Tezcan: "Warum habt ihr 110.000 Türken eingebürgert?"

09.11.2010 | 18:41 |  von Christian Ultsch (Die Presse)

Der türkische Botschafter in Wien rechnet mit der gescheiterten Integrationspolitik ab und schont auch seine Landsleute nicht. Den Österreichern wirft er vor, sich nur im Urlaub für andere Kulturen zu interessieren.

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Kadri Ecved Tezcan: Wollen Sie, dass ich im Interview als Diplomat antworte, was langweilig wird? Oder soll ich als jemand antworten, der seit einem Jahr in Wien lebt und viele Kontakte zu den 250.000 Türken hier hat?

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Ich ziehe die zweite Variante vor. Was läuft bei der Integration der Türken in Österreich falsch?

Ich möchte eines vorweg sagen: Anders als Griechen oder Italiener begannen die Türken erst vor 35, 40 Jahren zu emigrieren. Österreich war übrigens das letzte Land, in das türkische Bürger kamen. Die Löhne in Deutschland waren höher.

Hat das zur Folge, dass es für Türken nicht einfach ist, sich an Regeln im Ausland anzupassen?

Das nicht. Ich wollte damit nur sagen, dass auch Einwanderer in den USA ihre Probleme hatten. Aber diese Probleme sind nun vergessen. Integration ist ein Prozess. Ich war vor fast zwanzig Jahren Generalkonsul in Hamburg. Jedes Jahr lud ich die Mädchen und Buben, die aufs Gymnasium aufgenommen wurden, in meine Residenz ein und gratulierte ihnen mit Geschenken. Es gab damals so wenige türkische Gymnasiasten. Heute könnte ich das in Österreich nicht tun, denn es gibt hierzulande ungefähr 2000 türkischstämmige Studenten, die hier geboren wurden, plus 20.000 türkische Gymnasiasten. Das ist wunderbar.

Das mag ein Fortschritt sein. Aber ein Blick in die Statistik zeigt, dass türkischstämmige Jugendliche an Gymnasien oder gar Universitäten ganz deutlich unterrepräsentiert sind.

Wir müssen noch einige Hausaufgaben erledigen. Aber auch die österreichische Seite muss etwas unternehmen. Es gibt Schulen, in denen türkische Kinder mit 60, 70 Prozent die Mehrheit stellen. Warum? Weil sie in Ghettos leben. Wenn Türken in Wien Wohnungen beantragen, werden sie immer in dieselbe Gegend geschickt, gleichzeitig wirft man ihnen vor, Ghettos zu formen. Und österreichische Familie schicken ihre Kinder nicht an Schulen, in denen ethnische Minderheiten die Mehrheit stellen. So werden Türken in die Ecke gedrängt.

Wer sollte ihnen andere Wohnungen anbieten? Die Stadt Wien?

Es geht um etwas anderes: um Toleranz. Jedes Jahr bekommen die Türken einen öffentlichen Ort, einen Park etwa, zugeteilt, um ihr Kermes-Fest zu feiern. Sie kochen, spielen, tanzen, zeigen ihre eigene Kultur. Die einzigen Österreicher, die Kermes besuchen, sind Politiker auf der Jagd nach Wählerstimmen. Wählen geht trotzdem nur die Hälfte der Türken. Die Wiener schauen bei solchen Festen nicht einmal aus dem Fenster. Außer im Urlaub interessieren sich die Österreicher nicht für andere Kulturen. Österreich war ein Imperium mit verschiedenen ethnischen Gruppen. Es sollte gewohnt sein, mit Ausländern zu leben. Was geht hier vor?

Viele Wiener haben offenbar Angst davor, dass sie in manchen Stadtteilen zur Minderheit werden und die türkische Kultur dominiert.

Die Welt ändert sich. Es geht nicht mehr darum, wer dominiert und wer nicht. Es gibt keine Grenzen. Je mehr Kulturen es gibt, desto reicher werden wir.

Das Problem ist, dass die Gesellschaft in Deutschland oder Österreich nicht mehr an Multikulturalismus glaubt. Das Konzept hat nicht funktioniert.

