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Schwerer als Hackler in die Frühpension

23.10.2010 | 21:19 |  von Klaus Höfler (Die Presse)

Die Regierung schafft höhere Hürden bei der Hacklerregelung. Auf die erste Pensionserhöhung müssen „neue“ Pensionisten künftig länger warten. Für künftige Bezieher von Pflegegeld gibt es Verschärfungen.

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Es war kein Wellnesstag für die beiden Seniorenchefs. Statt Massagen und Heilbäder gab es für Karl Blecha (SPÖ) und Andreas Khol (ÖVP) diesmal eher eine Kneippkur. Samstagnachmittag hatte die Regierung den beiden rüstigen und trotz ihres Alters unermüdlichen rot-schwarzen Pensionistenvertretern einen Ausflug in die oststeirische Therme Loipersdorf verordnet. Auf dem Programm: die Pensionserhöhung für 2011 und der in der Budgetklausur der Regierung eben mühselig gezimmerte Kompromiss zur Eindämmung der ausufernden Kosten bei der Hacklerfrühpension.

Bei den Pensionen sei man auf die Kostenbremse gestiegen, sagte Finanzminister Josef Pröll. Es gebe ein „schlüssiges Gesamtpaket“. Für das Budget 2011 müssen bei den Pensionen (ASVG, Bauern, Gewerbe) 247 Millionen Euro aufgebracht werden. Dafür greift die Regierung beim Pensionsbezug ein. So wird das erst im September 2008 abgeschaffte Aussetzen der Pensionsanpassung im ersten Jahr wieder eingeführt: Neupensionisten müssen damit länger auf ihre erste Pensionserhöhung warten. Erst nach dem ersten Jahr wird ihre Pension erstmals erhöht. Der Staat erspart sich 2011 damit 19,4 Millionen Euro. Bis 2014 sind es 120 Millionen Euro.

Außerdem soll es keine vollen Sonderzahlungen (13. und 14. Pension) im ersten Pensionsjahr mehr geben. Damit kommt eine ähnliche Aliquotierung wie beim Urlaubs- und Weihnachtsgeld bei den Arbeitnehmern zur Anwendung. Das bringt zwischen 64 und 67 Millionen pro Jahr an Einsparungen.

Ebenfalls bis zu 66 Millionen bringt eine Verschärfung bei den Invaliditätspensionen ab 2011. Künftig sind Rehabilitationsmaßnahmen vor Pensionsantritt verpflichtend. Erst wenn die Rehabilitation nicht zum Ziel führt, wird der Anspruch auf eine Invaliditätspension geprüft. Der sogenannte „Berufsschutz“ (Zumutbarkeit von Ersatzarbeit) wird für Angestellte verschärft.

Änderungen gibt es bei der Hacklerregelung. Derzeit können im ASVG Frauen nach 40 Beitragsjahren mit 55 Jahren ohne Abschläge in Frühpension gehen, Männer nach 45 Beitragsjahren mit 60. Diese Regelung gilt bis Ende 2013 weiterhin, es kommt aber nach zähem Ringen zwischen SPÖ und ÖVP zu Verschärfungen. Man habe das alte Modell „nicht über Bord geworfen“, beruhigte Kanzler Faymann. Aber schon bis Ende 2013 wird der Nachkauf von Schul- und Studienzeiten für die Hacklerpension teurer. Bisher kostenlose für die Hacklerregelung angerechnete Ersatzzeiten müssen ab 2011 nachgekauft werden.

Höheres Antrittsalter ab 2014. Ab 2014 wird das Antrittsalter zur Hacklerpension für Männer auf 62 Jahre, für Frauen auf 57 Jahre erhöht. Weitere Verschärfung: Ersatzzeiten werden nicht mehr anrechenbar und der Nachkauf von Ausbildungszeiten für die Hacklerregelung wird nicht mehr möglich sein.

Kürzungen gibt es beim Pflegegeld: Für Neufälle wird es Einschränkungen des Zugangs für die Stufen 1 (ab mehr als 60 Stunden pro Monat Pflegebedarf statt wie bisher 50) und 2 (85 Stunden statt 75 Stunden) geben. Das soll 2011 Einsparungen von 17 Millionen Euro bringen, bis 2014 steigt die Summe auf 142 Millionen Euro. Im Gegenzug wird Pflegegeld in Stufe 6 geringfügig um 18 Euro auf 1260 Euro erhöhts.

