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Regierungsumbildung: Schultz soll Marek nachfolgen

02.11.2010 | 18:24 |  Thomas Prior (Die Presse)

Pröll braucht Marek in Wien, wenn er 2013 Kanzler werden will. Deshalb muss die ÖVP das Familienstaatssekretariat neu besetzen. Favoritin ist die Tirolerin Schultz - ein Schwergewicht im heimischen Tourismus.

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Wien. Der ÖVP-Chef stapelte nach der Ministerratssitzung am Dienstag bewusst tief: Es sei Christine Mareks Entscheidung, ob sie als Familienstaatssekretärin in der Bundesregierung bleiben oder als Klubobfrau in den Wiener Landtag wechseln wolle. Vor einem allfälligen Verhandlungsabschluss zwischen SPÖ und Grünen in Wien gebe es allerdings keinen Grund, über Mareks bundespolitischen Abschied zu spekulieren, sagte Josef Pröll.

Dabei dürfte die Entscheidung längst gefallen sein. Zum einen, weil an Rot-Grün in Wien nicht einmal mehr die sonnigsten Gemüter in der Volkspartei zweifeln. Zum anderen, weil Pröll ernsthaft in Sorge zu sein scheint – und zwar um sich selbst: Das Allzeittief der ÖVP bei der Landtagswahl am 10. Oktober war ihm Warnung genug. Ein ähnlich schlechtes Wien-Ergebnis bei der Nationalratswahl 2013 – und Prölls Kanzlerambitionen würden ein frommer Wunsch bleiben.

Deshalb steht der Landespartei jetzt ein Umbruch bevor, strukturell wie inhaltlich. Und dazu braucht es eine Parteichefin, die diesen Prozess federführend begleitet, anstatt ihn aus dem Staatssekretärinnenbüro zu moderieren. Mit anderen Worten: Marek muss für Pröll als Klubchefin nach Wien.

 

Tirol ist am Zug

Dem Kabinett Faymann/Pröll steht damit die zweite Umbildung ins Haus: Im Jänner löste Beatrix Karl EU-Kommissar Johannes Hahn im Wissenschaftsministerium ab. Jetzt dürfte wieder eine Frau zum Zug kommen: Martha Schultz, 46, Unternehmerin aus dem Zillertal, soll Mareks Erbe antreten.

Diese Personalentscheidung wäre jedenfalls ein logischer Schluss aus dem berüchtigten, nicht unkomplexen Postenbesetzungssystem in der Volkspartei: Seit Günther Platters Wechsel aus dem Innenministerium ins Tiroler Landeshauptmannamt (im Sommer 2008) ist der Westen im schwarzen Bundesregierungsteam unterrepräsentiert. Die Rechnung geht so: Die ÖVP Vorarlberg stellt mit Karlheinz Kopf immerhin den Klubobmann im Nationalrat. Infrage käme zwar auch die Salzburger Landespartei – sie ist im Land allerdings weniger erfolgreich und im Bund deshalb weniger einflussreich als ihre Schwesternpartei in Tirol.

Das Vorschlagsrecht obliegt damit also Günther Platter. In „informellen Gesprächen“ soll er Pröll drei Frauen vorgeschlagen haben: Bildungslandesrätin Beate Palfrader, Wirtschaftslandesrätin Patrizia Zoller-Frischauf und eben Schultz. Die ersten beiden will der Landeshauptmann in Wahrheit jedoch nicht ziehen lassen, sonst müsste auch er seine Regierung umbilden. Bleibt also Schultz. „Die Personalentscheidung ist mehr oder weniger gefallen“, war am Dienstag aus der ÖVP zu hören. „Es wird nur noch der rot-grüne Pakt in Wien abgewartet.“

 

Christoph Leitls Stellvertreterin

Doch wer genau ist diese Martha Schultz? Bundespolitisch ist die 46-jährige Wirtschaftsbündlerin erst seit April ein Begriff, als sie zur Vizepräsidentin der Wirtschaftskammer Österreich und damit zu Christoph Leitls Stellvertreterin gewählt wurde. Davor übte sie die gleiche Funktion in Tirol aus.

