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Regierung startet neue Eigenlob-Propaganda

28.07.2010 | 11:20 |   (DiePresse.com)

Österreichs Regierung wirbt wieder in großem Stil. Diesmal mit dem Slogan "Für Österreich erreicht". Zurzeit findet eine großflächige Inseraten-Kampagne statt. Faymann und Pröll buhlen dabei um Anerkennung.

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Die Regierung wirbt wieder in großem Stil. Unter der Überschrift "Für Österreich erreicht" buhlen SP-Bundeskanzler Werner Faymann und sein VP-Vize Josef Pröll um Anerkennung für ihre Arbeit bei der Wählerschaft. Inseriert wurde am Mittwoch nahezu flächendeckend in heimischen Tageszeitungen. Mindestsicherung und Transparenzdatenbank, Arbeitsmarktpaket, Neue Mittelschule und Fremdenrecht werden dabei angepriesen.

"In jeder Zusammenarbeit gibt es mitunter Meinungsunterschiede. Auch zwischen den Koalitionspartnern der Österreichischen Bundesregierung", versuchen Faymann und Pröll jüngste Differenzen in konstruktivem Licht erscheinen zu lassen. Bedacht hat man auch ein gleichwertiges Erscheinungsbild beider Koalitionspartner.

Kosten für Kampagne unklar

Aus den Büros von Faymann und Pröll hieß es, Bundeskanzleramt und Finanzministerium würden sich die Kosten für die Kampagne teilen. Wie viel das sei, wollte man nicht beziffern. Jede Zeitung habe ihre Inseratenpreise, zudem bekomme man einen Rabatt, so ein Sprecher Faymanns. Im vergangenen Jahr wurde eine ähnliche mit fünf Millionen Euro budgetierte Aktion zugunsten der Hochwasseropfer abgeblasen.

Kritik an Geldverschwendung

Erst im Februar hatte die Regierung Vorgaben für Regierungs-Werbung beschlossen. So dürfen nach Anordnung einer Nationalratswahl keine neuen Kampagnen begonnen werden. Immer wieder hagelt es nach derartigen Kampagnen Kritik der Opposition, die in derartigen Aktionen Geldverschwendung und versteckte Wahlwerbung ortet. Aber auch koalitionsintern geriet man sich des öfteren in die Haare, wenn etwa einzelne Ministerien ohne Absprache mit dem jeweiligen Regierungspartner warben.

Offensichtlich keinen Anklang hat übrigens die jüngste Mahnung von Bundespräsident Heinz Fischer, Flüchtlinge nicht mit Verbrechern gleichzusetzen, gefunden. Unter der Überschrift "Für mehr Sicherheit" werden in den Inseraten unter anderem die Neuordnung des Fremdenrechts sowie die Einrichtung des Asylgerichtshofs beworben.

(APA)

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22 Kommentare
buer
01.08.2010 19:51
0 0

Fortsetzung: Politer Werbung

Nach den großzügigen Geschenken an die Banken und der „ungefragten“ Euro-Stützung nach der Griechenlandkrise verkauft uns die Regierung diese Geldverschwendung als „Regierungserfolg“! Vor Weihnachten werden wir dann mit einem gepfefferten Sparpaket überrascht - Steuererhöhungen oder neue Steuern und Abgaben nicht ausgeschlossen! Die Höhe der Verschuldung jedes einzelnen Österreichers hat uns der Finanzminister in „seiner Werbung“ schon vorgerechnet. Wer bestraft eigentlich die ministeriellen Geldverschwender? Die Wähler? Aber bis zu den nächsten Wahlen ist alles längst vergessen!

buer
01.08.2010 19:50
0 0

Politiker Werbung

Sind die halb- und ganzseitigen Beweihräucherungswerbeseiten der Regierungsmannschaft in den diversen Tages- und Wochenzeitungen und die Werbespots im Regierungsfunk wirklich notwendig, wenn an allen Ecken und Enden das Geld für das Notwendigste fehlt? Es gibt kein Ministerium, von dem man keine Werbung in eigener Sache gesehen hätte! Wer zahlt eigentlich die ministeriellen Werbungen? Natürlich zahlen einmal mehr alle Steuerzahler! Da wird einerseits schon wieder über Nulllohnrunden und über die kommenden Pensionsrechte diskutiert – aber auch wie man bestehende Renten beschneiden könnte - und dann werden anderseits ohne mit der Wimper zu zucken, zig Millionen für Werbung „verschwendet“.

