Grüne Satireseite gestartet: "Karl-Heinz Kassa"

11.02.2011 | 12:38 |   (DiePresse.com)

Die grüne "parteipolitisch motivierte Jagdgesellschaft" (Zitat von Karl-Heinz Grasser präsentiert auf einer Internetseite alle Links und Downloads über die Affären des Ex-Finanzministers.

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Karl-Heinz Grasser steht wieder im Licht der Öffentlichkeit, obwohl der immer beteuert, dass er dieses gar nicht suche. Seine Lesung aus der Fanpost an ihn ("Er ist zu schön, er ist zu jung, er ist zu intelligent") in der ORF-Sendung "Im Zentrum" brachte jetzt eine neue Initialzündung. Immer wieder tauchen Videos auf, in denen in ironischer Weise die Zeilen des Briefes an Grasser gelesen werden.

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Den Grünen reicht es jetzt: Die grüne "parteipolitisch motivierte Jagdgesellschaft" (Grasser in "Im Zentrum") schlägt seit Freitag zurück. Auf der Internet-Seite www.karlheinzkassa.at finden sich neben Downloadmöglichkeiten der Buwog-Telefonprotokolle Unterlagen von Grünen Anfragen und Anzeigen. Natürlich kann man sich hier auch im "Grünzeux"-Shop mit der Grasser-Unterhosenkollektion eindecken -für alle, die "Supernackt" oder "Unschuldsvermutung" auf ihrer Unterhose stehen haben wollen.

"Lange Skandalgeschichte"

"Wir wollen mit dieser Website an die lange Skandalgeschichte des Ex-Finanzministers erinnern, ein bisschen Satire einstreuen und unsere umfangreiche parlamentarische Arbeit dokumentieren", so Grünen-Nationalrats-Abgeordnete Gabriela Moser.

Es ist nicht das erste mal, dass Grasser im Internet verhöhnt wird: Vor wenigen Wochen trat der Ex-Finanzminister nach einem Interview die "Grassermovies"-Twitter-Aktion los: Filmtitel wurden umgebastelt und in Kontext zu Grasser gesetzt. Eigene Facebookseiten und Gewinnspiele rund um das Thema bevölkerten bald das Internet.

Der Höhepunkt der satirischen Abhandlungen über Grasser war aber wohl die "Vorlesung" im Audimax. Die Kabarettisten Florian Scheuba, Robert Palfrader und Thomas Maurer lasen zweimal aus den Buwog-Protokollen.

 

(felb)

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14 Kommentare
Gast: Vranz
21.02.2011 19:09
0

SkandalpolitikerIn Gabriela MOSER

Vielleicht könnte der Staatsanwalt der giftgrünen Skandalabgeordneten MOSER einmal die Untersuchungshaft androhen ? - wie sie es bei ihren GegnerInnen absolut schamlos verlangt hat !

Aber halt, wir wollen ihr doch nicht jeden Mist nachmachen: rechtsstaatlicher und in Wirklichkeit für sie noch schlimmer wäre die die richterliche Anordnung, jeden Kontakt mit ihren pragmatisierten DenunziantInnen für eine Woche zu stoppen ! Am allerschlimmsten wäre wohl die schlichte Ankündigung, sie zukünftig ebenso zu ignorieren wie die Masse der ÖsterreicherInnen den Herrn Pilz nach 30 (gefühlten) Jahren an hohlem, gänzlich inhaltsfreiem Polit-Skandal-Geschrei bereits ignoriert ...

Gast: Gast
13.02.2011 21:46
3

grüne Antidemokraten

können schwarz-blau bis heute nicht verkraften. Da hat sich unendlich viel Hass aufgebaut. Warum haben Grüne so große Probleme mit Demokratie? Die Show, die sie hier abziehen ist schäbig und weit unter der Gürtellinie!

Antworten Gast: Anderl74
14.02.2011 17:05
0

völlig richtig

das ist der wahre Kern, hinter der Kampagne, die von vorne bis hinten Antidemokjratisch ist.

Antworten Gast: gast
14.02.2011 16:03
3

Re: zufällig gewählte schlagwörter?

was ist an satire antidemokratisch?


Gast: Karli...
12.02.2011 12:20
0

..bist..

du es?

Gast: Niederösterreicher
12.02.2011 02:28
3

Ein klassisches Beispiel, wie Grüne mit den Steuermillionen,

die ihnen für die "politische Arbeit" zufließen, umgehen!
Das war wohl nicht das Zweck der überreichlichen Parteifinanzierung!

