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Doppelter Preis? Darabos weist Eurofighter-Kritik zurück

29.08.2010 | 16:41 |   (DiePresse.com)

Österreich habe pro Eurofighter doppelt so viel bezahlt wie Deutschland, prangerte der Grüne Peter Pilz an. Minister Darabos: Preis der Flugzeuge ohne Wartungsverträge und Sonderausstattung war derselbe.

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Verteidigungsminister Norbert Darabos (SPÖ) hat am Sonntag die Darstellung des Grünen Abgeordneten Peter Pilz zurückgewiesen, wonach Österreich für die 15 Eurofighter einen doppelten so hohen Stückpreis bezahlt habe wie Deutschland.

Für die 15 "nackten" Flugzeuge, also ohne Wartungsverträge und Sonderausstattung, habe Österreich nach dem von Darabos nachverhandelten Vertrag 850 Millionen Euro bezahlt. Das ergebe pro Flugzeug einen Stückpreis von 57 Millionen Euro und damit genau die in Deutschland genannte Summe.

Pilz hatte die Gesamtkosten pro Flugzeug mit 115 Millionen Euro für Österreich angeführt und eine Anfragebeantwortung der deutschen Regierung zitiert, wonach Deutschland pro Stück der Tranche 1 rund 57 Millionen Euro gezahlt habe. Das rieche nach "organisiertem Betrug und Milliardenkorruption", so Pilz.

Betriebskosten doppelt so hoch

Aus Anfragebeantwortung, die Pilz zitiert, geht weiters hervor, dass die Betriebskosten für die Eurofighter der deutschen Luftwaffe mit 73.992 Euro pro Flugstunde fast doppelt so hoch wie ursprünglich vorgesehen sind. Der "Tornado", das bisher teuerste Flugzeug der deutschen Luftwaffe, koste im Vergleich 43.000 Euro pro Stunde.

(Red.)

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62 Kommentare
 
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Diese Scheiß Flieger

haben uns noch gefehlt. Aber die Lobysten haben eben ihre Arbeit bei den Politikern durchgebracht.

Da heben sie ab...

...unsere Steuergelder!

Gast: Steuerzahler2000
30.08.2010 11:24
0 1

Und da wundert sich noch einer

warum Österreich hoch verschuldet ist...

Re: Und da wundert sich noch einer

Wie kommen Sie bitte darauf??

Gast: irida
30.08.2010 11:23
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Verkaufen oder wegwerfen bitte.

Wir brauchen das Zeug nicht und haben sowieso schon genug Schulden.

Gast: InsiderP
30.08.2010 10:40
0 1

Tja, wenn man die FPÖ

in die Regierung nimmt und dann einen Schüssel als Kanzler draufsetzt, muss man mit Milliardenfehlinvestitionen rechnen. Und vielen Freunderln, die mitverdient haben...

Antworten Gast: gast
30.08.2010 11:15
1 0

Re: Tja, wenn man die FPÖ

und die SPÖ macht aus einem schlechten geschäft ein noch schlechteres, aber wichtig ist, dass jeder was mitgeredet hat und damit seiner wählerklientel was erzählen kann.

Antworten Antworten Gast: InsiderP
30.08.2010 11:24
0 0

Genau so

ist es leider. Die EF sind ein Beispiel, wie ÖVP/SPÖ/FPÖ/BZÖ zusammen das Schlechteste herausholen, das irgendwie möglich ist....

Antworten Antworten Antworten Gast: uibel
31.08.2010 13:55
0 0

Re: Genau so

Korrekt.
Eine Kaskade der Verschlechterung quasi.

Gast: GAST
30.08.2010 06:41
0 0

nicht zu rechtfertigen

Kosten von 1 Milion Schilling für 1 Flugstunde des Eurofighter-Spielzeugs sind nicht zu rechtfertigen.

An der auch hier offensichtlichen Dekadenz unserer Mächtigen wird der Staat zu Grunde gehen.

Antworten Gast: gast
30.08.2010 11:17
1 0

Re: nicht zu rechtfertigen

je weniger sie fliegen, desto teurer wird die flugstunde, ich hoffe das ist ihnen klar?

Das ist doch nebbich, diese Betriegskosten

Bei uns habem die damals oppositionellen Roten gemault, weil die paar Schweizer F5 75 Millionen gekostet haben, allerdings inklusive Leasingraten. Diese Kampagne wurde flugs eingestellt, weil sich heraus gestellt hatte, dass die Betriebskosten der von der rotblauen Regierung gekauften Draken 130 Millionen ausmachten.

Altes Gerät kostet halt im Unterhalt mehr als neues. Das weiß jeder, der ein gebrauchtes Fahhrad, Moped, Auto kauft. Herr Darabos weiß es halt nicht. Oder er unterstellt, dass es seine Wähler nicht wissen.

Es kann durchaus sein, dass er mit Letzterem sogar recht hat.

Antworten Gast: gast
30.08.2010 11:21
0 0

Re: Das ist doch nebbich, diese Betriegskosten

tja, nicht um sonst lernen schuler allen schmafu, man unterschlägt ihnen aber kostenrechnung. (kann man im alltag immer gebrauchen, ist also nicht umsonst).

2 0

Ja, ja, mit einem sinnvollen Wahlrecht

(eg Zensuswahlrecht) wäre ein Darabos nicht passiert ...

Blöd gelaufen halt ...

Antworten Gast: Historiker01
30.08.2010 10:37
0 0

Der Entscheidungsträger pro Eurofighter

hieß Wolfgang Schüssel. Darabos war da noch sehr lange nicht Minister.