Wegen der Pensionserhöhung 2011 mussten die Seniorenvertreter noch ohne Ergebnis aus Loipersdorf abreisen. Am Montag geht's weiter – dann im Kanzleramt in Wien.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 24.10.2010)

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35 Kommentare
 
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Gast: Heinz Schmidt, Lauterach
22.11.2010 22:07
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Kürzung der Pensionen für NeupensionistInnen

Sehr geehrte Damen und Herrn des OEGB,

bei der heutigen Pressestunde mit Ihrem Präsidenten, dem Herrn Erich Foglar, ist mir aufgefallen, dass er sich stark für die Gleichberechtigung
in alles Belangen einsetzte und vor allem politische Fehlentscheidungen und Diskriminierungen ablehne. Leider habe ich nicht die komplette Sendung gesehen. Vermutlich wurde wieder kein Wort über die Benachteiligung der NeupensionistInnen verloren. Warum werden diese 100 000 Menschen
(ohne Lobbyisten) in sämtlichen Budget-Spardiskussionen total außer Acht gelassen. Wurde noch im Jahr 2008 (vor den Neuwahlen) für eine
Gesetzesänderung stark plädiert, weil diese Ungleichbehandlung laut verschiedenen Aussagen von diversen Politikern (auch in TV-Gesprächen) wirklich zu beanstanden war, wird diese Rückwärtsbewegung von allen widerspruchslos hingenommen. Auch von den beiden Pensionistenvertreter - Herr Karl Blecha und Herr Khol - war bisher in der Öffentlichkeit zu diesem neuerlichen Hü-Hott-Vorhaben nichts zu vernehmen.
Bei dieser Vorgangsweise der Regierung muss sich niemand von den Parteien über einen berechtigten Wählerfrust empören. Offensichtlich werden vor Wahlen (2008) die "Zuckerln" verteilt, die nach bereits einem Jahr (2010) wieder zurückgenommen werden. Vielleicht kann jemand vom OEGB auf meine bisher unbeantworteten Fragen - in Bezug auf die von Ihrem Präsidenten so betonte Gleichberechtigung der Bürger - mit Argumenten antworten. Herr Blecha und diverse andere Parteifunktionäre haben bisher auf meine Stellungnahme zu dem NeupensionistInnen-Thema keine glaubwürdige Antwort gegeben. Das Sparen bei 19.4 Mio. EUR bei einem Gesamtpensionsaufwand von zirka 335 Mio. EUR kann wohl nicht der Grund sein, denn nur eine Nullrunde hätte wirkliches, nachhaltiges Einsparen gebracht. Damit wären die zirka 400 Mio. Steuermehreinnahmen (für 2010 lt. TV-Bericht) nicht den Pensionen zum Opfer gefallen und die Gleichbehandlung der NeupensionistInnen aufrecht geblieben.

Gast: Heinz Schmidt, Lauterach
14.11.2010 10:40
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Neupensionisten benachteiligt!

Ungerechtigkeit für Neupensionisten

Im Jahr 2008 wurde die Ungerechtigkeit vom Jahr 2007 gut begründet
> behoben und den Neupensionisten mit kleinen Pensionen auch die 3,4 % für das Jahr 2009 bezahlt. (Mehrheitsbeschluss der Parteien!)
> Warum dies nun wieder geändert werden soll ist niemandem erklärbar. Dies war
> doch wegen der Ungleichbehandlung zu korrigieren, weil auch diese
> Pensionsempfänger die selbe Geldentwertung, wie alle anderen, zu
> verkraften haben. Es ist deshalb für mich die Ausrede mit den
> Sparmaßnahmen nicht nachvollziehbar, da sämtliche, richtigen Argumente im
> Jahr 2008 für einen Gesetzesänderung sich durchsetzten und nun nicht mehr
> gelten sollen. Die Politiker prahlten danach und sonnten sich unter dem
> neu beschlossenen Gesetz , wie z.B. Herr Blecha in der Pensionisten-Zeitung.
Zur Zeit vernimmt man nichts von den Pensionsvertretern und den Opposionsparteien
(oder anderen Lobbyisten) zu diesem Hü-Hottvorhaben der Regierung mit der Ausrede: Sparpaket (auch für die Ärmsten).
Wenn es wirklich um das Sparen gegangen wäre, hätte man auf die nachhaltige Erhöhung von 1,2 % - im Gesamtausmaß von zirka 335 Mio. ERO – verzichten müssen,
um bei einer Gleichbehandlung aller (auch der neuen Pensionsempfänger) zu bleiben.

