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Ausgelagerte Schulden: Große Brocken kommen erst

20.02.2011 | 18:22 |  MARTIN FRITZL (Die Presse)

Schulden sind nicht immer gleich Schulden: Bundesimmobilien-gesellschaft und Asfinag können ihre Verbindlichkeiten bedienen, die ÖBB sind auf Staatshilfe angewiesen. Eine Analyse.

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Wien. Innerhalb von nur vier Jahren haben sich die Schulden der ÖBB nahezu verdoppelt: Hielt die Bahn im Jahr 2007 noch bei Finanzverbindlichkeiten von 10,6 Milliarden Euro, so wird der Schuldenstand in diesem Jahr auf 20,6 Milliarden Euro ansteigen. Die Bahn ist aber nicht die einzige Gesellschaft des Bundes, die auf einem beträchtlichen Schuldenberg sitzt: Auch in der Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) und in der Asfinag finden sich außerbudgetäre Verbindlichkeiten.

Die BIG verwaltet einen großen Teil der Immobilien des Bundes. Ausgenommen sind nur die militärischen Objekte – die gehören dem Verteidigungsressort – sowie historisch bedeutsame Liegenschaften wie die Hofburg. Die Schulden der BIG belaufen sich auf 3,7 Milliarden Euro und sind hauptsächlich deshalb entstanden, weil die Gesellschaft ihrem Eigentümer, dem Bund, die Immobilien abgekauft hat – ein Akt der Budgetkosmetik also, der zum Grasser'schen Nulldefizit beigetragen hat. Noch wesentlich höher, nämlich bei zwölf Milliarden Euro, liegt der Schuldenstand der Asfinag. Sie ist für Ausbau und Erhaltung der Autobahnen zuständig.

 

(c) Die Presse / HR

(c) Die Presse / HR

Schulden sind nicht gleich Schulden

Schulden sind aber nicht immer gleich Schulden, die drei Gesellschaften unterscheiden sich wesentlich: Zum einen steigt bei BIG und Asfinag der Schuldenstand nur langsam an. Bei der Bundesimmobiliengesellschaft erhöhten sich die Verbindlichkeiten zwischen 2007 und 2011 nur um 300Millionen Euro – und das zu einem guten Teil politisch verordnet: Als Maßnahme gegen die Wirtschaftskrise musste die BIG höhere Ausgaben für Sanierung und Neubauten vornehmen. Auch bei der Asfinag ist der Schuldenanstieg bei Weitem nicht so dramatisch wie bei den ÖBB: Seit 2007 erhöhten sich die Verbindlichkeiten von 10,7 auf zwölf Milliarden Euro.

Und noch etwas unterscheidet die Gesellschaften: BIG und Asfinag verfügen über Einnahmen, mit denen sich der Schuldenberg bewältigen lässt. Die BIG erhält die Erlöse aus der Vermietung ihrer Liegenschaften, die Asfinag lebt von der Autobahnvignette und der Lkw-Maut.

 

Große Brocken kommen erst

Bei den ÖBB sind laufende Einnahmen in entsprechender Höhe schlicht nicht vorhanden. Sowohl Neubau als auch Betrieb der Schieneninfrastruktur sind als Aufgabe des Staates definiert und wurden vor der ÖBB-Reform im Jahr 2003 auch direkt vom Bund bezahlt. Seither investiert die Bahn im Auftrag und mit Haftung des Bundes. Und das geht nach derzeitigen Plänen ungebrochen weiter: Bis 2014 soll der Schuldenstand bereits auf 24 Mrd. Euro steigen – das entspricht immerhin zehn Prozent des BIPs. Und die wirklich großen Brocken – Koralmtunnel (fünf Mrd. Euro) und Brennerbasistunnel (acht Mrd. Euro, gemeinsam mit Italien) – kommen großteils erst danach.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 21.02.2011)

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39 Kommentare
 
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Gast: Markus Trullus
04.08.2011 20:20
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Irrwirr

Also wer die Situation kennt, weiß, dass der Koralbtunnel ungefähr so wichtig ist wie ein Kropf...

