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Wegen Burn-outs früher in Pension

27.12.2010 | 18:20 |  KARL ETTINGER (Die Presse)

Österreich hat einen neuen Rekord an Invaliditätspensionen erreicht. Bei der Hälfte der weiblichen Angestellten ist eine psychische Erkrankung der Grund. Das Antrittsalter liegt im Schnitt weit unter 50 Jahren.

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Wien. Immer mehr Österreicher gehen als Folge psychischer Erkrankungen wie Burn-out vorzeitig in Invaliditätspension. Betroffen sind besonders Frauen. Insgesamt mussten im Vorjahr rund 30.000 Menschen aus gesundheitlichen Gründen vorzeitig den Ruhestand antreten. Immerhin ein knappes Drittel der Invaliditätspensionen (30,4 Prozent) entfällt bereits auf psychische Krankheiten. Bei den Frauen lag der Anteil jener, die wegen psychischer Probleme die Invaliditätspension antreten, im vergangenen Jahr jedoch bereits bei 41,7 Prozent.

Damit hält der seit Jahren registrierte markante Anstieg weiter an. Bei den Frauen hat sich der Anteil seit dem Jahr 1995 fast verdreifacht. Bei den weiblichen Angestellten, die wegen psychischer Krankheiten in Invaliditätspension gehen, wurde im Vorjahr mit einer Rate von 50,8 Prozent ein neuer Rekordwert erreicht. Diese neuen Zahlen ergeben sich aus einer Detailanalyse für das Jahr 2009, die sich im neuen Sozialbericht findet.

 

Großteil der Anträge abgelehnt

Insgesamt steigt die Gesamtzahl an Invaliditätspensionisten stetig: Sie liegt mittlerweile bei rund 466.000 Personen. Das ist etwa ein Fünftel aller 2,1 Millionen Pensionsbezieher (ASVG, Bauern, Gewerbetreibende). Dabei ist der Andrang noch viel, viel stärker: Denn es wird schon jetzt die Mehrzahl der Anträge auf Invaliditätspension abgelehnt. So lag die Anerkennungsquote im Vorjahr für Männer und Frauen zusammengerechnet mit 41,6 Prozent bei rund 70.000 gestellten Anträgen.

Sozialminister Rudolf Hundstorfer (SPÖ) möchte zwar ab dem neuen Jahr mit verpflichtenden Rehabilitationsmaßnahmen den Andrang auf die Invaliditäts- und Berufsunfähigkeitspension eindämmen. Allerdings gibt es auch bei Experten massive Zweifel, wie erfolgreich diese Maßnahme gerade bei psychischen Erkrankungen tatsächlich sein wird.

Aber es steigt nicht nur die Zahl der Menschen, die wegen psychischer Probleme eine Pension erhalten. Gerade bei dieser Gruppe erfolgt der vorzeitige Ruhestand immer früher, das drückt auch das durchschnittliche Zugangsalter nach unten. Auch das zeigt eine Spezialauswertung. Im Gesamtdurchschnitt liegt das Antrittsalter bei den Invaliditätspensionen bei den Männern bei 53,6 Jahren und bei Frauen bei 50,2 Jahren.

In Fällen, in denen die Zuerkennung mit psychischen Krankheiten begründet war, erfolgte der Antritt der Invaliditätspensionen allerdings noch früher. Betroffene sind im Schnitt deutlich unter 50 Jahre alt: Bei Männern sind es 48,9 Jahre, bei Frauen 47,6 Jahre.

Selbst bei Zuerkennungen aufgrund von Krebserkrankungen erfolgt der Pensionsantritt im Schnitt später: bei Männern in diesen Fällen mit 52,7Jahren, bei Frauen mit 49,9Jahren. Deutlich über dem Durchschnittswert liegt das Antrittsalter der Invaliditätspensionisten als Folge von gesundheitlichen Problemen des Bewegungs- und Stützapparats (bei Männern 56,8 Jahre, bei Frauen 54,4 Jahre). Bei den Männern ist diese Form der Erkrankung noch der häufigste Grund für den Gang in die Invaliditätspension (37,4 Prozent der Fälle).