Gast: Heinz Schmidt, Lauterach
14.11.2010 10:17
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Benachteiligung der Neupensionisten

Es wurde 2008 als Argument die Ungerechtigkeit für 23 Monate Wartefrist erwähnt. Nicht wie jetzt von der SPÖE – telefonisch nach Rücksprache - behauptet wird, dass wegen der Kaufkrafterhöhung (Binnenmarkt) die Ursache für eine Gesetzesänderung nötig wurde.
Im Gegenteil - auch bei den Fernsehdiskussionen behaupteten die Herren Faymann und Haider, dass das Gesetz von 2007 – von der ÖVP und FPÖ seinerzeit beschlossen – unbedingt wieder verändert werden muss, da alle Pensionisten von der Geldentwertung betroffen sind.
Nun wird deutlich, wie nach einem Hü-Hotsystem vorgegangen wird – ohne auf die Ärmsten in der Bevölkerung Rücksicht zu nehmen. Denn im Jahr brachte die Erhöhung für die Niedrigpensionen der Neupensionisten immerhin 15 – 50.—EUR bis zum Lebensende.
Nun entfällt diese Erhöhung von 1,2 % und die Betroffenen müssen teilweise bis zu 23 Monate auf einen Inflationsausgleich, wenn überhaupt (Nullrunde), warten. Der Aufwand von 19.6 Mio. EUR steht in keinem Verhältnis zu den Gesamtskosten von 335 Mio. Erhöhungen für die Pensionsbezieher und schon gar nicht zu den Mrd. für die Bankenmisere. So gesehen war die Gesetzesänderung im Jahr 2008 nur ein Wahlzuckerl bei dem sich die Parteien (Mehrheitsbeschluss) einig waren und damit prahlten. Zur Zeit wird mit dem „SPAREN“ alles argumentiert und jede Ungerechtigkeit vom Tisch gewischt. Damit werden die zirka 100 000 Neupensionisten (ohne Lobbyisten) wieder um ihr nachweislich zustehendes Geld gebracht.

Wenn es wirklich um das Sparen gegangen wäre, hätte man auf die nachhaltige Erhöhung von 1,2 % - im Gesamtausmaß von zirka 335 Mio. ERO – verzichten müssen,
um bei einer Gleichbehandlung aller (auch der neuen Pensionsempfänger) zu bleiben.

Gast: Hans Kudlich
30.10.2010 22:23
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Ironie der Geschichte

Es mag natürlich einige geben die hier Themenverfehlung schreien...aber
...schon mal überlegt? Jene Studenten die heute protestieren sind jene, die später bei bequemen Bezügen ihre Pfründe verteidigen. Und jene Studenten von früher, sind jene die das heute tun. Jene die heute die Entscheidung gegen die Studenten treffen - bei ebenso bequemen Bezügen.
Halt - was war das für ein Geräusch? War das ein Tischler?. Ein Installateur?. Ein Fliesenleger etwa? Mitnichten - es ist das ungeduldige Trommeln von Fingern einer Studentenhand auf einer Tischplatte, die ebenso ungeduldig auf mehr Geld warten. Genau darum gehts - nur noch. Nicht um Forschung(swillen) Nicht um Gesellschaft(sveränderung).
Bezeichnenderweise ist dieser Protest nun ein "Spiel" zwischen Krähen. Das wird allenthalben vergessen. Denn die anderen Vögel - und also der Arbeiter - hat weder die Zeit noch das Geld, noch den gewerkschaftlichen Rückhalt (der offensichtlich nur noch für den öffentlichen Dienst seine Stimme erhebt), um gegen Maßnahmen der regierenden (studierten) aufzubegehren.
Allen Beteiligten sei zur Rückbesinnung Hans Kudlich (wenn möglich von Franz Stamprech) ans Herz gelegt. Denn er ist der Grund weshalb wir Alle tun, was wir tun - so zumindest mein Geschichtsverständnis vom Parlamentarismus in Österreich
Und daher sei mit den Worten des Großartigen Hans Peter Heinzl gesagt
Gute Nacht - Österreich