Warum hat es nicht funktioniert? Integration ist ein kulturelles und soziales Problem. Aber in Österreich ist das Innenministerium für Integration verantwortlich. Das ist unglaublich. Das Innenministerium kann für Asyl oder Visa und viele Sicherheitsprobleme zuständig sein. Aber die Innenministerin sollte aufhören, in den Integrationsprozess zu intervenieren. Wenn man dem Innenministerium ein Problem gibt, wird dabei eine Polizeilösung rauskommen.

Welche Zuständigkeit empfehlen Sie?

Das Sozialministerium, das Familienministerium, aber nicht das Innenministerium. Meine Leute fragen mich: Stellen wir hier ein Sicherheitsproblem dar? Ich habe mit der Innenministerin gesprochen. Sie möchte das alles nicht hören. Sie ist in der falschen Partei.

In welcher Partei sollte Maria Fekter denn sein?

Sie ist Mitglied einer Volkspartei, die sich als liberal versteht. Oder bin ich falsch informiert? Was sie vertritt, entspricht nicht einer liberalen, offenen Geisteshaltung. Das Gleiche gilt übrigens auch für Angela Merkel. Ich war so überrascht, als sie vor zwei Wochen sagte, Multikulturalismus habe versagt und Deutschland sei eine christliche Gesellschaft. Was für eine Mentalität ist das? Ich kann nicht glauben, dass ich das im Jahr 2010 in Europa hören muss, das angeblich das Zentrum der Toleranz und Menschenrechte ist. Diese Werte haben andere von euch gelernt, und jetzt kehrt ihr diesen Werten den Rücken. Trotzdem will ich nicht sagen, dass die Migranten keine Fehler gemacht haben.

 

Haben Sie je mit Heinz-Christian Strache oder einem anderen Politiker der FPÖ gesprochen?

Natürlich. Ich habe ihn getroffen. Wir haben übereingestimmt, in nichts übereinzustimmen, was Integration anlangt. Strache hat keine Idee, wie sich die Welt entwickelt. Ich habe auch noch nie eine sozialdemokratische Partei wie in diesem Land gesehen. Normalerweise verteidigen Sozialdemokraten die Rechte von Menschen, wo immer sie auch herkommen. Wissen Sie, was mir Sozialdemokraten hier gesagt haben? „Wenn wir etwas dazu sagen, bekommt Strache mehr Stimmen.“ Das ist unglaublich.

 

Viele Österreicher sehen das anders. Sie empfinden Unbehagen bei einzelnen Aspekte der Kultur, die Türken mitgebracht haben. Sie mögen nicht, wie Frauen behandelt werden, sie wollen keine Frauen in Kopftüchern herumlaufen sehen. Sie wollen auch nicht, dass junge Macho-Türken Mitschüler terrorisieren.

Davon habe ich nie gehört. Ich habe viele Statistiken gesehen aus dem Innenministerium, aus dem Justizministerium ...

Es ist kein Verbrechen, andere Jugendliche zu drangsalieren ...

... aber Türken sind nicht an der Spitze dieser Listen. Erlauben Sie mir noch eine Frage. Wenn etwas nicht zu Ihrer Kultur gehört, haben Sie dann das Recht zu sagen, Sie wollen diese Menschen nicht? Das ist eine andere Kultur, ein anderes Parfum, eine andere Folklore. Ihr müsst damit leben. Warum habt ihr 110.000 Türken eingebürgert? Wie konntet ihr sie als Bürger akzeptieren, wenn es so ein großes Integrationsproblem mit ihnen gibt? Ihr müsst mit ihnen reden. Die Türken sind glücklich, sie wollen nichts von euch. Sie wollen nur nicht wie ein Virus behandelt werden. Die Gesellschaft sollte sie integrieren und von ihnen profitieren. Ihr müsst keine Migranten mehr holen. Ihr habt sie hier. Aber ihr müsst an sie glauben, und sie müssen an euch glauben.

Aber Politiker müssen doch zum Beispiel das Recht haben zu sagen, dass sie keine Zwangsheiraten wollen ...