Privat entstammt die alleinerziehende Mutter einer Unternehmerfamilie: Die Schultz-Gruppe, besser bekannt als „Skifidelity Mountains Unternehmensgruppe“, ist eine große Nummer im heimischen Tourismus. Sie besitzt Hotels im Zillertal, in Osttirol und Kärnten mit insgesamt rund 1000 Betten; Restaurants, Wandergebiete, ein Versicherungs- und ein Reisebüro. Die Gruppe ist Österreichs größter privater Seilbahnbetreiber, beschäftigt im Winter bis zu 700 Mitarbeiter und setzt jährlich rund 80 Millionen Euro um. Mehrheitseigentümer ist Martha Schultz' Bruder, Heinz; sie selbst besitzt auch Anteile und leitet die Unternehmensbereiche Marketing und Werbung, Controlling, Verkauf und Produktgestaltung.

Zum Schultz-Imperium gehört im Übrigen auch das Sporthotel im Osttiroler Sillian. Das Haus kennt Josef Pröll bereits ganz gut – und nicht nur er: Im Februar 2009 absolvierte die Bundesregierung dort ihre zweitägige Winterklausur.

Auf einen Blick

Der Bundesregierung steht demnächst ihre zweite Umbildung ins Haus (nachdem Beatrix Karl im Jänner Wissenschaftsminister Johannes Hahn ablöste): Die Tirolerin Martha Schultz, Vizepräsidentin der Wirtschaftskammer Österreich und Unternehmerin aus dem Zillertal, soll Familienstaatssekretärin werden, weil Christine Marek als Klubchefin in den Wiener Landtag wechseln soll/muss. Denn ÖVP-Bundesparteichef Josef Pröll will in Wien einen Umbruch einleiten – und dazu braucht er eine Vollzeit-Statthalterin.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 03.11.2010)

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30 Kommentare
 
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Gast: alsoschlimmergehtsnet
04.11.2010 07:19
1 0

die schwarzen waren bei der wahl

weltmeister im präsentieren von politischen nullen. das geilomobil-bubi, die marek. den schwimmzuwanderer jukic, das waren ja fehlgriffe vom feinsten. da hilft nur mehr ausmisten und total erneuern. das blöde ist halt, das sich auch derartge nullen nach der wahl eine entsprechende pfründe erwarten

Gast: AlterKämpfer
03.11.2010 21:55
0 0

Wozu überhaupt Familienstaatssekretärin?

Das machen doch die Powerfrauen locker neben einer anderen Tätigkeit und Kind mit! Kann man sofort einsparen!

bula sagt
03.11.2010 20:10
0 0

um die bisherigen

durchaus qualifizierten kommentare zu ergänzen: nun da die frau marek den erneuerungsprozess der övp wien federführend begleiten wird - diese formulierung wird ein dankbares gebiet für die karikaturisten sein - und dies auch in gewohnter manier fünf jahre durchhält, ist der weg für ein einstelliges ergebnis kein beschwerlicher.
das landeshauptmann platter auf eine seiner drei grazien verzichten muss, ist ihm sicher nicht leicht gefallen. jede wäre ein vorzeigegriff a´la marek für den treffsicheren (ins eigene knie) vizekanzler gewesen. frau palfrader schon wegen der namensgleichheit mit dem darsteller "unseres Kaisers" - ein angebot an erzkonservative schwarze und monarchisten, frau zoller-frischauf , schon der name fast ein motto; "frischauf zu neuen niederlagen".
nun ist es die wirtin der oft klausurenden regierung geworden.
die marketingchefin des fidelen firmenimperiums könnte als familienstaatssekretärin gleicheinmal eine 20% ermässigung für familien in ihren betrieben durchsetzen.

lb15
03.11.2010 17:42
0 0

Alleinerziehende Wirtschaftspowerfrau

ist doch die ideale Familienstaatssekretärin.