Vorschlag: wegen Mißbrauchs von Steuergeldern sofort die Förderung aussetzen, bis die Grünen auf anständige Weise am politischen Wettbewerb teilnehmen!

Antworten Gast: hej
14.02.2011 16:36
4

Re: Ein klassisches Beispiel, wie Grüne mit den Steuermillionen,

millionen fuer eine website zahlt nur der grasser!

Re: Re: Ein klassisches Beispiel, wie Grüne mit den Steuermillionen,

touche

Antworten Gast: gast
14.02.2011 16:04
0

Re: Ein klassisches Beispiel, wie Grüne mit den Steuermillionen,

die effen drucken comics für gehirnamputierte, die grünen produzieren halblustige webseiten. so ist das leben.

Gast: Niederösterreicher
12.02.2011 02:20
4

Wie schaut es bei den Grünen mit den vielbeschworenen Menschenrechten aus?

Muß sich ein Staatsbürger durch die geballte Macht einer mit Steuermillionen subventionierten Partei wie die Grünen in den Dreck ziehen lassen?

Das Verhalten der Grünen ist entlarvend! Denen geht es in Wahrheit nicht um Menschenrechte sondern um Vernichtung des politisch Andersdenkenden, damit sie endlich in einer rot-grünen Regierungskoaliton auch an die Futtertröge heran kommen!

Mit etwas Glück hätte Eva Glawischnig ihre Politikkarriere mit einem Ministerposten in einer schwarz-grünen Schüssel-Regierung krönen können. Jetzt versucht sie halt eine Regierungbeteiligung durch Irreführung der Wähler zu erzwingen!

Daß sich Grasser der rot-grünen Meinungsdiktatur nicht beugt und etwa aus Österrech flüchtet, finde ich als sehr mutig! Seine Familie hat in dieser schwierigen Situation mein volles Mitgefühl!


Re: Wie schaut es bei den Grünen mit den vielbeschworenen Menschenrechten aus?

Was hat das bitte mit den Menschenrechten zu tun.
Einige Freunde (Hochegger, Meischberger, Plech, Rumpold etc.) haben während seiner Regentschaft als FiMi gross abkassiert, und dies alles im staatsnahen Umfeld. Da ist es doch nur Recht und billig, dass diese Fälle untersucht werden.
Warum hat Herr Mag. Grasser soviel Angst davor, dass das Zustandekommen seines Vermögens untersucht wird. Als ehrlicher und anständiger muss es ihm doch ein Anliegen sein als Modell für alle herhalten zu dürfen. Oder sind die Einkünfte doch nicht alle so "supersauber" gewesen.
Lasst den Herrn Mag. Grasser doch endlich alles aufklären, dann ist endlich Schluss mit diesen "zweideutigen" Andeutungen und Anwürfen.
Ich freue mich schon darauf wie man ein Einkommen von jenseits der 10 Mio Euro innerhalb von 2 Jahren erklären kann. Denn wenn ich 3 Mio Euro in einer Stiftung parke, dann muss ich vorher ca 6 Mio Euro brutto verdient haben. Oder?

Re: Wie schaut es bei den Grünen mit den vielbeschworenen Menschenrechten aus?

hallo, du unterhosenmodel!

welche aufschrift hast du gewählt: supernackt? oder hirnlosvermutung?

Gast: baum233
11.02.2011 23:12
3

.................

Was für ein Schwachsinn! Mehr ist dazu nicht zu sagen!

Gast: Gewerkschaftsmitglied
11.02.2011 22:38
4

GenossInnen, aufgewacht !

Ein kleines und leider w a h r e s Beispiel für die perfideste Verleumdungskampagne der II. Republik, die da gerade läuft:
Unter einem roten Finanzminister wurde 1997 versucht, die im Eigentum des Bundes befindlichen Eisenbahnerwohnungen (an die 20.000) o h n e Ausschreibung (sic !) um den einzigartigen Schnäppchen - Preis von 180 Mio ATS, also ca. 13 Mio € zu verscherbeln. Da waren die 1.016 Mio € (in Worten: 1 Milliarde und 16 Millionen Euro, die Grasser und Traumüller netto erzielt haben, wohl doch nicht so schlecht, wie öffentlich behauptet wird ...Der Staatsanwalt sollte einmal prüfen, wer 1997 im Finanzministerium die Fäden gezogen hat ! Wo wäre die Milliarde denn versickert ? Da hätte die gift- und galle-grüne, verbitterte und keifende Abg. Gabriela Moser wirklich etwas REALES aufzuklären !

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