Natürlich. Wir wollen auch nicht, dass unsere Töchter zwangsverheiratet werden.

Und man kann von Türken auch verlangen, dass sie Deutsch lernen.

Definitiv, ich sage meinen Leuten immer: Lernt Deutsch und haltet euch an die Regeln dieses Landes!

Warum also klappt es nicht?

Sie haben es selbst sehr offen gesagt: Die Leute wollen hier keine Frauen mit Kopftüchern sehen. Ist das denn gegen das Gesetz? Nein, ihr habt da nichts zu sagen. Es steht jedem frei, was er auf dem Kopf trägt. Wenn es hier die Freiheit gibt, nackt zu baden, sollte es auch die Freiheit geben, Kopftücher zu tragen. Wenn jemand die Leute zwingt, Kopftücher zu tragen, dann sollte der Rechtsstaat intervenieren. Dasselbe muss für jene gelten, die sich weigern, ihre Kinder in die Schule zu schicken. Wir haben ein Problem mit Mädchen, die mit 13 nicht mehr in die Schule gehen.

Sie haben auch das Problem, dass zu wenige Frauen arbeiten gehen.

Sie liegen falsch, die türkischen Frauen arbeiten.

Ja, aber zu Hause. Die Beschäftigtenquote bei türkischen Frauen beträgt nur 39 Prozent.

Hausfrau zu sein ist auch ein Job.

Migranten, die zu Hause bleiben, sind Teil des Integrationsproblems.

Ja, aber wenn Sie mein Freund sein wollen, sollten auch Sie etwas dafür tun.

Sie meinen also, dass die Österreicher den Türken nicht das Gefühl geben, dass sie hier willkommen sind?

Ich werde nicht nur den Österreichern Vorwürfe machen. Wir haben auch Probleme, mit anderen Leuten in Kontakt zu treten. Warum? Migranten in New York oder anderswo formen auch Ghettos. Das Erste, was sie im Ausland machen, ist, Landsleute zu suchen.

 

Aber man bleibt nicht 30 Jahre im Ghetto. Man versucht sich zu verbessern und sieht zu, dass die eigenen Kinder in eine bessere Schule gehen. Ich sehe keine dynamische soziale Entwicklung hier.

Ich sehe viel Erfolg. Es gibt mehr als 3500 türkische Unternehmer hier, 110 Ärzte, Künstler, Ballerinas. Warum bringen Ihre Medien nicht mehr Erfolgsgeschichten?

Wer den derzeitigen Ausbildungsstand analysiert, blickt in eine düstere Zukunft. Die meisten jungen Türken gehen in die Hauptschule, viele sogar in die Sonderschule. Haben Sie eine Idee, wie sich das ändern ließe?

Viele türkische Eltern glauben, dass ihre Kinder perfekt Deutsch und Türkisch sprechen. Ich erkläre ihnen dann, dass man mit 500 Wörtern noch keine Sprache beherrscht und ihre Kinder weder Deutsch noch Türkisch gut sprechen.

Hier liegt das Problem: In den letzten 20 Jahren haben uns österreichische Regierungen nicht erlaubt, Lehrer aus der Türkei zu holen, um die Kinder in Türkisch zu unterrichten. Wenn Kinder ihre Muttersprache nicht korrekt lernen, werden sie auch eine andere Sprache nicht gut erfassen. Es gibt in Wien ein Institut für Orientalistik, wo Studenten Türkisch lernen, die auch perfekt Deutsch sprechen. Das Einzige, was fehlt, ist ein Lehrstuhl für Pädagogik. Dann kann Österreich seine eigenen Türkischlehrer haben.

Wie viele Lehrer wollen Sie holen?

Vielleicht sind 100 genug. Es gibt ungefähr 5000 bis 7000 junge Türken, die vor dem Besuch der Volksschule stehen. Ich bin sicher: Wenn sie im Kindergarten Türkisch und natürlich auch fließend Deutsch lernen, ist das ein Gegengift fürs Integrationsproblem.

Sollten die Türken Türkisch als Fremdsprache in der Schule lernen?