"Pröll brauch Marek in Wien"

... aber die Wiener NICHT!
Das Wahlergebnis hat doch deutlich gezeigt, die Wiener wollen Frau Marek nicht!

hotta
03.11.2010 11:53
2 0

1 x 1

Nach dem Einmaleins der Politik hat eine Wahlverliererin wie Frau Mareck
zurückzutreten. Geschieht es nicht, wird ihr auf ewig das Verliererimage umgehängt, und das kann weder sie noch die Wiener-VP wollen.

Antworten Gast: AlterKämpfer
03.11.2010 21:56
0 0

Re: 1 x 1 für Marek

Sie weiß vielleicht die Lösung nicht?

Gast: Viennese Coffee Party
03.11.2010 11:37
1 0

Learning Grassroot Movement

Jetzt fängt die Arbeit an! Verkünden die ÖVP-Plakate in W noch immer.

Tatsächlich müßte die ÖVP endlich einmal damit anfangen: Am Beispiel der Tea Party in den USA sieht man ja, daß selbst größte Hohlköpfe noch Wahlen gewinnen, wenn sie nur EINES richtig erkennen:

SOZIALISMUS WAR GESTERN!

Stattdessen macht man bei der Pröll-ÖVP leider konsistent die Erfahrung, daß sie a) beim Verzocken von Steuergeld und b) auch zunehmend ideologisch (Papa Staat macht alles!) die Vereinigte Linke von Rot-Grün noch linksaußen überholen will. Da kann "Bürgerlich" dann genauso gut oder schlecht auch die Blauen wählen.

Nur eins dürfte Neffe wie Onkel Pröll wie Rotgrün klar sein: Anders als Haider wird HC der auf Platz 3 gerutschten ÖVP weder Porschecockpit noch Kanzlersessel anbieten.

Antworten Gast: Rindvieh
03.11.2010 15:37
0 0

Re: Learning Grassroot Movement

Sozialismus war gestern...
mehr privat, weniger Staat..

Dann wenn sie mit ihrer neoliberalen Einstellung in den Konkurs oder Ruin gegangen sind, brüllen sie aber lauthals nach dem Staat!
Schliesslich soll der Steuerzahler für Bankenwahnsinn und Börsengierhälse aufkommen.
Gewinne privatisieren, Verluste sozialisieren - die schwarze Welt der neoliberalen ÖVP-Zombies.

Antworten Antworten Gast: Schlachtdirektor von St.Marx (i.R.)
04.11.2010 12:12
0 0

Nur Neomarxisten kennen sich mit neoliberal aus?

Ach was! Welche Konkursfälle, wo lauthals nach dem Staat gerufen wurde, meinen sie denn? Die Konkurse der seinerzeit "neoliberalen" Verstaatlichten, der "neoliberalen" BAWAG oder des "neoliberalen" KONSUM? Die Defacto-Konkurse der "neoliberalen" AUA, des "neoliberalen" ORF oder der "neoliberalen" Wr. GebietsKK? Oder die in den nächsten Jahren anstehenden Konkurse der "neoliberalen" ÖBB und ASFINAG? Also wer bitteschön will da dauernd vom Staat aufgefangen werden?

Die einzigen "Börsengierhälse" hingegen, für die der Steuerzahler bislang aufgekommen ist (wobei von MÜSSEN keine Rede sein kann!), waren jene Fälle, wo rote wie schwarze Bürgermeister (z.B. Hartberg) und Finanzlandesräte (z.B. NÖ Sobotka) Steuergeld an der Börse verspekuliert haben.

Die Banken wiederum hat man "gerettet", indem man ihnen hochverzinste Kredite und Garantien gewährte: Für den Staat ist das angeblich sogar ein gutes Geschäft!

Und alle drei Vorgänge (Konkurse, Spekulation, Bankenrettung) scheint man in der roten Welt der neomarxistischen Rindviecher weder unterscheiden noch verstehen zu können.

Gast: Luisl vom Lagerhaus
03.11.2010 10:33
1 0

Vorschlag:

...am besten glei bei da raiffeisenkassa wo unterbringen........die suchen immer junge talente...

Antworten Gast: Geiler Konrad
03.11.2010 21:58
0 0

Re: Vorschlag:

Aber bitte ned im Kundenverkehr!