Die ausbezahlten Invaliditätspensionen liegen allerdings im Schnitt deutlich unter den regulären Alterspensionen. Frauen erhielten von der Pensionsversicherung im Vorjahr durchschnittlich 671 Euro brutto Invaliditätspension, Männer 1021 Euro. Zum Vergleich: Bei den Alterspensionen waren es 962 Euro für Frauen und 1567 Euro für Männer.

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251 Euro Ausgleichszulage

Rückläufig ist die Zahl der Bezieher der Mindestpensionen, der sogenannten Ausgleichszulage von maximal 784 Euro im Jahr 2010. Ende 2009 erhielten 241.600 Personen eine Ausgleichszulage, der größte Teil (68,3 Prozent) waren Frauen. Der Grund dafür ist, dass deren Witwenpensionen beziehungsweise deren Eigenpension oft viel niedriger ist. Mit der Auszahlung der Ausgleichszulage wird dann die Differenz auf 784 Euro ausgeglichen. Die durchschnittlich ausbezahlte Ausgleichszulage machte daher letztlich bei Alleinstehenden im Vorjahr 251Euro im Monat aus, bei Ehepaaren waren es im Durchschnitt 356 Euro.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 28.12.2010)

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77 Kommentare
 
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Gast: LeistungTötet
21.01.2011 12:15
0 0

Wegen Burn-outs früher in Death-in

Warum schreiben sie nichts vom Politischen Burn-out und von den ausgebrannten Vorstandsetagen?

Gast: Justine
28.12.2010 23:00
1 0

des geht nur ibei uns Österreich, weil man nicht klar reformieren will,

i glaub an das nicht, erfunden. Früher haben die menschen mehr mitgemacht, die wäre glaubwürdiger gewesen. Behinderte und gebrechliche Personen sollen in Pension als Invalide gehen dürfen aber Burn Out Nein.

Ein Lehrer kann sagen ich komm nicht klar ich kann nicht Unterrichten, Nein! Es werden immer mehr. weils wissen wie einfach als geht.

Dann muss er halt was anderes machen. Kanzleidienst in der Schule.

Es sind nicht die Eltern schuld. Lehrer werden nicht genug ausgebildet wie man mit Kinder umgeht. Pädagogisch meine ich.

Ich würd Lehrer überhaupt nur 5 Jahres Verträge geben. Beweist er die Fähigkeit zu Unterrichten, dann kann er bleiben.

Was sich manche Lehrer erlauben mit den Krankenständen weils Pragmatisiert sind. Auch wenns ihnen peinlich ist Herr und Frau Lehrer in der Privatwirtschaft geht das nicht. Da müssen am nächsten Tag zum AMS.

Betrifft: nur Lehrer die auf diese Art in Krankenstand oder sogar Pensioniert werden wollen. Da fühlen sich gleich immer alle betroffen.

Es gibt gute Lehrer, das weiss ich auch. Die Lehrer die sich für unsere Kinder einsetzen ein Dankeschön.

Antworten DerÄtzer
30.12.2010 06:01
0 0

Re: des geht nur ibei uns Österreich >> Trefflich beschrieben, aber Sie merken, Krähen hacken sich nicht die Augen aus!

Gesteuerter Nichtsnutz -Schmäh im Hofstaat!

Wer als Lehrkraft keine Kinder mehr sehen kann, der sollte den Unterricht mit Aufgabenstellung, Korrektur und Unterrichtsvorbereitung für Kollgen erfüllen.

Oder den Schulbetrieb verlassen.

Die Ruhensgenüssler werden für Web-Avatare gebraucht. Ideen für anschaulichen Unterricht zu Papier bringen schützt vor AMS - denn Ruhe nach teurer Ausbildung und 22 Jahren Dienst darf es nicht geben.

Kein Burn Out mehr möglich.


Gast: Watschenmann
28.12.2010 18:52
1 1

Die Besten Chef/Innen

finden und bestellen. Dann wird ich das Problem von selbst lösen. Solange jeder Volltrottel und Gefühlsidiot mittels Parteiverhaberung zum Chef bestimmt wird, wird sich das Arbeitsklima weiter verschlechtern. Leider regieren die selben Leute bis in die Privatwirtschaft hinein. Der Weg der Selbstzerstörunung ist vorprogrammiert.