Mein Ziel ist es, dass Türkisch als Maturasprache akzeptiert wird. Dann werden wir auch türkische Lehrer haben. Ich weiß nicht, warum Türkisch nicht als Maturasprache akzeptiert wird.

Haben Sie je daran gedacht, eine türkische Schule in Wien zu gründen?

Nein. Aber wenn es eine Nachfrage gibt, wird man auch darüber nachdenken können.

Sollten türkische Eltern Deutsch oder Türkisch mit ihren Kindern sprechen?

Das werde ich ihnen nicht vorschreiben. Aber ob Eltern, Kinder oder Jugendliche, sie sollten alle Deutsch können.

Wenn Eltern mit ihren Kindern nicht Deutsch sprechen, fehlt die Grundlage. Schlimmer wird es noch, wenn türkische Eltern ihre Kinder nicht in den Kindergarten schicken.

Das sollte verpflichtend sein. Jedes Kind sollte den Kindergarten besuchen. Ab drei oder vier, wie in den österreichischen Familien.

Warum sind etwa Kinder kroatischer Eltern besser in der Schule?

Das ist sehr einfach. Weil die Kroaten Christen sind, sie sind willkommen in der Gesellschaft, die Türken nicht.

 

Vielleicht haben sie auch ein größeres Verlangen, sozial aufzusteigen.

Wenn man nicht willkommen ist und von der Gesellschaft immer an den Rand gedrängt wird, warum soll man dann Teil dieser Gesellschaft sein wollen?

Um besser als die anderen zu sein, um es ihnen zu zeigen.

Das ist eine westliche Mentalität. Wir haben nicht diese merkantilistische Philosophie. Unsere Philosophie im Islam lautet anders: Was immer du hast, von Gott gegeben, ist genug für dich. Das Einzige, was du tun musst, ist Gutes für deine Leute in der Familie und in deiner Umgebung. Die Türken in Wien helfen einander. Sie wissen, sie sind nicht willkommen.

 

Warum glauben Sie das?

In dieser Stadt, die behauptet, ein kulturelles Zentrum Europas zu sein, stimmten fast 30 Prozent für eine extrem rechte Partei. Wenn ich der Generalsekretär der UNO, der OSZE oder der Opec wäre, würde ich nicht hier bleiben. Wenn ihr keine Ausländer hier wollt, dann jagt sie doch fort. Es gibt viele Länder auf der Welt, in denen Ausländer willkommen sind. Ihr müsst lernen, mit anderen Leuten zusammenzuleben. Was für ein Problem hat Österreich?

Geht es wirklich um den Islam? Mit den Persern hier gibt es keine Probleme.

Wie viele Perser gibt es denn hier? Man sieht sie nicht. Wenn man sie sehen würde, hätten sie genau das gleiche Problem. Es steckt immer diese religiöse Abneigung dahinter. Vor den Anschlägen vom 11.September gab es das nicht. Aber seither stellen die Massenmedien den Islam als schlecht und terroristisch dar. Wo ist die Kirche? Ich traf den Kardinal, er ist ein wunderbarer Mann, und er sagte mir, er habe ein gutes Verhältnis zu den Türken. Ich sagte ihm: Eminenz, das ist nicht genug, Sie müssen sich stärker zu Wort melden und in Ihrer Zeitungskolumne auch schreiben, dass der Islam genauso wertvoll ist wie Ihre eigene Religion.

 

Was erwarten Sie von den Behörden?

Es gibt viele Menschen guten Willens. Ich war in vielen Rathäusern, überall gibt es Integrationssektionen. Aber sie warten in ihren Büros, bis die Leute zu ihnen kommen. Sie haben keine Vision. Es gibt keine Koordination und keine Kooperation. Meine vier Vorgänger als Botschafter und ich wurden nie um Zusammenarbeit in Integrationsfragen gebeten. Ich weiß, was meine Leute wollen und wie sie überzeugt werden können.

 

Was hatten Sie für Erfahrungen mit österreichischer Gastfreundschaft?

Ich bin seit einem Jahr hier. Ich war nur einmal in das Haus einer österreichischen Familie eingeladen, vergangenes Wochenende in Krems. Es ist ein großer Unterschied zwischen Wien und dem Rest Österreichs. Wenn ich Wien verlasse, sind alle gastfreundlicher.