Gurgiser
21.02.2011 20:10
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Wozu die Aufregung?

Die ÖBB- und ASFINAG-Schulden sind der Spiegel der erfüllten Länderwünsche und statt "Verlagern" spielte man "Auslagern" und verschleierte damit einen seit Jahren verantwortungslosen Griff in die Steuerkasse. Deshalb fordern wir mit Nachdruck eine klare politische Entscheidung: Sollen die ÖBB weiterhin den staatspolitischen Auftrag einer flächendeckenden Mobilitätsversorgung mit Subvention des Steuerzahlers erfüllen oder sollen sie in eine gewöhnliche Tunnelbaufirma mit den Filialen Semmering, Koralm und Brenner werden? So, wie es derzeit politisch gewollt ist, werden die ÖBB an die Wand gefahren. Details auf www.transitforum.at - ÖBB-Schicksalsjahr 2011. MFG, Fritz Gurgiser

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Jetzt gehts looo-ooos!


Das konnte ja keiner ahnen dass die ÖBB-Schulden auch irgendwer sieht. Seit 2007 sind 5.000 Millionen Euro neue Schulden dazu gekommen. Aber eben "ausgelagert". Die wollte eben keiner. So wie man sich von einem kriminellen Familienmitglied eben gerne verabschiedet.

Den ÖBB-lern ist kein Vorwurf zu machen, denn man kann auch den Maden keinen Vorwurf machen, im Speck zu leben.

Aber die Politik hat dafpür zu sorgen dass der Speck nicht madig wird.

Aber dazu müssten erst mal Politiker gewählöt werden, die Anderes als Madenförderung im Kopf haben.

Antworten Gast: 1. Parteiloser
21.02.2011 14:14
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Re: Jetzt gehts looo-ooos!

Bitte schon fair bleiben!

Der KGH, ein Vasall Deines Lieblingskanzler hat die Schulden ausgelagert und dazu noch Umschuldungen in der Höhe vieler Milliarden auf Cross Border Leasings ermöglicht!

Der Kukacka, auch ein Vasall Deines Lieblingskanzlers, hatte einen wesentlichen Anteil an diesen Umstrukturierungen und den Misthaufen ÖBB überhaupt nicht unter Kontrolle bekommen.

Die Regierung unter Deinem Lieblingskanzler hat die irren Frühruhestände erst gestartet und so das Tor zum exzessiven Wahnsinn erst so richtig weit aufgemacht.

Die Anderen, also die große Masse an SPÖlern, haben natürlich auch voll versagt aber nichts anderes gemacht als den Wahnsinn Deines Lieblingskanzler perfektioniert!

Beim Problem der ÖBB, eigentlich dem gewaltigen Problem geschützte Bereiche, weil das Phänomen ja viel breiter ist, haben alle versagt!

Mit Wählen kann man gar nichts ändern, weil die Pragmatisierten und Funktionäre der geschützten Bereiche niemals gewählt werden konnten und auch niemals abgewählt werden können. Den Neugebauer wollten die Österreich auch nicht zum 2. NR Präsi, trotzdem ist er in diese Position gerutscht, weil er unter Schüssel so stark geworden ist.

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Re: Re: Jetzt gehts looo-ooos!


Ah ja verstehe, VOR 2000 war die ÖBB ein blühendes Unternehmen, welches alljährlich Millionen Überschüsse erwirtschaftete, produktives Personal beschäftigte und ein Pensionsantrittsalter von über 60 Jahren hatte.

****

Manchmal machen sie sich schon ein bisserl lächerlich, oder?

Antworten Antworten Antworten Gast: 1. Parteiloser
21.02.2011 16:18
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Re: Re: Re: Jetzt gehts looo-ooos!

Was Sie mir unterstellen habe ich nie geschrieben.

