26.05.2012 11:30 | Meine Presse Merkliste 0

190 Fragen ohne Antwort: Wirbel ums Budget

25.08.2010 | 21:20 |  Regina Pöll (Die Presse)

190 Fragen, 180 Minuten Vorbereitung, 20 Minuten Beantwortung: Bei der Sondersitzung des Nationalrats blieb Finanzminister Pröll auch am Mittwoch Angaben zum geplanten Budget 2011 schuldig. Die Opposition tobte.

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Wien. 190 Fragen, 180 Minuten Vorbereitung, zwanzig Minuten Beantwortung: Solche Zahlenspiele waren am Mittwoch im Nationalrat besonders beliebt. Sonst blieb die Regierung konkrete Zahlen schuldig. Sie war von der Opposition zu einer Sondersitzung verpflichtet worden. 190 Fragen stellte formal die FPÖ, unterstützt vom BZÖ und den Grünen, in einer Dringlichen Anfrage an Vizekanzler und Finanzminister Josef Pröll (ÖVP).
Der wollte sich aber lieber nicht näher zum geplanten Budget 2011 äußern, das die Regierung – anders, als in der Verfassung vorgesehen – erst am 1. Dezember statt bis spätestens 22. Oktober vorlegen will. Und wie schon im Juni, als er die Verzögerung angekündigt hatte, provozierte Pröll damit einen Riesenwirbel im Nationalrat.

Strache: Regierung „entlass(t)en“

Von einem „eiskalten“, „offen gelebten Verfassungsbruch“ sprach FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache in seiner Protestrede, angefeuert vom Applaus seiner Mandatare. Rot-Schwarz wolle sein „Paket der Grauslichkeiten“ mit zahlreichen Sparvorhaben nicht vor den Wahlen in der Steiermark (26. September) und in Wien (10. Oktober) präsentieren. Eine solche Berechnung, ihre Kandidaten bei den Landtagswahlen vor einem „Denkzettel“ zu schützen, sei einer Regierung nicht würdig: Am besten wäre es, der Bundespräsident entließe die Regierung, so Strache. Im Eifer des Gefechts sprach der FPÖ-Chef zuerst vom „Entlasten“ der Regierung statt vom „Entlassen“. Höhnisches Gelächter in den Reihen der roten und schwarzen Abgeordneten.

Finanzminister Pröll verteidigte sich: Der Budgetvorschlag lasse nur auf sich warten, weil die Krise der Vorjahre eine längere Planung verlange. Welche Ausgaben will die Regierung ab 2011 kürzen? Welche Steuern will sie erhöhen, welche neu einführen? Für Pröll war es am Mittwoch „zu früh“, um Einzelmaßnahmen zu diskutieren. Vorschläge der einzelnen Ministerien müssten erst geprüft werden. Immerhin habe die Regierung ein „Gesamtpaket“ im Sinn, das dann bis 2014 gelten solle. Ein Vorhaben, um das Österreich von seinen Partnerländern in der EU beneidet werde.

„Verhöhnung“ des Parlaments

Eine „Verhöhnung des Parlaments“ nannte BZÖ-Chef Josef Bucher die Haltung Prölls im Nationalrat. „So etwas hat die österreichische Republik noch nie gesehen.“ Statt dem Volk zeige sich der Finanzminister lieber den Banken verantwortlich. „In Wirklichkeit sollten Sie zurücktreten, für einen besseren Finanzminister“, meinte der blaue Vize-Klubchef Norbert Hofer, ebenfalls unter heftigem Beifall „seiner“ Abgeordneten.

Grünen-Chefin Eva Glawischnig sprach von einer „Verhöhnung nicht nur des Parlamentarismus, sondern der Bevölkerung“. Sie wünschte sich ausführliche schriftliche Antworten des Finanzministers auf die 190 Fragen der Opposition vom Mittwoch.