Gast: wassolls
28.12.2010 18:33
2 0

so lange der ire profit- und wachstumswahn auf kosten der arbeitnehmer und umwelt weitergeht wird sich nichts zu positiven ändern

IWF, Banken, Medien u. Politik spielen ein abgekartetes Spiel auf Kosten der Bevölkerung.
Der IWF rät den Staaten, in der Sozialversorgung zu sparen. Die IWF-Ökonomen fordern kompromisslose Reformen auf den Arbeitsmärkten, in der Gesundheitsversorgung, vor allem aber bei den Pensionssystemen ein, so der IWF.
RADIKALE EINSPARUNGEN IN DER Verwaltung, IN DER Bildung, beim Gesundheitswesen, bei den PENSIONEN. Das Volk wird für die Banken und Reichen bezahlen und gegeneinander ausgespielt. Die Sozialisten in Europa und die Gewerkschafter tragen diesen Sozialabbau mit und daher werden die Staaten Europas (vor allem Deutschland und Österreich) in der Schuldenfalle der Banken untergehen. Zuerst wurden Milliarden im Börsencasino verspielt und jetzt zahlen wir deren Gaunereien. Nichts wurde aus der von Faymann angekündigten gerechten Steuerreform, geworden ists ein Gruselbudget gegen die Arbeitnehmer und Familien. Der aktuelle armutsbericht zeigts einmal mehr, diie 10% reichen werden immer reicher und die restlichen 90% der Bevölkerung besitzen wenig bis gar nichts. Die Schere Arm - Reich geht immer mehr auseinander und die Gewerkschaften bzw. ÖGb schlafen oder haben noch nicht verstanden, dass diese Abzockerei keine Grenzen hat. der Euro spekulationswahnsinn ist im vollen Gange und bei den arbeitnehmern wird unsozial eingespart. ist es da ein wunder,dass bei vielen die Kraft verloren geht. so eine geringschätzung gegenüber den ASVg arbeitnehmern hat es bisher noch nie gegeben.

SOKrs
28.12.2010 18:00
1 1

ich frag mich schon

Frauen drängen auf den Arbeitsmarkt, stecken ihre Kinder in Aufbewahrungsanstalten, und schaffen es doch nicht, das Vereinbaen von Beruf und Familie. Schade um die vielen süßen Mädels, die sich auf Druck der Feministinnen so pflanzen lassen. Es geht nur lo lange, wie die Gesamtheit sie wieder überzeugt, lieber gesund und fröhlich als Verminderung der Lebensqualität. Ist ja auch ein Menschenrecht.

Gast: Eurrora
28.12.2010 17:43
2 1

Einmalig auf der ganzen Welt ,was sich hier Österreich leistet!

Nur noch die DUMMEN und BLÖDEN arbeiten und zahlen Steuren .

Gast: huas
28.12.2010 16:34
3 0

neue arbeitswelt

Ältere Menschen scheitern an den den Anforderungen der heutigen Arbeitswelt, in der man nicht 50 - 60 h arbeiten muss, sondern auch noch in der Freizeit Sport und Psychohygiene betreiben muss um den stressigen Arbeitsalltag bewältigen zu können.

ANIMUS
28.12.2010 16:16
2 1

burn out

eine von vielen folgeerscheinungen des erwirtschafteten wohlstandes! wenn ich das unwort freizeitstress lese, höre, da sollte wir begreifen dass die Dekadenz diejenigen schon voll im griff hat. doch für mich gilt noch immer: gut arbeiten , gut verdienen, gut leben!! no burn out

Antworten Gast: nina blum
28.12.2010 16:43
1 2

Re: burn out

in deinem nick ist ein IM zu viel

Antworten Gast: gast
28.12.2010 16:42
0 5

Re: burn out

eine folgeerscheinung des wohlstands ist dass leute wie du sich computer leisten können um dann blödsinn zu posten und leute zu verhöhnen die in ihrer existenz gefährdet sind aber braune sind halt so primitiv

Gast: DJ Bodo
28.12.2010 15:10
1 1

Wenn die

mein Börn Out ned schlucken, nehm ich mir halt die Mindestsicherung, des is ja fast genausoviel.

Gast: Vogel Strauss
28.12.2010 14:58
9 0

Früher waren es halt Depressionen

Ich frag mich immer nur, wie die Leute das früher - z. B. in der Nachkriegszeit - geschafft haben. Da wurde auch am Samstag gearbeitet, es gab wenig zu essen, kein Handy, kein Fernseher, kein Privat-PKW, kein Pendler-Pauschale, keine 5 Wochen Urlaub mit der Möglichkeit von Fernreisen ...