Es hat Sie niemand aus dem Außenamt zu sich nach Hause eingeladen?

Nein. Aber das macht nichts. Es laden mich so viele Türken ein.

 

Sie spiegeln sozusagen das Integrationsproblem auf höherem Niveau wider.

In den ersten Monaten nach seiner Ankunft macht ein Botschafter Höflichkeitsbesuche. Als ich um ein Treffen mit dem Außenminister ansuchte, hieß es, der Außenminister empfängt keine Botschafter. Können Sie das glauben? Ich bin ein Botschafter von 250.000 Menschen, die in diesem Land leben. Über welchen Dialog reden wir hier?

Zur Person
Kadri Ecvet Tezcan ist seit einem Jahr türkischer Botschafter in Wien. Der 61-jährige steht seit fast vier Jahrzehnten im Dienst des türkischen Außenamts und hat während seiner Laufbahn unter anderem in Deutschland, Polen und Aserbaidschan gearbeitet. Bevor er nach Wien kam, war er in Ankara stellvertretender Staatssekretär für Allgemeine Politische Angelegenheiten.

Tezcan stammt vom asiatischen Bosporus-Ufer Istanbuls, seine Frau vom europäischen. Sein 23-jähriger Sohn studiert in Istanbul, die 31-jährige Tochter hat einen Doktoratsabschluss in deutscher Literatur und lehrt an einer Universität in Istanbul.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 10.11.2010)

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3041 Kommentare
 
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Gast: Dani
17.10.2011 16:24
1

Was verlangen die eig. noch alles?

Wieso soll man auf die Türken so viel Rücksicht nehmen? sie siend verdammt nochmal in unserem land und sollen sich anpassen! die kroaten, serben und bosnier verlangen dich auch nicht serbische lehrer!
und von macho- jugendtürken hat er nicht gehört die österreicherinnen tyrannisieren? hahaha das ich nicht lache!

Gast: Österreicher
08.05.2011 11:53
1

Integration

Darum sagen wir alle: Danke für die tollen Türkenhochzeiten und in diesem Sinne "Danke für NICHTS"!

Gast: Gast
31.01.2011 15:24
0

Zum Nachdenken (wenn es überhaupt möglich ist)

Wenn ich für jeden hirnlosen Österreicher 1 Euro bekommen würde, wäre ich heute Millionär!

Gast: Korrekter Bürger
04.01.2011 01:20
0

Herr Tezcan hat RECHT!

Zur Zeiten der Globalisierung wollen sich viele Österreicher abschotten und schwören auf Nationalität. Mit dieser Beschränktheit kommen sie aber nicht weiter!

Antworten Gast: Paul Vincent Riederer
04.04.2011 15:33
3

Re: Herr Tezcan hat RECHT!

Dann öffnen Sie sich... lassen Sie sich bereichern! Ziehen Sie nach Berlin-Kreuzberg, Tempelhof oder Wedding... sehen Sie die wunderbare Verschmelzung der Kulturen, die ja offensichtlich nur Vorteile für alle Beteiligten bringt. Siehe Kriminalitätsrate, Schulabbrecherstatistiken, Durchschnittseinkommen, Gewalt,... lassen sie sich bereichern... lernen Sie türkisch... Sie werdens dort brauchen... Deutsch spricht dort nämlich keiner mehr... aber wer braucht die Nazisprche schon, nicht?

Gast: Nazanin
03.01.2011 00:25
0

Danke!

Vielen Dank Herr Tezcan für diese klaren Worte! Sie haben vielen Türken aus dem Herzen gesprochen. Es ist nämlich höchste Zeit offen miteinander zu reden, damit wir bei dem Thema Integration weiterkommen. Die lieben Österreicher müssen sich auch Kritik gefallen lassen und nich immer mit dem Zeigefinger auf andere zeigen!

Gast: gepoppter
02.01.2011 16:19
1

Warum?

Weil unsere Politruks Schwachköpfe sind.