Unterbrochen von wiederholten Zwischenrufen der Opposition kamen dann die Abgeordneten der Regierungsparteien „ihrem“ Finanzminister zu Hilfe.

Cap: „Falle“ für Pröll

180 Minuten seien zu wenig für die Vorbereitung auf die Antworten auf 190 Fragen, kritisierte SPÖ-Klubobmann Josef Cap die umfangreiche „Dringliche“, die er deshalb „unseriös“ nannte. Die FPÖ hatte den Fragenkatalog ordnungsgemäß drei Stunden vor Prölls Rede vorgelegt.
Zwanzig Minuten Redezeit, auf die sich der Finanzminister freiwillig beschränkt habe, seien eine „Falle“, so Cap weiter: Hätte Pröll länger geredet, hätte die Opposition über zu wenig Zeit für ihre eigene Reaktion darauf geklagt. So aber sei es unmöglich für den Minister gewesen, ausführlich auf die Fragen zu antworten. „Was Sie hier aufführen, ist so eine peinliche Aufführung“, sagte ÖVP-Klubchef Karlheinz Kopf in Richtung FPÖ, BZÖ und Grüne. „Nimmt sich die Opposition noch ernst?“, fragte er angesichts der vielen Fragen und der kurzen Zeit.

Am Ende erwies sich selbst die rot-schwarze Einigkeit, die man sich zuerst zu demonstrieren bemühte, als brüchig: Auch in der Sondersitzung wurden die Fronten in der Regierung offensichtlich, in der die SPÖ auf vermögensbezogene Steuern drängt, die ÖVP hingegen dem Vernehmen nach auf Öko-Steuern, was offiziell aber noch unbestätigt ist. Auch die SPÖ müsse sich verdeutlichen, dass man in den nächsten Jahren „überwiegend über Einsparungen“ das Budget sanieren wolle, mahnte Kopf.

SPÖ-Attacke gegen Fotografen

Die Emotionen kochten am Mittwoch auch auf der Journalisten-Galerie des Parlaments hoch: Der SPÖ-Abgeordnete Christian Faul zupfte am Kameragurt, den sich ein Fotograf umgelegt hatte, diesem prallte sein Apparat gegen das Auge. Faul hatte sich unzulässig von oben fotografiert gefühlt. Ein Aufseher hatte Fotografen davor nur gebeten, nicht mit Blitz zu arbeiten.s

Keine U-Ausschüsse

Keinen Erfolg hatten FPÖ, BZÖ und Grüne am Mittwoch mit ihren jeweiligen Anträgen auf Untersuchungsausschüsse zur Prüfung von Polit-Affären von den angeblichen Haider-Konten im Ausland bis hin zur „Untätigkeit der Justiz“. Die Regierungsparteien sehen derzeit keinen Anlass für solche U-Ausschüsse, somit fehlte die parlamentarische Mehrheit dafür.90 Fragen, 180 Minuten Vorbereitung, 20 Minuten Beantwortung: Solche Zahlenspiele waren am Mittwoch im Nationalrat besonders beliebt. Sonst blieb die Regierung konkrete Zahlen schuldig. Sie war von der Opposition zu einer Sondersitzung verpflichtet worden. 190 Fragen stellte formal die FPÖ, unterstützt vom BZÖ und den Grünen, in einer Dringlichen Anfrage an Vizekanzler und Finanzminister Josef Pröll (ÖVP).

Der wollte sich aber lieber nicht näher zum geplanten Budget 2011 äußern, das die Regierung – anders, als in der Verfassung vorgesehen – erst am 1. Dezember statt bis spätestens 22. Oktober vorlegen will. Und wie schon im Juni, als er die Verzögerung angekündigt hatte, provozierte er damit einen Riesenwirbel im Nationalrat.