Gast: Hans Kudlich
30.10.2010 21:06
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Hacklerpension

Die längere Verweildauer Im Arbeitsprozess bedeutet zum Einen eine längere Verweildauer in diversen AMS-Kursen, und zum Anderen eine Blockade der Jungen die keine frei werdenden Job's finden.

Einfach zum Nachdenken

Ohne jetzt ein Unternehmer-Bashing betreiben zu wollen: Vielleicht liegt es auch daran, dass viele Arbeitnehmer ausgepresst, wie eine Zitrone sind und daher so schnell wie möglich in die Frühpension flüchten. Ich denke, wenn die Arbeitgeber mit ihren Mitarbeitern wertschätzend umgehen, könnte man einen Teil der Massenflucht in die Frühpension sicher auch vermeiden. Ich denke halt, dass normalerweise jeder Mensch, gerne eine sinnstiftenden Tätigkeit nachgehen will und wenn die Bedingungen passen auch so tut. Aber sehr viele unsere Politiker haben halt oft ein Menschenbild, dass da lautet: Jeder muss arbeiten und zur Arbeit geknechtet werden, und sei es auch noch so ein mieser(obsoleter) Job. Bevor mir jetzt jemand Realitätsferne vorwirft, die jetzige Situation ist ja auch nicht viel besser. ....und auf einen Versuch käme es ja einmal an....... vielleicht sollte man auch einmal über seinen Schatten springen und sich auf ganz kreative Lösungen wie das bedingungslose Grundeinkommen einmal einlassen

Gast: ein student
26.10.2010 11:32
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Schlimmer ist es, dass die Familienbeihilfe nur noch bis 24 bezahlt wird!!!

Familienbeihilfe für Studenten bis 39 Jahre! Jetzt!

Gast: ein frustrierter 40er
25.10.2010 14:30
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wieso haben die älteren generationen die bessere lobby?

OK, Kohl und Blecha haben mehr als 100 Jahre Lobbying Erfahrung und haben es sich und den Pensionisten gerichtet.
OK, die Beamten haben auch eine super Lobby -wer möchte schon freiwillig mit Hr. Neugebauer verhandeln?

Diese Liste könnte man Gruppe für Gruppe gut durchgehen ABER
wer ist eigentlich der Lobbyist für unsere Kinder, die hier schon wieder zusätzlich verschuldet werden?

SCHWEINEREI FAYMANN und PRÖLL
Der Generationenvertrag stinkt!

Gast: mein Schwein heißt Oberbank
24.10.2010 12:29
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Hacklerpension

Die größte Gruppe ,
die die Hacklerpension in Anspruch nimmt ,
sind die Beamten .

Antworten Gast: ulirike
25.10.2010 19:54
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Re: Hacklerpension für Gast mein schwein heisst Oberbank

da sieht man wieda de bläscha unterwegs.
Da sand sovü Fernsgsteuerte unterwegs is ned zum glauben. Nix wissen aber wichtig machen.

A Beamter kann nicht in die Haklerpension gehen maximal in die korridor Pension.

Re: Hacklerpension

Schreiben Sie nicht so einen Blödsinn! Die größte und meistbegünstigste Gruppe sind die ASVG-Frauen: Diese können mit 55 ohne Abschläge und mit Abfertigung diese "begünstigte Pension wegen langer Versicherungsdauer" antreten. (Verkäuferinnen, Sekretärinen etc.).
Bei Beamtinnen wäre das nicht einmal theoretisch möglich: Für diese gilt die Regelung erst ab frühestens 60 (künftig 62), und dann jedenfalls ohne Abfertigung! Und wenn es sich um Akademiker handelt, müssen teure Studienjahre nachgekauft werden. Derzeit 7.488 Euro pro Studienjahr, in Hinkunft 11.244 Euro!.

