Türkische Botschaft droht Wirtschaftskammer

26.11.2010 | 16:27 |   (DiePresse.com)

Wenn die Wirtschaftskammer kurdisch-stämmige Wifi-Trainerinnen nicht abzieht, würden die türkisch-österreichischen Handelsbeziehungen gestoppt. Außerdem soll der Botschafter Kontakte zu türkischen Ultra-Nationalisten pflegen.

Drucken Versenden AAA
Schriftgröße
Kommentieren

Mehr zum Thema:

Rund um den türkischen Botschafter Kadri Ecvet Tezcan gibt es neue Aufregungen. Die türkische Botschaft übt Druck auf die Wirtschaftskammer aus, damit kurdisch-stämmige Trainerinnen aus dem Wirtschaftsförderungs-Institut entlassen werden. Das bestätigt sich auch in einer WKÖ-internen Mitteilung an Wirtschaftskammer-Präsident Christoph Leitl, die im Milieu kursiert. Das ergeben Recherchen der Info-Illustrierten "News".

Tezcan-Kontakt zu extremen Nationalisten
In den "News" vorliegenden Mitteilungen heißt es: "Dr. N und Mag. S. berichten von einer Drohung der türkischen Botschaft, österreichische Wirtschaftsmissionen zu
stornieren, wenn die Wirtschaftskammer keine Konsequenzen in o.a. Sache zöge (Abzug von missliebigen angeblich PKK-nahen Trainerinnen)."

Mehr zum Thema:

Kurdische Wifi-Trainerin entlassen

Der Hintergrund dazu: Der ethnische Beauftragte der Wirtschaftskammer, Sami Akpinar, hatte sich für die Entlassung einer kurdisch-stämmigen Wifi-Trainerin stark gemacht. Sie sei Mitglied der terroristischen Vereinigung PKK, die für die Autonomie der kurdischen Minderheit in der Türkei kämpft, so der Vorwurf der türkischen Botschaft. Das Projekt, in dem die Trainerin arbeitete, wurde gestrichen.

Kontakte zu Ultra-Nationalisten

Der türkische Botschafter, der sich in einem "Presse"-Interview kritisch über die österreichische Integrationspolitik äußerte, pflegt enge Kontakte zu den türkisch-nationalistischen Vereinen. Das zeigt auch ein in "News" veröffentlichtes Foto - es zeigt Tezcan Hand in Hand mit dem Österreich Chef der extrem türkisch-nationalistischen Gruppe "Grauen Wölfe".

(Red.)

Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo

Lesen Sie hier weiter zum Thema:

Mehr aus dem Web

332 Kommentare
 
12 3 4 5 6 7 8
Gast: Tschüs Türkei
23.12.2010 17:47
0

Das kennt man doch längst

Wie man die Türken und ihren Botschafter eben kennt:
Sie provozieren, fordern und nehmen sich Sachen heraus, die sie umgekehrt niemals zugestehen.
In Österreich alles fordern (Gemeindewohnungen, Sozialleistungen,...) und kritisieren aber im eigenen Land Menschenrechte mißachten, Kurden unterdrücken, den Völkermord an den Armeniern leugnen, Mädchen ihre Selbstbestimmung nehmen, usw.

Gast: Gast
01.12.2010 23:27
1

Lächerlich

Das ist eine hochwertige Zeitung. Hier sollten Menschen, die etwas schreiben, mit Hirn und Verstand handeln. Diverse Postings bestätigen jedoch den Vorwurf, dass ethnische Konflikte bewusst nach Österreich gebracht werden. Ich bin neutral. Dass die Kurden unterdrückt werden, ist in vielen EU-Berichten jedoch nachzulesen. Manche Postings sind offensichtlich aus politisch motivierter türkischer Seite. Deren Inhalte sind sehr undifferenziert und banal. Genau aus diesem Grund verstehe ich Kurden, wenn Sie sich wehren.

Gast: Pesmerge
01.12.2010 16:37
1

Terror aus der Osttürkei darf bei uns nicht salonfähig werden!!