0 0

Sparmeister

Der eiserne Sparwille der Regierung ist ganz deutlich zu erkennen. Dass die Eigenwerbung notwendig ist, ist nachvollziehbar bei der Leistung die bis dato erbracht wurde. Wer nur Exkremente produziert, muss diese als Schokolade verkaufen. Die Farbe ist die gleiche und an den Geschmack wird sich das Volk schon gewöhnen.
http://gedaunknsplitta.blog.de

Gast: gast
29.07.2010 13:59
0 0

fetzn naß machen und...

FEEEEEST draufhaun!

Gast: hk1190
29.07.2010 13:03
0 0

Sparwut

Sparwut in den Ressorts! Die Politik selbst will davon nichts wissen.

Gute Nacht Österreich!

poldionkel
29.07.2010 10:06
2 0

so funktioniert es

medien die brav und unnachgefragt über die regierungsarbeit lobhudeln und berichten bekommen von der regierung oder gemeinde wien ganzseitige inseratenkampagnen zugeschanzt. so funktioniert die freie marktwirtschaft, ein produkt das gefällt wird genommen, in diesem falle beköstigt, zahlen tuts wer? richtig der dodel steuerzahler. weder der goder noch der kasperlverschnitt zücken ihre privatbörsel für die überaus peinliche lobhudelkampagne.

Gast: UKW
28.07.2010 21:24
4 0

Die Presse hat wenigstens den Mut diese Apa-Meldung auf die Internetseite zu stellen

Bei "Österreich" oder "Heute" ist so etwas undenkbar.

Gast: Lukas
28.07.2010 20:55
5 0

SPÖVP wollen Medien bei Laune halten

in regelmäßigen Abständen Großinserate auf Kosten der Steuerzahler wirken Wunder in der Berichterstattung...

An den Prnager stellen, aber ...

... die Inserate schalten und das Geld kassieren. Das nenne ich Doppelmoral!

Gerald
28.07.2010 19:07
6 0

Für Österreich haben wir erreicht

dass Österreich eine Rekordverschuldung hat.

dass dem ORF nochmal 160 Mio € in den Allerwertesten geblasen wurden.

dass wir willfährige Medien mit massenhaft Inseratengeld zuschütten und dafür Steuerzahlergeld in ungeahnter Höhe verschwenden

dass Eisenbahner so früh wie vor 20 Jahren in Rente gehen und die Zuschüsse an die ÖBB Rekordhöhen erreichen.

dass es absolut keine Verwaltungsreform gibt.

dass jeden Tag über neue Besteuerungsideen debattiert wird, aber nicht über Einsparungen.

dass wir 100.000 zusätzliche Zuwanderer importieren wollen.

dass wir eifrig dabei sind die Meinungsfreiheit (angebliches Antiterrorgesetz) zu untergraben wo es nur geht.

dass wir kein Problem haben wenn es unseren Zwecken dienlich ist auch mal die Verfassung zu brechen (Budget).

dass wir eifrig dabei sind unser bewährtes Schulsystem durch eine gescheiterte Ideologie (Gesamtschule) zu ruinieren.

dass wir sämtliche Integrationsprobleme negieren, leugnen oder kleinreden und Leute die darauf hinweisen diffamieren.

dass Griechenland als Belohnung für jahrelangen Betrug nun auch noch österreichisches Steuerzahlergeld nachgeworfen wird.

dass wir für 15 gebrauchte Abfangjäger pro Stück mehr zahlen wie für 18 neue.

dass wir Luxusgefängnisse bauen, während über unseren GWD die Kasernen zusammenzubrechen drohen.

usw. usf.

Das sind unsere Leistungen liebe Wähler. Vergesst das nicht.

Eure grokonelle SPÖVP


1 0

Re: Für Österreich haben wir erreicht


Hier fehlt Jörg Haider!

Allein seine Existenz hätte derartige Auswüchse verhindert.

Antworten Ilka
28.07.2010 19:36
4 0

Re: Für Österreich haben wir erreicht

Ja!