Und bitte „Hacklerregelung“ (leider ein unglücklicher Ausdruck) nicht mit „Schwerarbeiterregelung“ verwechseln, die es parallel gibt und die den meisten Berufen verständicher Weise nicht offen steht.
So schaut’s aus! Und schauen sie sich die Ergebnisse der Pensionsverhandlungen an: Ob Sie dann noch die Beamten als Privilegierte ansehen ... ?

Re: Re: Hacklerpension

Es wird kaum eine Verkäuferin geben, die 40 Berufsjahre zusammen bringt.

Gast: ava
24.10.2010 07:11
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ein glück, dass ich 54 geboren wurde

so darf ich die grauslichkeiten, die schüssel anfing und die jetztigen weiterführen, voll mitmachen.
ach ja, die gestrandeten dieser erde wollen ja auch mitversorgt werden.

Re: ein glück, dass ich 54 geboren wurde


Dann hätten sie eben nicht Kreisky wählen dürfen. Mit ihm ist die finanzielle Vernunft und der Anstand gegenüber den Nachkommenden über Bord geschmissen worden.


Antworten Gast: mein Schwein heißt Oberbank
24.10.2010 12:25
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Re: ein glück, dass ich 54 geboren wurde


"die gestrandeten dieser erde"

sie meinen die Banken ?

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das herumgeseiere um die pensionen, sprich hacklerpensionen kann einem auf den geist gehen

jedem menschen der auch nur halbwegs mit logik, früher hausverstand genannt, ausgestattet ist musste klar sein dass eine regelung die besagt, 45 jahre sind genug auch in diesem sinne benutzt wird. nur einfältige idioten konnten auf die schnapsidee kommen, wir machen eine regelung mit den besagten 45 jahren und alle arbeiten bis 65.

ein vorschlag.

warum gewichtet man nicht die jahre?
soll heißen, schwerstarbeiter wie bergleute, hochofenarbeiter usw. mit dem faktor 1,2 multipliziert. würde heißen, ein bergmann, 40 jahre im bergbau beschäftigt hätte 48 versicherungsjahre.

andere berufe wie maurer, zimmerer, kanalarbeiter mit faktor 1,1 gewichten.

elektriker, mechaniker tischler usw. mit faktor 1.

alle sesselfurzer mit 0,9. der braucht dann 50 arbeitsjahre um auf besagte 45 versicherungsjahre zu kommen. macht also bei einem, der zeit seines lebens schreibtischhengst war, ab dem 15 bis zum 65 lebensjahr diese 50 jahre.
im ersten fall, der schwerstarbeiter, dieser kann bereits mit 56 gehen um die gleiche pensionsleistung zu erreichen.

bei den lehrern geht doch auch eine unterschiedliche gewichtung der unterrichtsstunden. man muss es nur wollen.

Antworten Gast: Luzifer
24.10.2010 02:29
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Re: das herumgeseiere? "Studierte" sind die Dummen der neuen Regelung!

Dank überlaufenen Studienplätzen und allen möglichen unnützen Theorien überfrachteten Studienplänen, nicht zu vergessen auch der notwendigen Nebenjobs, werden die meisten Studenten erst nach 12 Semester od. 6 Jahren Studium fertig. Dazu kommt noch die Mittelschule, sodaß die meisten Akademiker gegenüber dem Lehrling rd. 9 Jahre später Pensionsbeiträge zahlen können. Also Schlechterstellung!

Wie ich erst unlängst wieder feststellen konnte, verdienen junge Akademiker in der Privatwirtschaft weitaus mehr als Beamte. Obwohl sie keine Pensionsversicherung haben und etwa bei einer dienstrechtlichen Entlassung vor dem Nichts stehen, verlangt der STaat von ihnen Sozialversicherungsbeiträge!

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Re: Re: das herumgeseiere?

dann sollens was gscheites studieren.

wie sarrazin festgestellt hat, sind unis für elektrotechnik nur zu 72% ausgelastet. von diesen unterbesetzten wiederum machen nur 48% das studium fertig.

psychologie, jura und andere sind dagegen überbelegt.