Gast: Karl Dall II
23.12.2010 13:01
1

Warum ?

Warum habt Ihr sie nicht heimgeschickt?
Sie waren Gastarbeiter,irgenwann endet die
Gastfreundschaft

Gast: Adolf Breitmeier
19.12.2010 13:33
1

Warum habt ihr 110 000 Türken eingebürgert

Das ist - nicht nur für Österreich - eine interessante Frage, die nur Gutmenschen oder Schwachköpfe beantworten können.
Der Botschasfter sagt: Was immer du tust, von Gott gegeben, ist genug für dich...
Nun vergibt Gott die Fremdsprachen nicht einfach so, sondern nach dem Prinzip: Hier habt ihr die Nüsse, knackt sie selbst. In dieser Mentalität, alles soll von selbst kommen wie zum Beispiel Hartz vier in Deutschland, an dieser Mentalität scheitert die Integration, die ohne endgültige Assimilation, die absolut kein Verbrechen gegen die Menschlichjkeit ist, sowieso nix nutz ist.
Wer auswandert MUSS sich assimilieren - oder als Jammerlappen wieder heim gehen. Aber ob da Gott alles richtet, das sei mal dahingestellt.
SELBST das Leben in die Hand nehmen, alles andere ist Ausruhen auf Kosten anderer. Allerdings kann man mit viel Gejammere - und im Prinzip jammert der Botschafter ganz kläglich - doch eine Menge erreichen.

Gast: Kadri Ecvet Teycan
09.12.2010 02:13
1

Genereller Kommentar_ende

Im Endeffekt kann ihrer Excellenz, dem türkischen Botschafter nur raten sich für Toleranz und Menschenrechte in seinem eigenen Land einzusetzen und vieleicht in Erwägung zu ziehen, seinen Posten nach Zypern zu versetzen, um die lokale Bevölkerung über dieselben Werte zu unterrichten. Österreich mag in vielerlei Hinsicht noch Einiges zu lernen haben, jedoch stellt sich die Frage, ob ein aussländischer Diplomat, im Dienst der türkischen Republik, einem Land, das selbst mit zahlreichen Problemen im Bereich der Einhaltung von Menschenrechten und der Gleichberechtigung ethnischer Minoritäten zu kämpfen hat, der seit erst einem Jahr die Integration türkischer Migranten in Wien verfolgen kann und es sich erlaubt Kritik an österreichischen Politikern, von der österreichischen Regierung angewendete Integrationsmethoden und vor allem an der Wiener Bevölkerung zu üben, der richtige Lehrer ist; und vor allem ob er mit Aussagen und Interviews, wie die oben angebrachten, tatsächlich Neues zum Vorschein bringt, die Wiener Bevölkerung animiert, die Politiker unter Druck setzt und ob er wahrhaftig auf diesem Weg der türkischen Bevölkerung in Wien hilft.

Gast: Kadri Ecvet Tezcan
09.12.2010 01:57
1

Genereller Kommentar_2

"Sie mögen nicht, wie Frauen behandelt werden, sie wollen keine Frauen in Kopftüchern herumlaufen sehen.
-Davon habe ich nie gehört.": Natürlich nicht, denn es ist ja auch allgemein 'unbekannt', dass Österreicher und vor allem Österreicherinnen ein allgegenwertiges Unbehagen empfinden, wenn sie ihre türkischen Mitbürgerinnen Kopftücher tragen sehen. Es gab ja schließlich noch 'keine' Debaten über derartige Themen und Beschwerden über Menschenrechtsverletztungen in diesem Bereich wurden auch 'nicht' eingereicht; zumindest obliegen sie nicht dem Wissen des türkischen Botschafters.

Warum habt ihr sie eingebürgert?

ja, warum?

Gast: Dänker
19.11.2010 13:58
2

Muttersprache im Ausland lernen

Wir sollen also hier denen erst ihre eigene Muttersprache beibringen.
Wahrscheinlich ist aber auch dieser Unterricht hier besser als bei ihnen daheim.
Aber schliesslich sind sie ja deshalb da, um alles was hier besser ist, gründlich auszunützen. Vor allem alles was nix kostet und was man sonst geschenkt kriegt.

