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Hundstorfer: "Ordentliches Stück Arbeit" für Sozialjahr

21.01.2011 | 11:54 |   (DiePresse.com)

SP-Sozialminister Hundstorfer will, dass die Details des geplanten freiwilligen Sozialjahres in den nächsten sechs bis acht Wochen ausgearbeitet sind. Wiens Bürgermeister Häupl regt Benefits für den Wehrdienst an.

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SP-Sozialminister Rudolf Hundstorfer hat die Präzisierung für sein Modell des bezahlten Sozialjahres am Freitag als ein "ordentliches Stück Arbeit" bezeichnet. Er sei in laufenden Gesprächen mit den einzelnen Hilfsorganisationen, erklärte er am Rande einer Pressekonferenz zum Europäischen Jahr der Freiwilligentätigkeit. Details sollen in den nächsten sechs bis acht Wochen vorliegen, so Hundstorfer. Der Wiener Bürgermeister Michael Häupl (SPÖ) denkt unterdessen über "Benefits" für die Absolvierung des Wehrdienstes nach.

Hundstorfer will baldige Ergebnisse

Der Minister möchte zu Wehrpflicht und Zivildienst rasche Antworten für die betroffenen jungen Leute finden: "Wie schaut es aus 2012 und 2013 - das sind berechtigte Fragen. Demzufolge wollen wir uns bis Sommer entsprechend positionieren." Er sei deshalb nun dabei, den Vorschlag des Sozialjahres zu "verfeinern" und hierzu in Beratungen mit den Organisationen. All die Einrichtungen hätten unterschiedliche Anliegen. "Das ist ein ordentliches Stück Arbeit, aber die tun wir", erklärte Hundstorfer.

Häupl will Benefits für freiwillige Soldaten

Die Absolvierung des geplanten Sozialjahres soll ein Anreiz für das weitere Berufsleben und den weiteren Lebensweg generell sein, so der Minister. Bürgermeister  Häupl gab dann auch den "Denkanstoß", Benefits nicht nur für das Sozialjahr sondern auch für den Wehrdienst zu schaffen. Wie diese Benefits konkret ausschauen könnten, konnte Häupl noch nicht sagen, er wollte lediglich diese Frage aufwerfen, meinte er. Der Wiener Bürgermeister geht aber davon aus, dass es "voraussichtlich wie im Rest von Europa auch" bald Schluss sein wird mit dem verpflichtenden Wehrdienst. "Wir brauchen grundlegende Veränderungen. Dass wir das Heer aber brauchen, steht außer Zweifel", meinte er mit Verweis etwa auf den Katastrophenschutz oder Auslandseinsätze. Es stelle sich daher die Frage, wie man junge Menschen animiert, Militärdienst zu versehen.

(APA)

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3 Kommentare
thotho
22.01.2011 19:08
0 0

sozialdienst? heuchelei!

ach ja, eines gibt es noch zu sagen:
es gibt ja (wusste ich nicht) einen so genannten "Gedenkdienst".
fulminant, man bedenke, es fanden sich 2009 wahrhaftig 100 zivildiener, die diesen dienst taten.
die grünen weinen schon, wo es denn hingehe, wenn der zivildienst als ganzes fiele ... der gedenkdienst wäre dann auch passe. aber das wird nicht passieren.

niemals. vergessen sollst du nie, österreich!

Carim
21.01.2011 17:49
0 0

Gleichberechtigung

Sozialjahr auch für Frauen?

gamikoe
21.01.2011 12:26
0 0

Es stelle sich daher die Frage, wie man junge Menschen animiert, Militärdienst zu versehen.

sicherlich nicht so wi8e derzeit: von 6 Monaten 5 in der Küche zum Kartoffelschälen... keine einzige Feldübung die länger als 6 Stunden dauerte.... Uund davon nur 3 "Übungen") - main Sohn konnte nach 63 Monaten Heeresausbildung perfekt Kartoffelschälen und Zwiebel schneiden.... nur verteidigen konnte er nichts und niemanden!!!

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