Antworten DerÄtzer
30.12.2010 06:24
1 0

Re: Früher waren es halt Depressionen >> Burn Out der LehrerIn entsteht durch die Urlaubsunterbrechung !

Der Lehrkörper findet seine Erfüllung am Tennis und Golfplatz.

Der Frust den kleinen Menschen nicht den Stock geben zu dürfen macht die Verzweiflung.

Kinder sind eben weit kreativer als untalentierte LehrerIn.


Antworten heduda
29.12.2010 16:46
0 0

Re: Früher waren es halt Depressionen

Da haben sich noch vorhandene Großfamilien darum gekümmert.Schuld ist aber nicht der Kranke sondern das krankmachende.

Antworten Gast: xxxx
28.12.2010 21:39
1 0

Re: Früher waren es halt Depressionen

Während dieser Zeit waren alle mit dem Wiedererlangen der Existenzgrundlagen beschäftigt. Jetzt sind viele von uns zu verwöhnt. Ich denke, dass es auch der Preis für zu viel Bequemlichkeit ist. Etliche Arbeitsplätze werden durch Auslagern und Migration rar. Der Wind weht rauher. Mit dem familiären Rückhalt ist es oft auch nicht zum Besten bestellt. Als Folge gibt es mit Kindern so manche Schwierigkeiten. Religion spielt immer weniger Rolle und ist daher auch kaum mehr Stütze. Alles das kann einen schon das seelische Gleichgewicht kosten. Der Lebensstil dürfte viele Leute krank machen.

sumsi
28.12.2010 14:44
3 0

Invaliditätspension ...

beziehen nicht nur Personen, die im Arbeitsleben nicht mehr aktiv sind, sondern es gibt auch Menschen, welche durchaus noch erwerbstätig sind und NEBENBEI eine Invaliditätspension bekommen. Ein Beispiel aus der Politik: Othmar Karas - Abgeordneter zum Europaparlament - hat zumindest früher lt. einer Zeitungsmeldung eine Invaliditätspension bezogen. Und auch in meinem Bekanntenkreis gibt es einen im Berufsleben stehenden Arzt, der seit einem Verkehrsunfall während seiner Studienzeit eine Invaliditätsrente bezieht, was ihn aber keineswegs daran hindert, seinem Beruf als Arzt nachzugehen und auch jahrelang nicht daran gehindert hat, weiterhin Motorradtouren zu machen.
Weiterer Ausführungen enthalte ich mich.

Antworten Steininger
28.12.2010 15:38
0 0

Re: Invaliditätspension ...

Sie irren. Diese Personen beziehen eine Berufsunfähigkeitspension. Die bezieht sich auf ihre Fähigkeit IHREN Beruf auszuüben!
Und nein, man darf nur bis zur Geringfügigkeitsgrenze hinzuverdienen und das auch nur NICHT im eigenen Beruf.
Darüberhinaus ergeben sich für den Bezieher einer BU-Pension Abschläge von maximal 40% der Regelpension. Beim Erreichen des Pensionsalters bleibt der BU-Pensionist bei seiner reduzierten Pension.

Gast: Leistungstraeger
28.12.2010 14:15
6 1

Das Volk der Tachiniererinnen

und Tachinierer wird schon noch erkennen, dass Faulheit nicht satt macht.

Das Sozialsystem schafft sich selber ab. Und Schuld sind die Sozis, die den Leuten glauben machten, dass sie ohne Leistung Anspruch haetten. Aber damit ist schon bald Schluss.

Und das ist gut so.

Antworten Gast: gast
28.12.2010 16:41
0 2

Re: Das Volk der Tachiniererinnen

du verwechselst da was nazi zu sein hat nichts mit leistung zu tun das ist wie eine krankheit nur unheilbar

Re: Das Volk der Tachiniererinnen

D'accord. Das System muß krachen, damit sich was ändert. Refomierbar ist es einfach nicht mehr.

Antworten Gast: Teils, teils
28.12.2010 14:46
6 0

Re: Das Volk der Tachiniererinnen

Für ASVG Beitragszahler gilt das nicht. Ihre Pensionsleistungen sind zu 97% beitragsgedeckt (mit Ausnahme der ungedeckten Begünstigten-Pensionen §502ff ASVG).