Antworten Gast: Matthäus_eller
02.12.2010 20:24
0

Re: Muttersprache im Ausland lernen

Was heißt hier denen? Falls es dir aufgefallen ist, wir sind alle Menschen. Egal welcher kulturraum oder Aussehn uns von einander unterscheidet, bleiben wir alle Menschen. Wiso ist in Österreich das Nationale Denken so stark repräsentativ? Schließlich leben wir in einer Gemeinschaft; der EU. Man könnte sich jetz ja eigentlich Europäer nennen. Und vielleicht schaffen wir es ja in ferner Zukunft uns auch Erdenbewohner nennen zu dürfen. Denn: niemand sucht sich aus wo und in welchen Umständen er geboren wird. Wann schaffen wir es endlich die Kultur und Rassentrennung abzulegen und uns endlich auf das wesentliche zu konzentrieren: alle Menschen auf einen Standart zu bringen der für das Leben ausreicht. Wiso nicht teilen wenn zu viel da ist? Wiso seinen eigenen Bestand erweitern, statt einem anderen zu geben? Unummen Geld wird in Waffenindustrie verpulvert um zu zerstören was man eigentlich aufbauen sollte. Und das soll logisch sein? Vielleicht sollten wir den Anfang machen, gerade hier in Österreich wo es allen gut geht aber alle jammern weil sie nicht genug haben. Kulturunterschiede sollten keine Gefahr sondern eine Möglichkeit zur Bereicherung sein. Die Probleme der Zukunft können nur mit Zusammenarbeit und Zusammenhalt beseitigt werden.

mfg Matthäus Eller

Antworten Antworten Gast: Karl Dall II
23.12.2010 15:42
0

Re: Re: Muttersprache im Ausland lernen

Ist dir vieleicht aufgefallen,dass Österreich ein deutschsprchiges Land ist?
Erst wird mal deutsch gelernt,den guten Schülern werden Fremdsprachen angeboten,je nachdem diese Sprache wichtig für die das Land ist

Gast: Gast
18.11.2010 16:31
6

Bin dafuer!

allerdings, dann auch folgende Sprachen fuer Matura freigeben:
-Slowenisch
-Kroatisch
-Tschechisch
-Ungarischt
-Polnisch
-Slowakisch
-Serbisch
-Nigerianische sprachen
-und andere 5000 Sprachen, die gesprochen werden.

Allerdings erst dann, wenn in der Tuerkei Kurdisch und Armenisch als Maturasprachen zugelassen werden.

Antworten Gast: Türkisch als Maturasprache!
05.12.2010 23:35
0

Re: Bin dafuer!

Hier geht es um Österreich. Kurdisch und Armenisch haben mit diesem Thema nichts zu tun!

Gast: Als Gast kommentieren
18.11.2010 15:32
4

Die Wissenschaftslüge

Bekäme ich jedesmal, wenn ein Experte Blödsinn redet, einen euro, wäre ich bereits Millionär.

Siehe auch:

Ben Goldacre
"Die Wissenschaftslüge: Wie uns Pseudo-Wissenschaftler das Leben schwer machen"

http://www.amazon.de/Die-Wissenschaftsl%C3%BCge-Pseudo-Wissenschaftler-schwer-machen/dp/3596185106/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=books&qid=1290090411&sr=8-1


Gast: Hirni
18.11.2010 14:44
7

Export

Je grösser der Schwachsinn, desto Experte?

Indem dann niemand versteht,

was der Türkischlehrer geprüft hat und was der Prüfling geantwortet hat, wird es urplötzlich viele türkische Maturanten geben, die unter normalen Umständen nicht mal den Hauptschulabschluss geschafft hätten...

Gast: ralffan
18.11.2010 13:34
5

Blödsinn

in USA ist mexikanisch auch nicht eine Sprache um die sich die Weissen reissen - im Gegenteil, mexikanische Zuwanderer strengen sich an, english zu lernen: weil sie wissen, dass das der Schlüssel zum Aufstieg ist und die einzige Möglichkeit vom Wanderarbeitertum und denprekären Verhältnissen der subsistenz-lebenden Latinos in USA zu entkommen!!