Analaphabeten aus den Bergen der Osttürkei spelen Terror in Wien und sind dann arme Kurden,arme die ander Mensche kaltblütig ermorden lasssen uns sich auch dafür legitimieren lassen.
Der einfachste Österreicher rekennt die schmutzige Strategie, Täter spilen Opfer! Wenn die keine Täterin gewesen wäre hätte sie keiner rausgehauen, muss noch besser spielen, d.h Lügen haben kurze Beine!

Gast: Krüzüwürzütürkenkurde
01.12.2010 16:29
0

Was will die überhaupt!

undemokratische Gruppen unterstützen, Terror verherrlichen und dann in einer Institution tätig sein wollen, wenn das stimmt gehört die in den Häfen!! Die mit ihrer PKK sind doch ehe bekannt, siehe einschlägige Webauftritte, gemein gefährlich die Typen, wo ist die Polizei wo ist das Gesetz, aber das kommt sicher noch!Die wird sicher noch verhaftet.
Einfach schmutzig!

Gast: Türkenkürde
30.11.2010 19:17
1

Immer die gleichen Sozialschmarozer!!

Kommen nach Österreich und bringen den ganzen Mist nach Österreich! Wir wollen den kurdischen weg in Österreich nicht. Politische Ziele kann man nicht mit der Ermordung von unschuldigen Menschen erreichen. Dass neben dieser Dane auch noch andere aus Österreich mit dieser Terrororganisation sypatisieren ist doch ehe klar. Siehe Webauftritt/feykom der Verband, der diese arme Frau zugehört! Frechheit, dass so was in Österreich möglich ist. Der HC wir durchgreifen! Dann dieser Botschafter und seine Lakeien!

Gast: marlene007
30.11.2010 13:37
0

neuer mann für wko

ich habe einen tollen mann im standard entdeckt. dieser cagliyan caliskan scheint total super drauf zu sein. sehr seriös und kommt kompetent rüber. nicht wie dieser akpinar. der keinen abschluss hat und deshalb anscheinend auf "konkakte" angewiesen ist. den wünsche ich mir als wko mann für die türkei. der hats sicher total drauf. außerdem ist der nicht so einen schlechten ruf wie akpinar. die unternehmer werden ja auch nicht so einfach mit dem zusammenarbeiten wollen. nach dem mega-skandal vor allem im profil.

Antworten Gast: Anandandeno
30.11.2010 19:12
0

Re: neuer mann für wko

Marelene????
zuerst mal Deutsch lernen, bevor wir die Personalpolitik von österreichischen Institutionen bestimmen..........oder besser davor Demokratieverständnis überdenken...........einfach billig!! Extremismus hat in Österreich nichts verloren, daher hat die WKÖ gut und adequat reagiert! Da hilft kein Heulen und schon gar nicht eine schmutzige Kampagne, die nicht das erhoffte erbracht hat!

Gast: Ostanatolier
29.11.2010 22:41
0

immer das gleich mit diesen Versagern!

Weil sie in österreich nicht erfolgreich sein können, kommen sie immer der Opferrolle, dabei sind sie die allerschlimmsten Täter. wenn die ka Dreck im Hemd hätte und auch noch qualifiziert wäre hätte man sie mit Handkuss genommen. Die macht sich nur wichtig und glaubt mit Inszinierungen für immer über die Runden kommen zu können. Sie selber ist doch die jenige die immer auf Menschen aus der Türkei losgeht und diese difarmiert, nun hat man ihri die Wahrheit gesagt und das kann ihr ego offensichtlich nicht verkraften, bestimmt ist sie keine Terroristin, aber sicherlich jemand der die Taten der Terroristen zumindest nicht verurteilt, hätte sie das geamacht, würde sie nicht mehr mit dieser Keule kommen können. Ich die arme Kurdin. Weder der Botschafter noch dieser Botschafter haben sich zu Wort gemeldet, offensichtlich haben die das nicht nötig.

ja so ist es, wie im sprichwort steht:

wer sich mit hunden niederlegt steht mit flöhen und filzläusen wieder auf. seine impertinenz, botschafter teczan, legt noch einige schäuferl nach und bestätigt damit obiges sprichwort.