Ich wollte Sie nur darauf aufmerksam machen, dass Ihre Lieblinge eine erhebliche Mitverantwortung haben und, trotz jahrelanger Regierungsverantwortung, bei der ÖBB nichts geschafft haben, außer das Problem weiter zu vergößern.


Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Martin_S
22.02.2011 18:30
0 0

Re: Re: Re: Re: Jetzt gehts looo-ooos!

Im Zeitraum 2007 bis heute sind aber die Roten für die ÖBB (wieder) zuständig....

Gast: vbn
21.02.2011 11:53
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Manche Dinge im Staat kosten eben nur - OHNE Gewinne abzuwerfen!


Ich finde sogar, dass gewissen Dienstleistungen jedem ÖSTERREICHER kostenlos zu Verfügung stehen sollten.

Einem Pendler z.B. die Bahn, Telefon bis zu 60 Minuten monatlich jedem, Straßenbenutzung FÜR PRIVATE kostenlos usw.

Eine kostendeckende Polizei wird es genauso nie geben wie kostendeckenden öffentlichen Verkehr, Post oder ein Rettungswesen.

Alles kostet was und zuviel sparen manchmal auch das Leben!

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Re: Manche Dinge im Staat kosten eben nur - OHNE Gewinne abzuwerfen!

ich hoffe, dieses Posting war nicht ernst gemeint. Die von Ihnen gemachten Vorschläge wurden schon einmal so ähnlich umgesetzt, der betreffende Staat ist dann allerdings mehr oder weniger bankrott (da scheiden sich die Geister) in der BRD aufgegangen.

Antworten Antworten Gast: Markus Trullus
04.08.2011 20:13
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Re: Re: Manche Dinge im Staat kosten eben nur - OHNE Gewinne abzuwerfen!

WAS HEIßT BEI EUCH "KOSTENLOS"????; nichts ist kostenlos, nur wer Anderer bezahlt, was ein Dritter verkonsumiert. Das nennt man sozial(istische) Gerechtigkeit über Umverteilung. beinahe 80% der Lohnlkosten werden umverteilt. Und der Laura ist das viel noch zu wenig! Wählt's wos gescheits!

Antworten Gast: 1. Parteiloser
21.02.2011 12:38
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Re: Manche Dinge im Staat kosten eben nur - OHNE Gewinne abzuwerfen!

Kennen Sie jemand, welcher die Dienstleistung kostenlos erbringen wird?

Es stellt sich auch die Frage wo die Gegenleistung des Staates für die gesamten Jahreskosten über 152.091 Mio. Euro ist?

Und nicht zu vergessen, es stellt sich auch die Frage nach der Finanzierung der Kosten mit geringer Leistung.

Gast: Gaudimax
21.02.2011 11:20
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Armageddon

Wenn wir wegen der Dummheit der Politik, dem Lobbismus und der Korruption einmal finanziell untergehen, dann sehr ich schon die vielen dummen Gesichter im Fernsehen.

Und Sprüche wie: "Das hätte keiner ahnen können"

...Eine griechische Tragödie und ein bischen Ma2412 halt .

just4fun
21.02.2011 11:12
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einnahmen hat aber nur die asfinag, die big nicht

immerhin ist die absolute mehrheit der big immobilien an den staat/staatsnahe organisationen (unis, bundesschulen,...) vermietet und somit wird das geld nur im kreis geschickt, nur ein kleiner teil wird tatsächlich an echte mieter vermietet wodurch man real einnahmen hat.

Gast: Reinhard L.
21.02.2011 10:12
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Schwach

Es ist eine Bankrotterklärung, dass wir, gemessen am BIP mehr Schulden haben als die Deutschen, obwohl wir nie eine "Wiedervereinigung" finanzieren mussten bzw. müssen.
Was habe denn eigentlich all unsere Finanzminister (einschließlich des berühmten Herrn Grasser) gemacht bisher?

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Re: Schwach

das mit der Wiedervereinigung ist nicht das beste Argument in diesem Zusammenhang. Wir schleifen den Osten Österreichs, vor allem den Wasserkopf Wien, nun schon seit über 65 Jahren mit. Glauben Sie ernsthaft, dass das in Relation weniger gekostet hat, als die deutsche Wiedervereinigung.