 

HINTERGRUND

Bis 22.Oktober hätte die Regierung gemäß Verfassung Zeit, um dem Parlament das Budget 2011 vorzulegen. Sie will dies aber erst am 1.Dezember tun: Die Krise 2009 mache eine längere Planung notwendig. Eine solche Verzögerung wegen „besonderer Umstände“ sei auch durch die Verfassung gedeckt. Die Opposition meint aber, Rot-Schwarz wolle seine Sparpläne nur nicht vor den Wahlen in Wien und in der Steiermark präsentieren.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 26. August 2010)

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209 Kommentare
 
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jan_svm
26.08.2010 11:15
0 0

Zeit für Veränderungen!

Bundesrat: 4.080 € *14 * 62 = 3.541.440,00 brutto
-->ohne Berücksichtigung für die erhöhten Bezüge des Bundesratsvorsitzenden und die Stellvertreter) - Tagung findet 1x im Monat statt!

Landtage: (Burgenland, Kärnten, Salzburg, Tirol und Vorarlberg mit je 36 Abgeordneten - NÖ, OÖ, Steiermark mit je 56 Abgeordneten - Wien mit 100 Abgeordneten)

Bundespräsident:
Fischer ca. 320.000€ brutto
Obama ca: 300.000€ brutto (je nach Wechselkurs)
Medwedew: ca. 150.000 brutto
-->Zahlen sprechen eigentlich schon für sich

Das sind zwar jetzt nur 3 Bereiche und mir ist klar, dass man so das Budget nicht sanieren kann, dennoch gibts in der Verwaltung enormes Einsparungspotenzial (Spitäler, Öffentlicher Dienst, Lehrer, Bundesheer, Krankenkassen etc.). Eine schlankere und effizientere Verwaltung MUSS her.

Man sollte sich genau überlegen ob das 13. und 14. Gehalt gestrichen werden, bzw die Mineralölsteuer erhöht wird. Einen realen Kaufkraftverlust der Hand in Hand mit einer Konjunkturschwächung gehen wird, kann man sich einfach nicht leisten, denn so viele neue Steuern können gar nicht erfunden werden.


Keyoflife
26.08.2010 10:27
2 0

Im Fernsehen!

Ich kann selber kein TV empfangen da ich nicht einsehe für diese Programm und die vertrottelte Werbung zu zahlen, aber bei einer Bekannten sehe ich zeitweise das "Hohe Haus" und dabei kommt mir die Galle hoch! Wenn ich sehe wie Abgeordnete am Lap top arbeiten, Zeitung lesen und tratschen und sich gegenseitig unterhalten wobei sie doch dem Redner zuhören sollten, denn das ist ja der Sinn der Sache, wenn es auch nur ein Parteigegener ist, sollte man es sich anhören und nicht andere Dinge erledigen, wie SMS schreiben oder gar Telefonieren! Warum muß man sich sowas noch im TV ansehen müssen! jeder Abgeordnete der solche Dinge macht, hat meiner Meinung sofort die Kündigung zu bekommen und nicht noch im Fernsehen übertragen zu werden. Wie blöd ist unser Volk eigentlich, daß wir uns sowas gefallen lassen? Könnte man diese Sitzungen nicht doch etwas wie eine Art von Arbeit betrachten, oder täusche ich mich da? Shakespeare sollte mit seiner Aussage über die Rechtanwälte auch die Politiker mit einbeziehen! Es ist unglaublich wofür manche Leute Geld bekommen und alle dabei noch live zuschauen können!

Gast: Pastor Hans-Georg Peitl
26.08.2010 09:03
0 0

Ungültig wählen

Ungültig wählen wäre den Regierungsparteien durchaus Recht, da die ungültigen Stimmen automatisch an den stimmenstärksten Fallen und keinerlei Einfluss haben.

Auch ich weiss nicht, ob die drei Oppositionsparteien es besser machen könnten, aber es gibt eine gute Aussage aus der Wirtschaft:

Meine Herren von der SPÖ, ich weiss zwar nicht, wie ich ab dem nächsten ersten ohne sie auskommen sollte, aber wir werden es ganz einfach ab dem 10.10. einmal versuchen.