So quasi "nebenbei" wurden und werden Familienstrukturen zerstört; schon die ganz kleinen Kinder sollen von überforderten, unterbesetzten Tanten; statt von ihren Müttern, aufgezogen werden usw usw usw

Es ist jegliches gesunde Maß abhanden gekommen!

4 1

Perpetuum mobile austriae


Verantwortungslose korrupte Politiker ---> kaufen aftergängige Medien ---> produzieren unkritische Wähler ---> wählen verantwortungslose korrupte Politiker ---> usw. usw.

Die spucken doch auf die Verfassung, das Wohl Österreichs ist denen egal, hauptsache der Partei gehts gut.

Grasser als Ablenkungsmanöver, und schon haben sie Narrenfreiheit.

1 1

Perpetuum mobile austriae


Verantwortungslose korrupte Politiker ---> kaufen aftergängige Medien ---> produzieren unkritische Wähler ---> wählen verantwortungslose korrupte Politiker ---> usw. usw.

Die spucken doch auf die Verfassung, das Wohl Österreichs ist denen egal, hauptsache der Partei gehts gut.

Grasser als Ablenkungsmanöver, und schon haben sie Narrenfreiheit.

Gast: Alien (Dauerzensuriert)
28.07.2010 16:05
2 1

Also meiner Meinung nach gehört sowas verboten.

Aber scheinbar wird es in Österreich jetzt modern, daß Regierungsmitglieder lieber das Geld ihrer Ministerien (oder Betriebe (ÖBB)) für Wahlwerbung zu verwenden, statt ehrlich das Geld aus der eigenen Parteikasse zu nehmen.

Das ist eine Wählertäuschung und wieder die guten Sitten!

0 1

Wählertäuschung kann es nicht sein

weil es ja offen stattfindet. Gegen die guten Sitten wirds auch nicht sein, weil man ja wohl kaum einer Regierung verbieten wird können, mit jenen Mitteln zu werben, wie sie in unserer Gesellschaft gängig sind. Die Regierung soll gegen Schokoriegel und energy drink eine Chance bekommen.

Gast: für österreich erreicht
28.07.2010 15:40
1 0

Massenzuwanderung, Integrationsverweigerung, ethnische Konflikete, vervielfachte Kriminalität, ...


5 0

Es kann halt nicht jede Werbung so gut sein, wie die des Hirter Biers.


Gast: Folienkartoffelgriller
28.07.2010 13:22
4 1

Ein ganz falscher Ansatz!

Liebe Politiker!
Ihr solltet nicht damit werben was ihr "geleistet" bzw. "erreicht" habt. Denn das ist ohnehin nur ein Bruchteil von dem was ihr bei den letzten Wahlen versprochen habt!!!
Werben solltet ihr mit Dingen die ihr erreichen wollt.
Da sehe ich allerdings schwarz, keine neuen Ideen, keine Perspektiven und keine Inovationen!!
Traurig und sehr deprimierend.

zebert23
28.07.2010 13:20
5 1

.............

....NA, DA ZAHLT MA GERNE SEINE sTEUERN!

( SARKASMUSALARM )


Gast: Parteiloser
28.07.2010 12:50
8 1

Mit Propaganda werden die Bonzen nichts mehr erreichen!

Das Volk fühlt sich auch schon ohne Propaganda verarscht, das braucht es die Selbstbeweihräucherung gar nicht.

Die Regierung wäre gut beraten endlich die Korrekturen der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Disbalancen anzugehen. Außer dem Blödsinn "einnahmenseitiges Sparen" hat das Volk dazu ja auch nichts gehört.

Deprimierend ist aber, dass die Totalversager das eigene Versagen noch immer nicht erkennen können und somit sämtliche Lösungen niemals kommen können.

Die Bonzen haben nur noch etwa 6 Monate Zeit, dann werden die Wogen so hoch gehen, dass spätere Lösungen daran kaum mehr was ändern werden. Dann sind nicht nur die Bonzen fertig, dann ist das ganze Land fertig.

Gast: gast
28.07.2010 12:08
9 1

dafür alleine,

daß sie sioch trauen, steuergeld zu verschwenden, um ihre pipperlarbeit eigenzuloben,müßte man körperstrafen für politiker einführen!!!

Mein Parlament