Einzige. Erschreckend.

5 0

wow

ich erlebs noch, dass ich über einen Grünen was Positives zu schreiben hab: aber je mehr ich von dem Dönmez lese, um so besser gefällt der mir. Der hat ja Verstand und Hausverstand - was macht der bei der Emanzenpartei?
Und ja - die versuchen ihren einzigen vernunftbegabten Abgeordneten öffentlich zu diskreditieren. Dumme Ganserl.

Gast: Stefan Beig
15.07.2010 17:21
1 0

Missverständnis

Dieses Interview basiert auf einem Missverständnis: Die erwähnte Veranstaltung in den Räumlichkeiten des Parlaments am 14.06.2010 hat sich überhaupt nicht mit dem Buch "Islamophobie in Österreich" auseinandergesetzt. Dort ging es um das neue "Jahrbuch für Islamophobieforschung 2010: Deutschland - Österreich - Schweiz" und das ist ein anderes Buch, in dem Efgani Dönmez überhaupt nicht vorkommt! Damit ist die Aufregung über die Veranstaltung absurd, und dass Efgani Dönmez in dem Islamophobie-Buch kritisiert wird, ist keine Neuigkeit mehr.

0 0

Re: Missverständnis

und warum sagt ihm das keiner?

Antworten Antworten Gast: enttäuschter ehemaliger Grünwähler
15.07.2010 21:37
7 0

Re: Re: Missverständnis

Naja, angekündigt hatten die Grünen aber schon genau dieses Buch vorzustellen in dem Efgani Dönmez vorgeworfen wurde "islamophob" zu sein: http://www.gruene.at/uploads/media/islamophobie_in_oesterreich.pdf
Wobei es natürlich bei der weiten Verbreitung des sekundären Analphabetismus in Österreich durchaus möglich ist, dass die Veranstalter nicht einmal wussten, welches Buch sie denn nun vorstellen. Hoffentlich weiss Frau Korun dann bei Abstimmungen im Parlament etwas genauer über was sie abstimmt bescheid.

Antworten Antworten Antworten Denker
19.07.2010 09:13
1 0

Re: Re: Re: Bezeichnet für das Demokratieverständnis der Grünen

ist es aber schon, dass sie ihren einzigen Bundesrat, der in diesem Buch als islamophob angegriffen wird nicht zur Diskussion (und Verteidigung seines Standpunktes) einladen.

Bemerkenswert auch die beachtliche Anzahl an angeführten "WissenschaterInnen" die an der Uni Wien oder sonstigen öffentlichen Institutionen angestellt sind - vielleicht sollte man bei der Budegetlochbekämpfung auch hier den Hebel ansetzen. Nicht das dieses Thema nicht völlig uninteressant wäre, aber könnten die Autoren diese Tätigkeiten nicht als ihr Privathobby betreiben oder aus Mittel der Grünen bezahlt werden ?

Gast: Heinz. K
15.07.2010 16:17
11 0

Frage

Herr Dönmez, was hält sie noch bei dieser Chaotengruppe von Grünen??

Denker
15.07.2010 15:29
8 0

Vielleicht sollte man darauf hinweisen, dass Herr Omar Al-Rawi systematisch

als Wiener Stadtrat oder sogar Vizebürgermeister (wahrscheinlich nur wenn die SPÖ die absolute Mehrheit im Gemeinderat verteidigt) aufgebaut wird. unter anderem deuten etliche Vertetungen des Bürgermeisters bei Empfängen für Internationale Veranstaltungen (Kongresse), die sonst praktisch ausschließlich von Stadträten übernommen werden, darauf hin.

9 0

Herr Dönmez ist einer der ganz ganz

wenigen bei den Grünen, die bezüglich der Probleme mit Migration und Migranten NICHT beide Augen jahrelang geschlossen hält und diese REALITÄT zumindest zur Kenntnis nimmt und sich getraut, auch anzusprechen.
Die 99% der anderen Grünen Politiker sind ja völlig fern der Realität, wenn es um dieses Thema geht.

8 1

Re: Herr Dönmez ist einer der ganz ganz

Wer außer Dönmez noch?
Mir ist sonst keiner der Grüninnen bekannt, der diese Probleme erkannt und ausgesprochen hat.

Gast: fallia
15.07.2010 14:14
1 18

warum hetzt dönmez gegen die wr spö

weil sie zu ihren türksichen mitbürgerInnen steht? ich fand die auftritte von spö politikerInnen bei den türkInnen demos richtig und gut. die haben klar gemacht, wo sie ihr herz tragen. israel darf sich nicht alles erlauben. und die hamas immer madig machen kanns auch nicht sein. die kämpft für die rechte der palästinenserInnen. die spö auch!

toranaga
15.07.2010 14:06
9 0

aufgeklärte, ehrliche und aufrichtige demokraten sind bei den grünen auf dem index und werden von diesen verfolgt.


gibts auch irgend etwas neues ?!!

Gast: Mit mir im Reinen.
15.07.2010 12:55
12 1

na und?

Was ist denn so schlimm daran, islamophob zu sein?

Ich bin es, so wie ich nazi-phob bin und zwar aus den gleichen Gruenden und in gleichem Ausmass. Das sind dann auch schon all meine Phobien und ich bin damit mit mir voellig im Reinen.

Antworten MALSI
15.07.2010 13:29
15 0

Re: na und?

Bei einer echten Phobie wird die Furcht vor dem abzulehnenden Objekt oder der gefürchteten Situation immer WENIGER, je mehr man sich mit Ihr auseinandersetzt.