Denn ob die anderen Parteien es besser machen können, sollte die Zukunft zeigen, schlechter machen können sie es auf keinen Fall. Zumindest besteht dann eine Chance, dass es jemand besser macht.

Euer

Pastor Hans-Georg Peitl
http://arianus.jimdo.com
http://www.demokratie.at

Gast: Verwunderte
26.08.2010 08:39
0 0

Skurilles

Frage mich bloß, warum dieser Artikel nicht in der Kategorie Skurilles zu finden ist...

Staunton
26.08.2010 08:32
1 0

Obwohl es mit Garantie mehr als genug an den Regierungsparteien SPÖ-ÖVP zu kritisieren gibt. Und man soll sie auch kritisieren, dass es nur so raucht! Unbedingt!

Aber was sollte - bitte - besser werden, wenn FPÖ-Grüne-BZÖ (auch ohne Streiten) die Regierung bilden würden?

Glaubt wirklich jemand, dass Österreich dann in der Welt besser dastehen würde? Die Arbeitslosigkeit geringer wäre? Die Kaufkraft größer wäre? Es mehr Ausbildungs- und Arbeitsplätze für Junge geben würde? Oder die österreichische Wirtschaft besser funktionieren würde? Die Staatsfinanzen besser saniert würden? Und es denn Österreichern besser ginge?

Das sollen diese drei Parteien zusammenbringen?

Im allerbesten Fall(!) würde es den Österreichern nicht noch schlechter gehen! Aber nicht einmal das ist bei seriöser Betrachtung anzunehmen.

Antworten Gast: Lukas
26.08.2010 09:05
2 1

Re: Obwohl es mit Garantie mehr als genug an den Regierungsparteien SPÖ-ÖVP zu kritisieren gibt. Und man soll sie auch kritisieren, dass es nur so raucht! Unbedingt!

es wird sich nur dann etwas bessern, wenn diese beiden "noch" großen Parteien zusammen keine Mehrheit im Parlament bilden können. SPÖVP haben sich in viel zu langer Koalitionszeit das Land aufgeteilt und mit ihren Vorfeldorganisationen, den Kammern und Bünden, auch geschickt gesichert. Diese Strukturen sind verkrustet, dem Parteienfilz, der Korruption Tür und Tor geöffnet. In Italien würde man bei SPÖVP wohl von einer Polit-Mafia sprechen. Auch wenn die andern Parteien noch kein "Licht" sind, nur wenn sie eine Chance bekommen wird sich etwas an der miesen politischen Landschaft verbessern! Noch haben SPÖVP durch Presseförderung und Großinserate die Medien hinter sich, aber wie lange noch?

Gast: Liah
26.05.2010 08:27
1 0

täusch ich mich, oder...

... wäre der 22.10. auch nach den Wahlen?

Somit verstehe ich diesen Vorwurf nicht.

Dass es aber mit den Wahlen zu tun hat, vermute ich schon, weil ja jetzt alle mit dem Wahlkampf beschäftigt sind, bleibt wenig Zeit fürs Budget...

Gast: Roland Wieser
26.08.2010 08:11
1 0

der ORF umgibt sich mit heißer Luft

Nach der gestrigen ZIB frage ich mich (als Statistiker) erneut wer die besseren Prognosen stellt:
===================================
Astrotante-Gerda Rodgers oder Scharinger Spezi HeißeLuft - Beutelmeyer. Durchdachter sind jene von Gerda Rodgers, da Beutelmeyers Prognosen auch ein kleiner Junge, der die Kronenzeitung liest, erstellen könnte .-)

keanoh
26.08.2010 07:46
2 0

ich frage mich

warum niemand mehr von den reformen spricht. alle haben sich schon auf steuererhöhungen und zuschusskürzungen eingestellt. aber wo sind die reformen die vor einigen wochen noch in aller munde waren? was ist mit
verwaltung,
pensionen,
öbb,
sozialversicherungen,
...

das österreichische volk ist leider zu naiv. es wird immer nur das diskutiert, was die politik vorgibt. wir müssen an die öffentlichkeit treten um den politikern zu zeigen, dass sie mit der umsetzung der reformen und nicht mit der erhöhung von steuern beginnen sollen.
zuerst soll der staat effizienter gestaltet werden und dann wird über erhöhung auf der einnamenseite gesprochen.