Antworten Antworten Gast: Bregenzer
21.02.2011 19:15
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Re: Re: Schwach

Wo Du Recht hast, hast Du Recht...

Gast: gast
21.02.2011 09:53
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kredite

weiß jemand, wo die die ausgelagerten unternehmen ihr fremdkapital aufnehmen?

ÖBB-, BIG- und asfinaganleihen gibts ja nicht, oder doch?

Gast: 1. Parteiloser
21.02.2011 09:45
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Die echten Schulden der Länder Europas!

Die Wiwo hat eine Berechnung der Gesamtverbindlichkeiten der Länder Europas veröffentlicht.

http://www.wiwo.de/finanzen/galerien/staatsverschuldung-in-europa-908/2/oesterreich-irland-daenemark-luxemburg.html

Österreich erwartet 2010 eine Schuldenquote von 74 Prozent, die staatlichen Gesamtverpflichtungen werden jedoch 410 Prozent erreichen.

Die Bedeutung der 410% des BIPs sind dann staatliche Verbindlichkeiten von über 1.100.000 Mio. Euro, oder auch gut 300.000.- Euro pro Haushalt, welche in Zukunft (+Zinsen) in Form von Zwangsabgaben abkassiert werden müssen.

Die Bedeutung der 1.100.000 Mio. Euro an Verbindlichkeiten bedeutet aber auch dass die gesamten Einnahmen des Bundes (62.500 Mio. Euro für 2011) um 1760% überschritten werden.

Würde man für diese 1.100.000 Mio. Euro 5% Zinsen zahlen müssen, dann müssten die Österreich alleine dafür 55.000 Mio. Euro pro Jahr bezahlen, die Verbindlichkeiten würden aber gleich hoch bleiben.

Auch wenn es eine extreme Darstellung ist, ich will damit aufzeigen, dass das Problem weit über ÖBB, Asfinag, BIG hinausgeht. Es ist der Gesamtstaat, welcher sehr schlecht gewirtschaftet hat. Es ist der Gesamtstaat, welcher schon ausgeraubt wurden und weiter ausgeraubt werden soll. Immerhin hat sich die aktuelle Versagerregierung für 2011 wieder gesamte Staatsausgaben von 152.000 Mio. Euro, also 42.000.- Euro pro Haushalt, an Ausgaben genehmigt. Der Raubzug an den Kindern Österreichs geht also weiter.

Gast: Gaudimax
21.02.2011 09:28
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Unsere Schulden

Sind das Resultat von korrupten, unfähigen Parteisoldaten.

Von Jasagern die selbst ihre unfähigsten Kinder in Toppositionen (ÖBB, Bund, Land, Stadt, Bank...) hiefen.

Hilflose Menschen voller Ausreden mit angespannter Minik oder aufgesetzen lächeln, Selbstlober die sich beim kleinsten Problem in ihrem Iglu verstecken um sich nach dessen wundersamer Lösung damit zu brüskieren.

Und Leute die ohne Experten und Einflüsterer untergehen, aber glauben die ganze Welt dreht sich nur um sie.

Antworten Gast: gast
21.02.2011 09:46
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Re: Unsere Schulden

und vom volk, welches diese immer und immer wählt.

Gast: grisu00
21.02.2011 08:31
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ÖBB als Alleinproblem?

Die Asfinag und die BIG haben also Einnahmequellen die angezapft werden können...

Und wer ist der Hauptmieter der BIG? Und wer hat an den Privatisierungen der Immobilien verdient?

Und wer wird bei der Asfinag zur Kasse gebeten?

Am Ende läufts dort für den Steuerzahler genauso wie bei der ÖBB...

Antworten Gast: clemo
21.02.2011 09:49
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Re: ÖBB als Alleinproblem?