Beim Islam ist es genau umgekehrt. Bei vorurteilsloser Auseinandersetzung mit der Islamideologie wird die ABLEHNUNG immer größer, je MEHR man sich mit der Materie befasst.

In keinem einzigen psychologischen Fachbuch werden Sie in der Rubrik "Phobien" den Begriff der Islamophobie finden. Ein reines Kunstprodukt, eine Erfindung der Islamisten um Kritiker mundtot zu machen.


Antworten Antworten Tante_Mitz
15.07.2010 15:27
2 1

Re: Re: na und?

Was sind die Krietrien um islamophob zu gelten?

- ewiges Zunicken?
- unendliche Toleranz?

Ist Islamophobie heilbar? udn wenn ja wie?

Antworten Antworten Antworten MALSI
15.07.2010 22:09
4 0

Re: Re: Re: na und?

Liebe Mitzitante! :-))

Was Sie meinen ist der unkritische Islamophile! Vor allem viele Linke gehören dazu.

Zur Islamophobie: Die unterschiedlichen Kriterien sind teilweise völlig absurd! Es reicht wenn Sie der Meinung sind, dass der Islam aggressiv und gewalttätig sei.
( also wenn sie das Erscheinungsbild des Islam wahrnehmen oder wenn sie islamische Literatur lesen und sich eine Meinung bilden)
Dann sind Sie islamophob!

Es reicht weiters aus wenn Sie die Meinung vieler Muslime teilen, die meinen: "Viele Muslime wollen lieber unter sich sein." Dann sind Sie islamophob!

Wenn Sie die Meinung von gläubigen Muslimen ( der Koran = gültig und unveränderbar für alle Zeiten) teilen und denken der Islam sei statisch und für Veränderungen unempfänglich, dann sind Sie islamophob!

Eine hinterhältige,versteckte Form des Mundtotmachens. Darum: Weiterhin Probleme im Zusammenhang mit dem Islam aussprechen und aufklären.
Nur angesprochene Probleme, nicht vertuschte, können auch gelöst werden.


Antworten Antworten Gast: angela2000
15.07.2010 14:12
1 11

Re: Re: na und?

Islamfeindlichkeit udn Islamophobie sind ausführlich udn wissenschaftlich dokumentierte Phänomene, der sich zuletzt auch das Zentrum für Antisemitismusforschung angenommen hat.
Geleugnet wird es von kleinen fundamentalistisch-ideologischen Gruppen von ganz Rechts, so wie damals Rassismus und Antisemitismus geleugnet wurde.
Zu diesen Rechten gehören auch die neuen Rechten um die "Neocons" und die "Antideutschen", die ja die Ideologie der Neocons rezipieren.

Antworten Antworten Antworten MALSI
15.07.2010 21:39
5 0

Re: Re: Re: na und?

Der Begriff "Islamophobie" mit dem Muslime pauschal gegen Kritiker vorgehen, ist eine problematische politische Wortschöpfung.

Nicht nur aus diesem Grund wurde das
Zentrum für Antisemitismusforschung
in Berlin (welches Sie meinen)
mehrfach von Antisemitismusinstituten und anerkannten Antisemitismusforschern kritisiert:

- Versuch den Islamophobiebegriff salonfähig zu machen
- Diffamierung von kritischen Publizisten und Forschern
- Verkleinerung der Gefahr des politischen Islam.

Es wäre besser sich dem zunehmenen islamischen Antisemitismus und der Christo- und Judaphobie zu widmen!

Geleugnet wird das Phänomen der
Christo- und Judaphobie von
fundamentalistischen islamischen Gruppen(die anderen sind schuld!) und der Masse der Linken, die dem Islam wohlwiollend und weitgehend unkritisch gegenübersteht.

Antworten coldcase
15.07.2010 13:21
2 0

Re: na und?

Ja, das versteh ich, aber Sie müssen bedenken, dass sich Herr Dönmez ja gegen Vorwürfe seiner muslimischen türkischen Landsleute und deren Unterstützer behaupten muss. Also bitte nicht so streng sein!

Tom93
15.07.2010 12:44
0 11

nowaks pro-övp-kampagne geht in die nächste runde

övp wird hier regelmäßig mit jubelberichten bedacht, spö&grüne werden bei jeder sich bietener gelegenheit niedergeschrieben, und die fpö ignoriert - alles, um der wiener övp "ein bißchen" zu helfen.

das ist wohl der tiefpunkt für eine angebliche "qualitätszeitung", wenn sie sich immer mehr dem kampagnen-journalismus des boulevards angleicht.

Antworten modestus
15.07.2010 13:36
1 0

Re: nowaks pro-övp-kampagne geht in die nächste runde

die jubelmeldung hätte ich gerne gelesen..wo ist sie zu finden??

4 1

Re: nowaks pro-övp-kampagne geht in die nächste runde

Wenn's dir nicht passt, lies DiePresse nicht.
Hier wirst du keinem abgehen!

Antworten Antworten Gast: Gast
15.07.2010 13:53
0 0

Re: Re: nowaks pro-övp-kampagne geht in die nächste runde

Hier wirst du keinem abgehen!

Auf den Gedanken kommt der nie.
Solch intellektuelle Kapazunder sind ja auch unentbehrlich und für jedes Forum unverzichtbar!

Gast: x7
15.07.2010 12:14
1 5

ja, ja so macht man gratis Werbung

lol was für ein biliger Trick um Werbung für ein Buch zu machen. (würde sonst eh keiner kaufen)

 
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