Gast: WIFI Trainerin
29.11.2010 14:44
3

Niemand kann mehr sagen, ich hatte keine Ahnung

Wurde schon im Presse Interview die rass
istische Gesinnung seiner Excellenz des Botschafters der Türkei offensichtlich, so wird sie hier einmal mehr bestätigt.

Interessanterweise wurde dies medial wenig beachtet. Darum kurz zur Errinnerung: Herr Tezcan sieht sich als Vertreter aller türkischstämmigen in Österreich, unabhängig von deren Staatsbürgerschaft!

Sollten polizeilich relevante und gesicherte Informationen über die kurdische Trainerin vorliegen, ist das für die WKÖ sicher von Interesse. Aber warum gleich mit Vergeltungsmaßnahmen drohen?

Was denn ist dann Rassismus?

Übrigends: Was sagt denn die in Wien ansässige zuständige EU Institution dazu?


Re: Übrigens: Was sagt denn die in Wien ansässige zuständige EU Institution dazu?

Fragen wir mal ZARA
:-)))

Gast: Berlimaus
29.11.2010 13:27
0

die war doch nie eine Angestelle des WKÖ

sie wurde für ein Projekt als Zusatzkraft auf Stundenbasis eibestellt und hat bis am Ende bei diesem Projekt gearbeitet, welches wegen erfolglosigkeit gestrichen wurde, seites des WIFI!!!

Gast: hansiboy
29.11.2010 13:22
0

die ist doch nie bei der WKO eingestellt gewesen

sie wurde als Zusatzkraft auf Stundnebasis eingesetzt und das Projekt ist erfolglos abgelaufen und wird nicht mehr geführt. sie war bis zum schluss dabei!

Gast: Gast
29.11.2010 10:38
1

WKÖ

eine unglaubliche sauerei.. der botschafter und dieser möchtegern lobist sami akpinar sollten sich öffentlich entschuldigen.. und die wkö sollte die sache klarstellen...

Antworten Gast: KennerderTT
29.11.2010 13:32
0

Re: WKÖ

Die WKÖ hat es bereits gemacht, es gebe keinen Drohungen und sie wurde auf Grund ihere "politischen" Aktivitäten bekritisiert, aber durfte bis zum Ende beim Projekt mitwirken!
Offensichtlich will die Profit aus der Angelehnheit schlagen. Die ist bekannt dafür, siehe Geldflüsse im WIK, wo sie 192.000 Euro (Steuergelder der Stadt)betreuen sollte.

Gast: gast
29.11.2010 08:48
1

ja mei ..

vermutlich hat dieser akpinar von der kurdin einen korb bekommen .. und versucht sie halt deshalb rauszubeisen ...

und unsere leute lassen sich von dieser rassistischen beamtenclique sekieren, statt das sie diesen ganzen klüngel, der sich auf kosten des türkischen steuerzahlers in wien ein schönes leben macht, einfach raus schmeisen ..

... verkaufen wir halt eine turbine statt jetzt, halt erst in einem monat .. .. ist doch egal .. so wichtig, wie die türken immer tun, sind die wirklich nicht ..

Gast: Manfredowien
29.11.2010 02:20
1

Da macht sich eine ganz auf wichtig!

da will jemand mächtig Aufmerksamkeit und das für jeden Preis, da kann man dann ein paar ahnungslose Medienmacher mit gefakten Informationen bediene, für den anfang mag das ja genügen, aber die Institutionen und die gerichte wedren das wohl gründlich aufarbeiten und diese unprofesionelle Kampange auflösen. Niemand wir mir nicht dir nicht gekündigt. Die Wko wird schon Gründe gehabt haben.

Ja, ja..

Was die Türken nicht alles in Bewegung setzen, um an den Geldtopf der EU zu kommen...

Das Geld das man besitzt ist das Mittel zur Freiheit,
dasjenige dem man nachjagt, ist das Mittel zur Knechtschaft :-)))

Gast: Schiedsrichter
28.11.2010 18:08
0

Wenn die Türkei und Österreich sich von der braunen Masse befreien könnten, waeren die Beziehungen viel besser.

Wo bleiben eigentlich die Intellektuellen ?