Nun - die Türkei ist in der Zivilisation etwa mit Mexiko zu vergleichen - was sollte es also bringen, türkisch zu lernen??

Mit dem Gemüsehänder und dem Besitzer des Kebab-standes kann ich auch deutsch reden - und was sollen sonst türkisch-Kenntnisse bringen?

Die Türkei hat einige Betriebe, die aber nicht selbstentwickelte Produkte produzieren sondern Patente v.a. aus Deutschland nutzen - die innovation und der geistige Transfer läuft also von EU nach Türkei und nicht umgekehrt.
Das ähnelt dem Verhältnis USA-Mexiko!!

Türkei hat unterentwickelte Infrastruktur, wenig Innovation trotz grossem Fleiss, tlw. rückständige Lebensweisen.

Auch in Russland ist es ähnlich - die Wanderarbeiter aus Zentralasien knönen allesamt russisch - die wenigsten Russen lernen tadschikisch, usbekisch oder kirgisisch!!
Die Russen brauchen Usbekistan oder Kirgisien weniger als umgekehrt.

Besser wäre es slavische Sprachen zu lernen - niemand den ich kenne kann slowakisch oder polnisch; das ist schade, das sind unsere direkten Nachbarn und ethnisch verwandt noch dazu!!

Doch da interessiert sich niemand....

Matura

Unsere knieweichen, regenwurmrückgratigen, schleimspurziehenden Politiker werden türkisch als Maturasprache so lange schön- gut- und perfekt reden, dass sie deutsch als Maturasprache ablösen wird. Unsere Politiker werden, hinter mehr oder weniger vorgehaltener Hand, in der Welt als die unfähigsten und widerstandslosesten Politversager hingestellt und sie tun auch alles, aber wirklich alles, um diesem Ruf mehr als gerecht zu werden . Auf jeden Fall, wenn es um das Wohl Österreichs geht. Wir haben mit diesen unseren Versagern, die wir nicht gewählt haben, bis jetzt in diesem Kunstgebilde EU fürchterlich draufgezahlt. Wann wird der Österreicher endlich aufwachen?

Antworten Gast: frauimeigenenhaus
12.12.2010 22:52
0

Re: Matura

absolut richtig wir werden von unseren österreichischen Politikern verraten und verkauft Fragt sich was sie dafür bekommen
unsere eigene Jugend muß die Fehler dieser unfähigen Politiker in zukunft büßen

Gast: gast99
18.11.2010 12:56
5

Türkischlehrer in der Türkei notwendig

DEn Span im Auge des anderen sieht auch herr Botschafter besser als den balken im eigenen land.
Der Sprachunterricht von Türkischer Hochsprache bis Anatolien forcieren würde so manche Abwanderung verhindern.

Gast: Karl Adler
18.11.2010 12:47
5

und die kurdische Sprache in der Türkei?

Hr. Tezcan fragt. warum Türkisch nicht als Maturasprache akzeptiert wird?

und frage ich ihn, warum die kurdische Sprache sogar nicht in Kindergarden und Volksschulen in der Türkei erlaubt?

Der Bundesvorsitzende der Gesellschaft für bedrohte Völker, Tilman Zülch sagt:
"Es kann nicht sein, dass ein türkischer Ministerpräsident(Tayyip Erdogan) Gymnasien für türkische Einwanderer in Deutschland fordert und gleichzeitig im eigenen Land für 15-20 Millionen alteingesessene kurdische Bürger keine einzige Schule in deren Muttersprache zulässt"

so ein Unsinn, man lernt nicht eine zweite Sprache, indem man eine erste lernt

da wollen wohl einige am Kuchen, den es gar nicht gibt, mitnaschen.
Sprachlehrer und Religionslehrer aus einem anderen Land ist der erste Schritt zur Kolonisation. Und genau das scheint die türkische Politik zu sein, Europa zu kolonialisieren.
Und es hat immer Renegaten/innen gegeben, die ihren persönlichen Gewinn über die Allgemeinheit gestellt haben.

 
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