Gast: Miles Bramarbas
29.08.2010 21:25
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Pilz ist ein Lügner & Brunnenvergifter !

Stückpreis (international "Fly-away-Preis"): 57M€ (für Österreich und Deutschland ident), ist - wie beim PKW der Preis ab Werk - das flugfertige Flugzeug
Gerätestückpreis ist das komplette Flugzeug plus Bewaffnung und logistisches Grundpaket - für deutsche Luftwaffe bzw. ÖBH sicher auf Grund unterschiedlicher Anforderungs- / Bestellprofile nicht ident: denke, dass hier der deutsche Preis eher höher liegt als der für A (weil mehr / andere Bewaffnung)
Gerätesystempreis ist der logistische / ausbildungstechnische Gesamtaufwand geteilt durch die beschaffte Flugzeugzahk: auch hier in D eher höher als in A...

Der Gift-Pilz soll aufhören, seine verlogenen volksaufhetzenden Tiraden in die Welt zu setzen !

Antworten Gast: Brunosar
30.08.2010 11:25
0 1

"das flugfertige Flugzeug"

konnte aber leider in der Nacht gar nicht fliegen und hatte bzw. hat auch noch andere schwere Mängel.

Diese von der Saab-Lobby verbreiteten Märchen

werden nicht wahrer, wenn sie noch fünftausend Mal verbreitet werden. Allerdings hat die Saab-Partei natürlich ihren Goebbels intus: Die Dummen glauben das blödeste Märchen, wenn man ihnen das nur oft genug erzählt.

Antworten Gast: Franz(c)
30.08.2010 10:38
0 0

Blöd nur, dass Östterreich

weder das komplette Flugzeug plus Bewaffnung und logistisches Grundpaket noch einen Teil davon wirklich braucht. Zru werten Erinnerung, wir stehen nicht vor einer Kriegssituation und haben eine Staatsverschuldung wie Griechenland.

Re: Pilz ist ein Lügner & Brunnenvergifter !

Eben. Genau das steht ja auch so in der EADS Preisliste. Gleicher Preis für alle, Unterschiede gibt es nur durch den individuellen Zubehörumfang.

Achso, es gibt keine Preisliste. Warum nicht?
Mal den Mensdorff-Grafen fragen gehen...

Sie, der Herr Pilz ist doch ein Volksvertreter

und der hat sich um seine Wählerstimmen zu kümmern. Fakten sind da nur hinderlich. In wenigen Jahren wird Herr Pilz seine wohl erworbene Politikerpension genießen, und die von ihm drangsalierten Angestellten im grünen Parlamentsklub werden erleichtert aufatmen. Es wird aber weniger lustig sein, wenn seine erstaunlichen Tiraden ausbleiben. So wie das Märchen von EADS, das den Einbruch in grüne Büros zu verantworten hätte. Und kein Wort mehr darüber verloren wurde, als ein paar professionelle Einbrecher dingfest gemacht worden waren.

0 0

gibts nicht ein Gesetz

das die Vertragsoffenlegung ermöglichen kann (ä. dem Freedom Of Information Act)?

Gast: DAS WAR DER GRÖSSTE BETRUG AN DIE ÖST. STEUERZAHLER
29.08.2010 20:16
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auch Thomson war ein Schüsselschreiber

es gibt zu jeden Verbrechen seine Verursacher, die Justiz müsste sie nur zulassen!
http://newsv1.orf.at/070308-9990/?href=http%3A%2F%2Fnewsv1.orf.at%2F070308-9990%2F9992txt_story.html

zu den Gegengeschäften gehörte angeblich auch die Firma Sorelle Ramonda - ich komme hin und wieder nach Wöllersdorf und schaue einen Sprung ins Sorelle Ramonda, wo und was sind da die Gegengeschäfte?
aber schauen sie selber und suchen sie die hoch gelobten Gegengeschäfte!
http://www.sorelleramonda.at/sr/de/index.asp

Antworten Gast: Omo
29.08.2010 21:00
0 1

Re: auch Thomson war ein Schüsselschreiber

was vielleicht sein könnte.......dass die Gegengeschäfte darauf beruhen, dass die Diplomaten aus Wien dort billiger einkaufen können?
Wenn ich dort bei S.R. vorbeikomme stehen vielleicht 10 Autos dort, davon gehören 6 Autos Angestellte von der Firma und der Rest sind meistens 3-4 Diplomatenautos aus Wien.......was ich aber bei den Preisen verständlich finde, weil wer kauft sich von Paul&Shark einen Pullover um 600 Euro oder eine Jacke von der gleichen Firma um 1200 Euro?
Aber vielleicht haben die Diplomaten dort einen "Rabatt" und dass sind dann die Gegengeschäfte?
Mir kommt das ganze dort vor, wie die Geräte die auch von Miele erzeugt werden!

Gast: ge
29.08.2010 19:05
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Rumpold

Auch der Rumplod hat 6,6 Mio Trinkgeld abgegriffen.
Für Pressekonferenzen versteht sich.

Da verwechseln Sie etwas

Der mit den Millionen war der Herr Androsch. Und der, der für ein paar Telefongespräche eine Million kassiert hat, hieß Vranitzky. Was Eurofighter betrifft, gabs aber auch etliche Millionen für nichts. Sie wurden an Rapid Wien ausbezahlt. Chefs dieses Vereins sind Genosse Edlinger und, jössas naa, Genosse Darabos.

 
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