Re: Vorschlag:

Besser wäre Brüssel, da kann man noch mehr verdienen. Der in Wien so erfolglose Hahn bekam als Dank dort auch eine hochbezahlte Lebensstellung.

Tja, mision completed.


Na also, geht doch ! Die wandelnde Lachprothese hat es geschafft, die Wiener VP auf unter 14% abzuwirtschaften. Respekt ! Das ist in dieser kurzen Zeit schon sehr beachtlich.

Und zur Belohnung werden wir jetzt mit einem Pöstchen versorgt. Also eh alles paletti. Oder ?

Wohin ist eigentlich die Dohnal für Arme entschwunden ? Ausser eines kurzen lauwarmen Lüftchens im Wahlkrampf habe ich nie wieder etwas von der gehört, was eh besser ist.

Und sicherheitshalber kommt jetzt die nächste WunderwitzIn ins Spiel. So frei nach dem Motto - wie hätt mas denn gern, aifgeschnitten oder im Ganzen ?

2013 - VP unter 15% im Bund. Danke Herr Pröll ! Sie sind noch um einiges besser als der Busek und das heisst was...

Gast: pour le mérite
03.11.2010 08:53
1 1

Pröll braucht Marek in Wien?

Na klar, ist er doch ganz hingerissen von Figur und Intelligenz der geilomobilen Familienstaatssekretärin.

Auch HC Strache wäre mit dieser Lösung sicher nicht ganz unzufrieden.

Sind doch solche "Topfrauen" wie Marek oder Schittenhelm Garant dafür, daß die Schwarzen auch in Zukunft in Wien nicht mehr über 10% kommen werden.

Gast: KLAUS-TAUS-SCHLEINZER
03.11.2010 08:30
1 0

JUKIC in die Regierung

Pröll soll doch nicht eine Tirolerin anstelle von Marek in der Regierung nachbesetzen. Da gibt es viel besseres Personal mit MIRNA und DINKO JUKIC. Beide haben als Schwimmer große Erfahrung, wie man schnell wieder festen Boden unter die Beine bekommt!

Gerald
03.11.2010 08:00
3 1

Der Artikelschreiber hat Sinn für Humor

Aus dem Subtitel: "Pröll braucht Marek in Wien, wenn er 2013 Kanzler werden will."

Die Person die es mit dem absolut peinlichsten Wahlkampf (Häupl-Plakate und Geil-o-Mobil) geschafft hat noch von niedrigem Niveau aus den größten Verlust einzufahren und mit 13% den niedrigsten Wert seit bestehen verzeichnete, soll also für Pröll die Wahl 2013 in Wien gewinnen?

*Lach*

Dem Pröll kann man echt nicht mehr helfen. Er sollte sich aufs Kartoffel anbauen verlegen, denn da würde er einem alten Sprichwort folgend sicher die größten ernten.

Antworten Gast: UKW
03.11.2010 20:30
0 0

"Er sollte sich aufs Kartoffel anbauen verlegen, denn da würde er einem alten Sprichwort folgend sicher die größten ernten"

Gute Idee. Falls der Totengräber der ÖVP das wirklich macht, helfe ich ihm sogar freiwillig beim Düngen. Wenn ich ihm einen Haufen auf seinen Acker setzte, ist er dem Ziel der größten Kartoffen garantiert ein schönes Stück näher gekommen.

P.S. Dieser an den Haaren herbeigzogene Satz hat mich auch leicht irritiert: ""Pröll braucht Marek in Wien, wenn er 2013 Kanzler werden will." Faschingsbeginn ist doch erst nächste Woche.

Gast: Rindvieh
03.11.2010 05:53
3 2

ÖVP, Marek

Soll sich vertschüsseln. Die ÖVP braucht in Wien kein Mensch, nicht einmal die Kleinunternehmer.
Marek kann ruhig mit dem Geil-O-Mobil durch die Gegend fahren und am Abend mit den pickeligen Bubis von der JVP tanzen, vielleicht kommt sogar der Dinko Jukic - sie interessiert niemanden. Irgendein Versorgungsposten wird sich schon finden, sodass sie nicht wirklich arbeiten muss. Die ÖVP gehört längst unters Grundmandat gewählt, ist keine Volkspartei, sondern eine Interessensvertretung von Kapitalisten, Grundbesitzern und schwarzen Beamten. Unter Schüssels Korruptions-Regierung wird Ö noch lange lange leiden!