Bei der ASFINAG ist es nicht nur der Steuerzahler. Das ist etwas zielgerichteter mit Maut und Vignette...

Der große Unterschied ist, dass ASFINAG und BIG-Schulden nicht die Staatsschulden erhöhen, danach sieht es zumindest aus (bei der ASFINAG hat man jedoch auch schon Kunstgriffe wie Verlängerung der Fruchtgenussrechte getätigt, war letztes Jahr in den Medien). Die ÖBB-Schulden dagegen erhöhen das Staatsdefizit, was auch richtig ist, diese Investitionen rechnen sich halt nie und nimmer, abgesehen von den hohen Betriebskosten von Tunneln allgemein und der unproduktiven ÖBB dazu. Das führt dazu, dass die ÖBB Investitionen radikal gekürzt werden müssen (wäre das schlecht?) und es wird ein zusätzlicher Betrag durch uns Steuerzahler aufgebracht werden müssen. Das Kritierium von 3% muss einfach möglichst schnell in Zeiten der Hochkonjunktur erreicht werden, eigentlich sollten wir ja sogar ein Budgetplus erwirtschaften...

Andrerseits, genau das führt der Artikel an, ich verstehe Ihre Frage also nicht.

Antworten Gast: gast
21.02.2011 09:48
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Re: ÖBB als Alleinproblem?

die öbb handelt im auftrag.
muss also tun was vom infrastruktur ministerium befohlen wird, und darf die schulden dafür übernehmen.

mxmanner
21.02.2011 00:14
3 0

beamtendiktatur!

die frage ist nur, wie lange sich der steuerzahler ein abzocken einer vermeintlich privilegierten beamtenschicht gefallen läßt?

auf einem pensionsalter von 52 jahren zu beharren und den exorbitanten schuldenberg zu ignorieren ist in jeder hinsicht nur mehr als schwer pathologisch zu beurteilen.

Gast: gast
20.02.2011 23:09
0 0

FLAF

es fehlt in der übersicht der familienlastenausgleichsfonds: der hat immerhin auch schulden von knapp 4 mrd euro angehäuft...

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Die zusätzlichen 36 Mrd (per 2011) zusätzliche Schulden

der öff. Hand sind ja noch ein Lercherl gegen die nirgendwo aufscheinenden fehlenden Rückstellungen für die Pensionen. Der springende Punkt ist, dass Privatunternehmen dabei für ausgesch. Personal nur mögliche Zusatzpensionen zu tragen haben, die Länder und der Bund aber null DG-Beiträge zahlen und sozusagen ihre eigene P-Vers. sind (aber ohne Deckungsstock). Im Kleinen erklärt: Allein aus den P-Beiträgen seines jüngeren Nachfolgers müssen sie dann die volle Pension von dessen Vorgänger bezahlen. So schauen dann auch die lfd. Budgetzuschüsse zu den Beamtenpensionen aus: Die DG haben auf Kosten der Zukunft in der Aktivzeit des DN weder einen DG-Beitrag bezahlt noch eine P-Rücklage gebildet, und so die jew. Aktiv- Personalausgaben um einen 2-stelligen %-Satz künstlich geschönt. Wenn das Personalwachstum im öff. Sektor dann endgültig vorbei ist (nämlich jetzt) zahlen solche Pyramidensysteme dann die Rechnung. Und zwar unabhängig davon wieviel sie bei den Aktiven einsparen. Nur die P-Last betrachtet schmälern sie damit sogar noch die lfd. Einn. aus DN- P-Beiträgen. Bitte auch daran denken wenn irgend ein halbwissender Journalist wieder mal die Budgetzuschüsse des Bundes für ASVG- und Beamtenpensionen direkt vergleicht: Dieser marode DG Bund hat bei letzteren jahrzehntelang (!) die DG-Beiträge eingespart, hätte er die sauber rückgestellt sähe es anders aus. Faustregel auch hier: In AT ist alles was geht auf Pump, hohl, und am Ende. Aber wir sind ja so toll und GR u. PO die Bösen

 
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