Gast: Na und?
26.08.2010 06:58
0 1

Warum die Aufregung?

Ihr habt die beiden Parteien ja gewählt, oder?

Anmerkung: Wer das Kasperltheater seit Gusenbauer/ Molterer verfolgt hat und trotzdem SPÖVP gewählt hat, braucht sich über die Folgen nicht zu wundern...

Aber so ist Österreich: Die einen gehen nicht zur Wahl und sudern über das Ergebnis. Die anderen gehen zwar, aber lassen sich jedes Mal um den Finger wickeln und sudern auch.

Wirkliche Strömungen weg von SPÖVP gibt´s keine...

Antworten Gast: TT1
26.08.2010 08:39
0 0

Re: Warum die Aufregung?

Darum die Aufregung: es gibt in Österreich offensichtlich ein Personalproblem. Weder die Apparatschikregierung noch die planlose Opposition kann die Probleme unserer Zeit loesen. Österreich faellt Jahr für Jahr zurück.

Gast: zensur?
26.08.2010 06:47
2 0

die regierung macht das, was die meisten politiker machen

sie setzen ihren willen durch, egal, ob es dem volk passt oder nicht, denn

ernsthafte opposition brauchen sie nicht zu fürchten, der rotfunk ist gekauft, die anderen medien fürchten um die presseförderung

was die parteienopposition betrifft, ist das ebenfalls egal, was die meinen, denn in zwei tagen habt es die bevölkerung ohnehin vergessen

das volk wird ignoriert, denn bisher ist doch alles, was die regierung tut, locker ohne grossen widerstand durchgegangen. kleines beispiel: sollte sich die gewerkschaft für die erhöhung der lehrerarbeitszeit aussprechen, können die lehrer sich auf den kopf stellen, das geht durch.

was das volk will? politiker: wer ist das volk? stimmvieh, nicht mehr, alle vier bis fünf jahre umworben, den rest der zeit verachtet und noch nicht gefürchtet.

beispiel: der in unser aller leben tief eingreifende kalte verfassungsputsch der parteien bei der unterzeichnung des lissabonvertrages. alle waren sie dafür, ihre kompetenzen nach brüssel abzugeben, alle waren sie dafür, die verfassung zu stürzen.

aus der geschichte des austrofaschismus und wie dollfuß regieren konnte haben sie nichts gelernt. wie sie sowieso nichts lernen.

probleme lösen? da lacht ihnen jeder politiker ins gesicht. er hat wichtigeres zu tun. wenn die probleme so groß sind, dass sie zu aufständen führen ist er sowieso nicht mehr in europa oder an der macht. der rest ist uninteressant.


Gast: Wer
26.08.2010 00:23
3 3

Den Grinser von pröll gesehen hat

weiß was es auf sich hat /

hier wird schamlos und in aller Offenheit gelogen / widerlich

Kompliment an Frau glawischnig - die beste aktion seit Jahren.....

Antworten rufr
26.08.2010 07:46
1 2

Re: Den Grinser von pröll gesehen hat

Der Grinser von Pröll ist jedoch um vieles attraktiver als das verhermte G'schau der Glawi.

AUG A3 SF
25.08.2010 22:53
8 1

wahnsinn !

irgenwie kommt man sich vor wie in einem schlechten film !