Nicht einmal halb beitragsgedeckt sind Beamtenpensionen und noch weniger Dienstpensionen der Pensionsversicherungsangestellten selbst.

GAR NICHT beitragsgedeckt sind Leistungen auf Grundlage der Vereinbarung zwischen Bund und Ländern gemäß Art. 15a B-VG (BGBl. I Nr. 80/2004) an sogenannte "hilfs- und schutzbedürftige Fremde, die unterstützungswürdig" sind - im Klartext Fremde ohne Aufenthaltsrecht, "die aus rechtlichen oder tatsächlichen Gründen nicht abschiebbar sind" (Ghana will sie nicht zurück).

Ihre Grundversorgung umfaßt (Auszug):
# Unterbringung in geeigneten Unterkünften
# Versorgung mit angemessener Verpflegung,
# Gewährung eines monatlichen Taschengeldes
# Sicherung der Krankenversorgung im Sinne des ASVG
# Gewährung allenfalls darüber hinausgehender notwendiger, durch die Krankenversicherung nicht abgedeckter Leistungen.

Asylwerber ohne Asylanspruch, deren "Trauma" aber "prinzipiell" anerkannt wird, kassieren auf Ihre Kosten, werter Leistungsträger. Bedanken Sie sich bei deren Lobby!

Gast: Arthrosehackler
28.12.2010 14:15
3 0

Da muß man allerdings im richtigen

Gerichtsbezirk wohnen. Wenn man das Unglück, hat im Bezirk Wiener Neustadt mit der die weitaus geringsten Anerkennungsquote zu wohnen, sieht das anders aus:

Konkreter Fall: Nach sechswöchiger durchgehender Beobachtung - stellte sogar von einer von der PVA bestellten Rehab-Einrichtung schon vor zwei Jahren bei depressiver Episode mit somatischem Syndrom fest, daß die "psychjosoziale und körperliche Belastbarkeit stark eingeschränkt" und "ein Wiedereinstieg ins Berufsleben aufgrund der gesundheitlichen Situation nicht möglich ist".
Das (inzwischen 60-jährige) Opfer bis heute keine Pension.

Da gibt es Sachverständige, die sich laut Internet dafür aussprechen, "prinzipiell jedem Asylwerber sein Trauma zu glauben" (obwohl nach normaler Lebenserfahrúng hier höflich gesagt nicht immer alle Vorbringen der Wahrheit entsprechen), andererseits dem Opfer die Anerkennung seiner Traumatiserung verweigern, obwohl sogar die oa Rehabeinrichtung ein posttraumatisches Verbitterungssysndrom festgestellt hat.

So werden alte, kranke Inländer ohne Parteibuch und Migrationshintergrund in diesem Staat wirklich behandelt...

Warum gibt es keine Wahrheitskommission, die die Behandlung alter kranker Inländer durch das Sozialgericht Wiener Neustadt und seine Sachverständigen überprüft?

Warum werden die Opfer in ihrer Not gänzlich im Stich gelassen???

Antworten Gast: A propos
28.12.2010 16:40
0 0

Re: Da muß man allerdings im richtigen

Ich muß vorausschicken, daß ich absolut kein Freund leichtfertiger Frühpensionierungen bin. Es muß/sollte aber ein faires Verfahren geben.

Wenn ein Sachverständiger in der Verhandlung über den Verlauf seiner Untersuchung die Unwahrheit sagt,
dann gehört er entfernt - und zwar nicht nur aus diesem Verfahren.

Vor allem, wenn er das Pech hat, daß der betroffene Pensionswerber nach ähnlichen früheren Erlebnissen einen Tonträger mitlaufen ließ und die Wahrheit daher erweislich ist.

Ratio
28.12.2010 14:11
5 0

Ein überwiegender Großteil der Burnouter sind Betrüger

am Sozialsystem.

Ratio
28.12.2010 14:04
6 1

"Bei der Hälfte der weiblichen Angestellten ist eine psychische Erkrankung der Grund."

Ich hoffe, denen wird auch der Führerschein abgenommen, bevor sie etwas anstellen können aufgrund ihrer psychischen Instabilität.
Wenn das geschähe, gäbe es sicherlich viel weniger Anträge ...

 
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