Re: das herumgeseiere um die pensionen, sprich hacklerpensionen kann einem auf den geist gehen

Klar, Leute am Schreibtisch arbeiten ja nicht oder zumindest nicht hart. In welcher Welt leben Sie? Alle Modelle sind ein Schwachsinn wenn sie nicht finanzierbar sind. Sie tun ja gerade so als ob das Geld vom Himmel fällt. Wenn einer mit 57 in Pension geht und dann eine Lebenserwartung von mehr als 80 hat, dann ist das nicht finanzierbar. Das ist aber nur der heutige Stand, in 20 Jahren wird das nochmal um 5 Jahre mehr sein. Das heißt ich darf 30 Jahre lang die Penionen anderer zahlen, und selber werde ich sowieso nie eine bekommen, weil es nicht finanzierbar sein wird.
Aber die fröhliche Verteilpolitik geht weiter, zahlen dürfen das alles die die heute zwischen 30 und 40 sind. Seit Jahrzenten wird in der gleichen schwachsinnigen Art und Weise nichts gegen das Problem der demographischen Entwicklung gemacht. Wenn einer "nur" 45 Jahre eingezahlt hat dann kann er nicht in Pension gehen, wenn diese danach mind. 30 Jahre dauert. Geht einfach nicht. Vor allem haben diese Leute oft nur kleine Einkommen und damit wenig ins System eingezahlt. Aber wurscht, das gleichen dann die anderen aus, die sich dafür tot hackeln. Danke

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Re: Re: das herumgeseiere um die pensionen, sprich hacklerpensionen kann einem auf den geist gehen

ich muss dir mal einen kurbericht meines berufslebens geben.
ich war 13 jahre hochspannungsmonteur der bei allen möglichen witterungen in 10 bis 20 meter höhe arbeiten musste. (so einen job kann man ja locker bis 67 machen)

danach war ich 14 jahre bürohengst (sesselfurzer). das war die letzten jahre stress pur. aber trotzdem leichter zu ertragen als die körperlichen anstrengungen vorher. (DAS kann man sicher bis 65 machen)

nunmehr seit 9 jahren selbstständig. 60 stundenwoche ist garantiert.

ich weiß also wovo ich rede, zum unterschied von den vielen theoretikern die nach dem studium in eine politische funktion geschlüpft sind.

ich bilde mir auch ein mehr als die allermeisten forumsteilnehmer von den pensionszahlen zu verstehen da ich mich schon jahrelang eingehend mit der gesamten materie auseinandergesetzt habe und nicht auf ein paar blöde zahlen hereinfalle die irgendein "experte" als bonmot unters uninformierte volk streut.

Antworten Antworten Gast: matt03
24.10.2010 10:45
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Re: Re: das herumgeseiere um die pensionen, sprich hacklerpensionen kann einem auf den geist gehen

Ich halts nicht mehr aus diesen Schwachsinn,ich bin seit 23 Jahren in einem Betrieb und habe viele Pensionierungen älterer Kollegen miterlebt.
Von diesen haben weniger als 30% das 70Lebensjahr erreicht.Das ganze Gerede von der rasant steigenden Lebenserwartung ist eine grosse Lüge um die Leute bis zu Ihrem Tot arbeiten zu lassen.Ich könnte mich in groben Zügen mit der Meinung von jopc anfreunden das die Beitragsjahre nach Lebenserwartung der verschiedenen Berufsgruppen bestimmt werden.Dann würden solche Spinner wie dieser Marin die einzigen sein die bis 75 Arbeiten müssen.

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Re: Re: Re: das herumgeseiere um die pensionen, sprich hacklerpensionen kann einem auf den geist gehen

mein denkansatz sollte eigentlich nur ein anstoß sein in welche richtung es gehen KÖNNTE.
weil eben ein schwerarbeiter wesentlich früher ausgemergelt ist als ein bürokaufmann oder versicherungsvertreter.

warum dieser spinner marin und auch die regierung immer das gespenst von den 28 mrd. in ABSOLUTEN zahlen an die wand malen ist ja auch leicht nachvollziebar. die leute sollen opferbereit gemacht werden für private zusatzversicherungen.

rechnen wir mal. ein bruttoverdienst von 2000.- macht für den AN einen beitrag von 205.-. eine private rentenversicherung die den namen auch verdient ist nur ab einer prämienhöhe von 100.- zu haben. wenn ich aber in die staatliche nur 50.- mehr einzahle so ist dieses system aller sorgen enthoben.