Antworten Gast: Jakobus
28.11.2010 21:01
1

Re: Wenn die Türkei und Österreich sich von der braunen Masse befreien könnten, waeren die Beziehungen viel besser.

Naja, sich selbst können Sie ja nicht meinen?

Gast: heinz_klagenfurt
28.11.2010 17:14
2

gesichtschirurg=akpinar

irgendwie habe ich den verdacht, dass es sich beim "Gesichtschirurg" um Herrn Akpinar handelt. warum glaubt er wohl so viel zu wissen. im profil steht ja auch, dass er bekannt ist, sich mit irgendwelchen fake-user-namen auszurüsten und gegen "andere" zu wettern. genau. er soll ja auch das interview mit dieser profil-journalistin auch heimlich aufgenommen haben. aufnehmen und dann auch zugeben. wie dumm kann ein mensch nur sein :-)) kein wunder, dass der sein medizinstudium nicht beenden konnte. schon lustig. das spiel durchschaut ja ein blinder. aber mir kann es ja egal sein....auch verständlich, dass der botschafter permanent fehler macht. wenn der nur solche berater hat. na servas!! aber egal ob türken oder kurden. sind ja eh alle gleich.

Gast: Marlene007
28.11.2010 15:35
1

WKO

also, eines verstehe ich wirklich nicht. irgendwie schräg die angelegenheit. ich habe doch im profil über diesen akbinar gelesen, dass diese besagte frau kein mitglied bei einer terroristischen organisation sei. jetzt kommt der botschafter und sagt das. ich habe das gefühl, dass der botschafter in die falle dieses akbinar gefallen ist. dieser akbinar der angeblich integrationsbeauftragter der kammer wien ist, hat doch damit gedroht den wifi-chef zu klagen. ein schräger mann der echt nur wirbel macht. der gehört aus meiner sicht schnell entfernt. total integrationsunwillig. und der sache mit mitglied bei dieser terrororganisation glaub ich auch nicht. sonst hätte ja der verfassungsschutz schon längst reagiert. riecht total nach verleumdung auf der seite dieses akbinar. der wird sicher kein nationalrat nach dieser geschichte. total schräg. aber es wäre schon schön, wenn sich alle wieder vertragen würden. es hilft ja eh nur der fpö.

Gast: Gesichtschirurg
28.11.2010 15:33
0

Es ist so sicher wie das Amen in der Kirche...

...dass jemand der mit Terroristen sympathisiert nichts in der Wirtschaftskammer zu suchen hat und daher entfernt wird. Früher oder später! Wenn es keine einschlägigen Informationen über diese Mitarbeiterin gabe wurde sich der Herr Botschafter nicht die Mühe machen. Also akzeptieren Sie diese diplomatische Note und sehen Sie ein, dass Terror, auch wenn es den anderen betrifft, nicht akzeptabel ist. Das gilt auch und insbesondere für Österreich.

Antworten Gast: gast 13
29.11.2010 19:53
1

Re: Es ist so sicher wie das Amen in der Kirche...

So wie die Türken jetzt mit den "Bergtürken" umgehen, werden sie einmal mit uns umgehen wollen, wenn wir nicht vorher dafür sorgen, dass wir weiter Herr im eigenen Haus bleiben.

Alle Gäste mit Herrschaftsgelüsten nach Art des Gesichtschirurgen (soll das eine Drohung sein, er würde einem das Gesicht zerschneiden? wie es halt so Brauch unter Angehörigen der friedliebenden Türken ist, Folklore eben?) sollten wir hinauswerfen.

Und ganz besonders den Herrn Botschafter!

Re: Es ist so sicher wie das Amen in der Kirche...

Die Grauen Wölfe sind auch eine Terrororganisation. also hat der Botschafter nichts hier zu suchen.

Re: Es ist so sicher wie das Amen in der Kirche...

Wer hat denn bestimmt, daß die PKK eine terroristische Organisation ist? Sollen die Kurden weiterhin von den Türken unterdrückt werden und nicht ihre Sprache verwenden und Kultur ausüben dürfen?

 
12 3 4 5 6 7 8

Mein Parlament

AnmeldenAnmelden