Antworten Gast: AlterKämpfer
03.11.2010 07:30
5 1

Re: ÖVP, Marek

Marek soll als Arbeitslose freiwillige Arbeit leisten, aber bitte nicht in der ÖVP!

Antworten Antworten Gast: Junger Kaempfer
03.11.2010 13:22
0 0

Mindestsicherung

Wie soll das gehen? Bei welcher Organisation soll Marek freiwillige Arbeit leisten? Soll sie vielleicht mit Fekter Deutschkurse abhalten, damit deren fehlende Sprachkompetenz sich bessert?Oder soll Marek als Schwimmtrainerin für Dinko Jukic arbeiten oder doch besser die Mindestsicherung beziehen? Alles Fragen, mit denen die Wiener Schwarzen für die nächsten Jahrzehnte ausgelastet sind!

Antworten Antworten Antworten Gast: AlterKämpfer
03.11.2010 22:01
0 0

Re: Mindestsicherung

Zu Halloweeen und im Fasching hätt ich da schon Ideen...

ffdw
02.11.2010 23:17
1 0

Wieder eine ..

die absolut fehl am Platz ist für das Ressort was man ihr umhängt.
Eine vollblut Wirtschaftlerin, wo halt die Familie so neben her läuft. (Ob die Kinder wohl zur Köchin oder zum Kindermädchen Mami sagen ?)

Hauptsache die Bündzugehörigkeit und die Länderzugehörigkeit stimmt.
Der Posten ist ja nur zu besetzen, ausgefüllt muss er ja nicht unbedingt werden..

just4fun
02.11.2010 21:19
4 1

ich dachte er will mehr stimmen aus wien?!

wenns so weitermacht wie vor der wahl dann wird das wohl ein längeres tief werden.
immerhin ist mareks ruf jetzt absolut zerstört, und ohne ihren job als familienstaatssekretärin bekommt sie das image als attraktiverer fekter verschnitt sicher nicht mehr los.

Gast: Parteiloser
02.11.2010 20:54
5 1

Der langsame Suizid der ÖVP geht weiter!

Natürlich stimmt die Beobachtung, dass die ÖBP im urbanen Bereich erheblich zulegen muss, um eine Chance auf den Kanzlerposten zu bekommen.

Es stimmt aber sicher nicht, dass die Fr. Marek, mit nachgewiesenen Misserfolgen dabei wirklich helfen kann. Das kommt eher einem Befehl zur Flucht der Restwähler nahe.

Was wird mit der ÖVP passieren, wenn die exzessiven Agrarförderungen der EU auslaufen werden? Was wird dann noch passieren, wenn den Beamten die absurden Forderungen auch nicht mehr erfüllt können? Was wird passieren, wenn die ÖVP die Förderungsexzesse über 10 Mrd. Euro an Parteifreunde nicht mehr halten können, weil dem Steuerzahler die Luft ausgeht (vielleicht abgedrückt wird?).

Es sind doch schon länger keine ÖVP Werte mehr erkennbar, welche über Postenschacher und Protektionismus hinausgehen. Ich meine, dass immer Österreicher die ÖVP als reine Beamtenpartei mit angeschlossenem Agrarbereich (samt Bank!) sehen. Vielleicht haben die Österreich damit auch Recht.

Sicher ist aber, dass die Marek in Wien nie was schaffen wird, weil diese Frau noch nie was geschafft hat und auch nie was schaffen kann.

Antworten Gast: Parteifrommer
03.11.2010 13:24
0 0

Re: Der langsame Suizid der ÖVP geht weiter! BESCHLEUNIGEN

Ja dafür ist ja die Marek nun geholt worden, damit die Schwarzen ihr Ende beschleunigen, das ist dann auch die langersehnte Strukturreform in Österreich!

 
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