Gast: ulirike
23.10.2010 20:39
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i packs ned

Die schon in Pension sind erst 50-58 Jahre sind urück in den Jon, wenn er ned Arbeiten will gibts kein Geld.

Begründung: A mindest Pensionistin muss jeden Cent zweimal umdrehen und zusehen wie íhr Nachbar, der mit 53 Jahren in Pension ging pfuscht etc lebt besser wie wenn er Arbeiten geht und bezieht Pension wegen Berufschutz und ist nicht einmal Invalide.

Feymann und Pröll da war boch einiges z´zum sanieren und abkassieren, Wieso müssen die braven Leut die fleisig arebietn solche Leut Finazieren.

Gast: wiebitte
23.10.2010 20:28
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Kindergeld bis zum 24. Lebensjahr

Na da kann einer der 40 Jahre ins Sozialsystem einbezahlt hat sehr wohl berechtigt in die erschaffene Hacklerpension gehen! Wenn man bedenkt dass Studierende frühestens ab ca. 26 Jahren in das Sozialnetz einzahlt kann man sich auf eine Pension ohnehin nicht mehr verlassen! Da machen die paar Hackler das Kraut auch nicht mehr fett,2013 ist eh Schluss damit. Das grössere ProBlem ist die Höhe der Pension von 350.000 Beamten die bereits in der Pension sind und die noch aktiven die bald in die Pense gehen werden. Sie erhalten fast ihr letztes Nettogehalt als Pension!!

Re: Kindergeld bis zum 24. Lebensjahr

Schauen Sie mal bei der Statistik Austria nach wie hoch die Beamtenpensionen sind, sie werden rausfinden, die sind nicht höher als die der ASVG-Versicherten. Wenn einer studiert und erst mit 26 arbeitet, dann wurde er vorher vor allem von den ELTERN erhalten und nicht vom Staat. Danach verdient er mehr Geld und zahlt damit mehr in die Pensionkasse. Warum wird einer der eine Ausbilung macht bestraft, indem er anderen die keine gemacht haben eine frühzeitige Pension bezahlen soll? Studium ist auch Arbeit, die nicht mal abgegolten wird, und schon gar nicht für die Pension angerechnet wird. Das Argument, dass die Hakler so viel eingezahlt haben stimmt nicht, da sie im Schnitt schlechter verdienen. Warum dann früher in Pension gehen? Und wenn Sie es von der solidarischen Seite sehen: Einer der eine Ausbildung gemacht hat bringt der Gesellschaft mehr Nutzen. Warum wird er dann bei der Pension dafür bestraft? Er hat während seiner Ausbildung Entbehrungen auf sich genommen und wenn die Hackler fröhlich mit 57 in Pension gehen darf er noch fest weiterarbeiten bis 68. Sehr logisch.

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Re: Re: Kindergeld bis zum 24. Lebensjahr

klar doch, nur zur klarstellung einige beispiele.

der architekt bringt also der gesellschaft mehr nutzen als eine krankenschwester, polizist oder lokführer.

der rechtsanwalt bringt also der gesellschaft mehr nutzen als der klempner, maurer oder IT-spezialist.

der psychologe bringt also der gesellschaft mehr nutzen als der klärwärter, müllmann oder waldarbeiter.

wenn einer eine ausbildung gemacht hat, wie sie es zu nennen belieben, "normale" leute haben ja keine ausbildung, nur eben "gstudierte", so verdient er in seinem berufsleben ohnehin ein vielfaches vom handwerker ohne "ausbildung". pensionsbeiträge zahlt er auch nur bis zur höchstbemessungsgrundlage. so gesehen hat er ohnehin einen ausgleich für seine ach so vielgepriesene studienzeit.
ein architeckt, psychologe oder rechtsanwalt kann bis zum 67jahr arbeiten.
die allermeisten handwerker nicht.

 
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