Antworten patriot_79
26.08.2010 00:58
1 0

Re: wahnsinn !

oder einem kabarett deluxe

Antworten Gast: hans2
25.08.2010 23:46
1 0

Falsches Genre

Das war kein Film, sondern ein Theaterstück. Der Nationalratssitzungssaal dient nicht der politischen Diskussion, sondern der parteipolitischen Selbstdarstellung. In ihm wird regelmäßig das nach der Zahl der Mitwirkenden und Statisten größte Theaterstück Österreichs aufgeführt. Ursprünglich war das mit dem Parlamentarismus mal anders gedacht, aber da sich die österreichische Politik nicht mehr mit den Problemen des Staates beschäftigt, sondern primär um sich selber kreist, folgt eine desaströse Vorstellung der anderen. Man könnte diese Quatschbude gleich gut abschaffen.

Gast: kudlich
25.08.2010 22:39
9 0

Die Verfassung wird samt den Bürgern verhöhnt

und der knieweiche BP sieht dabei zu. Ein trauriger Wicht! Diedurch Presseförderungen weitestgehend zu Regierungsknechten mutierte Medienlandschaft schweigt bei dieser durchsichtigen Wahltaktik der Koalitionsparteien. Addieu Demokratie!

Antworten Gast: zensur?
26.08.2010 06:52
1 0

Re: Die Verfassung wird samt den Bürgern verhöhnt

es ist eine medizinische tatsache, dass sich der großteil der mitteleurop. menschen ab ca 40 mental schwer bis kaum mehr ändert.

ansichten aus der jugend werden nicht mehr revidiert, es tritt eine gewisse starre und inflexibilität ein.

wieso sollte das bei uhbp so anders sein? in seiner gesamten amtszeit hat er sich stets als spöler geäussert und niemals überparteilich.

Vishnu
25.08.2010 22:37
4 0

Auskunftssperre

Informationsboykott?? - WAHLBOYKOTT!!!!

Tut mir leid, mit dem derzeitigen Stand der Dinge ist für mich keine Partei wählbar, ich werde der Wahl also fernbleiben: nicht aus Desinteresse, sondern aus Enttäuschung!!!

Antworten Gast: Chris S.
26.08.2010 08:24
1 0

Re: Auskunftssperre

Die Österreicher regen sich auf und gehen nicht wählen, Einwanderer kommen immer mehr und freuen sich der SPÖ ihr Kreuzerl zu geben, die Medien spielen natürlich mit, und dann regt sich der Österreicher wieder auf, dass alles so schlecht ist. Also bitte!

Blau statt Weiß oder Rot wählen.

Antworten fg89
26.08.2010 08:07
1 0

Re: Auskunftssperre

mir geht es ganz genauso wie Ihnen, aber nicht wählen zu gehen ist glaub ich das falsche.

Ungültig zu wählen, das würde ein Zeichen setzen. Natürlich, wenn das genug tun würden...

Antworten patriot_79
26.08.2010 00:59
0 0

Re: Auskunftssperre

und die ganzen kummaln gehn und so habens die sozen wieder einmal geschafft

Antworten Gast: gast
25.08.2010 22:44
4 0

Re: Auskunftssperre

ich fürchte genau das will SPÖVP erreichen...!

4 0

in Österreich ticken die Uhren anders

die deutsche Regierung hat die Budgetveröffentlichung wegen der Wirtschaftskrise und der dringend notwendigen Lösungen VORGEZOGEN !

In Deutschland werden JETZT bereits Sparmaßnahmen umgesetzt, um die Budgetziele zu erreichen. In Österreich wird die Verwaltungsreform geschoben und geschoben und geschoben ...

Antworten doubleg
25.08.2010 22:49
5 0

Re: in Österreich ticken die Uhren anders

Ja leider, im Herbst sind Wahlen, da muss das Budget noch warten, sonst wählt keiner mehr Rot und Schwarz. Nein, natürlich, man braucht noch Zeit um das Budget zusammen zu bringen. Sie können sich aussuchen welche Version sie glauben, wahrscheinlich ist die erste, weil gar so gemauert wird.

 
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