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Parlament ab Herbst mit neuem Gesicht im Internet

29.07.2010 | 17:15 |   (DiePresse.com)

Nationalratspräsidenten Barbara Prammer kündigt eine neu gestaltete und übersichtlichere Homepage des Parlaments an. Die Site laufe bereits im Testbetrieb, Ende September soll sie dann für alle zugänglich sein.

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Das österreichische Parlament verleiht sich ein neues Gesicht im Internet. Das Online-Portal www.parlament.gv.at ist rundum erneuert worden und soll Ende September online gehen, kündigte Nationalratspräsidentin Barbara Prammer (SPÖ) am Donnerstag an. Mehr Benutzerfreundlichkeit, einfache Strukturen und eine erleichterte Suche versprechen die Gestalter der neuen Homepage.

"Zukunftsorientiertes Parlamentsportal"

"Es gibt, glaube ich, keine österreichische Homepage, die eine derartige Fülle an Informationen hat wie wir", sagte Prammer. Diese Fülle war es auch, welche die aktuelle Website - sie wurde im Jahr 1996 ins Leben gerufen und bereits überarbeitet - mit der Zeit unübersichtlich und veraltet erscheinen ließ. Dies soll sich, geht es nach der Nationalratspräsidentin, bald ändern. "Mit sehr einfachen Eingaben werden hoffentlich die Bürger bald finden, was sie suchen." Jährlich 1,5 Millionen Besucher und insgesamt 85 Millionen Hits hat die Seite laut Parlamentsdirektor Georg Posch bisher verzeichnet.

Ein "zukunftsorientiertes Parlamentsportal" versprach auch Ines Kerle, Leiterin der Abteilung Digitale Medien in der Parlamentsdirektion. Neu sei etwa, dass der Status einer Gesetzesinitiative mittels Balken dargestellt wird. Auch ein klares, übersichtliches Design solle künftig den Aufenthalt auf der Seite einladender machen. Die Startseite könne zusätzlich nach einem Login personalisiert werden.

Ohne Web 2.0

Die Kosten für die Homepage inklusive zusätzlicher Hardware- und Lizenzkosten betrugen laut einer Anfragebeantwortung Prammers aus dem März 411.613 Euro. Beauftragt wurde die Firma Fonda Interaktive Medien und Kommunikation GmbH. Weitere Kosten erwartet man sich für einen Security-Check (20.000 Euro) und die weitere technische Umsetzungsbegleitung (22.000 Euro). Zusätzliche Web 2.0-Anwendungen - wie etwa soziale Netzwerke - sind vorerst nicht vorgesehen, so Prammer. Der personelle und finanzielle Mehraufwand würde dies im Moment nicht rechtfertigen.

(APA)

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7 Kommentare
Gast: Gast
03.08.2010 20:16
0 0

Zeit wärs

um Neue Gesichter im Parlament.

Mit Menschlichkeit..................

Mit Einsatzbereitschaft, nicht gegen die in der Partei..............

Es gibt zu wenig Info für die Öffentlichkeit. Ausgaben, Einnahmen alles offenlegen.

Poliker Gehälter auch jeden Nebenverdienst.

Das ist wohl wünsch dir was.

Bundeskanzler sein wollen den Gehalt davon einstecken und a Ruh haben wollen ist halt nicht fair gegenüber den Steuerzahler.

Vor allen gegenüber den Wählern.


Gast: Goust
30.07.2010 17:15
0 0

400.000 € für eine Homepage!

Ja bin i den deppert?
Und der Grasser wurde noch gschimpft für seine Kinderfoto-Homepage um günstige 250.000

Gast: Klaus
30.07.2010 15:03
0 0

geht die Seite dann auch mit IPv6?

... oder geht die Verwaltung noch immer nicht - wie von der EU gefordert - mit gutem Beispiel voran?

Gast: Gast
30.07.2010 11:29
0 0

In China....

... ist voriges Jahr ein Rad umgefallen!

Das steht in etwa auf dem selben Begeisterungslabel.

Gast: gast
29.07.2010 19:13
1 0

prammer- sag guten tag! aber fehlerfrei

gaaanz wichtig, homepage, voi modern und subbaa !
wie einen giftkropf brauchma sowas!

enzo
29.07.2010 17:57
2 0

Was nützt eine neue Homepage

Wenn die Insassen des Hohen Hauses ausgewechselt gehören.
Anstatt Lügner und Heuchler braucht das Land Leute die für das Volk arbeiten !

Gast: Parteiloser
29.07.2010 17:49
2 0

Jetz müssen schon die Parlamentarier Propaganda machen!

Ernst nehmen kann man diese Typen aber nicht wirklich.

Was sollen die Österreicher von einer dominanten Mehrheit von Beamten und Funktionären der geschützten Bereiche nur halten, wenn diese Mehrheit gar nicht gewünscht ist?

Was sollen die Österreicher von Parlamentariern nur halten, welche die Gesetzesvorlagen gar nicht lesen, aber trotzdem darüber abstimmen?

Was sollen die Österreicher nur von Parlamentariern halten, welche sich von der Partei zum Klubzwang verdonnern lassen, ohne sich dagegen aufzulehnen?

Was sollen die Österreicher davon halten, wenn Parlamentariern das Mandat abgekauft werden kann, ohne dass es eine Bestrafung dafür gibt?

Diese Propaganda des Parlamentes wird den, schon erfolgten, ethischen Verfall der Menschen im Parlament niemals korrigieren können.

Die Prammer ist irgendwie der Chef des am meisten stinkenden Misthaufens in Österreich!

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